Einträge aus Juli 2019

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Samstag, 6. Juli 2019

Flash erleichtert und verbessert die Stoffwechselkontrolle von Diabetes-Patienten

Professor Monika Kellerer DDG erkennt neues Schulungs- und Behandlungsprogramm an: Seit fast fünf Jahren gibt es in Deutschland das Flash Glukose Monitoring. Es ermöglicht Menschen mit Diabetes eine digitale, schmerzfreie und kontinuierliche Glukose-Messung mithilfe eines Sensors, der auf der Haut klebt. Für dieses System gibt es seit kurzem „flash“ – ein neues, modernes Schulungs- und Behandlungsprogramm für Patientinnen und Patienten. Es erleichtert die technische Anwendung und hilft somit die Diabetestherapie zu optimieren. Das Programm wurde jetzt von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) nach allgemeingültigen Schulungsrichtlinien anerkannt. Lesen sie, was die neue DDG-Präsidentin Professor Dr. med. Monika Kellerer dazu sagt. Nachricht lesen

Diabetiker und Diabetes-Experten treffen sich (inter-)national

Bei uns erfahren Sie, wo man sich zum Thema trifft. Regelmäßig stellen wir hier drei Veranstaltungen exemplarisch vor. Zum Beispiel:

– 09.07.2019 – Dornbirn, Österreich – Info-Stammtisch für Menschen mit Diabetes
– 13.07.2019 – Bad Mergentheim – Intensiv-Kurs Diabetes Teil A
– 17.07.2019 – Burghausen – Glukosemessgeräte, die Diabetiker am Arm tragen

Noch viel mehr Termine finden Diabetikerinnen und Diabetiker ebenso wie Fachleute im DiabSite Diabetes-Kalender. Schauen Sie am morgigen Sonntag doch mal nach, was es in Ihrer Nähe gibt.

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Freitag, 5. Juli 2019

Steuerspartipps vom Deutschen Apothekerverband

Mit grünes Rezept und Zuzahlungen Steuern sparen Steuern sparen mit Grünem Rezept und Zuzahlungsquittung aus der Apotheke: Wer Steuern sparen will, sollte alle Quittungen aus der Apotheke sorgfältig aufbewahren und dann beim Finanzamt einreichen. Bei der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2018, die bis zum 31. Juli 2019 abgegeben werden muss, können private Ausgaben für Arzneimittel laut § 33 Einkommenssteuergesetz im Einzelfall als „Außergewöhnliche Belastungen“ geltend gemacht werden. Darauf macht der Deutsche Apothekerverbandv (DAV) aufmerksam. Neben der gesetzlichen Zuzahlung von fünf bis zehn Euro pro rezeptpflichtigen Medikament kommen dafür auch rezeptfreie Arzneimittel in Betracht, sofern die Krankenkasse die Kosten dafür nicht übernimmt. Die medizinische Notwendigkeit in der Selbstmedikation kann durch das vom Arzt ausgestellte Grüne Rezept nachgewiesen werden – vergleichbar mit dem rosa Rezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel auf Krankenkassenkosten. Nachricht lesen

Versicherte zeigen sich offen für Onlinesprechstunde

„Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) kann sich vorstellen, eine Onlinesprechstunde zu nutzen. Fünf Prozent haben dies schon einmal getan. Das hat eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Personen ab 16 Jahren ergeben.“ Vorteile sehen die Befragten in der besseren Erreichbarkeit von oft weit entfernten Fachärzten und der entfallenden Wartezeit in der Praxis. Vor allem ältere Menschen freuen sich, dass sie bei der Onlinesprechstunde im Krankheitsfall das Haus nicht verlassen müssen. Mehr erfahren Sie unter: aerzteblatt.de. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.

Nervenschäden infolge von Diabetes

Was das ist und wie man sie verhindert, zeigt ein aktuelles Video: Von den derzeit mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland leidet im Schnitt jeder Dritte auch an einer Nervenerkrankung. Die „diabetische Polyneuropathie“ ist neben Veränderungen an den Blutgefäßen, der Netzhaut des Auges und der Nieren eine häufig auftretende Folgeerkrankung bei einer langjährig schlechten Einstellung eines Diabetes Typ 1 und Typ 2. Zu den Symptomen zählen unter anderem Missempfindungen wie „Kribbeln“ auf der Haut, Wadenkrämpfe, Muskelschwäche oder Taubheitsgefühle in den Füßen. Im siebten Video der zweiten Staffel der Video-Reihe „Diabetes kostet Lebenszeit“ spricht ein Betroffener über sein Leben mit dieser Begleiterkrankung. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht jeden zweiten Donnerstag ein Video zu einer diabetesspezifischen Folgeerkrankung. Nachricht lesen

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Donnerstag, 4. Juli 2019

Essen nach der Uhr

Intervallfasten Mit Intervallfasten Diabetes Typ 2 vorbeugen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) haben herausgefunden, dass Intervallfasten die Empfindlichkeit für Insulin verbessert. (Wir berichteten.). Bei Mäusen soll es sowohl das Fett in der Leber als auch in der Bauchspeicheldrüse schrumpfen lassen. Das unterstützt die Diabetesprävention. Gleichzeitig lässt das Essen nach der Uhr die Pfunde purzeln. Auch über den Beitrag Zeitlich begrenzt fressen hält dünn vom Deutschlandfunk haben wir in diesem Weblog berichtet. Nach einem Selbstversuch kann DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff dies nur bestätigen. Fast zehn Kilogramm hat sie in den letzten Monaten damit verloren.

Jede Hypo ist eine zuviel

Neue Informationskampagne holt das Thema Unterzuckerungen bei Diabetes aus der Tabuzone: 55 % der Menschen mit Diabetes, die eine Insulintherapie erhalten und eine nicht-schwere Hypoglykämie (Unterzuckerung) erleben, informieren ihren Arzt hierüber nie oder nur selten. Dabei ist diese Komplikation sehr häufig. So erleben Patienten mit Typ-2-Diabetes, die Insulin anwenden, im Schnitt 23 leichte oder mittelschwere Hypoglykämien im Jahr. Aus Angst vor einem erneuten Auftreten der Unterzuckerung reduzieren viele Betroffene ihre Insulindosis und nehmen sogar erhöhte Blutzuckerspiegel in Kauf. Die neue Informationskampagne „Unterzuckerung vermeiden“ hat das Ziel, das Thema Hypoglykämien aus der „Tabuzone“ zu holen und Ängste bei Patienten und Angehörigen abzubauen. Die wichtigste Botschaft für Betroffene: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über Hypoglykämien! Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes – Mit einem Hypoglykämie-Tagebuch unterstützt das Diabetes-Portal DiabSite Diabetikerinnen und Diabetiker bei der Vermeidung von Unterzuckerungen.

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Mittwoch, 3. Juli 2019

Neue Spur: Mit Intervallfasten Diabetes verhindern

Fettzellen (weiß) und Langerhans-Inseln (schwarze Pfeile) in der Bauchspeicheldrüse Bedeutung des Bauchspeicheldrüsenfetts für die Diabetesprävention: Es ist bekannt, dass Intervallfasten[*] die Empfindlichkeit für das blutzuckersenkende Hormon Insulin verbessert und vor einer Fettleber schützt. DZD-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler vom DIfE fanden nun heraus, dass bei Mäusen, die eine Intervallfasten-Kur bekamen, auch das Fett der Bauchspeicheldrüse schrumpfte. In ihrer neuen Arbeit im Fachblatt Metabolism zeigen sie, über welchen Mechanismus das Bauchspeicheldrüsenfett zur Entwicklung eines beitragen könnte. Nachricht lesen

Feriendialyse und regionales Nierenzentrum

Patientin Annette K. an der Dialyse in den neuen Räumlichkeiten im Nierenzentrum Bad Lauterberg Nierenzentrum in Diabetesklinik Bad Lauterberg eröffnet: Mit einem Tag der offenen Tür hat das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Südharz offiziell die Eröffnung des neuen Standorts in Bad Lauterberg gefeiert. Zahlreiche Besucher nutzten am 22. Juni die Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen und das Praxispersonal kennenzulernen. Die neue Praxis befindet sich auf dem Gelände des Diabeteszentrums in Bad Lauterberg. „Wir sind froh über die Verzahnung mit dem Diabeteszentrum, denn eine frühzeitige Zusammenarbeit aller Disziplinen ist sehr sinnvoll“, sagt Dr. Felix Schlehahn, der Ärztliche Leiter des MVZ. Das Medizinische Versorgungszentrum Südharz mit den Standorten in Bad Lauterberg und Herzberg hat sich auf die Behandlung von Menschen mit Nieren- und Fettstoffwechselerkrankungen sowie Bluthochdruck spezialisiert. Nachricht lesen

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Dienstag, 2. Juli 2019

Fischspieße Provençal

Fischspieße Provencial Fisch ist gesund. Mit Fisch verbindet man nicht nur Eiweiß, sondern auch die Omega-3-Fettsäuren. Diese sind ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung, da sie den Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken. Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA) und die pflanzliche α-Linolensäure (ALA), die der Körper zumindest in geringen Mengen zu EPA und DHA verarbeiten kann. Die besten α-Linolensäurequellen sind Leinöl, Weizenkeimöl, Rapsöl und Walnussöl. Neben der Verwendung dieser hochwertigen Pflanzenöle empfehlen Ernährungswissenschaftler auch 2-3 Portionen Fisch pro Woche. Unser Rezepttipp lautet daher: Fischspieße Provençal. Wenn das Grillen wieder erlaubt ist, weil es geregnet hat, schmecken unsere Fischspieße auch vom Grill. Noch viel mehr Ideen zum Kochen, Braten, Backen und Grillen bietet die DiabSite-Rezeptdatenbank mit Nährwerten und BE-Angaben für Diabetiker und Figurbewusste. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und einen recht guten Appetit!