Einträge der Kategorie 'Schritte zählen'

Jeder Schritt zählt – für Diabetiker und die Diabetes-Prävention. Körperliche Aktivität und die richtige Ernährung gehören zu einem gesunden Lebensstil. Hier möchte ich Sie zu mehr Bewegung motivieren. Um einen Beitrag zu kommentieren, bitte einfach auf die Überschrift klicken und einen Kommentar schreiben.

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Sonntag, 15. August 2021

Darum liebt Diabetikerin das Laufen

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Schöne Blume in Vorgarten Ja, auch DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff fällt es oft schwer, sich zum Laufen zu motivieren. Ihr innerer Schweinehund ist sehr aktiv. Dabei liebt sie eigentlich ihre Walks. Doch vor allem sonntags würde sie oft gerne in ihrer schönen Berliner Altbauwohnung bleiben. Laufen? Nein, danke! Gerade einmal 1.000 bis 2.000 Schritte zeigt ihr Schrittzähler, wenn sie überwiegend am Rechner sitzt. Das ist eindeutig zu wenig! Zum Glück ist sie heute wieder gelaufen, hat schöne Blumen in Vorgärten gesehen und viel erlebt. Mehr erfahren Sie hier:

Hund von Seniorin Früh ging ich heute aus dem Haus. Die Sonne schien, und ich war stolze Siegerin gegen meinen inneren Schweinehund. Kurz darauf traf ich eine ältere Dame, deren Hündin irgendwo schnüffelte. Ich wünschte der Besitzerin einen guten Morgen und einen schönen Sonntag. Sogleich begrüßte mich Hündin Jessy stürmisch. Folglich kam ich mit der Besitzerin ins Gespräch und erfuhr, dass das Tierheim ihr keinen Hund geben wollte, da sie über 70 Jahre alt ist. An die freundliche Jessy kam sie nur, weil eine Rumänin im Haus das Tier aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen könnte. Wir unterhielten uns prächtig und das lange Gespräch mit der Hundebesitzerin beschäftigte mich beim Weitergehen.

Kleiner Spatz Mein nächstes Ziel war ein Bäcker. Dort kaufte ich ein Brötchen. Es war noch warm, schön knusprig und duftete köstlich. Am Viktoria-Luise-Platz setzte ich mich auf eine Bank und biss in das Spatz auf der Hand Brötchen. Dabei fielen Krümel auf den Boden, die einen Spatz anlockten. Am bunten Federkleid erkenne ich ein Männchen. Nach und nach kamen immer mehr Spatzen. Und schon bald gönnten sie mir das Brötchen nicht mehr. Sie fraßen es einfach aus meiner Hand. Hier ist ein Spatzenweibchen mutig gelandet. Gerne habe ich meine Schrippe (so heißen Brötchen in Berlin) mit ihnen geteilt. Lange habe ich auf der Bank gesessen und hatte immer wieder einen Spatz auf meiner Hand. Als wir die Schrippe gemeinsam aufgegessen hatten, lief ich weiter.

Kleiner Spatz Später traf ich noch ein scheues Kaninchen. Es wollte sich aber nicht ablichten lassen. Beseelt von den schönen Eindrücken kam ich heim und freute mich über gut 5.800 Schritte auf meinem Schrittzähler. Und genau darum liebe ich das Laufen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntag!

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 8. August 2021

Schritte zählen: Eine eigene Eine eigene Kategorie in diesem Diabetes Weblog

Schuhe Jede körperliche Aktivität reduziert das Risiko für Diabetes Typ 2 und ist für die Gesundheit insgesamt gut. Diabetiker/innen und Diabetiker profitieren von viel Bewegung. Das weiß auch DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff. Deshalb zieht sie sich regelmäßig bequeme Schuhe zum Laufen an und hat in diesem Weblog die Kategorie Schritte zählen eingerichtet. Dort gibt es viele Motivationstipps zum Laufen und schon bald einen neuen Beitrag. Denken auch Sie an regelmäßige Bewegung, und freuen Sie sich auf eine spannende Geschichte mit schönen Bildern!

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Sonntag, 6. Juni 2021

Pfingsten laufen – ein tierisches Vergnügen für Diabetikerin

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Gastronomie öffnet draußen Pfingstsonntag, der Himmel über Berlin war noch grau, als DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff sich auf den Weg machte. An den Feiertagen wollte sie ihren Schrittzähler ordentlich füttern. Gastwirte hatten schon Stühle und Tische vor die Tür gestellt, denn ab Pfingsten durften sie draußen wieder Gäste empfangen. Plötzlich spielte auch das Wetter mit. Die Sonne lugte immer häufiger zwischen den Wolken hervor. Damit stieg die Freude am Laufen. Wie der Sieg gegen den inneren Schweinehund belohnt wurde, wen und was die Diabetikerin beim Spazierengehen traf, und warum ihr Walk zum tierischen Vergnügen wurde, erfahren Sie hier:

Hund von Seniorin Wer sich an Sonn- oder Feiertagen früh zum Laufen motiviert, trifft nur wenige Menschen. Außer ein paar Jogger/innen und Gassigänger/innen ist selbst in großen Städten kaum jemand unterwegs. So ging es auch mir am Pfingstsonntag. Zuerst begegnete ich einem tapferen Jogger. Der war schnell an mir vorbeigelaufen. Kontaktaufnahme unmöglich. Ganz anders bei der netten Seniorin mit diesem süßen Hund. Wir kamen schnell ist Gespräch und stolz gestatte sie mir dieses Foto von ihrem Liebling. Es ist unglaublich, wie gut soziale Kontakte gerade in diesen Zeiten tun.

Brötchenkorb Bald darauf kam ich an einer Bäckerei vorbei, deren Tür geöffnet war. So konnte ich mich mit Brötchen für die Selbstmotivation zum Laufen belohnen und auf ein Frühstück mit DiabSite-Unterstützerin Birgit Ruben freuen. Rundum glücklich setzte ich meinen Weg fort. In Gedanken war ich schon bei diesem Beitrag. Würde es weitere soziale Kontakte zu Hundebesitzer/innen geben? Hund von älterem Herrn Darauf musste ich nicht lange warten. Der ältere Herr mit diesem lieben Hund outete sich als Pflege-Herrchen. Die wahren Besitzer vergnügten sich gerade im Pfingsturlaub. Das Foto von diesem Vierbeiner war eine kleine Herausforderung. Meine Kamera und ich interessierten ihn so sehr, dass er nicht still stehen wollte. Noch während ich mit diesem Herrn ging, begegneten uns weitere Hundehalter/innen. Mit vielen unterhielt ich mich. Das war Balsam für die Seele.

Spatzen Aber nicht nur Hunde begegneten mir an diesem Pfingstwochenende. Als ich mich am Viktoria-Luise-Platz kurz auf eine Bank setzte, tauchten plötzlich hungrige Spatzen auf. Ich fütterte sie mit Brötchen. Mit der Zeit wurden sie so zutraulich, dass sie mir sogar aus der Hand fraßen. Kaninchen Ist das schön, kleine Vögel auf der Hand zu spüren? Nach einer ganzen Weile raffte ich mich auf, um nach meinen Kaninchen zu suchen. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich ein Kaninchen fand. Meine Mümmelmänner hatte ich lange vermisst. Am Ende meines Spaziergangs traf ich noch eine ältere Dame mit Hund.

großer Hund Der große, freundliche Hund ist schon etwas betagt. Mit seiner Besitzerin sprach ich lange über Diabetes und Hundehalter. Der Hund wartete geduldig, während wir uns unterhielten. Seine Besitzerin war am Thema Diabetes interessiert, obwohl sie bisher nicht betroffen ist. Es war ein schöner Spaziergang mit zahlreichen interessanten Kontakten. Glücklich kam ich mit weit über 4.000 Schritten heim. Beim Frühstück hatte ich Birgit viel zu erzählen. Vielleicht animiert meine Geschichte ja auch Sie zum Laufen. Denn Bewegung ist die beste Medizin – ganz ohne Nebenwirkungen.

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Ihre Helga Uphoff

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Dienstag, 9. Juni 2020

Diabetikerin läuft mit Abstand und Anstand

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Abstand halten Trotz vieler Lockerungen bestimmt das neuartige Coronavirus noch immer unser Leben. Für Menschen mit Diabetes heißt das: Weiterhin zwei Meter Abstand halten! Doch was tun, wenn auch Bewegung wichtig ist? DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff hat eine Lösung gefunden. Warum sie nicht auf ihren strammen Spaziergang verzichten musste, und was sie bei ihrem Walk alles erlebt hat, erfahren Sie hier:

Vorgärten Blauer Himmel, weiße und lila Fliederblüten und eine wunderschöne gelbe Sonne: So sah der erste Sonntag im Mai 2020 in Berlin aus. Da hielt mich nichts mehr vom Laufen ab. Oder doch? Bei leere Strasse in Berlin dem Wetter werden bestimmt viele Menschen auf den Straßen sein. Als Diabetikerin muss ich Abstand halten. Da half nur eins: Früh aufstehen und gleich loslaufen. Genau das habe ich gemacht. Es war eine gute Idee, denn so hatte ich viel Platz und konnte mich gefahrlos bewegen. Ja und Abstand halten? Das ist morgens um 7:00 Uhr selbst in Berlin kein Problem. Die Straßen sind gähnend leer.

Abstand halten Ich laufe weiter und treffe am ansonsten leeren Viktoria-Luise-Platz schließlich doch noch zwei Menschen. Und die sind mir sogar bekannt. Doch bevor ist sie sehe, fallen mir ihre herumtollenden Hunde auf. Ein weißer Retriever und ein schöner Bobtail. Nach dem langen Verzicht auf soziale Kontakte tut das Gespräch mit den Hundehaltern gut. Kaninchen Und dann passiert etwas Unerwartetes auf dem Heimweg. Schon lange hatte ich meine Mümmelmänner vermisst. Früher begegnete ich ihnen bei meinen Spaziergängen oft. In letzter Zeit habe ich keine Kaninchen gesehen. Aber heute war es wieder soweit. Hier mümmelt ein Kaninchen mit seinem Jungtier. Lassen auch Sie sich vom Diabetes-Portal DiabSite zu 3.000 Schritten extra motivieren.

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 26. April 2020

Bewegung in Zeiten des Coronavirus

Diabetikerinnen tragen Masken und halten Abstand

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Diabetikerinnen mit Maske halten Abstand Frühlingshaftes Wetter lockte DiabSite-Unterstützerin Birgit Ruben und Helga Uphoff am Sonntag raus. Ein Spaziergang mit freundlichen Nachbarn sollte für Bewegung sorgen. Aber ist das in Corona-Zeiten überhaupt erlaubt? Welche Regeln gelten für sie? Bund und Länder konnten sich bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auf ein nahezu einheitliches Vorgehen verständigen, bei den Lockerungen hingegen gibt es einen Flickenteppich, der dem Föderalismus in Deutschland geschuldet ist. Wie das DiabSite-Team den scheinbaren Widerspruch zwischen: „Bewegung ist gesund“ und „Schutz vor Ansteckung“ gemeistert hat, erfahren Sie hier:

Ab morgen gilt die Maskenpflicht in ganz Deutschland. In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Masken oder wenigstens ein Schal, der Mund und Nase bedeckt, überall getragen werden. In vielen Bundesländern gilt das auch beim Einkauf in Geschäften. Aus dem Vermummungsverbot (1985), wurde erst das Vermummungsgebot und ab dem 27. April 2020 die deutschlandweite Maskenpflicht.

Alltagsmasken für das Diabetes-Portal DiabSite Birgit (Krankenschwester) und ich (PTA in der Apotheke) gehören zu den Menschen in sogenannten „systemrelevanten Berufen“. So durften wir – trotz Vorbelastung durch Diabetes und Alter – in den letzten Wochen nicht zu Hause bleiben. Masken tragen und Abstand halten haben wir daher längst verinnerlicht. Zur Vermeidung von Müll tragen wir sogenannte Alltagsmasken, die auch Behelfs- oder Stoffmasken beziehungsweise Community-Masken genannt werden.

Wir wohnen in einem gemeinsamen Haushalt und dürfen zusammen an die frische Luft gehen. Heute wollten wir aber mit Nachbarn laufen. Zwei Meter Abstand: Wie sieht das aus? Maßband gezückt und von Schultermitte bis Fingerspitze gemessen: Das Ergebnis: 74 und 71 cm. Ergibt einen Abstand von 145 cm. Das reicht nicht. Zwischen den Fingerspitzen sollte noch mindestens als ein 30-cm-Lineal Platz haben. Es darf gerne auch mehr sein.

Statt der Zahl auf dem Schrittzähler war uns heute der Austausch mit anderen Menschen wichtig. Den haben wir in vollen Zügen genossen. Dafür danken wir unseren Nachbarn –  ganz besonders Ulli – für die schönen Fotos! Denken Sie, liebe Leserinnen und Leser, trotz Lockerung der Einschränkungen, bitte an die große Gefahr, die eine zweite Infektionswelle bedeuten würde. Alle Menschen mit mehreren Risikofaktoren danken Ihnen für Ihre Solidarität!

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Sonntag, 2. Februar 2020

Diabetikerin hat null Bock zum Laufen

Webkater Dimi des Diabetes-Portals DiabSite Am Morgen ist es immer noch dunkel in Berlin. Hin und wieder regnet es sogar. Da lockt selbst die DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff nichts hinterm Ofen hervor. Nur gut, dass sie Ihre Ziele fürs Schrittezählen im Winter klein gesteckt hat. Konnte ihr innerer Schweinehund heute einen Sieg davontragen? Es war ein harter Kampf. Schlechtes Wetter und fehlende Lust freuten ihn sehr. Konnte vielleicht Webkater Dimi dazu beitragen, dass die Diabetikerin ihren inneren Schweinehund besiegt? Mehr erfahren Sie hier:

Heute früh war es so finster, dass ich nicht zur üblichen Zeit aufstehen wollte. An Laufen mochte ich gar nicht denken. Es fiel mir wirklich schwer, überhaupt wach zu werden. Aber fürs Aufstehen sorgte wieder einmal Webkater Dimi. Ob Sonntag oder normaler Werktag – er braucht sein Futter ab sechs Uhr. Zuverlässig macht er schon lange vorher Lärm. Schließlich weiß er, dass Menschen lange brauchen, um ihn zu verstehen. Wenn ich gar nicht wach werden möchte, räumt er wichtige und weniger wichtige Dinge vom Schreibtisch ab oder zerfetzt Dokumente.

Spätestens wenn das Handy oder der Scanner vom Schreibtisch auf den Boden fallen, bin ich hellwach. So auch an diesem Sonntag. Und wenn man dann noch ein paar Schritte in der Wohnung läuft, zeigt der Schrittzähler doch noch eine Zahl über 2.000. Also an diesem Sonntag wieder kein Sieg für den inneren Schweinehund. Das war knapp.

Lassen auch Sie sich vom Diabetes-Portal DiabSite zu mehr Bewegung motivieren!

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 12. Januar 2020

Eine Weihnachtsgeschichte mit vielen Schritten

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Berliner Philharmonie In der Vorweihnachtzeit hat der innere Schweinehund von DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff so manchen Sieg davongetragen. Ihre ganze Aufmerksamkeit forderte der Adventskalender mit Diabetes-Quiz. Wie kam es zur Weihnachtsgeschichte? Und warum hat sie sich am ersten Feiertag mehr bewegt? Grund für beides war eine Konzertkarte. So ein schönes Geschenk lässt man nicht verfallen. Also machte sich Frau Uphoff schick und auf den Weg zur Berliner Philharmonie. Wie es dazu kam und wie es weiterging, erfahren Sie hier:

Anfang Dezember rief mich Brigitte an. Die sehr nette Dame kenne ich seit zwei Jahren. Sie besucht regelmäßig die Philharmonie. Ihre Karten bestellt sie schon Monate im Voraus. Da Brigitte nicht mehr gut laufen kann, sitzt sie immer in der ersten Reihe. Inzwischen ist Platz 6 ihr Stammplatz geworden. Bei der letzten Bestellung hatte sie eine Karte für den 1. Weihnachtsfeiertag erworben. Nun war ihr eingefallen, dass sie an diesem Tag seit vielen Jahren mit einer Freundin im Zirkus Roncalli verabredet ist. Deshalb schenkte sie mir. datiert mit Dezember 2019, eine schöne Weihnachtskarte mit lieben Grüßen und dem Ticket darin.

Nein, den ganzen Weg zur Philharmonie bin ich mit meinen frisch geputzten Pumps nicht gelaufen, aber wenigstens zwei Busstationen. Am Eingang zeigte ich meine Eintrittskarte, die mit einer Büroklammer an der Weihnachtskarte befestigt war. Sie wurde eingerissen. Ich gab Mantel und Schal an der Garderobe ab und freute mich auf das festliche Opern- und Operettenkonzert, das ausgebucht war. Nur meinen Platz fand ich nicht.

Ein Platzeinweiser von der Philharmonie schaute auf mein Ticket und wunderte sich. Der Platz war besetzt. Er fragte einen älteren Herrn auf Platz 6, ob er seine Eintrittskarte sehen dürfe. Der zeigte eine grüne Karte, auf der „Reihe 1 Platz 6“ stand. Komisch – meine Karte war gelb. Wir schauten uns meine genauer an und lasen: „25.12.2018“. Na – das war es dann wohl. Ich war einfach ein Jahr zu spät. Als ich traurig gehen wollte, hielt mich der helfende Herr zurück. Er hatte gerade wegen einer anderen Schwierigkeit den Organisator der Veranstaltung gerufen. Dem erzählte ich meine Geschichte und zeigte ihm die Weihnachtskarte mit dem Ticket von Brigitte.

Da schaute er mich lächelnd an und sagte: „Bleiben Sie hier. Es ist schließlich Weihnachten!“

Überglücklich machte ich mich auf den Weg zu den Stehplätzen, als mir plötzlich weit oben ein freier Platz auffiel. Es war schon dunkel, als ich mich neben eine Dame setzte. Sie zischelte gleich: „Das ist nicht Ihr Platz. Aber bleiben Sie sitzen! Meine Freundin ist krank geworden.“ In der Pause erzählte ich ihr, wie es dazu kam, dass ich neben ihr Platz genommen habe. Sie freute sich und lachte.

Es war ein wunderschönes Konzert mit hervorragenden Sängerinnen und Sängern sowie wunderbaren Balletteinlagen. Als ich mit weit über 6.000 Schritten nach Hause kam, rief ich Brigitte an und bedankte mich für gleich zwei Geschenke: Das schöne Konzert und die bezaubernde Weihnachtsgeschichte.

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 27. Oktober 2019

Diabetikerinnen besiegen inneren Schweinehund

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Dunkler Himmel über Berlin Wolkenverhangen zeigte sich der Himmel über Berlin am heutigen Vormittag. Doch anders als im gleichnamigen Film von Wim Wenders brachte kein Engel Sonnenschein. Füttern die Macherinnen des Diabetes-Portals DiabSite heute ihre Schrittzähler? Wenkater Dimi Nasse Straßen, Kälte und trübes Wetter luden nicht gerade zum Spaziergang ein. Auch Webkater Dimi zweifelte an ihrem sportlichen Vorhaben, sich gleich viel zu bewegen. Er sah das Herbstwetter, machte kehrt und rollte sich gemütlich auf seinem Kissen ein. Mit dem Schwanz wedelnd freute sich der innere Schweinhund schon auf seinen Sieg. Allerdings wusste er nicht, dass wir im Zoo Berlin angemeldet waren, um endlich die Pandabären zu sehen. Wie der Kampf weiter ging, erfahren Sie hier:

175 Jahre Zoo Berlin Nach der Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen war ja schön. Die gewonnene Zeit hat allerdings die Umstellung der Uhren und medizinischen Geräte aufgefressen. Lust zum Laufen hatten wir ehrlich gesagt nicht. Ohne den angemeldeten Zoobesuch für Birgit Ruben, Unterstützerin der DiabSite, und mich wäre die Bewegung wohl ausgefallen. Aber so konnten wir uns nicht drücken. Als wir losgingen war es nicht mehr so nass. Das Laub raschelte unter unseren Füßen. Mit jedem Schritt wuchs die Freude auf den Zoo, der als einziger deutscher Tiergarten Pandas hält. Mit ihnen feiert er noch immer seinen 175. Geburtstag. Die Pandas sind Publikumslieblinge – obwohl sie fast nur fressen und schlafen. Seit acht Wochen haben die bedrohten Bären in Berlin zwei Jungtiere.

Panda-Papa Jiao Qing Vom Eingang des Zoos liefen wir direkt zum Panda Garden. Dort saß der stolze Panda-Papa Jiao Qing in einem Berg aus Bambusästen und fraß. „30 bis 45 Kilogramm Bambus verputzt er am Tag „, erklärt ein Pfleger. Der Bambus ist so kalorien- und nährstoffarm, dass der Panda sich nur sehr langsam bewegt. Wie alle Pandabären hat Jiao Qing übrigens einen zweiten Daumen, den Panda-Baby sog. Pseudodaumen. Damit kann er – ebenso wie Affen und Menschen – gut greifen und zum Beispiel einen Ast festhalten. Die Panda-Mama Meng Meng ist abgeschirmt bei Ihren Jungen, die sie vorbildlich umsorgt. Sie werden von Pflegerinnen und Pflegern rund um die Uhr liebevoll betreut. Wer die Panda-Babys direkt sehen möchte, muss sich noch bis Anfang 2020 gedulden oder sich die Videos bei YouTube ansehen.

1 : 0 für das DiabSite-Team. Mit gut 9.000 Schritten hat es den inneren Schweinehund besiegt. Suchen auch Sie sich ein lohnenswertes Ziel für die Motivation zu mehr Bewegung im Herbst. In Ausstellungen, Museen oder Aquarien können Sie auch bei Regen viele Schritte schaffen.

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Ihre Helga Uphoff
und das DiabSite-Team inklusive Webkater

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Sonntag, 29. September 2019

Streckentest mit Diabetes

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Helferinnen beim Berlin-Marathon Berlin-Marathon 2019: Für DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff ist die Begleitung des Marathons zur liebgewonnenen Tradition geworden. Lange vor den schnellsten Läufern der Welt nutzt sie die abgesperrten Straßen für einen kurzen Walk, spricht mit Helfern und macht Fotos von den Vorbereitungen. Anschließend verfolgt sie den Run im Fernsehen und twittert unter: #DiabSite. Werden die ersten Läufer/innen bei Kilometer 36 erwartet, steht sie mit ihrem Nachbarn an der Straße. Beim Versuch, die schnellen Marathonies mit der Kamera einzufangen, siegt in der Regel der Nachbar. Er kann es einfach und hat die meilenweit bessere Kamera. Eindrücke und Bilder vom 46. BMW BERLIN-MARATHON finden Sie hier:

Kartons mit Bio-Bananen Draußen war es noch trocken, als ich zum Test der Marathonstrecke und zur Fütterung meines Schrittzählers antrat. Schon bald traf ich fröhliche Helferinnen, die sich für ein Foto bereiterklärten. Überall waren Frauen und Männer ehrenamtlich damit beschäftigt, für die Teilnehmer/innen unzählige Bio-Bananen zu schälen, Äpfel in mundgerechte Stücke zu schneiden oder Trinkbecher zu füllen. Natürlich bin ich nur auf einem kleinen Abschnitt der 42,195 Kilometer langen Strecke gelaufen. Dort war die Stimmung trotz der vielen Arbeit ausgezeichnet.

Umweltfreundliche Becher Umweltbewusstsein zeigte der diesjährige Berlin-Marathon bei Bio-Bananen und bei Plastikbechern. Rund eine Million werden bei derartigen Laufveranstaltungen davon verbraucht. Sie sind recycelt. Auf jedem Becher stand: „I’m made from recycling Material“. Zur nochmaligen Verwendung konnten sie in speziellen Müllcontainern entsorgt werden. Zudem gab es Silikonbecher, die Läufer/innen an vielen Wasserstationen auffüllten. Das ist angesichts der Diskussionen um den Klimaschutz doch mal ein Weg in die richtige Richtung.

Kenenisa Bekele Den heutigen Berlin-Marathon gewann Kenenisa Bekele aus Äthiopien (Foto von 2016) nach einem atemberaubenden Sprint. Nur um zwei Sekunden schrammte er mit 02:01:41 Stunden am Weltrekord von Eliud Kipchoge im vergangenen Jahr vorbei. Interessiert verfolgten wir vom Diabetes-Portal DiabSite den Marathon weiter im TV und twitterten aktuelle Neuigkeiten. Ashete Bekere Bei den Frauen gewann die ebenfalls aus Äthiopien stammende Ashete Bekere (links im Bild). Auch hier gab es einen spannenden Sprint. Lange lief sie mit Sally Chepyego (re.) und Mare Dibaba (verdeckt hinter den beiden) gleich auf. Die deutschen Hoffnungen ruhten auf der aus Kenia stammenden und seit März 2019 deutschen Debütantin Melat Kejeta aus Kassel. Am Ende erreichte sie einen überraschenden 6. Platz und erlief sich damit auf Anhieb die Qualifikation für Olympia.

Wir vom Diabetes-Portal DiabSite waren für Sie beim Berlin-Marathon. Haben gleichzeitig unsere Schrittzähler mit mehr als 6.000 Schritten gefüttert und viele Beiträge unter: #DiabSite getwittert.

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Montag, 23. September 2019

Berliner Diabetikerin vom autofreien Sonntag enttäuscht

Autofreie Straße in Berlin Oft reicht Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, das Wissen um die positiven Effekte des Laufens für die Gesundheit nicht aus. Dann sucht sie sich andere Gründe für mehr Bewegung. Am letzten Wochenende war es die Aktion „Autofreier Sonntag“. Strahlender Sonnenschein in Berlin, verbilligte Tickets für den Nahverkehr und der Appell, das Auto stehen zu lassen. So wie auf diesem Bild hatte sie sich das in Berlin vorgestellt. Wie es tatsächlich aussah, erfahren Sie hier:

London und Paris hatten die Innenstädte für den Autoverkehr vollkommen gesperrt. Auf dem Champs Elysées konnte man ungestört flanieren. Kein einziges Auto zu sehen. Auch in der englischen Hauptstadt konnten Fußgänger ungestört von Autos zum Buckingham Palace oder über die berühmte Tower Bridge gehen. Doch in Berlin rollte der Autoverkehr wie jeden Sonntag. Die leere Straße auf dem Bild war nach Ende der roten Ampelphase wieder voll. Auf den Autobahnen gab es sogar lange Staus.

Ich war enttäuscht von vielen Berlinerinnen und Berlinern, die zwar eine rot-rot-grüne Koalition wählen, aber ihr Auto nicht einmal an diesem Tag stehenließen. So ging es auch anderen Fußgängern, die ich beim Spaziergang traf. Am Ende trösteten mich rund 4.000 zusätzliche Schritte und ein CO2-freier Fußabdruck.

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