Einträge der Kategorie 'Schritte zählen'

Jeder Schritt zählt – für Diabetiker und die Diabetes-Prävention. Körperliche Aktivität und die richtige Ernährung gehören zu einem gesunden Lebensstil. Hier möchte ich Sie zu mehr Bewegung motivieren. Um einen Beitrag zu kommentieren, bitte einfach auf die Überschrift klicken und einen Kommentar schreiben.

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Dienstag, 9. Juni 2020

Diabetikerin läuft mit Abstand und Anstand

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Abstand halten Trotz vieler Lockerungen bestimmt das neuartige Coronavirus noch immer unser Leben. Für Menschen mit Diabetes heißt das: Weiterhin zwei Meter Abstand halten! Doch was tun, wenn auch Bewegung wichtig ist? DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff hat eine Lösung gefunden. Warum sie nicht auf ihren strammen Spaziergang verzichten musste, und was sie bei ihrem Walk alles erlebt hat, erfahren Sie hier:

Vorgärten Blauer Himmel, weiße und lila Fliederblüten und eine wunderschöne gelbe Sonne: So sah der erste Sonntag im Mai 2020 in Berlin aus. Da hielt mich nichts mehr vom Laufen ab. Oder doch? Bei leere Strasse in Berlin dem Wetter werden bestimmt viele Menschen auf den Straßen sein. Als Diabetikerin muss ich Abstand halten. Da half nur eins: Früh aufstehen und gleich loslaufen. Genau das habe ich gemacht. Es war eine gute Idee, denn so hatte ich viel Platz und konnte mich gefahrlos bewegen. Ja und Abstand halten? Das ist morgens um 7:00 Uhr selbst in Berlin kein Problem. Die Straßen sind gähnend leer.

Abstand halten Ich laufe weiter und treffe am ansonsten leeren Viktoria-Luise-Platz schließlich doch noch zwei Menschen. Und die sind mir sogar bekannt. Doch bevor ist sie sehe, fallen mir ihre herumtollenden Hunde auf. Ein weißer Retriever und ein schöner Bobtail. Nach dem langen Verzicht auf soziale Kontakte tut das Gespräch mit den Hundehaltern gut. Kaninchen Und dann passiert etwas Unerwartetes auf dem Heimweg. Schon lange hatte ich meine Mümmelmänner vermisst. Früher begegnete ich ihnen bei meinen Spaziergängen oft. In letzter Zeit habe ich keine Kaninchen gesehen. Aber heute war es wieder soweit. Hier mümmelt ein Kaninchen mit seinem Jungtier. Lassen auch Sie sich vom Diabetes-Portal DiabSite zu 3.000 Schritten extra motivieren.

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 26. April 2020

Bewegung in Zeiten des Coronavirus

Diabetikerinnen tragen Masken und halten Abstand

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Diabetikerinnen mit Maske halten Abstand Frühlingshaftes Wetter lockte DiabSite-Unterstützerin Birgit Ruben und Helga Uphoff am Sonntag raus. Ein Spaziergang mit freundlichen Nachbarn sollte für Bewegung sorgen. Aber ist das in Corona-Zeiten überhaupt erlaubt? Welche Regeln gelten für sie? Bund und Länder konnten sich bei den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus auf ein nahezu einheitliches Vorgehen verständigen, bei den Lockerungen hingegen gibt es einen Flickenteppich, der dem Föderalismus in Deutschland geschuldet ist. Wie das DiabSite-Team den scheinbaren Widerspruch zwischen: „Bewegung ist gesund“ und „Schutz vor Ansteckung“ gemeistert hat, erfahren Sie hier:

Ab morgen gilt die Maskenpflicht in ganz Deutschland. In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Masken oder wenigstens ein Schal, der Mund und Nase bedeckt, überall getragen werden. In vielen Bundesländern gilt das auch beim Einkauf in Geschäften. Aus dem Vermummungsverbot (1985), wurde erst das Vermummungsgebot und ab dem 27. April 2020 die deutschlandweite Maskenpflicht.

Alltagsmasken für das Diabetes-Portal DiabSite Birgit (Krankenschwester) und ich (PTA in der Apotheke) gehören zu den Menschen in sogenannten „systemrelevanten Berufen“. So durften wir – trotz Vorbelastung durch Diabetes und Alter – in den letzten Wochen nicht zu Hause bleiben. Masken tragen und Abstand halten haben wir daher längst verinnerlicht. Zur Vermeidung von Müll tragen wir sogenannte Alltagsmasken, die auch Behelfs- oder Stoffmasken beziehungsweise Community-Masken genannt werden.

Wir wohnen in einem gemeinsamen Haushalt und dürfen zusammen an die frische Luft gehen. Heute wollten wir aber mit Nachbarn laufen. Zwei Meter Abstand: Wie sieht das aus? Maßband gezückt und von Schultermitte bis Fingerspitze gemessen: Das Ergebnis: 74 und 71 cm. Ergibt einen Abstand von 145 cm. Das reicht nicht. Zwischen den Fingerspitzen sollte noch mindestens als ein 30-cm-Lineal Platz haben. Es darf gerne auch mehr sein.

Statt der Zahl auf dem Schrittzähler war uns heute der Austausch mit anderen Menschen wichtig. Den haben wir in vollen Zügen genossen. Dafür danken wir unseren Nachbarn –  ganz besonders Ulli – für die schönen Fotos! Denken Sie, liebe Leserinnen und Leser, trotz Lockerung der Einschränkungen, bitte an die große Gefahr, die eine zweite Infektionswelle bedeuten würde. Alle Menschen mit mehreren Risikofaktoren danken Ihnen für Ihre Solidarität!

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Sonntag, 2. Februar 2020

Diabetikerin hat null Bock zum Laufen

Webkater Dimi des Diabetes-Portals DiabSite Am Morgen ist es immer noch dunkel in Berlin. Hin und wieder regnet es sogar. Da lockt selbst die DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff nichts hinterm Ofen hervor. Nur gut, dass sie Ihre Ziele fürs Schrittezählen im Winter klein gesteckt hat. Konnte ihr innerer Schweinehund heute einen Sieg davontragen? Es war ein harter Kampf. Schlechtes Wetter und fehlende Lust freuten ihn sehr. Konnte vielleicht Webkater Dimi dazu beitragen, dass die Diabetikerin ihren inneren Schweinehund besiegt? Mehr erfahren Sie hier:

Heute früh war es so finster, dass ich nicht zur üblichen Zeit aufstehen wollte. An Laufen mochte ich gar nicht denken. Es fiel mir wirklich schwer, überhaupt wach zu werden. Aber fürs Aufstehen sorgte wieder einmal Webkater Dimi. Ob Sonntag oder normaler Werktag – er braucht sein Futter ab sechs Uhr. Zuverlässig macht er schonlange vorher Lärm. Schließlich weiß er, dass Menschen lange brauchen, um ihn zu verstehen. Wenn ich gar nicht wach werden möchte, räumt er wichtige und weniger wichtige Dinge vom Schreibtisch ab oder zerfetzt Dokumente.

Spätestens wenn das Handy oder der Scanner vom Schreibtisch auf den Boden fallen, bin ich hellwach. So auch an diesem Sonntag. Und wenn man dann noch ein paar Schritte in der Wohnung läuft, zeigt der Schrittzähler doch noch eine Zahl über 2.000. Also an diesem Sonntag wieder kein Sieg für den inneren Schweinehund. Das war knapp.

Lassen auch Sie sich vom Diabetes-Portal DiabSite zu mehr Bewegung motivieren!

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 12. Januar 2020

Eine Weihnachtsgeschichte mit vielen Schritten

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Berliner Philharmonie In der Vorweihnachtzeit hat der innere Schweinehund von DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff so manchen Sieg davongetragen. Ihre ganze Aufmerksamkeit forderte der Adventskalender mit Diabetes-Quiz. Wie kam es zur Weihnachtsgeschichte? Und warum hat sie sich am ersten Feiertag mehr bewegt? Grund für beides war eine Konzertkarte. So ein schönes Geschenk lässt man nicht verfallen. Also machte sich Frau Uphoff schick und auf den Weg zur Berliner Philharmonie. Wie es dazu kam und wie es weiterging, erfahren Sie hier:

Anfang Dezember rief mich Brigitte an. Die sehr nette Dame kenne ich seit zwei Jahren. Sie besucht regelmäßig die Philharmonie. Ihre Karten bestellt sie schon Monate im Voraus. Da Brigitte nicht mehr gut laufen kann, sitzt sie immer in der ersten Reihe. Inzwischen ist Platz 6 ihr Stammplatz geworden. Bei der letzten Bestellung hatte sie eine Karte für den 1. Weihnachtsfeiertag erworben. Nun war ihr eingefallen, dass sie an diesem Tag seit vielen Jahren mit einer Freundin im Zirkus Roncalli verabredet ist. Deshalb schenkte sie mir. datiert mit Dezember 2019, eine schöne Weihnachtskarte mit lieben Grüßen und dem Ticket darin.

Nein, den ganzen Weg zur Philharmonie bin ich mit meinen frisch geputzten Pumps nicht gelaufen, aber wenigstens zwei Busstationen. Am Eingang zeigte ich meine Eintrittskarte, die mit einer Büroklammer an der Weihnachtskarte befestigt war. Sie wurde eingerissen. Ich gab Mantel und Schal an der Garderobe ab und freute mich auf das festliche Opern- und Operettenkonzert, das ausgebucht war. Nur meinen Platz fand ich nicht.

Ein Platzeinweiser von der Philharmonie schaute auf mein Ticket und wunderte sich. Der Platz war besetzt. Er fragte einen älteren Herrn auf Platz 6, ob er seine Eintrittskarte sehen dürfe. Der zeigte eine grüne Karte, auf der „Reihe 1 Platz 6“ stand. Komisch – meine Karte war gelb. Wir schauten uns meine genauer an und lasen: „25.12.2018“. Na – das war es dann wohl. Ich war einfach ein Jahr zu spät. Als ich traurig gehen wollte, hielt mich der helfende Herr zurück. Er hatte gerade wegen einer anderen Schwierigkeit den Organisator der Veranstaltung gerufen. Dem erzählte ich meine Geschichte und zeigte ihm die Weihnachtskarte mit dem Ticket von Brigitte.

Da schaute er mich lächelnd an und sagte: „Bleiben Sie hier. Es ist schließlich Weihnachten!“

Überglücklich machte ich mich auf den Weg zu den Stehplätzen, als mir plötzlich weit oben ein freier Platz auffiel. Es war schon dunkel, als ich mich neben eine Dame setzte. Sie zischelte gleich: „Das ist nicht Ihr Platz. Aber bleiben Sie sitzen! Meine Freundin ist krank geworden.“ In der Pause erzählte ich ihr, wie es dazu kam, dass ich neben ihr Platz genommen habe. Sie freute sich und lachte.

Es war ein wunderschönes Konzert mit hervorragenden Sängerinnen und Sängern sowie wunderbaren Balletteinlagen. Als ich mit weit über 6.000 Schritten nach Hause kam, rief ich Brigitte an und bedankte mich für gleich zwei Geschenke: Das schöne Konzert und die bezaubernde Weihnachtsgeschichte.

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Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 27. Oktober 2019

Diabetikerinnen besiegen inneren Schweinehund

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Dunkler Himmel über Berlin Wolkenverhangen zeigte sich der Himmel über Berlin am heutigen Vormittag. Doch anders als im gleichnamigen Film von Wim Wenders brachte kein Engel Sonnenschein. Füttern die Macherinnen des Diabetes-Portals DiabSite heute ihre Schrittzähler? Wenkater Dimi Nasse Straßen, Kälte und trübes Wetter luden nicht gerade zum Spaziergang ein. Auch Webkater Dimi zweifelte an ihrem sportlichen Vorhaben, sich gleich viel zu bewegen. Er sah das Herbstwetter, machte kehrt und rollte sich gemütlich auf seinem Kissen ein. Mit dem Schwanz wedelnd freute sich der innere Schweinhund schon auf seinen Sieg. Allerdings wusste er nicht, dass wir im Zoo Berlin angemeldet waren, um endlich die Pandabären zu sehen. Wie der Kampf weiter ging, erfahren Sie hier:

175 Jahre Zoo Berlin Nach der Zeitumstellung eine Stunde länger schlafen war ja schön. Die gewonnene Zeit hat allerdings die Umstellung der Uhren und medizinischen Geräte aufgefressen. Lust zum Laufen hatten wir ehrlich gesagt nicht. Ohne den angemeldeten Zoobesuch für Birgit Ruben, Unterstützerin der DiabSite, und mich wäre die Bewegung wohl ausgefallen. Aber so konnten wir uns nicht drücken. Als wir losgingen war es nicht mehr so nass. Das Laub raschelte unter unseren Füßen. Mit jedem Schritt wuchs die Freude auf den Zoo, der als einziger deutscher Tiergarten Pandas hält. Mit ihnen feiert er noch immer seinen 175. Geburtstag. Die Pandas sind Publikumslieblinge – obwohl sie fast nur fressen und schlafen. Seit acht Wochen haben die bedrohten Bären in Berlin zwei Jungtiere.

Panda-Papa Jiao Qing Vom Eingang des Zoos liefen wir direkt zum Panda Garden. Dort saß der stolze Panda-Papa Jiao Qing in einem Berg aus Bambusästen und fraß. „30 bis 45 Kilogramm Bambus verputzt er am Tag „, erklärt ein Pfleger. Der Bambus ist so kalorien- und nährstoffarm, dass der Panda sich nur sehr langsam bewegt. Wie alle Pandabären hat Jiao Qing übrigens einen zweiten Daumen, den Panda-Baby sog. Pseudodaumen. Damit kann er – ebenso wie Affen und Menschen – gut greifen und zum Beispiel einen Ast festhalten. Die Panda-Mama Meng Meng ist abgeschirmt bei Ihren Jungen, die sie vorbildlich umsorgt. Sie werden von Pflegerinnen und Pflegern rund um die Uhr liebevoll betreut. Wer die Panda-Babys direkt sehen möchte, muss sich noch bis Anfang 2020 gedulden oder sich die Videos bei YouTube ansehen.

1 : 0 für das DiabSite-Team. Mit gut 9.000 Schritten hat es den inneren Schweinehund besiegt. Suchen auch Sie sich ein lohnenswertes Ziel für die Motivation zu mehr Bewegung im Herbst. In Ausstellungen, Museen oder Aquarien können Sie auch bei Regen viele Schritte schaffen.

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Ihre Helga Uphoff
und das DiabSite-Team inklusive Webkater

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Sonntag, 29. September 2019

Streckentest mit Diabetes

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Helferinnen beim Berlin-Marathon Berlin-Marathon 2019: Für DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff ist die Begleitung des Marathons zur liebgewonnenen Tradition geworden. Lange vor den schnellsten Läufern der Welt nutzt sie die abgesperrten Straßen für einen kurzen Walk, spricht mit Helfern und macht Fotos von den Vorbereitungen. Anschließend verfolgt sie den Run im Fernsehen und twittert unter: #DiabSite. Werden die ersten Läufer/innen bei Kilometer 36 erwartet, steht sie mit ihrem Nachbarn an der Straße. Beim Versuch, die schnellen Marathonies mit der Kamera einzufangen, siegt in der Regel der Nachbar. Er kann es einfach und hat die meilenweit bessere Kamera. Eindrücke und Bilder vom 46. BMW BERLIN-MARATHON finden Sie hier:

Kartons mit Bio-Bananen Draußen war es noch trocken, als ich zum Test der Marathonstrecke und zur Fütterung meines Schrittzählers antrat. Schon bald traf ich fröhliche Helferinnen, die sich für ein Foto bereiterklärten. Überall waren Frauen und Männer ehrenamtlich damit beschäftigt, für die Teilnehmer/innen unzählige Bio-Bananen zu schälen, Äpfel in mundgerechte Stücke zu schneiden oder Trinkbecher zu füllen. Natürlich bin ich nur auf einem kleinen Abschnitt der 42,195 Kilometer langen Strecke gelaufen. Dort war die Stimmung trotz der vielen Arbeit ausgezeichnet.

Umweltfreundliche Becher Umweltbewusstsein zeigte der diesjährige Berlin-Marathon bei Bio-Bananen und bei Plastikbechern. Rund eine Million werden bei derartigen Laufveranstaltungen davon verbraucht. Sie sind recycelt. Auf jedem Becher stand: „I’m made from recycling Material“. Zur nochmaligen Verwendung konnten sie in speziellen Müllcontainern entsorgt werden. Zudem gab es Silikonbecher, die Läufer/innen an vielen Wasserstationen auffüllten. Das ist angesichts der Diskussionen um den Klimaschutz doch mal ein Weg in die richtige Richtung.

Kenenisa Bekele Den heutigen Berlin-Marathon gewann Kenenisa Bekele aus Äthiopien (Foto von 2016) nach einem atemberaubenden Sprint. Nur um zwei Sekunden schrammte er mit 02:01:41 Stunden am Weltrekord von Eliud Kipchoge im vergangenen Jahr vorbei. Interessiert verfolgten wir vom Diabetes-Portal DiabSite den Marathon weiter im TV und twitterten aktuelle Neuigkeiten. Ashete Bekere Bei den Frauen gewann die ebenfalls aus Äthiopien stammende Ashete Bekere (links im Bild). Auch hier gab es einen spannenden Sprint. Lange lief sie mit Sally Chepyego (re.) und Mare Dibaba (verdeckt hinter den beiden) gleich auf. Die deutschen Hoffnungen ruhten auf der aus Kenia stammenden und seit März 2019 deutschen Debütantin Melat Kejeta aus Kassel. Am Ende erreichte sie einen überraschenden 6. Platz und erlief sich damit auf Anhieb die Qualifikation für Olympia.

Wir vom Diabetes-Portal DiabSite waren für Sie beim Berlin-Marathon. Haben gleichzeitig unsere Schrittzähler mit mehr als 6.000 Schritten gefüttert und viele Beiträge unter: #DiabSite getwittert.

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Montag, 23. September 2019

Berliner Diabetikerin vom autofreien Sonntag enttäuscht

Autofreie Straße in Berlin Oft reicht Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, das Wissen um die positiven Effekte des Laufens für die Gesundheit nicht aus. Dann sucht sie sich andere Gründe für mehr Bewegung. Am letzten Wochenende war es die Aktion „Autofreier Sonntag“. Strahlender Sonnenschein in Berlin, verbilligte Tickets für den Nahverkehr und der Appell, das Auto stehen zu lassen. So wie auf diesem Bild hatte sie sich das in Berlin vorgestellt. Wie es tatsächlich aussah, erfahren Sie hier:

London und Paris hatten die Innenstädte für den Autoverkehr vollkommen gesperrt. Auf dem Champs Elysées konnte man ungestört flanieren. Kein einziges Auto zu sehen. Auch in der englischen Hauptstadt konnten Fußgänger ungestört von Autos zum Buckingham Palace oder über die berühmte Tower Bridge gehen. Doch in Berlin rollte der Autoverkehr wie jeden Sonntag. Die leere Straße auf dem Bild war nach Ende der roten Ampelphase wieder voll. Auf den Autobahnen gab es sogar lange Staus.

Ich war enttäuscht von vielen Berlinerinnen und Berlinern, die zwar eine rot-rot-grüne Koalition wählen, aber ihr Auto nicht einmal an diesem Tag stehenließen. So ging es auch anderen Fußgängern, die ich beim Spaziergang traf. Am Ende trösteten mich rund 4.000 zusätzliche Schritte und ein CO2-freier Fußabdruck.

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Sonntag, 15. September 2019

Milde Herbsttage zum Laufen nutzen

Diabetikerin in bequemen Laufschuhen Rausgehen, Sonne tanken und stolz auf sich sein – Wind in den Haaren und Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Das wollte DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff heute. Nicht immer zieht sie die Laufschuhe gerne an, doch bei schönem Herbstwetter hat ihr innerer Schweinehund keine Chance. Wie Frau Uphoff Diabetiker und Nicht-Diabetiker zu mehr Bewegung animiert, erfahren Sie hier:

Kennen Sie das? Nach einer anstrengenden Arbeitswoche und einem Samstag mit Wochenendeinkauf und Putzen stehen Sie am Sonntagmorgen auf. Frühstücken und dann entspannen. Das habe auch ich heute gemacht. Aber dann hat mich das schöne Wetter motiviert meinen Schrittzähler zu füttern. Ich brauchte nicht einmal ein Ziel für meinen Spaziergang. Glücklich und stolz kam ich mit über 4.500. Schritten heim. Nach einer kurzen Entspannungsphase hatte ich dann sogar noch Lust zu arbeiten.

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Ihre Helga Uphoff

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Donnerstag, 1. August 2019

Zoo Berlin feiert 175. Geburtstag

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Torte für den Zoo Berlin Das Team des Diabetes-Portals DiabSite gratuliert dem artenreichsten Zoo der Welt! Mit dem Anschnitt einer 175 cm hohen Torte voller Tiere ist er heute in sein Jubiläumswochenende gestartet. Unsere Torte ist etwas kleiner. Die Macherinnen der DiabSite besuchen den ältesten Zoo Deutschlands immer wieder. Sie füttern dort ihre Schrittzähler und berichten anschließend in diesem Weblog über den Zoobesuch. Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher anzuregen, ebenfalls in einen Zoo zu gehen. Da kommen schnell 10.000 Schritte zusammen. So macht die Prävention des Typ-2-Diabetes richtig Spaß. Wir lieben Pinguine ganz besonders. Unsere Designerin steht eher auf Zebras. Welche Tiere sehen Sie sich im Zoo besonders gerne an? Und welche Ziele motivieren sie zu mehr Bewegung? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar zu diesem Weblogbeitrag!

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Sonntag, 28. Juli 2019

We LOVE you the way you are!

We love you the way you are! Wir lieben Sie so wie Sie sind! Ganz im Zeichen des Regenbogens stand Berlin in der vergangenen Woche. Überall waren Regenbogenfahnen zu sehen. Auf das Lesbisch-Schwule Stadtfest am 20./21. Juli folgte gestern die Parade zum Christopher Street Day mit Musik, guter Laune und viel Politik. Hunderttausende demonstrierten für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen. 1 Million Besucher tanzten mit – vom Kurfürstendamm bis zum Brandenburger Tor. Unter ihnen die Macherinnen des Diabetes-Portals DiabSite. Was sie erlebt haben und was sie in Bewegung gebracht hat, erfahren Sie hier:

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Lesbisch-Schwules Stadtfest

ADAC-Engel Wir von der DiabSite sind weder lesbisch noch transsexuell orientiert. Am Lesbisch-Schwulen Stadtfest kommen wir jedoch nicht vorbei. Tanz und Spaß Schließlich findet es alljährlich direkt vor unserer Haustür statt. Und das ist auch gut so! Mehr als 350.000 Besucher feierten zwei Tage lang eine fröhliche Party mit politischen Botschaften. Fast alle Parteien und unzählige Organisationen waren mit Ständen vertreten. So auch der ADAC mit seinen „gelben Engeln“. Überall wurde gegrillt, gebacken und gekocht. Und damit das viele Essen nicht zu Übergewicht und Typ-2-Diabetes führt, wurde vor den Bühnen viel getanzt.

schwule Schuhplattler Wir schauen uns das bunte Treiben jedes Jahr gerne an. Stürzen uns immer wieder ins Getümmel oder genießen es mit Gästen vom Balkon aus. Auch in diesem Jahr. einer fröhlichen Gruppe schwuler Schuhplattler, lange zugesehen und applaudiert hatten, führte uns der Hunger zum Grillstand. Dort lernten wir ein sehr nettes Ehepaar kennen. Mit den mobilen Rentnern haben wir noch stundenlang auf dem Balkon gesessen und uns prächtig unterhalten.

Christopher Street Day

CSD-Paar feiert ausgelassen Sie werden immer noch bespuckt, beschimpft, beleidigt und sogar körperlich angegriffen, Menschen, die nicht der bürgerlichen Vorstellung von „normal“ entsprechen. Doch auf dem Stadtfest und beim CSD feierte sich die queere Szene Wagen beim CSD-Berlin fröhlich, stolz und ausgelassen. Noch politischer, aber ebenso friedlich wie das Stadtfest war der CSD-Berlin 2019. 350.000 Teilnehmer, 100 bunt geschmückte Wagen – von der AIDS-Hilfe über Vattenfall bis zum Auswärtigen Amt – feierten die Parade mit einer Million Besuchern, die mitrockten.

Bei beiden Veranstaltungen haben wir uns viel bewegt. Von der Musik und tollen Stimmung mitgerissen hielt uns nichts mehr auf den Beinen. Die Schrittzähler wurden laufend und tanzend gefüttert. Nicht nur weil auch Menschen mit Diabetes diskriminiert werden, rufen wir zu mehr Toleranz auf. Denn jeder sollte nach seiner Façon selig werden können! Wir lieben Sie – und Sie – und Sie – einfach alle so wie sie sind!

Tanzend macht Bewegung übrigens noch mehr Spaß.

Ihre Helga Uphoff

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