Fußball-Europameisterschaft
Diabetikerin besucht Fanmeile am Brandenburger Tor
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Die Fanmeile in Berlin ist die größte Fanmeile (oder Fanzone, wie es neudeutsch heißt) in Deutschland. Nein, ein Spiel der EM möchte sich DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff dort nicht ansehen. Zwischen Brandenburger Tor und Großer Querallee zwischen schreienden und oft betrunkenen Fußballfans stehen ist nicht ihr Ding. Doch anschauen kann man sich die Meile schon, vor allem wenn man in Berlin wohnt. Und bewegen müssen sich in diesen Tagen ja nicht nur die Fußballer. Auch allen anderen Menschen mit und ohne Diabetes tut ein ausgiebiger Spaziergang gut. Sie hat die große Fanmeile besucht und folgendes erlebt:
Berlin hat sich ordentlich ins Zeug gelegt. Die Stadt wollte das Brandenburger Tor zum „größten Fußballtor der Welt“ machen. Sieht das für Sie wie ein Fußballtor aus? Wo ist das Netz? Ich war enttäuscht. Für mich sah es aus, als hätten Bauarbeiter wieder einmal Rohre verlegt, um das Grundwasser im Tiergarten abzusenken. Gefallen hat mir jedoch der Kunstrasen. Das 1,2 Millionen Euro teure künstliche Grün war auch nach vier Wochen Dauereinsatz noch in bestem Zustand. Die 24.000 Quadratmeter Kunstrasen werden nach der EM portionsweise verlost.
Nun habe ich die größte Fanmeile und das größte Fußballtor der Welt gesehen. Warum muss in Berlin eigentlich immer alles größer, höher und weiter sein? Zumindest das Tor bräuchte ich persönlich nicht. Aber etwas Gutes hatte mein Spaziergang: Mein Schrittzähler freute sich über weit mehr als 8.000 Schritte und ich kann jetzt wenigsten beim Thema Fanmeile oder Fanzone mitreden. Das Finale sehe ich mir dann gemütlich im TV an.
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Ihre Helga Uphoff











Runter vom Sofa! Vor oder nach dem ausgiebigen Sonntagsfrühstück gehen die Diabetikerinnen und DiabSite-Macherinnen, Birgit Ruben und Helga Uphoff, gern spazieren. Aber heute ist es in Berlin trist und kalt. Was tun? Schon seit Tagen lassen sich die Schubladen im Gefrierschrank kaum noch aufziehen. Es ist alles vereist. Und sauber sehen die Glasplatten im Kühlschrank auch nicht mehr aus. Also heißt unser Fitnessprogramm für heute: Kühl-Gefrier-Kombi abtauen und gründlich reinigen. Glücklicherweise war diese auch gerade recht leer. Heute also Hausarbeit statt Schritte zählen. Los geht’s. Inhalt auf den Balkon tragen, Verfallenes entsorgen, Schubladen und Glasplatten abwaschen. Nach vier Stunden haben wir unsere 2.000 Schritte gut geschafft und viele selten genutzte Muskeln bewegt. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die kommende Woche! 















