Einträge aus dem Jahr 2019

nach oben
Freitag, 24. Mai 2019

Der informierte Patient und die Digitalisierung der Medizin

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl Von den neuen Möglichkeiten in der Medizin, über Datenschutzprobleme bis zu den gesellschaftlichen Notwendigkeiten: Wie verändert die Digitalisierung den Gesundheitssektor? Wie kann die Vernetzung von Gesundheitsdaten für bessere Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapiekonzepte genutzt werden? Und was macht den informierten Patienten eigentlich aus? Diese und andere Fragen thematisiert Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, in seinem Vortrag “Der informierte Patient und die Digitalisierung der Medizin”. Nachricht lesen

nach oben
Donnerstag, 23. Mai 2019

Zweite Staffel der Video-Reihe “Diabetes kostet Lebenszeit” zu Begleit- und Folgeerkrankungen

Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE Diabetische Nierenerkrankung ist nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Dialysebehandlung: Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes eine häufige Begleit- und Folgeerkrankung. Etwa 42b Prozent der in Deutschland betreuten Menschen mit Diabetes Typ 2 haben geschädigte Nieren. Die Betroffenen müssen ihre Lebensgewohnheiten umstellen und regelmäßig Medikamente einnehmen. Im Laufe der Zeit kann es zum Nierenversagen kommen. Diese Folge einer diabetischen Nephropathie zählt heute noch zu den häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie. So sind etwa 40 Prozent der Dialyse-Patienten davon betroffen. Im vierten Video der zweiten Staffel der Video-Reihe “Diabetes kostet Lebenszeit” spricht Sandra Schneller, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), über ihr Leben mit der Begleiterkrankung chronische Niereninsuffizienz. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht die Videos alle 14 Tage jeweils donnerstags. Nachricht lesen

Frauen sind anders krank als Männer

Privatdozentin Dr. med. Julia Szendrödi, Ph.D. Geschlechtsspezifische Behandlung des Diabetes: Die Prävalenz des Diabetes mellitus Typ 2 steigt bei Frauen und Männern weiter an, obwohl die Risikofaktoren für den Diabetes und seine mikro- und makrovaskulären Folgeerkrankungen seit Jahren gut erforscht sind. Die Daten von T. Tönnies et al. aus dem Deutschen Diabetes Zentrum (DDZ) in Düsseldorf zeigen, dass das Sterblichkeitsrisiko bei Diabetes im Vergleich zu gesunden Personen zwischen 65 und 90 Jahren 3- bis 4-fach erhöht ist. In allen Altersgruppen ist die Steigerung der Sterblichkeit durch Diabetes bei Frauen höher als bei Männern. Der Unterschied ist jedoch in der jüngsten Altersgruppe (65 bis 69 Jahre) am größten zuungunsten der Frauen mit Diabetes. Im Vergleich zu Schweden, UK oder Kanada lag die Übersterblichkeit bei vergleichbarer Gesundheitsversorgung in Deutschland höher, insbesondere bezogen auf Frauen. Das Sterblichkeitsrisiko bei Diabetes mellitus Typ 2 liegt bei Männern um das 2,8-Fache und bei Frauen sogar um das 4,2-Fache höher als bei der von Menschen ohne Diabetes (Tönnies et al. Nutr Metab Cardiovasc Dis 2018). Nachricht lesen

nach oben
Mittwoch, 22. Mai 2019

Neues zum Diabetes Kongress 2019

Prof. Michael Roden, Vorstand und Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). Unter dem Motto “Diabetes - Nicht nur eine Typ-Frage” wird vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2019 in Berlin über neueste Entwicklungen der Diabetesforschung und -behandlung diskutiert. Der Diabetes Kongress zieht jedes Jahr rund 7.000 klinisch tätige und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Forschende sowie nichtärztliche Mitglieder und Interessierte an. Kongresspräsident des diesjährigen Diabetes Kongresses 2019, der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), ist Professor Michael Roden, Vorstand und Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). Nachricht lesen

Olympiasieger Matthias Steiner sucht das Diabetes-Kids-Supertalent

Matthias Steiner, Diabetiker und Olympiasieger im Gewichtheben Der/die Gewinner/in des Wettbewerbs “Diabetes-Kids-Supertalent” fährt zur Gala nach Berlin: Seit nunmehr neun Jahren veranstaltet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe die Diabetes-Charity-Gala, die die chronische Krankheit Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit stellt und Spenden für Projekte einwirbt. Für die diesjährige 9. Diabetes-Charity-Gala am 24. Oktober 2019 im TIPI am Kanzleramt sucht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft von Olympiasieger Matthias Steiner, der selbst an Typ 1 erkrankt ist, zusammen mit dem Internetportal Diabetes-Kids und der Zeitschrift Diabetes-Eltern-Journal das Supertalent unter den Diabetes-Kids. Jedes Kind mit Diabetes zwischen sechs und 14 Jahren kann mitmachen. Egal ob Tanzen, Singen, Zaubern, Springen, Zählen, Akrobatik oder Malen - die Organisation und Matthias Steiner freuen sich über jedes eingesendete Video (max. Länge 3 min.). Nachricht lesen

nach oben
Dienstag, 21. Mai 2019

Diabetesschulungsprogramme SGS und HyPOS

Diabetes-Schulungsprogramme SGS, HyPOS und PRIMAS in vielen KV-Regionen abrechenbar In vielen KV-Regionen abrechenbar: Die BERLIN-CHEMIE AG setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Diabetes-Schulungsprogrammen ein, um Patienten den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern. Das Diabetes-Schulungsprogramm “Strukturierte Geriatrische Schulung” (SGS) ist in sieben KV-Regionen abrechenbar und steht zusätzlich in den Sprachen Hocharabisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung. Das Schulungs- und Behandlungsprogramm “Hypoglykämie - Positives Selbstmanagement” (HyPOS) ist aktuell in 14 KV-Regionen erstattungsfähig. Nachricht lesen

Wie sich Augenkrankheiten bei Hochbetagten behandeln lassen

Wichtig bei diabetischer Retinopathie und anderen Erkrankungen am Auge ist die frühe Diagnose: Aktuellen Hochrechnungen zufolge wird die Zahl der augenärztlichen Behandlungsfälle bei den über 60-Jährigen bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel steigen. Viele altersbedingte Augenerkrankungen können gut behandelt werden. Meist machen sie sich aber erst in einem späten Stadium bemerkbar, wenn ein Großteil der Sehkraft bereits unwiederbringlich verloren ist. Die Stiftung Auge empfiehlt deshalb, sich ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich augenärztlich untersuchen zu lassen. Nachricht lesen

nach oben
Montag, 20. Mai 2019

Zu den Hauptursachen für Diabetes Typ 2 zählt Bewegungsmangel

Neue Broschüre “Menschen in Bewegung bringen”: Die neue Broschüre “Menschen in Bewegung bringen - Strukturen schaffen, Bewegung fördern, lebenslang bewegen“ präsentiert in Kurzversion die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat mit dem Informationsmaterial im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die für Deutschland geltenden, wissenschaftlich fundierten Bewegungsempfehlungen anschaulich zusammengefasst. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Schritte zählen - Mit der Kategorie im diesem Diabetes-Weblog versuchen wir, Menschen zu mehr Bewegung zu animieren.
nach oben
Sonntag, 19. Mai 2019

Remission und Heilung des Typ-2-Diabetes - unerfüllbarer Traum oder bereits Wirklichkeit?!

Lebensstilintervention und Bariatrische Chirurgie in der Diskussion: Weltweit leiden rund 425 Millionen Erwachsene an Diabetes mellitus. 95 Prozent der rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Hochrechnungen aus den Daten der gesetzlichen Krankenversicherung lassen eine Zunahme um mehr als 50 Prozent innerhalb der nächsten 20 Jahre erwarten. Forschende des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) in Düsseldorf und des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin prognostizieren, dass im Jahr 2040 bis zu zwölf Millionen Menschen in Deutschland von Typ-2-Diabetes betroffen sein könnten. Bereits jetzt werden hierzulande zwölf Prozent der Gesundheitsausgaben für die Behandlung der Stoffwechselerkrankung aufgewendet. Angesichts dieser steigenden Zahlen diskutieren Experten international neben Maßnahmen zur Diabetes-Prävention auch die Möglichkeiten zur Remission oder gar Heilung. In der Vorab-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress am Donnerstag, den 23. Mai 2019, stellt Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Roden aktuelle Aspekte dazu vor. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 bilden sich rund 7.000 Ärzte, Wissenschaftler und nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams im Rahmen der 54. Jahrestagung der DDG in Berlin fort. Nachricht lesen

NAKO Gesundheitsstudie startet in die zweite Runde

Was sind die Ursachen für Volkskrankheiten wie Demenz, Diabetes, Krebs oder Schlaganfall? Die bundesweite Langzeit-Gesundheitsstudie NAKO (Nationale Kohorte) geht in die zweite Runde. Im Studienzentrum der Universität Regensburg am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wurde gerade der erste Durchgang mit der Regensburger Journalistin Evi Reiter als 10.000ste Teilnehmerin abgeschlossen. Ziel der Studie ist es herauszufinden, was die Ursachen für Volkskrankheiten wie Demenz, Diabetes, Krebs oder Schlaganfall sind. Nachricht lesen