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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

04.06.2020

Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise

Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 kann im Laufe der Erkrankungszeit Folgen für die Augen haben: Bis zu einem Drittel aller Menschen mit Diabetes Typ 2 weisen bereits bei ihrer Diagnose eine leichte Veränderung der Netzhaut auf. Eine solche "diabetische Retinopathie" zeigt lange Zeit keine Symptome. Treten schließlich Sehstörungen auf, können die Schädigungen an der Netzhaut bereits so fortgeschritten sein, dass sie zu einer dauerhaften Sehbehinderung oder gar Erblindung führen. Das schränkt die soziale Teilhabe Betroffener ein und erschwert ihnen die täglich notwendige Therapie. Denn Diabetes-Hilfsmittel und -Technologien sind nach wie vor überwiegend nicht barrierefrei konzipiert. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Sehbehindertentags am 6. Juni 2020 aufmerksam. Er steht dieses Jahr unter dem Motto: "Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise". Unterstützung für sehbehinderte und blinde Menschen in der Corona-Krise, Nachricht lesen

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03.06.2020

Keine DMP für Menschen mit Diabetes und Herzproblemen

Die Kardiologen, organisiert im Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen e.V. (BNK), und die Diabetologen, organisiert im Bundesverband Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND) betreuen viele ihrer chronisch kranken Patient*innen in den sogenannten Disease Management Programmen (DMP). Diese Programme sind durch einen Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für die ersten drei Quartale dieses Jahres ausgesetzt worden. Keine DMP für Menschen mit Diabetes und Herzproblemen, Nachricht lesen

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02.06.2020

Ernährungsreport des BMEL ignoriert das dramatische Ausmaß der Fehlernährung in Deutschland

"Deutschland hat ein massives Ernährungsproblem: Über die Hälfte der Bevölkerung ist übergewichtig. Doch der Ernährungsreport des zuständigen Ministeriums blendet das weitgehend aus und zeichnet stattdessen ein fast schon rosarotes Bild der Ernährung in Deutschland. Das liegt vor allem daran, dass wichtige Fragen - bewusst oder unbewusst - ignoriert werden. So wird etwa der Konsum der besonders problematischen Softdrinks gar nicht thematisiert. Ernährungsreport des BMEL ignoriert das dramatische Ausmaß der Fehlernährung in Deutschland, Nachricht lesen

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01.06.2020

Gutes tun mit Diabetes

Wir finden, dass es - besonders in Zeiten wie diesen - wichtiger denn je ist ein bisschen zusammenzurücken und einander zu unterstützen! Von dem Vertrauen, dem Support und der Unterstützung die wir durch euch und die Diabetes-Community erfahren haben, möchten wir nun auch etwas zurückgeben. Daher haben wir uns dazu entschlossen, in den kommenden 3 Monaten von jeder Bestellung, 2 € an Insulin zum Leben zu spenden. Gleichzeitig möchten wir das zum Anlass nehmen, darauf aufmerksam zu machen, dass kein Insulin im Müll landen muss! Wer aufgrund von Insulinwechsel oder anderen Gründen noch haltbares Insulin oder Teststreifen hat, kann diese spenden - und damit Leben retten! Gutes tun mit Diabetes, Nachricht lesen

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30.05.2020

Diabetes mellitus

Um herauszufinden, wie hoch das Darmkrebsrisiko für Diabetiker ist, haben Wissenschaftler die Daten von fast 13 Millionen Personen ausgewertet. Die Forscher vom Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, dass Diabetiker ein vergleichbar hohes Darmkrebsrisiko haben wie Menschen, in deren Familien gehäuft Darmkrebs auftritt. Zudem haben Diabetiker ein höheres Risiko, bereits vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs zu erkranken. Diabetes mellitus, Nachricht lesen

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29.05.2020

Glukosemessung bei Diabetes

Zum dritten Mal wurde der German Innovation Award vergeben. Auslober des Innovationspreises ist der Rat für Formgebung, der 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages gegründet wurde. Zu den Gewinnern 2020 zählte unter anderem Abbott. Der Gesundheitskonzern überzeugte mit FreeStyle Libre 2, einem Glukosemessystem, das in der Wettbewerbsklasse "Excellence in Business to Consumer" im Bereich "Medical & Health" mit dem German Innovation Award in Gold ausgezeichnet wurde. Glukosemessung bei Diabetes, Nachricht lesen

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28.05.2020

Kooperation zwischen TEB e.V. Selbsthilfe und DDH-M

TEB e.V. Selbsthilfe ist eine unabhängige, gemeinnützige und besonders förderungswürdige selbstständige Selbsthilfeorganisation, die sich für Menschen mit Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und deren Nachbarorganen unter besonderer Berücksichtigung des Bauchspeicheldrüsenkrebses einsetzt. Die Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) e.V., als gemeinnützige Patientenorganisation der Selbsthilfe und Interessenvertretung im Bereich Diabetes, und TEB e.V. arbeiten zur Verfolgung ihrer Ziele ab sofort eng zusammen. Kooperation zwischen TEB e.V. Selbsthilfe und DDH-M, Nachricht lesen

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27.05.2020

Patienten profitieren von Digitalisierung der Diabetesberatung

Die im Zuge der COVID-19-Pandemie erlassenen Kontaktbeschränkungen wirken tief in den Gesundheitsbereich und in Therapieangebote hinein. Insbesondere chronisch kranke Menschen haben in dieser Zeit einen hohen Bedarf an Beratung, Schulung und Betreuung durch Gesundheitsfachpersonal. Diabetesfachkräfte müssen daher nach wie vor auf dem aktuellen Stand technischer und medizinischer Entwicklungen sein. Um diesem Bedarf bestmöglich entsprechen zu können, bietet der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) Diabetesfachkräften nun ein Angebot digitaler Fortbildungsformate an, da diese größtenteils nicht wie gewohnt als Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Über die VDBD AKADEMIE können sich Diabetesfachkräfte zu Themen wie Hybrid Closed Loop-Systemen digital fortbilden. Patienten profitieren von Digitalisierung der Diabetesberatung, Nachricht lesen

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26.05.2020

Nationale Diabetesstrategie in der neuen Corona-Normalität

Über der Corona-Krise, die weiter unser aller Leben bestimmt, ist eines fast in Vergessenheit geraten: Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 1 und 2. Mit stark steigender Tendenz: Täglich (!) erkranken mehr als 1500 Menschen neu an der chronischen Krankheit und jeder 5. Todesfall (!) in Deutschland hängt mit Diabetes zusammen. Nach wie vor steht die Umsetzung der Nationalen Diabetesstrategie aus. Sie wurde im Koalitionsvertrag 2018 zugesichert. "Mit unserer 3. Aktion von www.diabetes-stimme.de wenden wir uns direkt an Gesundheitsminister Spahn und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD mit der dringenden Bitte: "Vergesst uns nicht! Die Versorgung der Menschen mit Diabetes muss auch in Zukunft gesichert sein" - darauf weist Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe, gemeinsam mit den Partnern von Diabetes-Stimme hin. Nationale Diabetesstrategie in der neuen Corona-Normalität, Nachricht lesen

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24.05.2020

"Schlankmacher"-Gen heizt Fettverbrennung an

Ein internationales ForscherInnenteam unter Beteiligung des IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - konnte nachweisen, dass Mutationen eines bestimmten Gens mit erhöhter Fettverbrennung und Glukosetoleranz in Verbindung stehen und zu einer genetisch determinierten schlanken Linie führen. Das berichten die WissenschaftlerInnen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Cell. "Schlankmacher"-Gen heizt Fettverbrennung an, Nachricht lesen

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21.05.2020

Videoschulungen unterstützen Menschen mit Diabetes

Menschen mit Diabetes stellen unter bestimmten Umständen eine Risikogruppe für Covid-19 dar. Erste Studien geben Hinweise darauf, dass eine Covid-19-Erkrankung bei Diabetes einen ungünstigeren Verlauf nehmen kann. Ein prinzipiell veränderbarer Risikofaktor betrifft erhöhte Glukosewerte, die das Immunsystem schwächen. Um Patientinnen und Patienten bei der Umsetzung der Therapie mit dem Ziel einer besseren Glukoseeinstellung zu unterstützen, gibt es in den KV-Bezirken Nordrhein, Westfalen-Lippe, Niedersachsen und mit Einschränkungen in Rheinland-Pfalz Ausnahmeregelungen für eine Videoschulung statt der üblichen Präsenzgruppenschulung. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND), der Verband der Diabetes Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßen dies und fordern neben bundeseinheitlichen Regelungen auch einen dringlichen Ausbau der dafür erforderlichen flächendeckenden Infrastruktur. Videoschulungen unterstützen Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

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19.05.2020

Neues vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung

In Deutschland leiden etwa 18 Millionen Menschen an einer nicht-alkoholischen Fettleber. Die Ursachen dieser Erkrankung sind vielfältig und schließen neben Umwelt- auch genetische Faktoren ein. Forschende des DZD haben jetzt neue Gene entdeckt, die bei der Entstehung einer Fettleber eine Rolle spielen. Die Gene IRGM, Ifgga2 und Ifgga4 sorgen bei Menschen bzw. bei Mäusen für die Produktion regulatorischer Proteine der Familie der immun-assoziierten GTPasen, die einer Fettansammlung in der Leber entgegenwirken. Eine genetische Veränderung führt jedoch dazu, dass weniger dieser Proteine gebildet werden. Die Ergebnisse wurden jetzt im 'Journal of Hepatology' veröffentlicht. Neues vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, Nachricht lesen

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18.05.2020

COVID-19

Menschen mit Vorerkrankungen insbesondere des Herzens und der Gefäße sind besonders gefährdet für einen schweren COVID-19 Verlauf. Zu den wichtigsten Vorerkrankungen gehören Herzschwäche, Herzinfarkt, Diabetes und Bluthochdruck. Überall auf der Welt beobachten Mediziner bei diesen Patienten den Verlauf der Erkrankungen und notieren Besonderheiten. Solche Beobachtungsstudien sind für Behandlungsempfehlungen aber häufig zu vage, manche Fragen lassen sich auf diese Weise überhaupt nicht klären. COVID-19, Nachricht lesen

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17.05.2020

Hohe Messgenauigkeit

Zuverlässige Blutzuckermesswerte sind wie ein Kompass im Diabetesalltag: Als Wegweiser für Therapieentscheidungen und Orientierung zur Stoffwechseleinstellung ist die Genauigkeit der Messergebnisse essentiell, um die Therapieziele zu erreichen. Das Accu-Chek Guide Blutzuckermessgerät hat die international geltenden Richtlinien zur Messgenauigkeit im Rahmen einer aktuellen Studie[1] erneut erfüllt. Im Vergleich von insgesamt 18 Blutzuckermessgeräten liefert Accu-Chek Guide im besonders engen Toleranzbereich die genauesten Ergebnisse und übertrifft so deutlich die Vorgaben der ISO-Norm (DIN EN ISO 15197:2015). Hohe Messgenauigkeit, Nachricht lesen

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15.05.2020

Ein Balanceakt

Wissenschaft, Politik und Geldgeber stehen vor einer großen Herausforderung: Während sie die COVID-19-Pandemie so schnell wie möglich und mit noch mehr Mitteln eindämmen sollen, müssen sie sich auch um die wachsende Bedrohung durch andere Krankheiten kümmern. Dieser Balanceakt und die Reaktion der Forschungsgemeinschaft werden für die weltweite Gesundheitslage der nächsten Jahre richtungsweisend sein, argumentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in einem Kommentar in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Cell. Ein Balanceakt, Nachricht lesen

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14.05.2020

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung und Boston Children's Hospital für mehr Forschung

Mehr Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Fettleibigkeit, unverhältnismäßiger Fettverteilung sowie gestörter metabolischer Gesundheit und dem Schweregrad von COVID-19 fordern Autoren des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), des Boston Children's Hospital und der Harvard T.H. Chan School of Public Health in einem Nature Reviews Endocrinology "Comment". Deutsches Zentrum für Diabetesforschung und Boston Children's Hospital für mehr Forschung, Nachricht lesen

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12.05.2020

Corona-relevante Vorerkrankungen

Angesichts der vielen Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schwerwiegenden Covid-19-Verlauf in Deutschland kritisiert das Wissenschaftsbündnis Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) die mangelhafte Prävention dieser Risikofaktoren in Deutschland. "Diabetes, Herzerkrankungen und Tabakabhängigkeit sind alles Vorerkrankungen, die sich durch politische Maßnahmen verringern lassen", sagt Professor Dr. med. Monika Kellerer, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). "Doch die Bundesregierung hat hier jahrelang die Empfehlungen der WHO ignoriert. Auch deshalb sind nun mehr Menschen in Deutschland gefährdet, schwer an Covid-19 zu erkranken und zu sterben." DANK erkennt die großen Anstrengungen der Politik an, die Pandemie jetzt unter Kontrolle zu bringen. "Aber frühere effektivere Maßnahmen, beispielsweise für eine gesunde Ernährung und zur Eindämmung der Adipositas und des Rauchens, hätten die Chancen vieler Betroffener erheblich verbessert", sagt Professor Dr. med. Martina de Zwaan, Vorstand der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG). Corona-relevante Vorerkrankungen, Nachricht lesen

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11.05.2020

Diabetes-Fuß-Zentrum Jena erneut zertifiziert

Wer mit Diabetes lebt, sorgt sich nicht nur um seinen Blutzucker, sondern auch um Folgeerkrankungen, etwa das Diabetische Fußsyndrom. "Obwohl nur etwa drei Prozent aller Diabetes-Typ-1- und -Typ-2-Patienten im Laufe ihrer Erkrankung an einem offenen Fuß leiden, darf das diabetische Fußsyndrom nicht unterschätzt werden. Denn unbehandelt oder schlecht versorgt, droht im schlimmsten Fall die Gefahr einer Amputation", weiß Dr. Gudrun Eidner, Leiterin der Spezialsprechstunde für Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom in der Klinik für Innere Medizin III am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Diabetes-Fuß-Zentrum Jena erneut zertifiziert, Nachricht lesen

Stoffwechselerkrankung Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig

Diabetes mellitus und Zahnfleischentzündungen haben mehr gemeinsam als auf den ersten Blick vermutet: Beide Erkrankungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland, beginnen häufig zunächst ohne Beschwerden, verlaufen lange Zeit unbemerkt, beeinflussen sich gegenseitig und können schwere gesundheitliche Folgen haben: Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte schwächen die Widerstandskraft des Zahnhalteapparates und machen ihn anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Eine solche Parodontitis wiederum kann die Stoffwechsellage negativ beeinflussen. Gehen Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 regelmäßig zur Zahnkontrolle und beziehen Zahnärzte bei Patienten mit Parodontitis und Übergewicht die Möglichkeit eines bestehenden Typ-2-Diabetes in ihre Diagnostik ein, können beide Erkrankungen früh erkannt und weiteren gesundheitlichen Folgen vorgebeugt werden. Darauf macht die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Europäischen Tags der Parodontologie am 12. Mai 2020 aufmerksam. Stoffwechselerkrankung Diabetes und Parodontitis beeinflussen sich gegenseitig, Nachricht lesen

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10.05.2020

Keine Entwarnung für Menschen mit Diabetes

Mehr als 4 Millionen Corona-Infizierte weltweit meldet die Johns-Hopkins-Universität heute. Über 280.000  Menschen sind seither an COVID-19 gestorben. Noch ist die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland gering, doch der Faktor "R" ist auf über 1 gestiegen. Das heißt: 10 Infizierte stecken 11 weitere Menschen an. Vor allem Diabetikerinnen und Diabetiker sollten die Regelungen zu Eindämmung der Pandemie weiterhin berücksichtigen. Keine Entwarnung für Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

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08.05.2020

Neues zur Diabetes-Studie "Fr1da plus" am Helmholtz Zentrum München

Flächendeckende Antikörpertests gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2 könnten dabei helfen, realistische Werte über die Infektionshäufigkeit mit dem Erreger zu erhalten. Forschende der etablierten Screening-Studie "Fr1da plus", die Kinder in Bayern auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen, beziehen diese Test nun direkt in ihre Untersuchungen mit ein. Gemeinsam mit einem bestehenden Netzwerk aus rund 600 Kinder-und Jugendärztinnen und -ärzten und unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München könnten sie bis zu 65.000 Blutproben aus der Fr1da-plus-Studie nun auch auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 testen. Neues zur Diabetes-Studie "Fr1da plus" am Helmholtz Zentrum München, Nachricht lesen

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07.05.2020

Diabetes in unserer Gesellschaft - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) schreibt zum siebten Mal ihre Medienpreise für herausragende journalistische Beiträge zum Thema Diabetes aus. Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten. Experten schätzen, dass die Zahl der Erkrankten in den kommenden zwei Jahrzehnten von derzeit über sieben Millionen auf bis zu zwölf Millionen ansteigen wird. Diese Entwicklung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Wie ist das Gesundheitssystem gerüstet, um eine so hohe Zahl von Menschen mit Diabetes zu versorgen? Wie geht die Gesellschaft mit Diabetespatientinnen und -patienten um? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Betroffene, um ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern? "Diabetes in unserer Gesellschaft" ist der Fokus der Medienpreise 2020. Einsendeschluss für Beiträge ist der 31. Juli 2020. Diabetes in unserer Gesellschaft - eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, Nachricht lesen

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06.05.2020

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft zum Tag gegen den Schlaganfall

Schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen - das sind bekannte gravierende Auswirkungen von COVID-19. Doch das Virus kann - insbesondere bei schweren Verläufen - auch zu einem Schlaganfall führen. Darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall aufmerksam, der am 10. Mai als bundesweiter Aktionstag stattfindet. Zudem betont die DSG, dass ein Schlaganfall immer ein medizinischer Notfall ist und Erkrankte ihre Anzeichen ernst nehmen und sich in Behandlung begeben sollten - auch während der Corona-Pandemie. In Krankenhäusern sei das Infektionsrisiko sehr gering. Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft zum Tag gegen den Schlaganfall, Nachricht lesen

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04.05.2020

Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten

Menschen mit einem gut eingestellten Diabetes mellitus erkranken nicht häufiger an COVID-19 als die Durchschnittsbevölkerung. Zwar gibt es Hinweise darauf, dass der Krankheitsverlauf bei dieser Patientengruppe schwerer sein kann, doch die meisten an COVID-19 Verstorbenen mit Diabetes waren hochbetagt und hatten weitere Erkrankungen. Aktuelle medizinische Daten rechtfertigten nicht den Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben allein aufgrund einer Diabetes-Erkrankung, so Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Dies gelte für Kitas, Schulen sowie soziale Kontakte im Allgemeinen, den Berufsalltag und die -ausbildung. Darauf weist der DDG Ausschuss "Soziales" in einem Positionspapier anlässlich der derzeitigen schrittweisen Öffnungen des öffentlichen Lebens hin. Menschen mit Diabetes sind nicht grundsätzlich COVID-19-Risikopatienten, Nachricht lesen

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03.05.2020

Klinische Studie zu Passiv-Immunisierung bei COVID-19 gestartet

Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus bilden Menschen in der Regel spezifische Antikörper, die Patienten mit einer akuten COVID-19-Erkrankung bei der Bewältigung der Erkrankung helfen könnten. Die Wirksamkeit einer Therapie mit Antikörpern, die sich im Blut Genesener befinden, ist bisher wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt. Daher haben Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) die deutschlandweit angelegte CAPSID-Studie gestartet. Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Antikörper gegen SARS-CoV-2 bei akut an COVID-19 erkrankten Patienten wirken. Klinische Studie zu Passiv-Immunisierung bei COVID-19 gestartet, Nachricht lesen

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Dr. Michael Hägele

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