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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

02.04.2020

Die Welt nach Corona

In vier möglichen Zukunftsszenarien hat das Zukunftsinstitut beschrieben, wie die Corona-Krise unser Leben verändern könnte. Im vierten, optimistischsten Szenario schafft das gemeinsame Überstehen der Krise eine resilientere Gesellschaft und einen neuen, achtsamen Umgang miteinander. Matthias Horx nähert sich diesem Szenario nun von einer anderen Warte: In einer Rückwärts-Prognose beschreibt er idealtypisch, wie und worüber wir uns wundern werden, wenn die Krise überstanden ist. Die Welt nach Corona, Nachricht lesen

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01.04.2020

Kinder-Frühstückscerealien und Ergebnisse des Monitorings der Zucker-Reduktionsstrategie des BMEL

Zur heute veröffentlichten Studie der AOK zu gezuckerten Kinder-Frühstückscerealien und zu den Ergebnissen des Monitorings der Zucker-Reduktionsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Kinder-Frühstückscerealien und Ergebnisse des Monitorings der Zucker-Reduktionsstrategie des BMEL, Nachricht lesen

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31.03.2020

Gemeinsam gegen Corona

Mit der bundesweiten Schaltung des Plakats "#unverzichtbar: Schutzmaßnahmen gegen Corona" auf zahlreichen Außenwerbeflächen erinnert die Apothekerschaft ab Donnerstag dieser Woche an die Einhaltung einfacher und effektiver Verhaltensregeln im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Gemeinsam gegen Corona, Nachricht lesen

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30.03.2020

Coronavirus: Wenn Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Nierenversagen zusammentreffen

Berichte aus Dialysezentren zeigen, dass Corona-infizierte Dialysepatienten oft einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung haben und nach vorliegender Datenlage auch überproportional häufig versterben. Die DGfN mahnt im Hinblick auf die eingeschränkte, noch vorläufige Datenlage dazu, diese nur vorsichtig zu interpretieren, möchte aber für diese Patientengruppe sensibilisieren: Dialysepatienten kumulieren in sich die bereits bekannten Covid-19 Risikofaktoren, sind wie kaum eine andere Patientengruppe gefährdet und müssen in besonderem Maße geschützt werden. Das darf nicht aus dem Fokus der Politik und Öffentlichkeit geraten. Coronavirus: Wenn Diabetes, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Nierenversagen zusammentreffen, Nachricht lesen

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28.03.2020

Aufnahmestopp für Insulin

Damit Insulin seine Wirkung ausüben und Glukose aus dem Blut in die Muskelzellen transportiert werden kann, muss das Hormon zunächst das Endothel durchqueren, die Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim haben jetzt festgestellt, dass bei übergewichtigen Mäusen ein Signalweg angekurbelt ist, der diesen Schritt verhindert und so die Insulinresistenz fördert. Mit diesem Ergebnis tragen die Forscher entscheidend dazu bei, das metabolische Syndrom und das Entstehen von Diabetes besser zu verstehen. Aufnahmestopp für Insulin, Nachricht lesen

Corona-Pandemie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Zusammenhang mit der Pandemie mit SARS-CoV-2 weitere zeitlich befristete Sonderregelungen getroffen. Krankenhäuser und Praxen werden entlastet und Infektionsrisiken für Patienten verringert. Hierzu erklärte Prof. Josef Hecken, unparteiischer Vorsitzender des G-BA, am Freitag in Berlin: Corona-Pandemie, Nachricht lesen

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27.03.2020

Coronavirus: Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen

Um einer Virusübertragung vorzubeugen haben viele Krankenhäuser, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen Zugangs- und Abstandsregeln eingeführt. Auch in Apotheken gelten jetzt vielerorts Vorsichtsmaßnahmen, z. B. eine Begrenzung der Zahl an Kunden, die gleichzeitig in der Offizin sein dürfen. "Wir bitten unsere Patienten um Verständnis für diese Maßnahmen. Sie dienen nicht nur dem Schutz des Apothekenteams, das ja auch morgen und übermorgen noch für die Patienten da sein muss. Sie dienen genauso dem Schutz der Menschen, die in die Apotheke kommen, insbesondere der älteren Patienten", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Coronavirus: Apotheker bitten um Verständnis für Vorsichtsmaßnahmen, Nachricht lesen

Sorgentelefon und Expertenchats

Das Corona-Virus SARS-Cov-2 hat das öffentliche Leben in Deutschland fast zum Stillstand gebracht. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das Leben der Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2. In den diabetologischen Schwerpunktpraxen finden derzeit fast keine Schulungen statt. Trotzdem haben Betroffene dringende Fragen zu ihrer Therapie. So mancher Diabetespatient ist sehr verunsichert. Daher hat der FC Diabetologie, in dem Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes gemeinsam Fußball spielen, spontan reagiert und ein Sorgentelefon sowie Expertenchats für die kommenden zwei Wochen eingerichtet. Jeweils von 16.00 - 17.00 Uhr stehen Diabetologen und Diabetesberater Rede und Antwort rund um das Thema "Coronavirus & Diabetes: Wir stellen uns Ihren Fragen". Beginn ist Montag der 30. März um 16.00 Uhr - 17.00 Uhr. Sorgentelefon und Expertenchats, Nachricht lesen

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26.03.2020

Sensoren aus dem 3D-Drucker könnten Atemtest für Diabetes ermöglichen

Die Herstellung hochempfindlicher Sensoren ist aufwendig: Viele verschiedene Prozessschritte und die nahezu staubfreie Umgebung spezieller Reinräume sind dafür nötig. Ein Forschungsteam aus der Materialwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Biomedizintechnik der Technischen Universität Moldawien hat jetzt ein Verfahren entwickelt, um äußerst sensible und energieeffiziente Sensoren per 3D-Druck herzustellen. Die einfache und kostengünstige Herstellungsmethode eignet sich auch für eine industrielle Fertigung, erläuterte das Team kürzlich in dem renommierten Fachmagazin Nano Energy. Ihr dort vorgestellter Sensor ist durch eine spezielle Strukturierung auf Nanoebene in der Lage, die Konzentration von Acetongas präzise zu messen. Da die Aceton-Konzentration im Atem mit der Höhe des Blutzuckerspiegels korreliert, hofft das Forschungsteam, damit auch einen Schritt hin zu einem Atemtest für Diabetikerinnen und Diabetiker gemacht zu haben, der die tägliche Messung per Stich in den Finger ersetzen könnte. Sensoren aus dem 3D-Drucker könnten Atemtest für Diabetes ermöglichen, Nachricht lesen

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25.03.2020

Diabetes Kongress 2020 wird nicht durchgeführt

Angesichts der aktuellen Gefährdungslage durch die Corona-Pandemie hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) beschlossen, den Diabetes Kongress, der in diesem Jahr vom 20.-23. Mai 2020 in Berlin zum 55. Mal stattfinden sollte, zu diesem Zeitpunkt nicht durchzuführen. Damit kommt die DDG ihrer großen gesellschaftlichen wie individuellen Verantwortung nach. Diabetes Kongress 2020 wird nicht durchgeführt, Nachricht lesen

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24.03.2020

Mit insulinbehandeltem Diabetes in Homeoffice und Quarantäne

Derzeit arbeiten viele Menschen aus dem Homeoffice oder sind in häuslicher Quarantäne. Das betrifft auch Menschen mit einem insulinbehandelten Diabetes Typ 1 oder Typ 2. Der veränderte Alltag mit weniger Bewegung sowie ein eventuell auftretender Infekt mit dem Virus SARS-Cov-2 und der Erkrankung COVID-19 können ihre Stoffwechsellage beeinflussen und Therapieanpassungen erfordern. Dazu müssen Betroffene zahlreiche Aspekte klären, unter anderem zum notwendigen Bedarf an Therapieutensilien und zur Kommunikation mit dem diabetologischen Behandlungsteam: Fragen rund um diese Themen beantwortet die Sportwissenschaftlerin, Krankenschwester und Diabetesberaterin DDG Ulrike Thurm am Mittwoch, den 25. März 2020, zwischen 15.00 und 17.00 Uhr in der Telefonsprechstunde von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Ulrike Thurm ist in diesem Zeitraum unter der Telefonnummer: 030-20167733 erreichbar. Mit insulinbehandeltem Diabetes in Homeoffice und Quarantäne, Nachricht lesen

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23.03.2020

Verband der Ersatzkassen (vdek)

"Die Politik hat rasch gehandelt und umfangreiche Finanzhilfen zur Abfederung der finanziellen Belastung der Krankenhäuser durch die Corona-Krise beschlossen, das ist ein wichtiger Schutzschirm für die Krankenhäuser", erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz. Verband der Ersatzkassen (vdek), Nachricht lesen

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20.03.2020

Zuckerkonsum verkürzt Leben - unabhängig von Fettleibigkeit

Der Konsum von zu viel Zucker ist ungesund - das ist bekannt. Er erhöht das Risiko, Stoffwechselstörungen wie Übergewicht und Diabetes zu entwickeln, und kann die Lebenserwartung um mehrere Jahre verkürzen. Bisher ging man davon aus, dass diese verkürzte Lebenserwartung vor allem die Folge der Stoffwechselstörungen wie Diabetes ist. Doch diese Annahme könnte falsch sein, wie eine neue Studie zeigt, die ein Forschungsteam vom Imperial College London gemeinsam mit Forschenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, gestern in der Fachzeitschrift Cell Metabolism veröffentlicht hat. Die Ergebnisse legen nahe, dass stattdessen die Ansammlung eines natürlichen Abfallprodukts, der Harnsäure, mit der zuckerbedingten, verkürzten Lebenserwartung zusammenhängen könnte. Zuckerkonsum verkürzt Leben - unabhängig von Fettleibigkeit, Nachricht lesen

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19.03.2020

Corona-Krise: Kein Grund zur Sorge für Diabetiker

In diesen Tagen ist das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und seine Folgen DAS beherrschende Thema in allen Medien. Viele Menschen sind verunsichert und machen sich Sorgen, insbesondere Menschen mit Diabetes. In den Medien werden sie als Risikogruppe dargestellt, ohne dass differenziert wird, wer genau als Risikopatient gilt. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe will Klarheit schaffen: Ein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken und dabei einen schweren Verlauf durchzumachen, besteht nur bei solchen Menschen mit Diabetes, die zusätzliche Begleiterkrankungen wie zum Beispiel kardiovaskuläre Erkrankungen haben. Kein erhöhtes Infektionsrisiko haben "gesunde" Diabetespatienten Typ 1 und Typ 2 mit einer stabilen Glukoseeinstellung. Für diese Zielgruppe besteht kein Grund, ohne vorliegende Symptome vorbeugend eine Krankschreibung zu beantragen, wie es derzeit verstärkt in den Praxen zu beobachten ist. Corona-Krise: Kein Grund zur Sorge für Diabetiker, Nachricht lesen

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18.03.2020

Coronavirus

Das Corona-Virus breitet sich auch in Berlin weiter aus. Immer mehr Menschen benötigen Untersuchungen und der Bedarf an SARS-CoV-2-Testungen steigt. Um die Abläufe in der eigenen Charité-Untersuchungsstelle weiter zu verbessern, startet die Charité - Universitätsmedizin Berlin die CovApp. Coronavirus, Nachricht lesen

Wie die Vorräte möglichst lange halten

Derzeit kaufen viele Menschen Lebensmittel in großen Mengen auf Vorrat, obwohl der Nachschub in den Lebensmittelgeschäften gesichert ist. Teilweise leere Pasta-Regale sind lediglich der Logistik geschuldet, die die plötzliche Nachfrage auslöst. Von Lebensmittelknappheit kann also keine Rede sein. Wer aber nun viel gekauft hat, sollte die Lebensmittel auch verbrauchen, denn keiner will sie ja am Ende wegwerfen. Wie die Vorräte möglichst lange halten, Nachricht lesen

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17.03.2020

Arzneimittelversorgung über Apotheken bleibt gesichert

Die Apothekerschaft sieht nach wie vor keine durch die Corona-Krise verursachten Engpässe in der Arzneimittelversorgung. "Wir kennen Lieferengpässe schon seit Jahren. Und sie machen den Apotheken eine Menge Arbeit. Zusätzliche Probleme, die auf den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen wären, stellen wir aber nach wie vor nicht fest", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Wir können natürlich nicht ausschließen, dass Auswirkungen der Krise im Laufe des Jahres auch in der Arzneimittelversorgung in Deutschland spürbar werden. Aber derzeit können wir die Patienten ordentlich versorgen. Auch die Herstellung von Desinfektionsmitteln in den apothekeneigenen Laboren ist zwischenzeitlich gut angelaufen." Arzneimittelversorgung über Apotheken bleibt gesichert, Nachricht lesen

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16.03.2020

Risiko für Covid-19 bei Menschen mit Diabetes und/oder Herzinsuffizienz erhöht

Seit einigen Jahren ist bekannt, dass das mit dem Angiotensin-Konversionsenzym (ACE) verwandte ACE2 als Virusrezeptor für den zellulären Eintritt des SARS-CoV aber auch für den neuartigen SARS-CoV2 verantwortlich ist. Für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen und insbesondere mit Herzinsuffizienz, Diabetes oder der Kombination von beidem besteht wohl eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und eine erhöhte Sterblichkeit nach Infektion mit SARS-CoV2. Experimentelle zellbiologische und tierexperimentelle Daten zeigen, dass die bei diesen Patientengruppen häufig verordneten ACE-Hemmer und Sartane die Aktivität von ACE2 im Herzen erhöhen. Daher kursieren Meldungen, die zu einer Verunsicherung in Bezug auf die Anwendung dieser Medikamente geführt haben. Risiko für Covid-19 bei Menschen mit Diabetes und/oder Herzinsuffizienz erhöht, Nachricht lesen

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13.03.2020

Autoimmunerkrankungen

Eine Autoimmunerkrankung kommt oft nicht allein: Gerade bei jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes treten auch Schilddrüsenerkrankungen, Morbus Addison und Zöliakie häufiger auf als bei Stoffwechselgesunden. Hierzulande sind etwa drei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes auch an Zöliakie erkrankt. Unter anderem aufgrund meist nur milder Symptome wird die Zöliakie bei ihnen oftmals erst spät erkannt. Nicht selten treten bei ihnen jedoch Unterzuckerungen und Mangelerscheinungen auf, da die Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Schädigung die Nahrungsbestandteile und damit auch die Kohlenhydrate nicht richtig verwerten kann. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe empfiehlt Menschen mit Diabetes Typ 1, sich bei Beschwerden wie häufigen Bauchschmerzen und Blähungen, ständiger Müdigkeit und Antriebslosigkeit, depressiven Verstimmungen, Mangelerscheinungen und Unterzuckerungen auch auf Zöliakie untersuchen zu lassen. Autoimmunerkrankungen, Nachricht lesen

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12.03.2020

Stabilität und Dynamik des Mikrobioms

Jedes vielzellige Lebewesen auf der Welt ist von einer unvorstellbar großen Anzahl von Mikroorganismen besiedelt und hat sich in der Entstehungsgeschichte des Lebens gemeinsam mit ihnen entwickelt. Das natürliche Mikrobiom, also die Gesamtheit dieser Bakterien, Viren und Pilze, die in und auf einem Körper leben, ist von fundamentaler Bedeutung für den Gesamtorganismus: Einerseits übernimmt es zum Beispiel von der Unterstützung der Nahrungsverwertung bis hin zum Schutz vor Krankheitserregern lebenswichtige Aufgaben für das Wirtslebewesen. Andererseits werden Störungen des Mikrobioms mit verschiedenen schwerwiegenden Krankheiten in Verbindung gebracht, beim Menschen zum Beispiel Diabetes, Morbus Crohn oder andere chronische Entzündungskrankheiten. Forschende weltweit untersuchen daher seit einigen Jahren intensiv die hochkomplexen Interaktionen von Wirtslebewesen und Mikroorganismen und ihre Beteiligung an zentralen Lebensprozessen. Stabilität und Dynamik des Mikrobioms, Nachricht lesen

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10.03.2020

Gewinn durch Verzicht

Das sogenannte Intervall-Fasten ist ein aktueller Ernährungstrend, der verschiedene Methoden kennt. Eine dieser Methoden folgt einer einfachen Regel und heißt 16/8: Pro Tag acht Stunden essen und 16 Stunden fasten. Warum gerade diese Ernährungsweise den evolutionären Körperfunktionen des Menschen entspricht und welche gesundheitlichen Vorteile damit einher gehen können, erklärt das 9. Ilse-Schulz-Forum: Am Donnerstag, 19. März steht das tägliche Fasten im Fokus. Die Veranstaltung ist kostenfrei und beginnt um 17.00 Uhr im Konferenzzentrum des Universitätsklinikums Ulm am Oberen Eselsberg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Gewinn durch Verzicht, Nachricht lesen

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09.03.2020

Prolaktin-Spiegel und Entstehung Diabetes Typ 2

Mexikanische und deutsche Wissenschaftler des Instituts für Neurobiologie der Nationalen Universität Mexikos (UNAM), des Klinikums Nürnberg und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg haben Studien über den Zusammenhang des Prolaktin-Spiegels und der metabolischen Gesundheit bzw. der Entstehung von Diabetes analysiert und interpretiert. Als Konsequenz dieser Analysen wird eine neue Einteilung der Prolaktin-Spiegel für Patienten vorgeschlagen, welche als "metabolische Klassifikation der Prolaktin-Spiegel" bezeichnet wird. Prolaktin-Spiegel und Entstehung Diabetes Typ 2, Nachricht lesen

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06.03.2020

DGE-Kongress

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ehrte auf ihrem Jahreskongress die Gewinnerin des diesjährigen DGE-Medienpreises. Aus mehr als 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte die Jury den BR2-Hörfunkbeitrag "Umwelthormone: gefährlich für die Gesundheit" der Hamburger Journalistin Dr. Daniela Remus aus. Die Preisträgerin erhielt den mit 2.000 Euro dotierten Preis am Donnerstag, den 5. März 2020 auf dem Deutschen Hormonkongress in Gießen. DGE-Kongress, Nachricht lesen

Coronavirus

Desinfektionsmittel werden derzeit stark nachgefragt und sind vielerorts ausverkauft. Apotheken können Abhilfe schaffen. "Apotheken sind mehr als nur Abgabestellen. In jeder Apotheke gibt es ein Labor, in dem der Apotheker aus Grundsubstanzen selbst Desinfektionsmittel anfertigen kann - für Patienten, aber besonders auch für Arztpraxen oder Pflegeheime, die dringend darauf angewiesen sind. In der aktuellen Situation zeigt sich damit einmal mehr, dass ein solides Netz aus Vor-Ort-Apotheken das Gesundheitssystem krisenfester macht. Dieses Netz ist unverzichtbar und muss erhalten bleiben", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Coronavirus, Nachricht lesen

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05.03.2020

Weltfrauentag am 8. März 2020

Aus aktuellem Anlass werfen die Veranstalter auch ein Blick auf die Situation zum Coronavirus und was das für Menschen mit Diabetes bedeutet. Strukturierte Versorgungsprogramme helfen Menschen mit Diabetes bereits seit Ende der 1990er-Jahre dabei, ihre Therapieziele besser zu erreichen. Die Einführung des Disease-Management-Programms (DMP)[*] im Jahr 2002 für Typ 2 und 2003 für Typ-1-Diabetes konnte die Versorgungsqualität weiter verbessern. Insbesondere Frauen profitieren davon. Sie nehmen die Therapieangebote öfter und über einen längeren Zeitraum wahr als Männer. Dadurch sind sie insgesamt deutlich seltener von Begleit- und Folgeerkrankungen betroffen. Auf der Jahrespressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 11. März 2020 in Berlin bilanzieren Expertinnen und Experten, in welchen Bereichen das DMP Erfolge erzielt hat und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Sie stellen auch neue Überlegungen vor, die bestehende Lücken im DMP schließen sollen. Hierbei könnten aktuelle Erkenntnisse zum Erkrankungsbild des Diabetes Typ 2 sowie hausärztliche Strukturen für neue Perspektiven sorgen, die ebenfalls auf der Veranstaltung besprochen werden. Weltfrauentag am 8. März 2020, Nachricht lesen

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