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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

11.11.2019

Diabetes erhöht Risiko für Herztod

Langjährige Diabetiker haben häufig ein sehr schwaches Schmerzempfinden für typische Herzinfarkt-Warnsymptome wie heftige anhaltende Brustschmerzen. Somit ist für diese Patienten der Herzinfarkt oft das erste Symptom einer schon lange bestehenden Verkalkung der Herzkranzgefäße (Arteriosklerose) infolge der koronaren Herzkrankheit (KHK). "Bei Diabetikern führt die lang bestehende Überzuckerung zur Störung des Nervensystems und dazu, dass sie die typischen Brustschmerzen als Folge der Durchblutungsstörung des Herzmuskels nicht spüren. Somit fehlt ihnen das entscheidende Warnzeichen für ihre lebensbedrohliche Situation. Die Folge sind stumme Infarkte, Herzrhythmusstörungen oder plötzlicher Herztod", erläutert Prof. Dr. med. Dr. h. c. Diethelm Tschöpe vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist bei mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland bekannt. Ein chronisch hoher Blutzucker begünstigt die Arteriosklerose als Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall, so dass bei Männern mit Diabetes das Herzinfarktrisiko um das Zwei- bis Vierfache und bei Frauen um das Sechsfache (nach der Menopause noch mehr) erhöht ist. Durch den hohen Blutzucker werden die Blutgefäße beschädigt und damit die Sauerstoffversorgung des Herzens und des ganzen Organismus beeinträchtigt. Diabetes erhöht Risiko für Herztod, Nachricht lesen

Fokus Time in Range

Möglichst optimal eingestellte Glukosewerte stehen in der Regel im Zentrum der Diabetestherapie und im Austausch mit dem Patienten. Durch jüngste Diskussionen und aktuelle Studienergebnisse rückt nun in der Betrachtung von Glukosewerten, neben dem Goldstandard HbA1c, die Time in Range (TiR, dt.: Zeit im Zielbereich) als weiterer Parameter für die Behandlung stärker in das Bewusstsein von Arzt und Patient, denn diese ermöglicht erweiterte Rückschlüsse zur Therapiequalität. Wird damit allmählich ein Paradigmenwechsel in der Diabetestherapie eingeläutet? Fokus Time in Range, Nachricht lesen

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10.11.2019

Diabetes frühzeitig erkennen

Wissen Sie, ob bei Ihren Familienangehörigen Risikofaktoren für Diabetes vorliegen? Wie lässt sich Diabetes vorbeugen und frühzeitig erkennen? Was können Sie tun, wenn Sie oder ein Familienmitglied neu an Diabetes erkrankt ist? Am Mittwoch, den 13. November 2019, erwartet Sie beim 5. Patiententag im Deutschen Diabetes-Zentrum (Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf), von 14.00 - 19.00 Uhr, ein abwechslungsreiches Programm. Testen Sie Ihr Diabetes-Risiko, lassen Sie Ihre Augen auf eventuelle Diabetesbedingte Veränderungen überprüfen und erfahren Sie in Vorträgen mehr über Folgeerkrankungen, aktuelle Entwicklungen zur Behandlung und Forschung. Werden Sie aktiv und informieren Sie sich in Vorfeld des Weltdiabetestages! Diabetes frühzeitig erkennen, Nachricht lesen

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09.11.2019

Herausforderung Transition

Ziel in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes mellitus Typ 1 ist es, eine diabetesbedingte Verminderung der Lebensqualität auf verschiedenen Ebenen zu vermeiden. Dies bedeutet nicht nur die Vermeidung akuter Stoffwechselentgleisungen in Form von schweren Hypoglykämien und Ketoazidosen, die Minimierung des Risikos für diabetesbezogene Folgeschädigungen, sondern gleichbedeutend auch, eine möglichst geringe Beeinträchtigung des täglichen Lebens mit altersentsprechenden Möglichkeiten für psychosoziale Reifung und Wohlbefinden. Langfristig ist eine gute Stoffwechselführung nur Patienten möglich, die ihre Krankheit akzeptieren und in ihre persönliche Lebensplanung integrieren können. Herausforderung Transition, Nachricht lesen

"LASST UNS ÜBER 1 REDEN"

Ab dem 10. November führt das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München anlässlich des Weltdiabetestags 2019 (14. November) eine Dialogkampagne unter dem Motto "LASST UNS ÜBER 1 REDEN" durch. Ziel ist es, mehr Bewusstsein für Typ-1-Diabetes in der Allgemeinbevölkerung zu schaffen und den Dialog rund um die Autoimmunerkrankung weiter zu fördern. Die Kampagne ist eine Fortsetzung einer Awareness-Kampagne, die im Frühjahr 2019 unter dem Dach der Forschungsinitiative "A World Without 1" mit Großflächen-Plakaten und auf Infoscreens deutschlandweit Millionen von Menschen auf Typ-1-Diabetes aufmerksam machte. "LASST UNS ÜBER 1 REDEN", Nachricht lesen

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08.11.2019

Der herzkranke Diabetiker

Es gibt Gründe für die Annahme, dass herzkranke Diabetiker in der Gesundheitsversorgung Deutschlands ausgeblendet werden oder unerwünscht sind. Als chronisch Kranke verfolgt sie das Schicksal, dass ihre Behandlung Weitblick von Ärzten verlangt - das bedeutet Aufwand. Zeit kostet es zudem, Patienten aufzuklären, manche sind beratungsresistent, betreuungsintensiv ist fast jeder. Was die Betroffenen eint, ist die Tatsache des maximal erhöhten Risikos, vorzeitig zu versterben. Das ist lange bekannt, es hat sich nicht geändert. Glück haben die Patienten, die rechtzeitig diagnostiziert, mit lebensrettenden Medikamenten versorgt und entsprechend ihrer Prognose behandelt werden. Die Mehrzahl von ihnen wird eher von Pontius zu Pilatus geschickt oder durch die Maschinerie einer Medizin, an der sich verdienen lässt, geschleust. Der Behandlungserfolg scheint davon abzuhängen, welcher Spezialist oder welche Klinikabteilung den Patienten behandelt. Der herzkranke Diabetiker, Nachricht lesen

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07.11.2019

Ernährung kann innere Uhr und hormonelle Reaktionen beeinflussen

Erstmals zeigt eine Studie unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), auf welche Art und Weise Glukokortikoidhormone wie Cortisol, den Zucker- und Fettspiegel steuern. Dabei wurde insbesondere der Unterschied zwischen Tag und Nacht, Nahrungsaufnahme und Fasten sowie Ruhe und Aktivität über einen Zeitraum von 24 Stunden beobachtet. Ernährung kann innere Uhr und hormonelle Reaktionen beeinflussen, Nachricht lesen

Auf dem Weg zur Diabetesversorgung der Zukunft

Digitale Lösungen verbessern schon heute Behandlungsabläufe und Arbeitsprozesse in vielen Praxen; mit dem Beschluss zum Digitalen-Versorgung-Gesetz (DVG) wurde deren Bedeutung auch politisch auf höchster Ebene platziert. Auf dem Diabetes Mediendialog 2.0 von Roche Diabetes Care diskutierten Experten aus Praxis, Forschung und Industrie diese Entwicklungen, damit einhergehende Chancen und - mit der interoperablen Plattform PDM One - den nächsten Schritt auf dem Weg zur Diabetesversorgung der Zukunft. Die Plattform für qualitätsgesicherte Behandlungsschritte in der Diabetologie führt Daten aus Diabetes Management- und Arztinformationssystemen zusammen und bietet somit eine vollständige Datengrundlage für effiziente Behandlungsentscheidungen. Auf dem Weg zur Diabetesversorgung der Zukunft, Nachricht lesen

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06.11.2019

Aktiv durchs Leben: Bewegen mit PFIFF

Regelmäßige Bewegung kann so einfach sein. Um Kindern einen weiteren Anreiz für einen aktiven Lebensstil zu geben, hat die SMS-Initiative nun gemeinsam mit der Borussia Düsseldorf und der Präha Weber-Schule das aktive Kartenspiel "Bewegen mit PFIFF" entwickelt. Die aktuellen Ergebnisse der KiGGS-Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland zeigen, dass lediglich 23 % der Mädchen und 30 % der Jungen im Alter zwischen sieben und zehn Jahren die Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von mindestens 60 Minuten pro Tag erreichen. Besonders Kinder mit einem niedrigen sozialen Status weisen nach den aktuellen Zahlen eine geringere Freizeitaktivität auf. Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung und Übergewicht sind wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung von lebensstilbedingten Erkrankungen, wie Adipositas und Typ-2-Diabetes. Vor diesem Hintergrund möchte die Initiative "SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit." Kinder frühzeitig durch gezielte Maßnahmen für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung begeistern. Aktiv durchs Leben: Bewegen mit PFIFF, Nachricht lesen

Demografischer Wandel lässt Zahl der Senioren mit Diabetes mellitus ansteigen

Gegenwärtig sind hierzulande rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Das sind 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Vier Millionen von ihnen sind an Diabetes mellitus erkrankt, die meisten an Typ-2-Diabetes, Tendenz steigend. Und mehr als 100.000 der schätzungsweise 367.000 Menschen mit Typ-1-Diabetes sind mittlerweile älter als 70 Jahre. Aufgrund des demografischen Wandels wird auch die Zahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Somit werden künftig zahlreiche geriatrische Betroffene mit der Stoffwechselerkrankung leben. Aufgrund technologischer Fortschritte in der Therapie steigt ihre Lebenserwartung und -qualität. Trotzdem sind viele von ihnen von weiteren chronischen Erkrankungen und Funktionsstörungen betroffen. Demografischer Wandel lässt Zahl der Senioren mit Diabetes mellitus ansteigen, Nachricht lesen

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05.11.2019

Weltdiabetestag 2019

Weltweit sind etwa 382 Millionen Menschen von Diabetes mellitus betroffen. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren drastisch erhöhen: Experten erwarten, dass bis zum Jahr 2035 etwa 592 Millionen Menschen mit der sogenannten "Zuckerkrankheit" leben müssen. Alleine in Deutschland gibt es über 6 Millionen Menschen mit Diabetes - Tendenz aufgrund der demografischen Entwicklung steigend. Der Weltdiabetestag macht jedes Jahr am 14. November auf die chronische Stoffwechselerkrankung aufmerksam und möchte Betroffene, Angehörige und Interessierte weltweit darüber aufklären. Denn ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel hat negative Folgen auf den gesamten Körper. Weltdiabetestag 2019, Nachricht lesen

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04.11.2019

Philipp Lahm, Roy Präger und Jürgen Rische kicken für den guten Zweck

Der FC Diabetologie feiert am 8. November 2019 sein 5-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird in Leipzig mit einem Benefizspiel gefeiert. Erstmals wird auch Weltmeister Philipp Lahm für den FC Diabetologie auflaufen. Gegner wird eine Mannschaft von RB Leipzig sein, die sich vor allem aus Ex-Profi-Spielern der Saison 2009/10 zusammensetzt. Auch die ehemaligen Lok-Leipzig-Profis Roy Präger und Jürgen Rische werden auf dem Rasen stehen. Darüber hinaus schnürt auch Olympiasieger Matthias Steiner die Fußballschuhe. Der FC Diabetologie ist ein Novum für Deutschland. Hier spielen Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes, alle Hobbyfußballer mit mehr oder weniger fußballerischem Können, aber mit einer gemeinsamen Vision: Mit ihren Spielen möchten sie gerade auch im Vorfeld des Weltdiabetestags am 14. November 2019 mehr Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit Diabetes mellitus erreichen und eine Nationale Diabetes-Strategie erwirken. Mehr als 7 Mio. Menschen sind aktuell in Deutschland von Diabetes betroffen. Philipp Lahm, Roy Präger und Jürgen Rische kicken für den guten Zweck, Nachricht lesen

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03.11.2019

Plötzlich und unerwartet

Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland ca. 65.000 Menschen zum Opfer. "Besonders gefährdet sind Menschen mit einer Herzkranzgefäßerkrankung, die vorher nicht bekannt sein musste", warnt der Notfallmediziner und Herzspezialist Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. "Der plötzliche Herztod ist in aller Regel kein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entkommen gibt, sondern Komplikation einer langjährigen Herzkranzgefäßerkrankung, auch koronare Herzkrankheit genannt", betont der Kardiologe. "Der beste Schutz vor dem plötzlichen Herztod ist daher der Schutz vor einer Herzkranzgefäßerkrankung." Plötzlich und unerwartet, Nachricht lesen

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31.10.2019

Beruf, Familie und ein chronisch krankes Kind

In den letzten zwei Dekaden konnte die langfristige gesundheitliche Prognose von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes dank moderner Insuline, neuer Diabetestechnologien und qualifizierter Schulungen eindrucksvoll verbessert werden. Diese Erfolge hängen jedoch weiterhin davon ab, ob und in welcher Weise es Familien gelingt, die zu¬nehmend anspruchsvollere Therapie an 365 Tagen eines Jahres konsequent und sachkundig umzusetzen[1,2]. Insulingaben müssen dazu kontinuierlich an den täglich wechselnden Bedarf angepasst werden. Sie sind abhängig von körperlicher Aktivität, Menge und Qualität der Nahrung, psychischem Stress, Krankheit und vielen weiteren Faktoren. Fehldosierungen können zu bedrohlichen akuten Krisen und langfristigen Gesundheitsproblemen führen. Beruf, Familie und ein chronisch krankes Kind, Nachricht lesen

In Baden-Württemberg werden Fettleibige häufig ausgegrenzt

Fettleibigkeit kann krank und einsam machen - die Betroffenen werden häufig benachteiligt. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg hervor, bei der Meinungen und Einschätzungen zu Übergewicht und Fettleibigkeit im Südwesten erfragt wurden. 97 Prozent der Befragten sind überzeugt, adipöse Menschen seien gesundheitlich eingeschränkt. 95 Prozent gaben Probleme in der Mobilität im Alltag an, beispielsweise beim Laufen oder Anziehen. 91 Prozent sagen, fettleibige Menschen hierzulande seien sozial weniger anerkannt, davon sehen 43 Prozent sogar eine starke Benachteiligung. 88 Prozent sind der Überzeugung, dass Betroffene mit konkreten Nachteilen in Beruf und Karriere aufgrund der vielen Pfunde rechnen müssen, knapp ein Drittel davon sieht sogar größere. In Baden-Württemberg werden Fettleibige häufig ausgegrenzt, Nachricht lesen

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30.10.2019

Bundesversicherungsamt

Bei seiner Sitzung am 11. Oktober 2019 kam der GKV-Schätzerkreis - bestehend aus Experten des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesversicherungsamtes und des GKV- Spitzenverbandes - zu keiner einvernehmlichen Prognose der Höhe der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Jahre 2019 und 2020. Die abweichenden Einschätzungen erklären sich aus einer unterschiedlichen Bewertung von Ausgabenentwicklungen im laufenden und im nächsten Jahr. Bei der Schätzung der Einnahmen sowie der Zahl der Versicherten und Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung für die Jahre 2019 und 2020 konnte hingegen Einvernehmen erzielt werden. Bundesversicherungsamt, Nachricht lesen

Diabetes-Therapie und psychosoziale Versorgung

Menschen mit Diabetes mellitus tragen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von psychischen Störungen. Dazu zählen Depressionen, Angststörungen, Belastungsstörungen und Essstörungen. Vor allem Jugendliche sind gefährdet, weil sie durch vielfältige Entwicklungsaufgaben und das Vorliegen einer chronischen Erkrankung große Herausforderungen zu bewältigen haben. Insbesondere Mädchen gelten als Risikogruppe. Man schätzt, dass Jugendliche in etwa 15 Prozent der Fälle durch psychische Belastungen in ihrer Diabetes-Therapie beeinträchtigt sind. Diabetes-Therapie und psychosoziale Versorgung, Nachricht lesen

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29.10.2019

Weichenstellung schon im Kindesalter

Etwa 1,9 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland haben Übergewicht, 800.000 davon sogar starkes Übergewicht (Adipositas). Je ausgeprägter die Adipositas, desto höher ist das Risiko der jungen Menschen, ein sogenanntes Metabolisches Syndrom zu entwickeln - eine komplexe Stoffwechselstörung, die sowohl die Lebensqualität als auch die Lebenserwartung beeinträchtigt. Welche Präventions- und Therapiemöglichkeiten es gibt, um Kinder vor dieser gesundheitlichen Fehlentwicklung zu bewahren, wird auf der 13. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG) in Leipzig diskutiert. Bereits im Vorfeld der Tagung, am 5. November 2019, stellen Expertinnen und Experten das Thema auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Weichenstellung schon im Kindesalter, Nachricht lesen

30 Jahre Mauerfall

Dreißig Jahre nach dem Mauerfall im Herbst 1989 gibt es in der Qualität der Arzneimittelversorgung keine Unterschiede mehr zwischen Ost- und Westdeutschland. Die Apothekendichte ist im Osten mit 24 Apotheken pro 100.000 Einwohnern vergleichbar zu der im Westen (23). Im Jahr 1990 war die Apothekendichte im Westen mit 29 Apotheken pro 100.000 Einwohnern noch mehr als doppelt so hoch wie im Osten (13). Im Gesundheitsverhalten - gemessen am Umgang mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln - lassen sich dagegen weiterhin deutliche Unterschiede erkennen: Im Osten werden relativ betrachtet mehr Grippeimpfstoffdosen, mehr Antidiabetika sowie mehr Verhütungsmittel an Frauen unter 20 Jahren auf Rezept abgegeben. 30 Jahre Mauerfall, Nachricht lesen

BERLIN-CHEMIE AG informiert über TheraKey

Über die neuesten Entwicklungen im Bereich "Digitale Therapiebegleitung" können sich Betroffene, Diabetes-Teams und Ärzte am 16. November im Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin informieren. Im Rahmen des Weltdiabetestages findet dort erstmalig von 10.00 bis 18.00 Uhr der Weltdiabetes-Erlebnistag #WDET19 statt. Die BERLIN-CHEMIE AG hat die Gestaltung des Themenfeldes "Digitale Therapiebegleitung" übernommen und ist mit dem Arzt-Patienten-Komunikationskonzept TheraKey® vor Ort. Das Unternehmen wird dabei von Diabetologen und DiabetesberaterInnen unterstützt, die Fragen der Besucher beantworten und ihnen Hilfestellungen geben können. Geleitet von der Fernsehmoderatorin Anja Backhaus, Göttingen, wird es eine Podiumsdiskussion von 11:30 Uhr bis 11:55 Uhr auf der Eventbühne geben. Die Diabetologen Dr. Julia Weigand, Straubing, und Dr. Dietrich Tews, Gelnhausen, die Diabetesberaterin Daniela Ederer, Straubing, und die Bloggerin und Typ-1-Diabetikerin Lisa Schütte, Kassel, diskutieren darüber, wie digitale Lösungen den Alltag von Diabetespatienten erleichtern und die Therapie verbessern können. BERLIN-CHEMIE AG informiert über TheraKey, Nachricht lesen

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28.10.2019

Schutz vor plötzlichem Herztod

Jedes Jahr fallen dem plötzlichen Herztod in Deutschland ca. 65.000 Menschen zum Opfer. In mehr als 75 % der Fälle von besteht eine langjährige Herzkranzgefäßerkrankung, auch koronare Herzkrankheit (KHK) genannt, als Ursache. "Bei der Mehrzahl der Opfer war die KHK nicht bekannt, zugleich lagen häufig Risikofaktoren wie Bluthochdruck und ein hohes Cholesterin vor", sagt der Kardiologe Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, stellv. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. "Diese Erkenntnis gibt uns einen wichtigen Hebel, aktiv gegen die Gefahr des plötzlichen Herztods vorzugehen. Man muss allerdings die KHK und ihre Risikofaktoren frühzeitig erkennen - und auch konsequent behandeln." Denn: Wird die KHK rechtzeitig erkannt und behandelt, ist das Risiko an einem plötzlichen Herztod zu sterben "nahezu so niedrig wie das von Patienten ohne KHK", wie Prof. Voigtländer betont. Schutz vor plötzlichem Herztod, Nachricht lesen

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26.10.2019

Zeit für mehr Kontrolle bei der Insulininjektion

In Deutschland kommt es pro Jahr unter medizinischem Fachpersonal schätzungsweise zu 500.000 Nadelstichverletzungen (NSV).[1,2] Injektionspens erhöhen das Risiko noch, weshalb etwa für Insulininjektionen die Verwendung von Sicherheitspennadeln empfohlen wird. Dies geht laut einer Anwenderstudie mit gewissen Kompromissen einher. Owen Mumford entwickelte deshalb Ateria®SafeControl®, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Zeit für mehr Kontrolle bei der Insulininjektion, Nachricht lesen

Gebündelte Expertise

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung des Helmholtz Zentrums München und das global tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company (Lilly) haben eine neue strategische Forschungskooperation auf dem Gebiet der pankreatischen Betazell-Regeneration ins Leben gerufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Behandlung von Diabetes mellitus zu verbessern und zu beschleunigen. Gebündelte Expertise, Nachricht lesen

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25.10.2019

Interoperabilität im Gesundheitswesen

Rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten interessiert dem Tagungsprogramm des 4. Deutschen Interoperabilitätstags (DIT) in Berlin. Nach wie vor ist Interoperabilität die entscheidende Stellschraube für eine vernetzte, digitale Gesundheitsversorgung. Welche Entwicklungen dafür aktuell noch notwendig sind und wo es bereits funktionierende Lösungen gibt, diskutierten beim DIT hochkarätige Gäste aus Politik, Selbstverwaltung und Wirtschaft. Dabei fokussierte der Austausch auf das Motto des "Miteinander-ins-Benehmen-Setzens", um einen gemeinsamen Dialog zu schaffen. Interoperabilität im Gesundheitswesen, Nachricht lesen

9. Diabetes-Charity-Gala

Die 9. Diabetes-Charity-Gala erzielte 97.000 Euro für zwei Spendenprojekte. Gefördert werden damit das Projekt "Freizeit-Camps" für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes und "Jugendliche mit Adipositas", bei dem die Prävention von Diabetes Typ 2 im Vordergrund steht. Die etwas andere Keynote der Diabetes-Gala hielt Bestsellerautor Dr. Hans-Ulrich Grimm ("Die Suppe lügt"), der satirisch die Inhaltsstoffe einer Tüten-Hühnersuppe erläuterte. Im Fokus der Gala standen die Menschen mit Diabetes, darunter Prominente wie Harry Wijnvoord (Typ-2-Diabetes) oder Matthias Steiner (Typ-1-Diabetes) und viele im Ehrenamt Tätige. Preisträger des Thomas-Fuchsberger-Preises 2019 wurde Dr. Johannes Link mit einem von ihm entwickelten Zuckerquiz für Kinder. Moderatorin Inka Bause erhöhte das damit verbundene Preisgeld um 2.500 Euro auf insgesamt 10.000 Euro (7.500 Euro vom Industrieforum Diabetes). Die Laudatio hielt Schauspielerin Muriel Baumeister. 9. Diabetes-Charity-Gala, Nachricht lesen

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