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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

26.05.2019

Referentenentwurf für das Digitale Versorgung Gesetz

Seit dem 15. Mai 2019 liegt der Referentenentwurf des Gesetzes für eine verbesserte Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung Gesetz, DVG) aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor. Experten aus Politik, Selbstverwaltung, Versorgung und Industrie warteten gespannt auf den Entwurf: Mit welchen Regelungen würde das BMG den weiteren Aufbau der Telematikinfrastruktur (TI) beschleunigen, nachdem es sich die Mehrheitsbeteiligung an der gematik gesichert hat? Wie kann die Telemedizin flächendeckend verfügbar gemacht werden, nachdem zuvor eingeschlagene Wege ihr Ziel verfehlt haben? Würde der Gesetzentwurf den Anwendungen der Digitalstrategie in NRW, wie z. B. Telekonsile in der Infektiologie und Telemonitoring, eine verlässliche Perspektive eröffnen können? Referentenentwurf für das Digitale Versorgung Gesetz, Nachricht lesen

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25.05.2019

Geschlechtsspezifische Behandlung des Diabetes

95 Prozent der derzeit rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Übergewicht erhöht bei beiden Geschlechtern das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Frauen neigen jedoch im Durchschnitt häufiger zu Übergewicht und Fettleibigkeit als Männer. Und obwohl Männer öfter eine bauchbetonte Fettverteilung aufweisen, ist ein hoher Bauchfettanteil für Frauen ein stärkerer Risikofaktor für die Stoffwechselerkrankung. Frauen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 haben im Vergleich zu betroffenen Männern auch ein höheres Sterblichkeitsrisiko. In Deutschland ist es bei Männern mit Typ-2-Diabetes um das 2,8-fache und bei Frauen sogar um das 4,2-fache höher als bei stoffwechselgesunden Menschen beider Geschlechter. Dabei spielen biologische, soziale und soziopsychologische Faktoren eine Rolle. Geschlechterunterschiede bei Diabetes ist einer der Themenschwerpunkte, den rund 7000 Ärzte, Wissenschaftler und nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 auf dem Diabetes Kongress in Berlin diskutieren. Geschlechtsspezifische Behandlung des Diabetes, Nachricht lesen

Neue Erkenntnisse zum Zusammenhang von Übergewicht und Krebs

Übergewicht erhöht das Risiko für Dickdarm- oder Gebärmutterkrebs. Geht es nach einer neuen Studie der Medizinischen Universität Innsbruck muss dieser oft bestätigte Zusammenhang nun unter neuen Vorzeichen gesehen werden. Das Team um den Medizin-Statistiker Hanno Ulmer konnte nachweisen, dass der bei Übergewicht erhöhte und für die Insulinresistenz maßgebliche TyG (Triglyzerid-Glukose)-Index zwar das Risiko für Tumoren im Verdauungstrakt, nicht aber das Risiko für gynäkologische Krebsformen erklärt. Neue Erkenntnisse zum Zusammenhang von Übergewicht und Krebs, Nachricht lesen

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24.05.2019

Der informierte Patient und die Digitalisierung der Medizin

Wie verändert die Digitalisierung den Gesundheitssektor? Wie kann die Vernetzung von Gesundheitsdaten für bessere Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapiekonzepte genutzt werden? Und was macht den informierten Patienten eigentlich aus? Diese und andere Fragen thematisiert Prof. Dr. Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin, in seinem Vortrag "Der informierte Patient und die Digitalisierung der Medizin". Der informierte Patient und die Digitalisierung der Medizin, Nachricht lesen

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23.05.2019

Zweite Staffel der Video-Reihe "Diabetes kostet Lebenszeit" zu Begleit- und Folgeerkrankungen

Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes eine häufige Begleit- und Folgeerkrankung. Etwa 42b Prozent der in Deutschland betreuten Menschen mit Diabetes Typ 2 haben geschädigte Nieren. Die Betroffenen müssen ihre Lebensgewohnheiten umstellen und regelmäßig Medikamente einnehmen. Im Laufe der Zeit kann es zum Nierenversagen kommen. Diese Folge einer diabetischen Nephropathie zählt heute noch zu den häufigsten Ursachen für die Notwendigkeit einer Nierenersatztherapie. So sind etwa 40 Prozent der Dialyse-Patienten davon betroffen. Im vierten Video der zweiten Staffel der Video-Reihe "Diabetes kostet Lebenszeit" spricht Sandra Schneller, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), über ihr Leben mit der Begleiterkrankung chronische Niereninsuffizienz. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht die Videos alle 14 Tage jeweils donnerstags. Zweite Staffel der Video-Reihe "Diabetes kostet Lebenszeit" zu Begleit- und Folgeerkrankungen, Nachricht lesen

Frauen sind anders krank als Männer

Die Prävalenz des Diabetes mellitus Typ 2 steigt bei Frauen und Männern weiter an, obwohl die Risikofaktoren für den Diabetes und seine mikro- und makrovaskulären Folgeerkrankungen seit Jahren gut erforscht sind. Die Daten von T. Tönnies et al. aus dem Deutschen Diabetes Zentrum (DDZ) in Düsseldorf zeigen, dass das Sterblichkeitsrisiko bei Diabetes im Vergleich zu gesunden Personen zwischen 65 und 90 Jahren 3- bis 4-fach erhöht ist. In allen Altersgruppen ist die Steigerung der Sterblichkeit durch Diabetes bei Frauen höher als bei Männern. Der Unterschied ist jedoch in der jüngsten Altersgruppe (65 bis 69 Jahre) am größten zuungunsten der Frauen mit Diabetes. Im Vergleich zu Schweden, UK oder Kanada lag die Übersterblichkeit bei vergleichbarer Gesundheitsversorgung in Deutschland höher, insbesondere bezogen auf Frauen. Das Sterblichkeitsrisiko bei Diabetes mellitus Typ 2 liegt bei Männern um das 2,8-Fache und bei Frauen sogar um das 4,2-Fache höher als bei der von Menschen ohne Diabetes (Tönnies et al. Nutr Metab Cardiovasc Dis 2018). Frauen sind anders krank als Männer, Nachricht lesen

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22.05.2019

Neues zum Diabetes Kongress 2019

Unter dem Motto "Diabetes - Nicht nur eine Typ-Frage" wird vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2019 in Berlin über neueste Entwicklungen der Diabetesforschung und -behandlung diskutiert. Der Diabetes Kongress zieht jedes Jahr rund 7.000 klinisch tätige und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Forschende sowie nichtärztliche Mitglieder und Interessierte an. Kongresspräsident des diesjährigen Diabetes Kongresses 2019, der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), ist Professor Michael Roden, Vorstand und Wissenschaftlicher Geschäftsführer am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). Neues zum Diabetes Kongress 2019, Nachricht lesen

Olympiasieger Matthias Steiner sucht das Diabetes-Kids-Supertalent

Seit nunmehr neun Jahren veranstaltet die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe die Diabetes-Charity-Gala, die die chronische Krankheit Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit stellt und Spenden für Projekte einwirbt. Für die diesjährige 9. Diabetes-Charity-Gala am 24. Oktober 2019 im TIPI am Kanzleramt sucht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft von Olympiasieger Matthias Steiner, der selbst an Typ 1 erkrankt ist, zusammen mit dem Internetportal Diabetes-Kids und der Zeitschrift Diabetes-Eltern-Journal das Supertalent unter den Diabetes-Kids. Jedes Kind mit Diabetes zwischen sechs und 14 Jahren kann mitmachen. Egal ob Tanzen, Singen, Zaubern, Springen, Zählen, Akrobatik oder Malen - die Organisation und Matthias Steiner freuen sich über jedes eingesendete Video (max. Länge 3 min.). Olympiasieger Matthias Steiner sucht das Diabetes-Kids-Supertalent, Nachricht lesen

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21.05.2019

Diabetesschulungsprogramme SGS und HyPOS

Die BERLIN-CHEMIE AG setzt sich seit Jahren für die Entwicklung von Diabetes-Schulungsprogrammen ein, um Patienten den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern. Das Diabetes-Schulungsprogramm "Strukturierte Geriatrische Schulung" (SGS) ist in sieben KV-Regionen abrechenbar und steht zusätzlich in den Sprachen Hocharabisch, Russisch und Türkisch zur Verfügung. Das Schulungs- und Behandlungsprogramm "Hypoglykämie - Positives Selbstmanagement" (HyPOS) ist aktuell in 14 KV-Regionen erstattungsfähig. Diabetesschulungsprogramme SGS und HyPOS, Nachricht lesen

Wie sich Augenkrankheiten bei Hochbetagten behandeln lassen

Aktuellen Hochrechnungen zufolge wird die Zahl der augenärztlichen Behandlungsfälle bei den über 60-Jährigen bis zum Jahr 2030 um mehr als ein Drittel steigen. Viele altersbedingte Augenerkrankungen können gut behandelt werden. Meist machen sie sich aber erst in einem späten Stadium bemerkbar, wenn ein Großteil der Sehkraft bereits unwiederbringlich verloren ist. Die Stiftung Auge empfiehlt deshalb, sich ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich augenärztlich untersuchen zu lassen. Wie sich Augenkrankheiten bei Hochbetagten behandeln lassen, Nachricht lesen

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20.05.2019

Zu den Hauptursachen für Diabetes Typ 2 zählt Bewegungsmangel

Die neue Broschüre "Menschen in Bewegung bringen - Strukturen schaffen, Bewegung fördern, lebenslang bewegen“ präsentiert in Kurzversion die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat mit dem Informationsmaterial im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die für Deutschland geltenden, wissenschaftlich fundierten Bewegungsempfehlungen anschaulich zusammengefasst. Zu den Hauptursachen für Diabetes Typ 2 zählt Bewegungsmangel, Nachricht lesen

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19.05.2019

Remission und Heilung des Typ-2-Diabetes - unerfüllbarer Traum oder bereits Wirklichkeit?!

Weltweit leiden rund 425 Millionen Erwachsene an Diabetes mellitus. 95 Prozent der rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Hochrechnungen aus den Daten der gesetzlichen Krankenversicherung lassen eine Zunahme um mehr als 50 Prozent innerhalb der nächsten 20 Jahre erwarten. Forschende des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) in Düsseldorf und des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin prognostizieren, dass im Jahr 2040 bis zu zwölf Millionen Menschen in Deutschland von Typ-2-Diabetes betroffen sein könnten. Bereits jetzt werden hierzulande zwölf Prozent der Gesundheitsausgaben für die Behandlung der Stoffwechselerkrankung aufgewendet. Angesichts dieser steigenden Zahlen diskutieren Experten international neben Maßnahmen zur Diabetes-Prävention auch die Möglichkeiten zur Remission oder gar Heilung. In der Vorab-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress am Donnerstag, den 23. Mai 2019, stellt Kongresspräsident Prof. Dr. Michael Roden aktuelle Aspekte dazu vor. Vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 bilden sich rund 7.000 Ärzte, Wissenschaftler und nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams im Rahmen der 54. Jahrestagung der DDG in Berlin fort. Remission und Heilung des Typ-2-Diabetes - unerfüllbarer Traum oder bereits Wirklichkeit?!, Nachricht lesen

NAKO Gesundheitsstudie startet in die zweite Runde

Die bundesweite Langzeit-Gesundheitsstudie NAKO (Nationale Kohorte) geht in die zweite Runde. Im Studienzentrum der Universität Regensburg am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wurde gerade der erste Durchgang mit der Regensburger Journalistin Evi Reiter als 10.000ste Teilnehmerin abgeschlossen. Ziel der Studie ist es herauszufinden, was die Ursachen für Volkskrankheiten wie Demenz, Diabetes, Krebs oder Schlaganfall sind. NAKO Gesundheitsstudie startet in die zweite Runde, Nachricht lesen

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17.05.2019

Bewegung senkt den Blutdruck besonders effektiv

Zwischen 20 und 30 Millionen Erwachsene in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck. Bluthochdruck entsteht durch das Zusammenspiel erblicher Anlagen und ungünstiger Lebensstilfaktoren wie Übergewicht, zu hohe Salzzufuhr, Bewegungsmangel, zu viel Alkohol, Rauchen und Stress, die den Blutdruck nach oben treiben. Wer seinen Blutdruck mit natürlichen Mitteln senken möchte, sollte sich regelmäßig bewegen und Wege zur Stressbewältigung finden. Ausdauersport hat sich dabei als besonders hilfreich für Menschen mit Bluthochdruck erwiesen. "Zu den besten Ausdauersportarten zählen Fahrradfahren, zügiges Gehen, Wandern, Nordic Walking und Joggen", betont Prof. Dr. med. Martin Halle vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention der TU München. Bewegung senkt den Blutdruck besonders effektiv, Nachricht lesen

Für Diabetespatienten und pflegende Angehörige

Die Broschüre erklärt beispielsweise, welche Penkanülenlänge für welchen Patienten geeignet ist oder warum die Injektionsstelle variiert werden sollte und gibt viele weitere Hinweise zur sicheren Insulininjektion inklusive der korrekten Entsorgung gebrauchter Kanülen. Für Diabetespatienten und pflegende Angehörige, Nachricht lesen

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16.05.2019

Aktuelle Studie

Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen - die Ursachen für ischämische Schlaganfälle, die oft bei älteren Patienten mit Arterienverkalkung auftreten, sind meistens bekannt. Bei kryptogenen Schlaganfällen, die oft jüngere Menschen betreffen, ist die Ursache unbekannt. Expertenvermutungen zufolge verbergen sich dahinter häufig Embolien unbekannten Ursprungs. Da sie sich wiederholen können, bedürfen sie einer medikamentösen Rückfall-Prophylaxe. Welches Medikament dafür optimal geeignet ist, sollte eine internationale Studie klären. Sie ist gestern erschienen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) äußern sich dazu. Aktuelle Studie, Nachricht lesen

Fußballtraining mit Köpfchen

An diesen Sportunterricht werden sich die Grundschülerinnen und Grundschüler der GGS Die Brücke in Neuss sicherlich noch lange erinnern. Schließlich leitete der ehemalige Bundesligaprofi von Arminia Bielefeld und Fußballtrainer Efthimios "Effi" Kompodietas das Training. Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Betreiber der Firma "Brain Activity", hat Herr Kompodietas als Kinesiologe in den vergangenen Jahren schon mit vielen Spitzensportlern und sogar der deutschen Fußballnationalmannschaft zusammengearbeitet. Kinesiologie, auch Bewegungswissenschaft genannt, umfasst ein spezielles Training, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu fördern. Ziel der Kinesiologie ist die Steigerung der Konzentration, Verbesserung von motorischen Abläufen, Stabilisierung der Muskeln und Körperhaltung sowie die Vorbeugung von Verletzungen. Fußballtraining mit Köpfchen, Nachricht lesen

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15.05.2019

Bestmögliche Behandlung von Menschen mit Diabetes

Diabetes ist die Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen. Das Krankenhaus Sachsenhausen unter der Trägerschaft des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes GmbH hat nun erneut das Zertifikat "Zertifiziertes Diabeteszentrum Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement erhalten". Das heißt, auch das Qualitätsmanagement wurde geprüft und als den Kriterien der DDG entsprechend eingestuft. Bestmögliche Behandlung von Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

EU-Generaldirektor besucht Greifswalder Plasmaforscher

Hoher Besuch aus Brüssel: Eine Delegation um Marc Lemaître, EU-Generaldirektor für Regionalentwicklung und Stadtentwicklung, informierte sich am Mittwoch, dem 15. Mai 2019, im Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) über aktuelle Forschungsvorhaben. Begleitet wurde der europäische Spitzenbeamte vom Staatssekretär im Schweriner Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Dr. Stefan Rudolph. Einen Schwerpunkt der Laborführungen bilden die von der EU und dem Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Projekte. EU-Generaldirektor besucht Greifswalder Plasmaforscher, Nachricht lesen

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14.05.2019

FreeStyle Libre 2

Rund 1,8 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland müssen mehrmals täglich ihren Zuckerwert messen, um die entsprechende Menge Insulin spritzen zu können. Bis vor wenigen Jahren war dazu ein von vielen Menschen mit Diabetes als schmerzhaft empfundener Stich in den Finger und die Nutzung eines Blutzuckerteststreifens / Messgerätes erforderlich. Seit 2014 steht alternativ das FreeStyle Libre System zur Verfügung, das erfolgreich und sicher, ohne routinehaftes Stechen die Blutzuckerselbstmessung ersetzt. Ein Sensor am Oberarm misst kontinuierlich den Glukosewert und kann mit einem Lesegerät oder dem Smartphone mit entsprechender App ausgelesen - gescannt - werden. FreeStyle Libre ist das meistgenutzte sensorbasierte Glukose-Messsystem weltweit und wird bereits von über 1.000.000 Menschen in 46 Ländern verwendet. In Deutschland werden die Kosten für das System von den meisten Krankenkassen übernommen. FreeStyle Libre 2, Nachricht lesen

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13.05.2019

Neue Website der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie

Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie (AGDT) hat eine neue Homepage und bietet neben herstellerunabhängigen Informationen zu etablierten und neuen Technologien der Diabetestherapie zahlreiche Services für Diabetesfachkräfte. Neue Website der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie, Nachricht lesen

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12.05.2019

Schlafapnoe

Ein Zungenschrittmacher, der durch elektrische Stimulierung des Zungennervs nachts die Atemwege freihält, verhilft Menschen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nicht nur zu einem erholsamen Schlaf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Behandlung auch den Blutzucker bessert und langfristig vor einem Diabetes schützen könnte. Über die Studie und weitere aktuelle Ergebnisse im Zusammenhang mit der Atemwegsstimulation spricht der Studienautor auf der Pressekonferenz anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) am 28. Mai 2019 in Berlin. Schlafapnoe, Nachricht lesen

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10.05.2019

Mehr Zeit:

Wenn Menschen mit Diabetes ein System zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) beantragen, benötigen sie u. a. ein ärztliches Gutachten, das die medizinische Notwendigkeit der Verordnung erläutert und bestätigt. Um diese Gutachten einfacher und schneller zu erstellen, hat Roche Diabetes Care die Accu-Chek Gutachtensoftware erweitert. Was bislang nur für Insulinpumpen möglich war, funktioniert in der neuen Version auch für CGM-Systeme: In nur wenigen Schritten und mit Hilfe von Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfungen können individuelle Beurteilungen generiert werden. Ärzte erhalten so einen besseren Überblick über die relevanten Kriterien und sparen wertvolle Zeit im Praxisalltag. Mehr Zeit:, Nachricht lesen

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09.05.2019

Wenn Zucker das Herz aus dem Takt bringt

Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 haben ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen und Komplikationen wie etwa Herzschwäche und akute Gefäßverschlüsse: Nach wie vor sterben etwa drei Viertel aller Betroffenen daran, vor allem am Herzinfarkt, gefolgt von Schlaganfall. Dadurch verliert zum Beispiel ein heute 60- jähriger Mann mit Diabetes im Vergleich zu einem Stoffwechselgesunden im selben Alter sechs Lebensjahre. Bei Herzinfarktpatienten mit Diabetes verkürzt sich die Lebenszeit im Durchschnitt sogar um zwölf Jahre. Professor Dr. med. Nikolaus Marx vom Universitätsklinikum Aachen erörtert im Rahmen einer Pressekonferenz des Diabetes Kongresses, in welche Risikokategorien Menschen mit Diabetes nach aktuellen Leitlinien eingeteilt werden sollten und was die klinische, aber auch die grundlagenwissenschaftliche Forschung leisten muss, um künftig maßgeschneiderte Therapiestrategien zu entwickeln. "Diabetes - nicht nur eine Typ-Frage" ist das Hauptthema der 54. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie findet vom 29. Mai bis 1. Juni 2019 im CityCube Berlin statt. Wenn Zucker das Herz aus dem Takt bringt, Nachricht lesen

Die Seele trauert unsichtbar

Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 müssen ihr Leben lang Medikamente einnehmen oder sich Insulin spritzen, Blutzucker messen und auf ihre Ernährung achten. Die Erkrankung erfordert tägliche Aufmerksamkeit und Planung, einen "Urlaub vom Diabetes" gibt es nicht. Viele der mittlerweile mehr als sieben Millionen Betroffenen bewältigen dies erfolgreich und sind dabei genauso leistungsfähig wie Stoffwechselgesunde. Dennoch empfinden Menschen mit Diabetes die Erkrankung oft auch als eine ihre Lebensqualität einschränkende Last. Sie sind daher besonders gefährdet, Depressionen zu entwickeln: Etwa 14 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden an einer klinischen Depression; weitere 18 Prozent sind aufgrund depressiver Stimmungen, zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Traurigkeit, belastet. Im dritten Video der zweiten Staffel der Video-Reihe "Diabetes kostet Lebenszeit" spricht Jane Sillus über ihr Leben mit der Begleiterkrankung Depression. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe veröffentlicht die Videos alle 14 Tage jeweils donnerstags. Die Seele trauert unsichtbar, Nachricht lesen

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