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Spendenaufruf Ukraine

Diabetes im Krieg

Ukrainehilfe für Menschen mit und ohne Diabetes. Die Lage in der Ukraine wird immer dramatischer. Schon ohne Krieg haben ukrainische Bürger/innen im Vergleich zu allen anderen europäischen Ländern die niedrigste Lebenserwartung. Militärische Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen, Stromausfälle in Krankenhäusern und Corona: Das ukrainische Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Die russische Invasion verschlechtert die medizinische Versorgung - auch von Diabetiker/innen - zunehmend.

In der Ukraine leben rund 2,3 Millionen Typ-2-Diabetiker/innen und etwa 130.000 Menschen mit Diabetes Typ 1, darunter rund 15.000 bis 20.000 Kinder. Inzwischen sind viele Medikamente, darunter das lebenswichtige Insulin gefährlich knapp. Kliniken sehen jetzt neben direkten Kriegsopfern auch indirekte Opfer: Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck und anderen chronischen Erkrankungen.

Spendenaufruf - Helfen Sie helfen!

Angesichts des großen Leids in der Ukraine wollen viele helfen. So fragte zum Beispiel ein DiabSite-Besucher, ob es eine Organisation gäbe, die geflüchtete Diabetiker/innen aus der Ukraine an Familien vermittele, die sich mit Diabetes auskennen. Aber so etwas gibt es laut unseren Recherchen leider nicht. Interessierte können sich aber auf der Seite: Unterkunft Ukraine melden.

Unglaubliches leistet die Organisation Insulin zum Leben unter der Leitung von Heidrun Schmidt-Schmiedebach. Regelmäßig erfahren Sie hier, wenn neue Pakete mit Insulin und Zubehör in der Ukraine angekommen sind.

Nützliches zum Thema bietet die Deutsche Diabetes Gesellschaft unter folgendem Link: Informationen für Diabetesteams bei der Betreuung von Menschen mit Diabetes aus der Ukraine. Hier gibt es Hinweise zu russisch- und englischsprachigen Materialien.

Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine kommt auch von der Stiftung Charité. Gemeinsam mit anderen fördert sie die Entwicklung einer webbasierten Notfallberatung und bringt sich in die Unterstützung von Wissenschaftler/innen ein, die infolge des Kriegs ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen können.

Die Aktion Deutschland Hilft, ein Bündnis von mehr als 20 Hilfsorganisationen, ruft auf der Seite: Nothilfe Ukraine ebenfalls zu Spenden auf.

Hilfe und wichtige Informationen für Menschen mit Diabetes aus der Ukraine bietet die Organisation diabetesDE in mehreren Sprachen.

Eine "Insulin-Patenschaft" hat Professor Thomas Danne vom Diabetes-Zentrum des Kinder- und Jugendkrankenhauses "Auf der Bult" in Hannover, für eine Klinik in Lwiw/Lemberg in der Ukraine übernommen. Auf der Seite Insulin für die Ukraine erfahren Sie mehr.

Auch wenn uns in Deutschland noch immer die Coronapandemie und wirtschaftliche Sorgen plagen, können wir Menschen, denen es noch viel schlechter geht helfen. Dazu ruft das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite mit diesem Beitrag auf.

Autor: hu; zuletzt bearbeitet: 02.05.2022, aktualisiert: 07.05.2022 nach oben

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