Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Dienstag, 23. August 2016

Wie Stillen vor Diabetes schützt

Der Stoffwechsel verändert sich: Muttermilch ist die beste Nahrung für das Kind. Aber auch die Frau profitiert, wenn sie ihr Baby länger stillt. Ab einer Stilldauer von drei Monaten verändert sich langfristig der mütterliche Stoffwechsel, lautet das Resultat einer Studie des Helmholtz Zentrums München. Das hat einen schützenden Effekt vor Diabetes, der bis zu 15 Jahre anhalten kann. Nachricht lesen

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Montag, 22. August 2016

Diabetesmedikamente

Umstrittene IQWiG-Entscheidung zu Empagliflozin: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat dem antidiabetischen Wirkstoff Empagliflozin aus der Gruppe der SGLT-2-Hemmer erneut einen Zusatznutzen abgesprochen. Und dies trotz der im letzten Herbst in der Fachwelt als Durchbruch bezeichneten Studiendaten, laut denen Empagliflozin das Risiko verringert, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben. Nachricht lesen

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Sonntag, 21. August 2016

Asienpfanne mit gebratener Entenbrust

Asienpfanne mit gebratener EntenbrustSie sind auf der Suche nach leichten, kalorien- und fettarmen Gerichten mit reichlich Gemüse und Vitaminen? Unser Tipp: Schauen Sie in die asiatische Küche. Fette Sahnesaucen, die obendrein mit Mehl gebunden werden, fehlen hier ebenso wie mit fettem Käse Überbackenes. Das Herz der meisten hierzulande bekannten asiatischen Gerichte sind frisches und vitaminschonend zubereitetes Gemüse und eher wenig, meist mageres Fleisch. So auch in unserem Rezept, einer Asienpfanne mit gebratener Entenbrust. All diese Zutaten werden kleingeschnitten und nur so lange “pfannengerührt”, bis sie gar, aber immer noch bissfest und knackig sind. Auch die Entenbrust wird schonend zubereitet: In die Pfanne kommt sie erst, nachdem sie zuvor in Wasser gedünstet wurde. Kross angebraten, wird sie aufgeschnitten und mit dem Pfannengemüse serviert. Nun müssen Sie nur noch mit frischem Koriandergrün garnieren und genießen! Weitere leckere und gesunde Rezepte aus der asiatischen Küche bietet Diabetikern wie Nicht-Diabetikern unsere Rezeptdatenbank in der in der Rubrik Internationale Küche. Nährwerte und BEs für Menschen mit Diabetes inklusive. Kochen Sie gut und essen gut - ruhig auch mal wieder asiatisch!

Datenschutz bei Gesundheits-Apps

BÄK unterstützt Vorstoß der Bundesregierung: “Sensible Gesundheitsdaten sind heiß begehrt. Deshalb muss sichergestellt sein, dass niemand unwissentlich mit persönlichen Daten für scheinbar kostenlose Gesundheits-Apps bezahlt.” So kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery Medienberichte, nach denen sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei seinen europäischen Amtskollegen für mehr Datensicherheit bei Smartphone-Apps einsetzen will. Erst vor zwei Wochen hatte der Deutsche Ärztetag in Hamburg mehr Transparenz für Nutzer von Gesundheits-Apps gefordert. “Es ist gut, dass nun auch die Bundesregierung dieses wichtige Thema aufgreift”, sagte Montgomery. Nachricht lesen

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Samstag, 20. August 2016

Wer schützt Diabetiker vor lebensgefährlicher Bürokratie?

Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland Wenn Geld wichtiger ist als wissenschaftliche Innovationen: Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland klärt ein Missverständnis auf und warnt vor Verunsicherungen: Das AMNOG beauftragt das IQWiG um Bewertung eines möglichen Zusatznutzens eines neuen Medikaments im Vergleich zu einer vom GB-A festgelegten und in der Versorgung weit verbreiteten “Standard”-Therapie. Daher prüft das IQWiG nicht den Effekt und die Sicherheit eines neuen Medikaments, dies ist die Aufgabe des BfArM, sondern dient allein der Beurteilung eines eventuellen Zusatznutzens für die anschließenden Preisverhandlungen zwischen GKV-Spitzenverband und pharmazeutischem Hersteller. Ein eventuell nicht vorhandener “Zusatznutzen” bedeutet nicht, dass dieses Medikament “schlecht ist oder nicht wirkt”, sondern lediglich, dass keine Beurteilung in Bezug auf die Fragestellung und Vergleichstherapie erfolgen konnte (häufig aufgrund IQWiG-methodenbedingter, rein formaler Kriterien). Dieses Missverständnis verunsichert Ärzteschaft, Patienten und Öffentlichkeit. Nachricht lesen

Internationaler Diabetes-Kalender informiert

Jeden Monat finden Diabetes-Interessierte auf der DiabSite oft über 100 Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten nutzen diese Veranstaltungen für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Zum Beispiel:

  • 31.08.2016 - Heidenreichstein, Österreich - Diabetiker-Gesprächsrunde mit Ruth Stimmeder
  • 19.09.2016 - Sankt Augustin-Mülldorf - Diabetes und Füße
  • 22.10.2016 - Augsburg - 12. Augsburger Diabetikertag

So bleiben Sie in Sachen Diabetes auf dem Laufenden: Schauen Sie einfach in den DiabSite Diabetes-Kalender. Erfahren Sie, wo man sich zum Thema trifft, und ergänzen Sie Ihre Online-Infos durch Gespräche mit Diabetikern und Experten.

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Freitag, 19. August 2016

Diabetes - Fasten statt spritzen

Professor Anette Schürmann Fasten in Teilzeit - in der Medizin “Intervallfasten” genannt - ist ein neuer Trend, der ursprünglich aus den USA kommt. Eine Diätform, die vor Diabetes schützen kann. Das haben Wissenschaftler am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke herausgefunden. Nadine Bader können Sie mit den medizinischen Einzelheiten in der Sendung rbb PRAXIS hören. Mehr zum Thema bietet die Nachricht Intervallfasten - Essen in Zeitfenstern auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Den Beitrag der rbb-Expertin, Prof. Dr. Annette Schürmann, Böse Gene oder Lebensstil? gibt es im DiabSite Diabetes-Radio zum Nachhören.

Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert IQWiG-Einschätzung zur HBO beim diabetischen Fußsyndrom

Professor Dr. med. Ralf Lobmann Schnellerer Wundverschluss durch Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) ist nicht ausreichend belegt: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bescheinigt in seinem Abschlussbericht zur hyperbaren Sauerstofftherapie (HBO) beim diabetischen Fußsyndrom (DFS) einen Nutzen der zusätzlichen HBO im Vergleich zu einer Standardwundversorgung. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und ihre Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß (AG Fuß) teilen diese Einschätzung nicht, zumal sie im Widerspruch zu vorhergehenden Aussagen des IQWiG in seinem Bericht steht. Nachricht lesen

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Donnerstag, 18. August 2016

Insulinabgabe in Apotheken erfordert mehr Beratung

Apotheken gaben 2015 rund 200 Mio. Arzneimittel mit erhöhtem Beratungsbedarf ab: Es kommt bei Medikamenten nicht nur auf den Wirkstoff, sondern auch auf die Darreichungsform an. Die richtige Anwendung verschiedener Darreichungsformen ist erklärungsbedürftig. Im Jahr 2015 gaben die Apotheken rund 200 Millionen Arzneimittel ab, die - unabhängig vom Wirkstoff - allein wegen ihrer Darreichungsform besonders beratungsintensiv waren. Das waren rund 31 % aller abgegebenen Arzneimittel. Dies ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) mit Rezeptdaten von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2015. Nachricht lesen

Zuckerabhängigkeit

Dr. Cristina García Cáceres und Prof. Dr. Matthias Tschöp Schalter für Zuckertransport ins Gehirn entdeckt: Unser Gehirn holt sich Zucker durch einen aktiven Prozess aus dem Blut. Das haben jetzt Diabetesforscher am Helmholtz Zentrum München, entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass es sich dabei um einen rein passiven Vorgang handelte. Wissenschaftler um Professor Matthias Tschöp berichten im renommierten Fachmagazin ‘Cell’, dass der Zuckertransport ins Gehirn durch sogenannte Stützzellen reguliert wird. Die Forscher konnten zudem zeigen, dass diese Zellen auf Hormone wie Insulin oder Leptin reagieren - dies hielt man bisher nur bei Nervenzellen für möglich. Nachricht lesen