Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Rund 400.000 Menschen in Deutschland leben mit Typ-1-Diabetes. Am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, steht jetzt ein neues Medikament zur Verfügung, das Anfang des Jahres von der Europäischen Union zugelassen wurde. Studien zeigen, dass der Wirkstoff Teplizumab das Auftreten von Krankheitssymptomen im Mittel um bis zu zwei Jahre verzögern kann. Unter dem Namen TzieldTM ist das Präparat bereits seit einigen Jahren in den USA im Einsatz. Nachricht lesen
Die Volkskrankheit Diabetes Typ 2 tritt häufig nicht allein auf: Etwa 70 Prozent aller daran erkrankten Menschen haben auch eine sogenannte metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD). Sie erhöht nicht nur das Risiko für Leberzirrhose und Leberkrebs, sondern steht auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschäden und weiteren schweren Folgeerkrankungen in Verbindung. Auf dem Diabetes Kongresses 2026 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), der ab heute, Mittwoch, den 13. Mai bis Samstag, den 16. Mai 2026 hybrid in Berlin und online stattfindet, diskutieren die Teilnehmenden unter anderem über neue Erkenntnisse zur Früherkennung, Vorbeugung und Therapie der oft lange unerkannten „Fettleber“. Auch auf der Kongress-Pressekonferenz am Freitag, den 15. Mai 2026, steht das Thema im Fokus. Nachricht lesen
Mit Symposien der Industrie und einigen Fachvorträgen startete heute im CityCube Berlin der diesjährige Diabetes Kongress – die 60. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Für Sie vor Ort: Helga Uphoff, Chefredakteurin des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Revolution der Mittel – Realität der Menschen.“. Im Mittelpunkt stehen neue Medikamente und technologische Innovationen. Doch wie kommen sie bei Patientinnen und Patienten an? Wo gibt es Versorgungslücken? Diese und weitere Fragen diskutieren Diabetes-Experten noch bis zum 16. Mai in Berlin. Wir von der DiabSite freuen uns auf Neuigkeiten aus der Diabeteswelt, über die wir schon bald auf dem Diabetes-Portal DiabSite und hier berichten werden.
Das Hypoglykämie-Tagebuch exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite: Vier von fünf Diabetikern kennen das Gefühl, wenn der Blutzuckerspiegel fällt. Die Konzentration lässt nach, man beginnt zu schwitzen, fühlt sich zittrig und wird unruhig. Weil ihnen der Zucker als „Treibstoff“ fehlt, funktionieren das Gehirn und andere wichtige Organe nur noch eingeschränkt. Der Diabetiker hat eine Unterzuckerung – auch Hypoglykämie (kurz Hypo) genannt. Sie gehört zu den gefürchtetsten Komplikationen bei Diabetes. Ein Hypoglykämie-Tagebuch kann Diabetikern helfen, Unterzuckerungen zu vermeiden. Solch ein Tagebuch gibt es auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite – inklusive einem Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check. Mit weiteren Infos zum Thema Unterzuckerungen können Diabetiker hier den Ursachen für ihre „Hypos“ auf die Spur kommen.
Wie lässt sich diabetologisches Wissen systematisch in die Pflegeausbildung integrieren? Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) startet dafür eine neue Fortbildung für Hochschullehrende in der Pflege. Sie vermittelt praxisnahes Wissen zu Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Diabetes und unterstützt Hochschulen dabei, diese Inhalte gezielt in ihre Studiengänge einzubinden. Der Kurs „Klinische pflegerische Diabetologie“ greift aktuelle medizinische Standards und Studienergebnisse auf und stärkt die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Diabetologie. Die neue Fortbildung knüpft an aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen an, die eine stärkere Einbindung pflegerischer Kompetenzen in die Versorgung vorsehen. Nachricht lesen
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Sie haben keine Pralinen gekauft; Blumen sind im Garten sowieso schöner als in der Vase; und eine Muttertagstorte haben die Sie auch nicht gebacken? Was können Kinder und Väter heute noch tun, um der Frau und Mutter zu danken? Zum Beispiel mit viel Liebe das Frühstück vorbereiteten oder aus Papier ein Herz ausschneiden und darauf notieren: „waschen, putzen, kochen, organisieren, zuhören“, also Dinge, wofür sie der Frau des Hauses danken. Allen Müttern gilt Dank für die unzähligen kleinen Tätigkeiten, die sie erledigen, und die im Alltag oft übersehen werden. Auch wir von der DiabSite sind „Mütter“. Unsere „Kinder“ sind die Webkater Banti und Charly, um die wir uns täglich liebevoll kümmern. Seit knapp sechs Jahren bringen sie uns oft zum Lachen, zeigen uns schnurrend wie Entspannung geht und stellen so manchen Blödsinn an. Zum heutigen Muttertag genießen sie wie damals die Sonne. Mehr über die beiden felltragenden Mitglieder der DiabSite-Redaktion finden Sie in unserem Diabetes-Weblog, wenn Sie nach „Webkater“ suchen. Allen Müttern und Katzenmüttern wünscht das DiabSite-Team einen schönen Muttertag!
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Anlässlich des „Internationalen Tages der Pflegenden“, zu denen bei Kindern mit Diabetes Typ 1 auch die Eltern zählen, machen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) auf anhaltende Probleme bei der Anerkennung von Pflegegrad 2 für mit der chronischen Stoffwechselerkrankung lebende Kinder aufmerksam. Obwohl Urteile des Bundessozialgerichts (BSG) vom Dezember 2024 die Rechte betroffener Familien gestärkt haben, müssen viele Eltern weiterhin langwierige Verfahren durchlaufen, um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten. Die gemeinnützige Organisation und die Fachgesellschaft fordern eine konsequente Umsetzung der Rechtsprechung durch die Pflegekassen und einen niedrigschwelligen Zugang zu berechtigten Ansprüchen. Nachricht lesen
Diabetes mellitus wird unabhängig vom Typ nicht nur in medizinischen Einrichtungen von Fachpersonal behandelt. Im Alltag tragen die Menschen mit Diabetes selbst sowie bei Kindern und älteren Menschen auch ihre Angehörigen die Hauptlast des Managements der chronischen Stoffwechselerkrankung – 365 Tage lang rund um die Uhr. Eltern von Kindern mit Diabetes Typ 1 müssen dabei unter anderem Bildungseinrichtungen wie Kindergarten und Schule einbinden, damit die Therapie reibungslos läuft. Darauf wies die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld ihres Diabetes Kongresses 2026 hin, der vom 13. bis 16. Mai 2026 hybrid in Berlin und online stattfindet. Auf der Vorab-Pressekonferenz am Donnerstag, den 7. Mai 2026, stellte die DDG das für die Familie stehende Konzept „Typ F“ vor und machte deutlich: Angehörige tragen einen erheblichen Teil der Versorgung, ohne dass diese Leistung im System ausreichend berücksichtigt wird. Nachricht lesen
Im Rahmen der Studie Fr1da: „Typ-1-Diabetes früh erkennen, früh gut behandeln“, die von Forschenden am Institut für Diabetesforschung bei Helmholtz Munich geleitet wird, können Familien ihre Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen lassen. Ab Mai 2026 erweitert die Studie ihr Angebot um fünf weitere Bundesländer auf dann 12: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen hinzu. Bisher gab es das Angebot in Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Nachricht lesen
Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten. Nachricht lesen