Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Donnerstag, 13. Juni 2019

NutriScore & Co. für die Diabetesprävention

Gesunde Wahl für Lebensmittel einfach machen: Laut Koalitionsvertrag soll Bundesernährungsministerin Julia Klöckner bis Sommer 2019 ein Modell für eine erweiterte Nährwertkennzeichnung vorne auf der Verpackung für verarbeitete und verpackte Lebensmittel in Deutschland empfehlen. Dieses Modell soll für Verbraucher leicht verständlich sein und auf einen Blick ermöglichen, den ernährungsphysiologischen Wert eines Lebensmittels einzuschätzen. “Verbraucher und insbesondere Patienten mit Diabetes sollten auf einen Blick erkennen können: Ist das Lebensmittel gut für mich?”, sagt Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. In vielen europäischen Ländern setzt sich bereits der “NutriScore” durch. Hier werden günstige und ungünstige Inhaltsstoffe pro 100 g mit Punkten bewertet und gegeneinander verrechnet. Heraus kommt eine Punktzahl (”Score”), die mit Hilfe einer 5-Farb-Skala von dunkelgrün bis rot beziehungsweise den Buchstaben A-E das Lebensmittel klassifiziert. Nachricht lesen

Randnotiz Teil 2: Trauer um eine Linde

Umgestürzte Linde Die Pharmazeutisch-Technische-Assistentin und Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite kennt Lindenblüten (Flores Tiliae) und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften aus der Apotheke. Seit gestern fehlt eine Linde in der Rheinstraße im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf in der auch ihre Apotheke steht. Wir berichteten. Auf dem Weg zur Arbeit boten sich ihr heute diese traurigen Bilder. Sie wird den schönen Baum noch lange vermissen. Erinnerte er sie doch immer an den vielseitig einsetzbaren Lindenblütentee. Wie es direkt nach dem Ereignis aussah, zeigt ein Tweet der Berliner Feuerwehr. Zahlreiche weitere Bäume sind den Unwettern in den vergangenen zwei Tagen zum Opfer gefallen.

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Mittwoch, 12. Juni 2019

Randnotiz vom Diabetes-Portal DiabSite

Heute gab es erst spät Neues auf der DiabSite. Schuld war ein Unwetter in Berlin. Es verhinderte eine frühe Heimkehr vom Apothekendienst der DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff. Nur wenige Meter von der Apotheke entfernt war ein Baum auf ein Cabrio mit zwei Insassen gefallen. Die beiden im Auto hatten Glück im Unglück und kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Bus musste einen Umweg fahren. Darauf ein anderer Fahrgast: “Et jibt mehr Strecke fürs Jelt. Jenießen Sie’s!” Das ist Berliner Humor. Auch nach dem Umsteigen fielen einige Busse aus oder verspäteten sich. Wer spät kommt, kann eben erst später Neuigkeiten bringen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Nachwuchs in der Diabetologie fördern!

Professor Dr. Annette Schürmann Mit Stipendiaten- und Mentoring-Programm Versorgungsengpässen vorbeugen: Wir gehen derzeit von etwa 6,5 Millionen Menschen in Deutschland aus, die an Diabetes erkrankt sind, jedes Jahr kommen ungefähr 500.000 Neuerkrankte dazu. Demgegenüber hat die Zahl der Lehrstühle für Diabetologie deutlich abgenommen. Während es zu Beginn meiner Karriere noch etwa 20 waren, gibt es heute an den 33 medizinischen Hochschulen in Deutschland nur noch 8 klinische Lehrstühle für Diabetologie und Stoffwechsel. Der Rückgang ist sicher darin begründet, dass erfahrene Diabetologen in den Ruhestand gegangen sind und dass die Diabetologie als “sprechende Medizin” nicht so rentabel ist wie andere Fachrichtungen. Darüber hinaus sind aufgrund der Ökonomisierung in der Medizin auch an Krankenhäusern Abteilungen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Diabetes geschlossen worden. Als Folge dieser Einschnitte sind Defizite in der Medizinerausbildung entstanden, die schließlich nicht nur die Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten gefährden, sondern auch den wissenschaftlichen Fortschritt einschränken. Nachricht lesen

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Dienstag, 11. Juni 2019

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes reduzieren

Diabetes: Unterzuckerungen reduzieren Wissen Sie, wie viele Hypoglykämien Sie in den letzten Monaten hatten? Wenn Sie mit Insulin behandelt werden, wahrscheinlich mehr als gedacht. Oft kommen sie unbemerkt in der Nacht und auch am Tage können Symptome ausbleiben. Insulin und Diabetes-Tabletten aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe können zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien, kurz Hypos) führen. Meistens verlaufen sie harmlos und lassen sich mit Traubenzucker, Apfelsaft oder Ähnlichem schnell beheben. Häufige Hypos setzen den Körper jedoch unter Stress, ganz besonders ein vorgeschädigtes Herz. Am Steuer können sie sogar lebensgefährlich sein, weil sie die Konzentration und das Reaktionsvermögen einschränken. Unser Hypoglykämie-Tagebuch hilft Unterzuckerungen besser auf die Spur kommen und zu vermeiden.

Gesundheitsgefahren durch hormonaktive Substanzen

Fachgesellschaften fordern: Vorsorgeprinzip endlich konsequent umsetzen! Sie können im Wasser oder in der Nahrung enthalten sein, in Kosmetika, Kinderspielzeug oder Gebrauchsgegenständen: Hormonaktive Substanzen, verkürzt oft “Umwelthormone” genannt, können auf verschiedenen Wegen in den Körper gelangen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie hormonelle Vorgänge im menschlichen Körper imitieren oder stören, weshalb sie auch als endokrine Disruptoren bezeichnet werden. Weil endokrine Disruptoren die Entwicklung und Fruchtbarkeit von Tieren - und sehr wahrscheinlich auch die des Menschen - beeinträchtigen können und womöglich auch das Risiko für Erkrankungen wie Krebs oder Adipositas steigern, fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), die betreffenden Substanzen umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Die konkreten Forderungen und Hintergründe zum Thema werden auch auf einer Pressekonferenz zur Sprache kommen, die die DGE gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 18. Juni 2019 in Berlin abhält. Nachricht lesen

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Montag, 10. Juni 2019

Spargelparfait mit Parmaschinkenchips auf Spargel-Melonen-Salat

Spargelparfait mit Parmaschinkenchips auf Spargel-Melonen-Salat Noch ist Spargelsaison. Sie endet am 24. Juni, dem Johannistag. Für Liebhaber des Königsgemüses haben wir heute ein besonders raffiniertes Rezept ausgewählt: Spargelparfait mit Parmaschinkenchips auf Spargel-Melonen-Salat. Die Zubereitung hört sich komplizierter an, als sie ist. Beim Einkauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie frische, richtig knackige Stangen bekommen. Es kann gerne auch violetter Spargel sein, dessen Spitzen das Tageslicht schon vor der Ernte gesehen haben. Dieser ist deutlich würziger als der weiße. Auch wenn im Spargel viel Gutes steckt und er selbst kalorienarm ist, enthält unser Rezept durch das Parfait reichlich Fett. Diabetiker und Nicht-Diabetiker, die auf ihre Linie achten wollen/müssen, können das Parfait einfach weglassen und die Spargelmenge erhöhen. Mehr Infos zum Spargel bietet die Warenkunde Spargel in unseren Küchentipps. Viele weitere Ideen für Gerichte mit und ohne Spargel finden Sie in der DiabSite-Rezeptdatenbank mit Nährwerten und BE-Angabe. Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

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Sonntag, 9. Juni 2019

Insulin stärkt die Darmbarriere und schützt vor Darmkrebs

Übergewicht begünstigt Diabetes, Darmkrebs und Insulinresistenz: Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Kölner Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt. Nachricht lesen

Professor Christian Herder auf Diabetes Kongress ausgezeichnet

Professor Christian Herder vom Deutschen Diabetes-Zentrum Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat Professor Christian Herder vom Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) mit der Menarini-Projektförderung im Rahmen des Diabetes Kongresses in Berlin ausgezeichnet. Der Arbeitsgruppenleiter “Inflammation” am Institut für Klinische Diabetologie (DDZ) und Wissenschaftler an der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie (Med. Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) erhielt die Auszeichnung für sein Projekt “Prävalenz, Determinanten und Risikofaktoren von Sarkopenie bei Patienten mit kürzlich diagnostiziertem Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes”. Nachricht lesen

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Samstag, 8. Juni 2019

Imeglimin bei Typ-2-Diabetes beweist sich in Studie

Tabletten mit neuem Wirkstoff Imeglimin “In einer aktuellen Studie zeigte das Diabetesmedikament Imeglimin, dass es den Blutzuckerspiegel effektiv senken kann. Es setzt dabei an den drei Organen an, die bei Typ-2-Diabetes eine Rolle spielen: Bauchspeicheldrüse, Leber und Muskeln.” Wie wirkt Imeglimin dort? Nach Angaben des Herstellers steigert es bei erhöhten Blutzuckerwerten die Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Zudem verringert es die Glukoseproduktion in der Leber und lässt schließlich die Muskelzellen empfindlicher auf Insulin reagieren. Studienergebnisse zeigten eine deutliche Absenkung des HbA1c-Wertes und des Nüchternblutzuckers. Mehr erfahren Sie unter: Diabetesinformationsdienst-München. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.