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Mittwoch, 26. Juni 2019

Mehrheit der Bundesländer will Nutri-Score-Ampel

foodwatch: Ländervertreter müssen verbraucherfreundliche Lebensmittelkennzeichnung gegenüber Frau Klöckner durchsetzen: Die Mehrheit der Bundesländer spricht sich für den Nutri-Score aus. Mit dieser Lebensmittelampel liege “ein bereits wissenschaftlich bewährtes und evaluiertes praxisgetestetes System” zur Nährwertkennzeichnung vor, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung der Länder-Verbraucherschutzministerkonferenz. Neun Bundesländer, darunter Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen und Berlin, fordern darin die Nutri-Score-Ampel, “damit Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem Blick eine differenziertere Einkaufsentscheidung treffen können”. Die Diskussion über ein weiteres, neues Modell zur Nähwertkennzeichnung, wie von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner vorgeschlagen, sei “unnötig und zeitverzögernd”. Julia Klöckner hatte im Mai ein eigenes Modell zur Nährwertkennzeichnung vorgelegt, das das staatliche Max Rubner-Institut in ihrem Auftrag entwickelte hatte. Anders als beim Nutri-Score fehlt bei diesem “Waben”-Modell eine Einordnung in Ampelfarben. Anlässlich eines Runden Tisches zur Nährwertkennzeichnung, zu dem Frau Klöckner am Dienstag Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittelwirtschaft und der Bundesländer in ihr Ministerium eingeladen hatte, forderte foodwatch die Bundesländer auf, sich weiterhin für eine klar verständliche Lebensmittelampel einzusetzen. Nachricht lesen

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Dienstag, 25. Juni 2019

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung DZD

Translationale Forschung für eine Zukunft ohne Diabetes: Diabetes besser vorbeugen, behandeln oder die Stoffwechselerkrankung gar vermeiden zu können - das sind die ehrgeizigen Ziele des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung e.V. (DZD). Im DZD arbeiten mehr als 400 exzellente universitäre und außeruniversitäre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Diabetesforschung möglichst schnell vom Labor in klinische Studien und dann zum Patienten zu bringen. 2009 wurde das DZD auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet. Nachricht lesen

Gelegentlicher Fleischverzicht könnte vor Diabetes Typ 2 schützen

Thomas Laeger mit Erstautorin Teresa Castaño-Martinez (m.) und einer technischen Assistentin im Labor der Abteilung Experimentelle Diabetolog Besserer Zuckerstoffwechsel und höhere Insulinempfindlichkeit durch methioninarme Ernährung? Wer weniger isst, lebt länger und gesünder - darauf verweisen zahlreiche Studien zur positiven Wirkung des (Intervall-)Fastens. Doch neben der verminderten Kalorienaufnahme spielt auch das Verhältnis der einzelnen Nahrungsbestandteile eine wichtige Rolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DIfE, Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, konnten nun im Tiermodell zeigen, dass allein die Reduzierung der Aminosäure Methionin Typ-2-Diabetes verhindert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im FASEB Journal. Nachricht lesen

Gut gerüstet gegen Sahara-Hitze

Wasserglas gegen Hitze Die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite hat in der Nacht und den frühen Morgenstunden das Homeoffice gut gelüftet. Schon vor der Dusche und einem leichten Frühstück wurden Wassergläser gefüllt und ein leckerer Früchtetee gekocht. Den Tee hat die Redaktion erst einmal abkühlen lassen. Dann kam die Sonne. Nun hieß es also: Fenster schließen und verdunkeln. Die Raumtemperatur von 26 Grad empfand das Team noch als angenehm. Jalousien verhindern seither eine weitere Erwärmung der Redaktionsräume - wenigstens weitgehend. Sollten die Temperaturen steigen, stehen ein Ventilator und im Kühlschrank eine kleingeschnittene Wassermelone bereit. Außerdem helfen bei diesem Wetter: leichtes Essen, weite und leichte Kleidung, das Eintauchen der Unterarme in kühles Wasser und die 10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes den Diabetikerinnen der DiabSite-Redaktion.

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Montag, 24. Juni 2019

Internet verändert den ärztlichen Alltag

“Digitalverband Bitkom veröffentlicht Studie: Wird nach dem Arztbesuch ein Rezept ausgestellt, geht es damit meist zur nächstgelegenen Apotheke oder es wird an eine Online-Apotheke geschickt. Das elektronische Rezept (E-Rezept) soll die Übermittlung von ärztlichen Verordnungen auf Papier ablösen. Der Informationsaustausch zwischen Arzt, Patient, Apotheke und Krankenkasse verläuft dann vollständig elektronisch. Jeder zweite Deutsche hat laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom keinen Zweifel daran, dass das eine gute Idee ist.” Das schreibt die Saarbrücker Zeitung. Bisher wissen jedoch weder Ärzte noch Apotheker, wie das in der praktischen Umsetzung aussehen soll. Was ist mit dem Datenschutz oder der freien Apothekenwahl? Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.

Unterstützer für die Aufklärungsarbeit gesucht

Förderer bei diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe werden: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat prognostiziert, dass im Jahr 2040 bis zu 12,3 Mio. Menschen mit Diabetes in Deutschland leben könnten, aktuell sind hierzulande mehr als 7 Mio. Menschen an Diabetes erkrankt und täglich kommen mehr als 1000 Neuerkrankte hinzu. Wir leben in einer übergewichtfördernden Gesellschaft, die ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes Typ 2 begünstigt. Essen ist immer und überall verfügbar, meist angereichert mit viel zu viel Zucker, Fett und Salz. Der Alltag ist hektischer geworden und wir alle sitzen zu viel. Das sind nur einige der Gründe, warum die Zahl der Diabetes-Typ 2-Erkrankungen in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, rasant zunimmt. Doch eine Aufklärungskampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) lässt immer noch auf sich warten. Umso wichtiger ist die Aufklärungsarbeit von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Dafür sucht die gemeinnützige Organisation nun Unterstützer, sowohl Einzelpersonen als auch Firmen und hat hierfür auch die Website www.stark-gegen-diabetes.de eingerichtet. Nachricht lesen

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Sonntag, 23. Juni 2019

10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes

Diabetes-Tipps In der kommenden Woche wird es heiß. Deutschland erwartet Temperaturen bis über 40 Grad. Trinken Sie mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag. Gesunde können auch drei Liter und mehr trinken. Empfohlen werden Mineralwasser, Trinkwasser, ungesüßte Frucht- und Kräutertees sowie Saftschorlen. Ungünstig für Diabetiker und Nicht-Diabetiker sind unverdünnte Fruchtsäfte und gezuckerte Limonaden. Weitere Hinweise bietet das Diabetes-Portal DiabSite unter: 10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes. Lesen Sie dort, was vor allem Diabetespatienten beachten sollten und wie sie in der Sommerhitze Unterzuckerungen und andere Schwierigkeiten vermeiden können.

Selbsthilfegruppen bieten Diabetikern mehr

Viele Menschen mit Diabetes informieren sich im Internet. Sie finden dort nützliche Informationen. Warum rät das Diabetes-Portal DiabSite trotzdem zum Besuch von persönlichen Diabetikertreffen? Weil man sich mit Gleichgesinnten nicht so allein fühlt, persönliche Fragen direkt beantwortet werden, in der Gruppe Themen angesprochen werden, auf die man selbst nicht kommt und - last but not least - Geselligkeit Freude bereitet. In den kommenden Tagen trifft man sich z. B. hier:

  • 24.06.2019 - Roßleben-Wiehe - Erfahrungsaustausch Diabetes
  • 26.06.2019 - Heidenreichstein, Österreich - Diabetiker-Gesprächsrunde mit Ruth Stimmede
  • 28.06.2019 - Kassel - Gesprächskreis Typ-2-Diabetes

Sie glauben uns nicht? Dann suchen Sie im DiabSite Diabetes-Kalender nach Treffen in Ihrer Nähe, und probieren Sie es einfach mal aus!

Das könnte sie auch interessieren:

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Samstag, 22. Juni 2019

Wie ergänzt Telemedizin die Beratung von Menschen mit Diabetes?

Dr. med. Simone von Sengbusch Virtuelle Diabetesambulanz für Kinder und Jugendliche (ViDiKi): “Telemedizin hat viele Gesichter.” Das heißt konkret, dass sich hinter diesem Sammelbegriff schon heute viele verschiedene Versorgungsstrukturen und Beratungsmodelle für an Diabetes erkrankte Menschen abbilden lassen: zum Beispiel ein telemedizinisches Konsil oder die videogestützte Ambulanzberatung. Die Grundlagen für diese Art der Telemedizin hat ohne Zweifel die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) gelegt. Die kontinuierliche Aufzeichnung von Glukosedaten in Kombination mit Informationen zu Insulin, Kohlenhydraten und Bewegung hat zu einem grundlegend neuen Verständnis der Glukoseströme im Körper und damit der Diabetestherapie geführt. Nachricht lesen

Ernährung bei Diabetes Typ 2

Gesund für Menschen mit und ohne Diabetes ist buntes Gemüse frisch zubereitet. Wie kann Übergewicht reduziert werden? Millionen Menschen in Deutschland leiden an Diabetes, davon viele an Diabetes Typ 2. Betroffene können jedoch einige positive Veränderungen für den eigenen Körper bewirken. Eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung und die Reduktion von überflüssigen Pfunden können bei der Erkrankung helfen. Liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern, ist allerdings nicht leicht. Die AOK Hessen hat einige Tipps zusammengestellt, wie eine Ernährungsumstellung bei Diabetes gelingen kann. Nachricht lesen