Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 21. Januar 2022

Tipps zum Wochenende

Wir empfehlen Bewegung und einen Diabetes-Krimi

Laufschuhe Ja, der Wetterbericht für das Wochenende sieht schlecht aus. Aber gegen Kälte und Nässe hilft passende Kleidung. Im DiabSite Diabetes-Weblog erfahren Sie in der Kategorie Schritte zählen wie man sich auch bei schlechtem Wetter zum Laufen motiviert. Wer sich mindestens fünfmal in der Woche eine halbe Stunde bewegt, senkt sein Diabetes-Risiko deutlich. Haben Sie Ihren inneren Schweinehund besiegt, sollten Sie sich unbedingt belohnen. Wie wäre es mit einem Diabetes-Krimi? Den finden Sie in den Diab-Stories unter: Vom Schutzengel geleitet. Das DiabSite-Team wünscht Ihnen ein erholsames, spannendes und schönes Wochenende!

Studie:

Deutlich mehr Kinder mit Typ-1-Diabetes während der Coronapandemie in Deutschland

Diabetes Typ 1 Ursachen für den Anstieg der Neuerkrankungen noch unklar: Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Allein in Deutschland leiden rund 32.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren daran. Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, in deren Folge die Zellen der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produzieren. Schon lange wird allgemein für Virusinfektionen eine Assoziation mit dem Auftreten eines Typ-1-Diabetes diskutiert. Ob sich die Coronapandemie auf die Häufigkeit von Typ-1-Diabetes im Kindesalter auswirkt, war Ziel einer Studie unter der Leitung des JLU-Kinderdiabetologen PD Dr. Clemens Kamrath, die jetzt in der Fachzeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht wurde. Nachricht lesen

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Donnerstag, 20. Januar 2022

Closed-Loop-System erleichtert Diabetesmanagement bei Kleinkindern

Kids mit Diabetes Mit künstlicher Bauchspeicheldrüse zu mehr Lebensqualität: Die Diagnose Typ-1-Diabetes bei Kindern im Vorschulalter stellt Eltern vor große Herausforderungen. Ein von der Universität Cambridge entwickeltes „Closed-Loop-System“ – Glukosemanagement per Handy-App, Glukosesensor und Insulinpumpe – kann den Alltag der Betroffenen extrem erleichtern und die Blutzuckereinstellung der Kinder sicher und effektiv verbessern. Das sind die Ergebnisse aus dem soeben abgeschlossenen EU-Projekt KidsAP, an dem auch die Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck beteiligt waren. Das renommierte Fachjournal New England Journal of Medicine berichtet. Nachricht lesen

Covid-Risikogruppen

Warum Übergewichtige und Diabetiker so gefährdet sind

Übergewichtige Frau „Übergewicht ist in vielerlei Hinsicht ein Gesundheitsrisiko. Wer darunter oder unter Diabetes leidet, hat zudem ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19. Die Gründe dafür werden langsam klarer.“ Untersuchungen in Ohio legen nahe, dass weniger Pfunde und eine gute Einstellung des Stoffwechsels vor einem schweren Verlauf von Covid-19 schützen können. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite von FAZ.NET. Diesen interessanten Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt. Außerdem schützen vor Infektionen und schweren Verläufen vor allem Impfungen, Maske tragen und weitgehende Kontaktbeschränkungen.

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Mittwoch, 19. Januar 2022

COVID-19-Impfzertifikate und Genesenenzertifikate

Impfpass und Impfzertifikat Apotheken können COVID-19-Impfzertifikate ausschließlich für Impfungen ausstellen: Immer häufiger werden Apothekenteams auf vermeintlich oder tatsächlich fehlerhaft ausgestellte Impfzertifikate angesprochen. „Die Grundregel ist: Nur wer tatsächlich geimpft wurde, bekommt ein Impfzertifikat ausgestellt – wenn jemand genesen ist, bekommt er hingegen ein Genesenenzertifikat“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands. „Die COVID-19-Zertifikate erleichtern größtenteils die Nachweiskontrollen im Alltag. Aber je komplexer die wissenschaftlichen Einschätzungen zur Immunisierung werden, desto aufwändiger werden die Kontrollen der Nachweise. Der Unmut der Patientinnen und Patienten ist dann oft groß. Das ist zwar verständlich, liegt aber in aller Regel nicht in der Verantwortung der Apothekenteams.“ Nachricht lesen

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Dienstag, 18. Januar 2022

Hohes Diabetesrisiko

Prädiabetes Lebensstilintervention individuell anpassen: Wenn Menschen bereits deutliche Anzeichen eines sich entwickelnden Diabetes haben, kann eine intensive Lebensstilintervention mit viel Bewegung die Blutzuckerwerte langfristig verbessern und die Krankheit sogar verhindern. So lautet das Fazit der Prädiabetes-Lebensstil-Interventionsstudie (PLIS) des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). An der Studie nahmen 1.105 Personen im Alter von 18 bis 75 Jahren teil, jeweils mit einer Vorstufe für Diabetes. Nachricht lesen

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Montag, 17. Januar 2022

Coronavirus: Plötzlich positiv – was ist jetzt zu tun?

Coronavirus und Diabetes Die Omikron-Variante des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich schnell. Täglich vermeldet das RKI einen Rekordanstieg bei den Neuinfektionen. Doch was, wenn es Sie trifft? Menschen mit und ohne Diabetes sollten vorbereitet sein. Wohin wende ich mich? Wer erledigt dringende Einkäufe während der Quarantäne? Wann beginnt sie und wie lange dauert sie? Was hilft gegen die Symptome von Covid-19? Das und mehr erfahren Sie auf folgender Seite von t-online. Experten gehen davon aus, dass sich in den nächsten Wochen mehr als 50 Prozent der Bevölkerung in Europa mit Omikron anstecken könnte. Diabetikerinnen und Diabetiker wissen, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Was sollten Sie jetzt im Haus haben? Gute Planung schützt vor unangenehmen Überraschungen. Dennoch ist laut Robert Koch-Institut die Corona-Impfung die wichtigste Schutzmaßnahme. Bereiten Sie sich vor und kommen Sie gut durch die Pandemie.

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Sonntag, 16. Januar 2022

Diabetikerin freut sich aufs Laufen im Frühling

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Trüber Januartag motiviert nicht zum Laufen Es ist Sonntag: Für Helga Uphoff, Initiatorin der DiabSite, gehört das Laufen zum Sonntag wie Insulin zum Typ-1-Diabetes. Doch heute war sie nicht motiviert. Draußen ist es kalt, grau und windig. Also erst einmal ein schönes Sonntagsfrühstück mit Ei genießen. Und dann? Der innere Schweinehund wedelte siegessicher mit dem Schwanz. Das provozierte die Diabetikerin. Ihm wollte sie heute auf keinen Fall einen Sieg gönnen. So machte sie sich trotz der widrigen Umstände auf den Weg. Ob es sich gelohnt hat, erfahren Sie hier:

spielender Hund Missmutig zog ich mir die Laufschuhe an und ging los. Mein Walk begann wie erwartet: Kein frisches Grün, keine blühenden Vorgärten und kaum Menschen mit Hunden, die in der Mittagszeit Gassi gehen. Immerhin spielte dieser kleine Hund fröhlich auf einer Wiese und brachte seinem Herrchen immer wieder den geworfenen Ball zurück. Doch dann wieder nur trockene Äste, öde Vorgärten und kahle Balkone.

Brennnesseln Meine Stimmung wollte sich gerade dem tristen Wetter anpassen, als ich endlich frisches Grün entdeckte. Kleine Brennnesseln kämpften sich tapfer durch die winterliche Erde. Am Ende meines Spaziergangs war ich stolz und glücklich. Der innere Schweinehund war besiegt, mein Schrittzähler zeigte 3.000 Schritte extra, die Blutzuckerwerte waren optimal und mein Kopf war frei für neue Ideen. So schön kann auch ein trister Sonntag im Januar sein, wenn man sich zum Laufen motiviert. Dennoch freue ich mich auf den Frühling mit Walks am frühen Morgen.

Das Team des Diabetes-Portals DiabSite wünscht Ihnen einen guten Start in die Woche!

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Samstag, 15. Januar 2022

Psychosoziale Aspekte von Diabetes und Adipositas

Susan Ckever Wie steht es um den Versorgungsbedarf? Diabetes mellitus und Adipositas stehen stellvertretend für chronische Erkrankungen, bei denen die Selbstbehandlung im Wesentlichen von den Selbstmanagementfähigkeiten der Betroffenen abhängt. Aus diesem Grund kommt es darauf an, Störfaktoren, die diese Fähigkeit einschränken, zu vermeiden oder sie zeitnah zu identifizieren und die Patienten dabei zu unterstützen, sie zu überwinden. Aufgrund des aktuellen Wissensstands bekommen psychische Komorbiditäten wie auch der Distress aufgrund von Stigmatisierungserfahrungen und auch das Erleben von frustrierenden Therapieergebnissen eine zentrale Stellung in der Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen. Eine frühzeitige und niederschwellige Hilfe für Menschen mit Diabetes oder Adipositas kann helfen, eine Chronifizierung dieser Probleme wie auch deren körperliche Folgen abzuwenden. Nachricht lesen

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Freitag, 14. Januar 2022

100 Jahre Insulintherapie

Professor Dr. med. Andreas Neu Diabetes Typ 1: Vom Todesurteil zur chronischen Erkrankung mit nahezu normaler Lebenserwartung: Am 23. Januar 1922 gelang in Kanada die weltweit erste Insulinbehandlung eines Menschen mit Diabetes Typ 1. Der 13-jährige Leonard Thompson bekam als erster Patient erfolgreich Insulin gespritzt. Vor diesem Durchbruch in der Diabetesbehandlung lag die durchschnittliche Überlebenszeit nach Diagnosestellung bei circa neun Monaten. Heute haben Menschen mit Diabetes Typ 1 die Möglichkeit, ein nahezu ebenso normales Leben wie stoffwechselgesunde Menschen zu führen. Diese Perspektive betrifft allein in Deutschland etwa 341.000 Erwachsene sowie circa 32.000 Kinder und Jugendliche, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Sie und auch ein Teil der 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes Typ 2 hierzulande werden täglich, häufig auch lebenslang, mit Insulin behandelt. Professor Andreas Neu, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, unterstreicht die Bedeutung der Insulinentdeckung in der Medizingeschichte. Nachricht lesen

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