Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Samstag, 21. September 2019

Nationale Diabetesstrategie - Kernpunkte eines nationalen Rahmenplans

Prof. Dr. Monika Kellerer Eine gute Patientenversorgung beginnt mit dem Medizinstudium: Mit dem Koalitionsvertrag haben sich die regierenden Parteien verpflichtet, eine Nationale Diabetes-Strategie (NDS) zu initiieren und damit dem Fortschreiten der Volkskrankheit Diabetes entgegenzuwirken. Nun sind seither fast zwei Jahre vergangen. In dieser Zeit sind circa eine Million Diabetes-Neuerkrankungen hinzugekommen, aber die NDS ist bislang noch immer nicht verabschiedet, geschweige denn umgesetzt worden. Vor dem Hintergrund der alarmierenden Prognose duldet die Etablierung einer nationalen Diabetes-Strategie keinen weiteren Aufschub. Die DDG hat zusammen mit diabetesDE und dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) zur Umsetzung der NDS ein Eckpunkte-Papier vorgelegt, das den Bundesländern Orientierung und Leitschnur für eigene Maßnahmen bieten kann. Nachricht lesen

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Freitag, 20. September 2019

Dreiländertreffen Herzinsuffizienz in Würzburg

Von neuen Diabetesmedikamenten profitieren jetzt sogar Herzinsuffizienspatienten mit und ohne Diabetes: Vom 26. bis zum 28. September 2019 findet im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) das Dreiländertreffen Herzinsuffizienz statt. Bei dem einzigen deutschsprachigen und doch internationalen Herzinsuffizienz-Kongress kommen praktizierende Kardiologen und Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um über die Diagnostik und Therapie der Volkskrankheit Herzschwäche zu diskutieren. Thema: “Herzinsuffizienzmanagement - Eine Herausforderung für den Generalisten und den Spezialisten.” Nachricht lesen

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Donnerstag, 19. September 2019

Erkrankungsrisiko für Typ-1-Diabetes sinkt mit zunehmendem Alter

Typ-1-Diabetes “Ein neues Modell zur Risikoabschätzung bei Kindern mit erhöhtem familiären Risiko für Typ-1-Diabetes zeigt, dass das Risiko, die Krankheit zu entwickeln, mit zunehmendem Alter exponentiell sinkt. Wenn bis zum Erreichen des Teenager-Alters keine Autoantikörper entwickelt wurden, sinkt das Risiko auf das Niveau der Allgemeinbevölkerung von 0,4 Prozent.” Studien haben gezeigt, dass sich bei Kindern mit einem an Typ-1-Diabetes erkrankten Angehörigen ersten Grades das Risiko bis zum Teenager-Alter alle 3,5 Jahre halbiert. Mehr erfahren Sie unter: Diabetesinformationsdienst München. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

Diabetes - mitten im Leben

Wenn eine Diagnose das Leben der Betroffenen auf den Kopf stellt: Aktuell sind mehr als 7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter mehr als 32.500 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sowie vier Millionen Patienten über 65 Jahren. Die Stoffwechselerkrankung betrifft Menschen in allen Altersgruppen und Lebenslagen und bedeutet einen großen Lebenseinschnitt. Wie sich die Krankheit mit dem Lebensalltag vereinbaren lässt und wie neue Therapien und Technologien die Betroffenen unterstützen können, steht im Mittelpunkt der 13. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mehr als 3.500 Ärztinnen und Ärzte sowie Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams werden zum Kongress erwartet. Die Tagung findet vom 8. bis 9. November 2019 unter dem Motto “Diabetes - mitten im Leben” im Congress Center Leipzig statt. Nachricht lesen

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Mittwoch, 18. September 2019

Diabetessymptome bei Kindern oft unerkannt

Professor Andreas Neu Zum Weltkindertag am 20. September fordern Diabetologen mehr Diabetes-Aufklärung bei Eltern: Zu Beginn einer Erkrankung bleiben die ersten Symptome eines Diabetes Typ 1 oft unerkannt. Häufig führt erst die Diabetische Ketoazidose (DKA) - eine mitunter lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung - zur Diagnose. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in Sachsen mehr als jedes dritte Kind mit Diabetes Typ 1 nur durch einen solchen ernsten Vorfall neudiagnostiziert wird. Abhilfe schaffen könnten staatlich geförderte Aufklärungsprogramme, die Eltern und Erzieher über die Symptome der Erkrankung informieren. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), eine systematische Aufklärung in die kinderärztliche Betreuung mitaufzunehmen. “In Deutschland leben etwa 32.500 Kinder und Jugendliche im Alter bis 19 Jahren mit Typ-1-Diabetes. In den kommenden 20 Jahren rechnen wir mit einer Verdoppelung der Neuerkrankungsrate”, sagt DDG Vizepräsident Professor Dr. med. Andreas Neu. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft plädiert deshalb für staatlich geförderte Maßnahmen zur Früherkennung. Nachricht lesen

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Dienstag, 17. September 2019

Klares Design und neue Funktionen

Verein für Diabetes- und Schulungsfachkräfte geht mit neuer Website online: Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) hat seine Website einem Relaunch unterzogen. Sie überzeugt mit klaren Farben und frischem Design. Als Informationsportal bietet die Online-Präsenz Mitgliedern und Interessierten nun mit erhöhter Benutzerfreundlichkeit einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Verbands. So steht beispielsweise der Jahresbericht 2017/2018 erstmals als Online-Publikation zum Download zur Verfügung. Nachricht lesen

Patientensicherheit verbessern

Lippke, Jacobs University Jacobs University Bremen startet Online-Umfrage unter Mitarbeitenden in Gesundheitseinrichtungen: Das Wohl der Patienten steht im Zentrum des Gesundheitswesens. Aber nicht immer läuft alles wie geplant, weshalb die Mitarbeitenden selbst oft unzufrieden sind. Vor allem die Kommunikation zwischen den Beteiligten kann verbessert werden. Passend zum “Welttag der Patientensicherheit” am 17. September führt ein Team um Dr. Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin an der Jacobs University, eine Online-Umfrage unter Mitarbeitenden über die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen durch. Es wird zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen. Nachricht lesen

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Montag, 16. September 2019

Kostenübernahme technologischer Hilfsmittel beim Diabetes mellitus

Gesetzliche Krankenkassen zahlen CGM-Systeme - Privatversicherte sind mitunter im Nachteil: In den letzten Jahrzehnten haben fortschrittliche Entwicklungen in der Diabetestechnologie entscheidend zur Verbesserung der Stoffwechseleinstellung und Lebensqualität von Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 beigetragen: Zur modernen Diabetestherapie zählt auch das kontinuierliche Glukosemonitoring, kurz CGM genannt. Seit 2016 sind “rtCGM”-Systeme Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Im Juli 2019 wurde das “iscCGM”-System Freestyle libre 2 zusätzlich ins Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen. In den Hilfsmittelkatalogen privater Krankenkassen hingegen sind CGM-Systeme nach wie vor noch nicht flächendeckend enthalten, so dass privat versicherte Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 sie mitunter trotz dringender ärztlicher Empfehlung nicht bewilligt bekommen. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe appelliert an private Krankenversicherungen, Betroffene gegenüber gesetzlich Versicherten nicht zu benachteiligen und ihre Leistungsverzeichnisse entsprechend zu ergänzen. Nachricht lesen

Der Ascensia Diabetes Service

Karin Christofori von Ascensia Diabetes Care mit Kolleginnen Immer Zeit für eine richtig gute und persönliche Beratung: Gemeinsam mit ihrem rund 20 Köpfe starken Team des Ascensia Diabetes Service unterstützt Karin Christofori Tag für Tag Menschen mit Diabetes, Angehörige und Fachpersonal im direkten Kontakt per Telefon oder E-Mail - von der Ersatzbatterie über Blutzuckertagebücher und die Installation der Contour® Diabetes App bis hin zur korrekten Bedienung des Messgeräts. Mit großem Engagement, immer persönlich, schnell und kompetent beantwortet das Team alle Fragen rund um die Blutzuckermessung, das Diabetes-Management und die Blutzuckermesssysteme (BZMS) aus dem Contour Next Portfolio von Ascensia Diabetes Care. Nachricht lesen

Aus Fehlern lernen für die Patientensicherheit

Aktuelle Meldesysteme für Klinik und Praxis sollen Behandlungsqualität verbessern: Im Jahr 2018 wurden über 14.000 Behandlungsfehler-Vorwürfe gemeldet. Sowohl niedergelassene Ärzte als auch Kliniken sind nach dem Sozialrecht dazu verpflichtet, Fehlermanagementsysteme einzusetzen, um diese zu verzeichnen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) weißt anlässlich des Welttags der Patientensicherheit darauf hin, dass solche Systeme derzeit nicht umfassend zum Einsatz kommen und deren Ergebnisse häufig nicht abschließend ausgewertet werden. Experten des APS stellten im Rahmen der Pressekonferenz im Vorfeld des Welttags für Patientensicherheit in Berlin zwei Initiativen zur Förderung von Fehlermanagement- und Lernssysteme vor, die bereits testweise zum Einsatz kommen und künftig dabei helfen sollen, Fehler strukturiert und institutionsübergreifend aufzunehmen und auszuwerten. Nachricht lesen