Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Samstag, 31. Juli 2021

Komplikationen bei Diabetes

Diabetes und Nieren

Etwa 30 Prozent aller Diabetes-Patienten entwickeln im Laufe ihres Lebens eine sogenannte diabetische Nephropathie. Denn die Nieren werden durch Veränderungen an den kleinen Gefäßen geschädigt, was schließlich zu einem chronischen Nierenversagen führen kann. Eine regelmäßige künstliche Blutwäsche (Dialyse) kann erforderlich werden. Mehr über Nierenkomplikationen bei Diabetes mellitus, deren Behandlungsmöglichkeiten und die richtige Prävention können Sie in unserem Bereich „Schwerpunktthemen“ unter Diabetes und Nieren nachlesen. Nierenschäden verursachen anfangs keine Schmerzen, deshalb sind regelmäßige Untersuchungen des Urins auf Eiweiß erforderlich. Sollte Ihr Arzt sie vergessen, erinnern Sie ihn daran, und achten Sie auf eine sorgfältige Dokumentation der Untersuchungsergebnisse im Gesundheits-Pass Diabetes. Lesenswert ist auch ein Interview mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Ritz zum Thema „Diabetes und Nieren“. Die Beiträge sind trotz ihres Alters noch immer aktuell.

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Freitag, 30. Juli 2021

Dulaglutid: Senkt das Antidiabetikum das Risiko für erektile Dysfunktion?

Am 18. Juni 2021 erschien vorab eine explorative Analyse aus der REWIND-Studie, die am 1. August 2021 im LANCET – Diabetes & Endocrinology publiziert werden wird. Nach dieser könnte Dulaglutid (Trulicity, Fa. Lilly) bei Männern mit Typ-2-Diabetes zu einer Verbesserung einer erektilen Dysfunktion führen. Nachricht lesen.

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Donnerstag, 29. Juli 2021

DDG appelliert an Parteien im Wahlkampf

Professor Andreas Neu, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft Die Bekämpfung von Diabetes und Adipositas muss vorrangiges Politikziel werden: Keine Krankheit belastet das deutsche Sozial- und Gesundheitssystem so sehr wie Adipositas – noch nicht einmal die Coronapandemie. Trotzdem ist der Handlungswille der Politik bei der Bekämpfung von starkem Übergewicht bislang gering. Der vor der Sommerpause im Bundestag beratene Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) sieht nun die Einführung eines DMP Adipositas vor. Das kann die Versorgung von Menschen mit krankhaftem Übergewicht deutlich verbessern. Allerdings drängt die Zeit: Daher empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), bei der Ausgestaltung des neuen DMP Adipositas bestehende Strukturen und Expertise aus dem DMP für Typ-2-Diabetes zu nutzen. Außerdem müssen in der nächsten Legislaturperiode endlich auch Maßnahmen zur Primärprävention von Übergewicht wie eine gesunde Mehrwertsteuer oder eine verbindliche Ampelkennzeichnung eingeführt werden. Nachricht lesen.

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Mittwoch, 28. Juli 2021

Digitale Kontaktlinse für Diabetiker

Blutzucker im Auge messen

Blutzucker messen „Vor sieben Jahren startete eines der bekanntesten Gesundheitsprojekte des Google-Mutterkonzerns Alphabet: eine digitale Kontaktlinse für Menschen mit Diabetes. Damit sollte eine einfache und permanente Messung ermöglicht werden, ohne Piks und Blut.“ Auf folgender Seite des Deutschlandfunks erfahren Sie, warum daraus nichts geworden ist. Diesen interessanten Beitrag mit zahlreichen Hintergrundinformationen hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt. Eine unbedingte Leseempfehlung.

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Dienstag, 27. Juli 2021

Bauchspeicheldrüsen-Organoide auf neu entwickelter Chip-Plattform

Bauchspeicheldrüsen-Organoide auf neu entwickelter Chip-Plattform Diabetes, Adipositas und Alter zählen neben Rauchen und Alkoholkonsum zu den Risikofaktoren für Bauchspeichelrüsenkrebs: Eine neue Organoid-on-Chip-Plattform ahmt die wichtigsten Merkmale der Entwicklung der menschlichen Bauchspeicheldrüse robust nach. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg, Bauchspeicheldrüsenkrebs künftig in einem frühen Stadium diagnostizieren zu können. Die Studie wurde von einem interdisziplinären Team aus Forschenden des Helmholtz Zentrums München, der Technischen Universität München (TUM) und des Universitätsklinikums Ulm durchgeführt. Nachricht lesen.

100 Jahre Insulin

Wie zwei kanadische Forscher Medizingeschichte schrieben

Typ-1-Diabetiker Leonhard Thomson Heute vor genau 100 Jahren, am 27. Juli 1921, gelang in Kanada erstmals die Gewinnung des Hormons Insulin. Millionen Diabetiker/innen verdanken dieser Entdeckung ihr Leben. Schon im Jahr darauf, im Frühling 1922, konnte der neu entdeckte Stoff erfolgreich zur Diabetes-Therapie eingesetzt werden. Der 13-jährige Leonhard Thomson war der erste oder einer der ersten, für den die Diagnose Typ-1-Diabetes kein „Todesurteil“ mehr bedeutete. Die Entdeckung des Insulins, ein Durchbruch, der die Medizin revolutionierte, gelang den Forschern Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best von der Universität Toronto. Wie sie das Insulin entdeckten und damit Medizingeschichte schrieben, erfahren Sie unter: 80 Jahre Insulin auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

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Montag, 26. Juli 2021

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes reduzieren

Unterzuckerungen vermeiden Wissen Sie, wie viele Hypoglykämien Sie in den letzten Monaten hatten? Wenn Sie mit Insulin behandelt werden, wahrscheinlich mehr als gedacht. Oft kommen sie unbemerkt in der Nacht. Und auch am Tage können Symptome ausbleiben. Besonders bei Hitze. Insulin und Diabetes-Tabletten aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe können zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien, kurz Hypos) führen. Meistens verlaufen sie harmlos und lassen sich mit Traubenzucker, Apfelsaft oder Ähnlichem schnell beheben. Häufige Hypoglykämien setzen den Körper jedoch unter Stress, ganz besonders ein vorgeschädigtes Herz. Für Diabetikerinnen und Diabetiker am Steuer können Hypos lebensgefährlich sein, weil Konzentration und Reaktionsvermögen eingeschränkt sind. Unser Hypoglykämie-Tagebuch kann Diabetikern helfen, Unterzuckerungen zu vermeiden. Sie finden es exklusiv auf dem Portal DiabSite. und dem Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check kommen Sie den Gründen für Ihre Hypos besser auf die Spur.

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Sonntag, 25. Juli 2021

Wissenschaftsrat: Großes Potenzial der Universitätsmedizin besser nutzen

Leistungsfähige Gesundheitssysteme brauchen leistungsfähige Wissenschaftssysteme. Nur so können sie ein hohes Versorgungsniveau halten und auf Krisen wie die COVID-19-Pandemie reagieren. „Die Pandemie ist nicht die einzige Herausforderung für unser Gesundheitssystem und – mit Blick auf den demographischen Wandel und Volkskrankheiten wie Krebs oder Diabetes – auch nicht die letzte. Umso wichtiger ist es, zu klären, welche Rolle die Universitätsmedizin künftig im Gesamtsystem einnehmen soll“, erklärt Professorin Dorothea Wagner, Vorsitzende des Wissenschaftsrats. Nachricht lesen.

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Samstag, 24. Juli 2021

Neue Ursache zur Entstehung des Diabetes entdeckt

Stoffwechsel des diabetischen Zebrafischs offenbart interessante Erkenntnisse: Können Fische einen Diabetes bekommen? In der Tat: Der Mexikanische Tetra (Astyanax mexicanus), auch Höhlensalmler genannt, speichert nach periodischer Nahrungsaufnahme die Glukose im Blut, um so längere Phasen eines Nahrungsmangels zu überstehen. Professor Dr. Jens Kroll vom European Center for Angioscience der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg konnte in den vergangenen Jahren zeigen, dass Fische auch, wie der Mensch, Diabetes-induzierte Organschäden ausbilden können. Die Forscher erhoffen sich von den Fischen Antworten auf die Frage, wie Diabetes-induzierte Organschäden entstehen. Nachricht lesen.

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Freitag, 23. Juli 2021

Was ist mit den Webkatern des Diabetes-Portals DiabSite los?

Webkater Charly und Banti Seit heute sind die Olympischen Spiele in Tokio eröffnet. Wegen der Corona-Pandemie ein Jahr später als geplant. Fast ebenso lange mussten Sie, liebe Besucher/innen, auf neue Beiträge zu den Webkatern Charly und Banti warten. Auch daran ist Corona nicht ganz unschuldig. Und was nun? Wir haben lange überlegt und uns entschieden, Ihnen noch ein paar ältere Geschichten mit Bildern der Beiden süßen Kater zu präsentieren. So können Sie die Entwicklung der Musen des Diabetes-Portals DiabSite Schritt für Schritt nachvollziehen. Mehr von den Webkatern erfahren Sie hier:

Charly unterm Monitor Unsere Kater, die noch Juniorfutter fressen, wachsen täglich. Wir schauen ihnen dabei zu und können das Futterlager kaum noch rechtzeitig füllen. Der Tierarzt meint, sie sollten jetzt so viel fressen, wie sie können. Schließlich wüchsen sie noch. Gerne spielen Banti und Charly Fußball mit Bällen aus Alufolie. Dabei stellen sie sich sehr geschickt an. Und wenn wir keine Bälle werfen, sondern am Rechner sitzen, dann sind die Kater auch dabei. Hier schläft Charly unterm Monitor. Das beruhigt DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff, die so auf neue Ideen kommt.

Kater in der Badewanne Katzen meiden Wasser? Für normale europäische Hauskatzen mag das gelten. Der Vater unserer Webkater war jedoch ein Maine-Coon-Kater. Bei denen siegt meistens die Neugier gegen die Wasserscheu. Läuft in der Küche der Wasserhahn, halten sie ihre Pfote darunter und wir sind nass. Danke! Außerdem sitzen unsere Kater im Badezimmer als „Spanner“ auf dem Deckel der Toilette, wenn ich in die Badewanne steige. Und kaum habe ich etwas Wasser eingelassen, gehen sie hinein. Banti und Charly sind schon ganz besondere Kater, deren Namen erinnern an die Insulin-Endeckung, am 27. Juli 2021 vor genau einhundert Jahren. Ohne sie hätten Menschen mit Diabetes Typ 1 heute keine Chance auf ein langes Leben.

Wir vom Diabetes-Portal DiabSite wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!