Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 24. Juni 2022

Maike Sander leitet künftig das Max-Delbrück-Centrum

Neue Therapieansätze für Diabetes

Maike Sander, Diabetes-Forscherin und Professorin für Pädiatrie und Molekular- und Zellmedizin, leitet künftig das Max-Delbrück-Centrum. Maike Sander steht künftig an der Spitze des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC). Der Aufsichtsrat hat die Diabetes-Forscherin und Professorin für Pädiatrie und Molekular- und Zellmedizin am 16. Juni 2022 als Wissenschaftliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende bestellt. Maike Sander möchte die Rolle des MDC als führendes Zentrum in der Biomedizin weiter ausbauen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 23. Juni 2022

Diabetes Typ 1

Abschied vom Kinderdiabetologen bedeutet häufig Abbruch der ärztlichen Betreuung

Professor Andreas Neu, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft. DDG fordert flächendeckend qualifizierte Versorgungsangebote im Umgang mit modernen AID-Technologien: Jedes Jahr werden etwa 2000 junge Patientinnen und Patienten mit Typ-1-Diabetes erwachsen. Damit steht auch ihr Wechsel vom kinderdiabetologischen Behandlungsteam in die Erwachsenenmedizin an. Doch zehn bis 40 Prozent der Betroffenen schaffen diesen Übergang in eine geregelte fachärztliche Betreuung, die sogenannte Transition, nicht. Fehlt ihnen jedoch die ärztliche Empfehlung und Begleitung für eventuell notwendige Therapieanpassungen, kann dies weitreichende gesundheitliche, unter Umständen lebensgefährliche Folgen mit sich bringen. Dazu gehören etwa Stoffwechselentgleisungen – und langfristig vorzeitige Erblindung, Nierenversagen oder Amputationen. Neben den seit vielen Jahren bekannten Problemen bei der Transition kommen nun neue Herausforderungen hinzu. Denn in der Kinderdiabetologie sind moderne sensorgesteuerte Insulinpumpensysteme zur Glukosekontrolle wie die sogenannten AID-Systeme (Automatische Insulin-Dosierung) häufiger im Einsatz als in der Erwachsenenmedizin. Eine entsprechende Expertise für Schulung und Begleitung im Umgang mit modernen Diabetestechnologien fehlt jedoch vielerorts in der Erwachsenentherapie. Nachricht lesen

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Mittwoch, 22. Juni 2022

Schädel-Hirn-Verletzungen erhöhen Risiko für schwere Folgeerkrankungen

Bei Diabetes mellitus verdoppelt es sich sogar

Eine große prospektive Kohortenstudie aus den USA[*] zeigte erstmals, dass nach Schädel-Hirn-Traumata das Risiko für schwere Folgeerkrankungen im Studienzeitraum von zehn Jahren signifikant zunahm. Dies betraf chronische kardiovaskuläre, psychiatrische und endokrine Erkrankungen – so verdoppelte sich beispielsweise das Risiko für Schlaganfälle, Bluthochdruck, Demenz und Diabetes mellitus. Das Risiko für Folgeerkrankungen war in allen Altersgruppen höher als bei altersentsprechenden Kontrollpersonen – dies galt auch für jüngere Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Nachricht lesen

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Dienstag, 21. Juni 2022

Pankreasadenokarzinom

Dr. Lilli Otto über den Zusammenhang von Typ-2-Diabetes und Pankreaskrebs

Diabetes Typ 2 „Wie kann die hyperglykäme und inflammatorische Mikroumgebung bei Typ-2-Diabetes und Adipositas die Entstehung von duktalen Pankreasadenokarzinomen fördern? Dieser Fragestellung ging Dr. Lilli Otto in ihrer Dissertation nach – und wurde dafür mit dem Young Investigator-Award des Kiel Oncology Networks ausgezeichnet. Im Gespräch berichtet sie neben den Arbeitsergebnissen auch über ihren Werdegang und erläutert, was sich hinsichtlich der Arbeitslage für junge Mediziner/innen bzw. Forschende bessern muss. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite der Medical Tribune. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.

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Montag, 20. Juni 2022

Lebensmittel-Allergietag

Allergien gibt es auch auf Erdnüsse und andere lebensmittel Zöliakie – das Chamäleon unter den Verdauungsbeschwerden: Anlässlich des Lebensmittel-Allergietages am 21. Juni 2022 betont die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Petra Jessen, dass die durch Gluten verursachte Zöliakie streng genommen keine Lebensmittel-Allergie darstellt, sondern eine Autoimmunerkrankung, die mit anderen Autoimmunerkrankungen wie Diabetes mellitus und Hashimoto Thyreoiditis assoziiert ist: „Bei der Zöliakie handelt sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung des Dünndarms, die richtig diagnostiziert und in ihrem Verlauf kontrolliert werden muss.“ Davon ist die unspezifische Nicht Zöliakie-Glutensensitivität abzugrenzen, die eine steigende Beliebtheit unter symptomatischen Menschen zeigt. Nachricht lesen

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Sonntag, 19. Juni 2022

Spenden-Aufruf Ukranine aktualisiert

So helfen Sie Menschen mit und ohne Diabetes

Diabetes-Portal DiabSite ruft zu Ukrainehilfe auf.Mehr als 100 Tage währt der russische Angriffskrieg in der Ukraine nun schon und hat bereits Tausende Menschenleben gekostet. Neben Soldaten auf beiden Seiten starben laut UN-Angaben auf folgender Seite von Statista mindestens 4.481 ukrainische Zivilisten, darunter mindestens 284 Kinder (Stand 13. Juni 2022). Und das sind nur die UN-bestätigten zivilen Opfer. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher sein. In Deutschland verfolgen zahlreiche Menschen den Krieg in der Ukraine in den Medien und bangen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern. Viele möchten gerne helfen. Wie Sie Menschen mit und ohne Diabetes in der Ukraine oder Geflüchtete unterstützen können, erfahren Sie unter: Spendenaufruf Ukraine auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Helfen Sie helfen!

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Samstag, 18. Juni 2022

Tipps für heiße Tage mit Diabetes aktualisiert

Diabetes-Tipps Die erste Gluthitze des Sommers überrollt Europa. Heute hat sie Deutschland erreicht. Hierzulande wurden heute flächendeckend Temperaturen über 30 Grad gemeldet. Für das Wochenende gibt es in Teilen Deutschlands amtliche Hitzewarnungen. Manche freuen sich über die Sonne und das schöne Badewetter. Für Kinder, ältere Menschen und Diabetiker/innen kann die Hitze jedoch gefährlich werden. Was ist bei extremer Hitze zu beachten? Das erfahren Risiko-Patienten auf dem Diabetes-Portal DiabSite unter: 10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes. Morgen wird es noch wärmer werden. Zum Glück ist die Gluthitze angezählt. Schauer und Gewitter werden nach dem Wochenende für sinkende Temperaturen sorgen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag!

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Freitag, 17. Juni 2022

Kommentar zur Verbraucherschutzministerkonferenz

Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft Ungesunden Lebensmitteln die rote Karte zeigen und Kinder und Jugendliche schützen! Anlässlich der Verbraucherschutzministerkonferenz, die heute in Weimar endet, appelliert die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) an die Bundesregierung, Kinder und Jugendliche umfänglich vor schädlichen Werbeeinflüssen für ungesunde Lebensmittel zu schützen. Dazu Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Nachricht lesen

Verbraucherschutzminister fordern Verbot von an Kinder gerichtetem Junkfood-Marketing

foodwatch unterstützt Forderung von Verbraucherministern für ein Verbot von an Kinder gerichtete Werbung für Junkfood wie Döner Kebabs foodwatch: Bundesminister Özdemir muss Gesetz ohne Schlupflöcher auf den Weg bringen: Die Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) hat ein Verbot von an Kinder gerichteter Werbung für ungesunde Lebensmittel gefordert. Dazu erklärt Saskia Reinbeck von der Verbraucherorganisation foodwatch:
„Mit bekannten Social-Media-Influencern und bunten Werbespots dreht die Lebensmittelindustrie Kindern vor allem Zuckerbomben und fettige Snacks an. Der Appell der Landesminister an die Bundesregierung könnte deutlicher nicht sein: Nur mit einem strengen Bundesgesetz kann das Treiben der Lebensmittelunternehmen auf Kosten der Kindergesundheit gestoppt werden. Bundesernährungsminister Cem Özdemir darf bei einem solchen Gesetz aber keine Schlupflöcher lassen: Die Influencer-Empfehlung für McDonald’s wird von Kindern ebenso wahrgenommen wie der Clip von Coca-Cola in der Werbepause für Germany’s Next Topmodel. Sendezeiten ohne Junkfood-Werbung schaffen, Anzeigen im Internet und über die Sozialen Medien beschränken – all diese Maßnahmen dürfen nicht nur Kinderformate betreffen, sondern müssen alle Formen von Werbung für besonders ungesunde Lebensmittel berücksichtigen.“ Nachricht lesen

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Donnerstag, 16. Juni 2022

Disease-Management-Programme:
DMP bei Typ-2-Diabetes

Gemeinsamer Bundesausschuss beschließt Aktualisierungen

Ca. 4,7 Mio. gesetzlich Versicherte, die an Typ-2-Diabetes erkrankt sind, nutzen bereits die Möglichkeit, sich in einem DMP – einem strukturierten Behandlungsprogramm für chronisch Erkrankte – behandeln zu lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinem heutigen Beschluss die im DMP Diabetes mellitus Typ 2 empfohlene Diagnostik und Therapie an den neuesten Stand des medizinischen Wissens angepasst. Änderungen betreffen beispielsweise die Empfehlungen zur Arzneimitteltherapie, den Umgang mit Begleit- und Folgeerkrankungen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der aktuelle Beschluss hat auch Auswirkungen auf die DMP-Vertragspartner: Innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Beschlusses müssen die laufenden DMP-Verträge, die zwischen Krankenkassen, Arztpraxen und Krankenhäusern bestehen, an die neuen Anforderungen angepasst werden. Nachricht lesen