Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Montag, 22. Februar 2021

DMP Asthma: IQWiG sieht geringen Aktualisierungsbedarf

Noch beliebter sind nur die DMP Diabetes mellitus Typ 2 und koronare Herzkrankheit: Disease-Management-Programme (DMP) sollen dazu beitragen, die Versorgung zu optimieren, die Zusammenarbeit der Leistungserbringer zu fördern und somit diagnostische und therapeutische Abläufe besser miteinander zu verzahnen. Die inhaltlichen Anforderungen an ein DMP hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) geregelt. Nachricht lesen

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Sonntag, 21. Februar 2021

Das Immunsystem nachhaltig unterstützen

Pilze bei Diabetes, Adipositas und Bluthochdruckrisiko empfohlen: Speziell durch die Corona-Pandemie kamen immer wieder Fragen auf, wie das Immunsystem unterstützt werden kann, um einer möglichen Infektionen mit dem Virus vorzubeugen. Während der Pandemie sind dabei besonders Verhaltensweisen nach der AHA-Regel empfohlen worden, um die Virenlast für unseren Körper zu verringern: Abstand halten, regelmäßiges Händewaschen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz sowie mehrfaches Lüften. Doch wie beeinflusst eine gesunde Ernährung unser Immunsystem nachhaltig und was kann eine ausgewogene Ernährung dem Infektionsrisiko entgegensetzen? Mit diesen Fragen hat sich Prof. Dr. Dorothea Portius von der SRH Hochschule für Gesundheit beschäftigt. Nachricht lesen

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Freitag, 19. Februar 2021

Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche bei Diabetes mellitus

Regelmäßige Bewegung beugt Knochenabbau und Sturzgefahr vor: Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und dadurch wiederum auch für Knochenbrüche. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Häufig erleiden Senioren einen Knochenbruch infolge eines Sturzes. Ein Oberschenkelhalsbruch zum Beispiel kann zu Immobilität, Lungenentzündung oder Langzeitbehinderung führen. Mögliche Ursachen für Osteoporose können neben zu wenig Bewegung ein instabil eingestellter Stoffwechsel mit über längerer Zeit erhöhten Glukosespiegeln sowie Vitamin-D-Mangel sein. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe empfiehlt Menschen mit Diabetes mellitus, sich trotz des Lockdowns regelmäßig zu bewegen und die steigenden Temperaturen für körperliche Aktivität im Freien zu nutzen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 18. Februar 2021

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes

Prof. Dr. Andreas Neu, Vizepräsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft AGPD-Stellungnahme zur STIKO-Priorisierung der COVID-19-Impfung bei Diabetes: In der zweiten Aktualisierung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur COVID-19-Impfung wird der Stufenplan für die Impfempfehlung näher ausgeführt. Die Priorisierung richtet sich dabei unter anderem nach Risikofaktoren wie Alter oder Vor- und Grunderkrankungen. Menschen mit Diabetes und einem erhöhten HbA1c-Wert werden demnach unabhängig von ihrem Alter und der Unterscheidung zwischen Typ-1 und Typ-2-Diabetes der Personengruppe 3 zugeordnet. Kinder und Jugendliche mit einem Typ-1-Diabetes, auch wenn sie einen HbA1c-Wert von ≥ 7.5 % haben, tragen laut Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) kein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Deshalb befürwortet die AGPD diese Patienten nicht zu priorisieren, da sie keinen Nachteil für junge Patientinnen und Patienten sieht, wenn sie wie ihre Altersgenossen später geimpft werden. Nachricht lesen

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Mittwoch, 17. Februar 2021

Plötzlicher Sehverlust

Warum der Ultraschall in der Primärdiagnostik das Mittel der Wahl sein sollte und Diabetiker ein besonders hohes Risiko für Glaskörperblutungen haben: Es kann von einer Sekunde auf die andere passieren: Die Sicht wird unscharf – was gerade noch klar erkennbar war, scheint plötzlich zu verschwimmen, alles wirkt wie in „Nebel gehüllt“. Wer solche Symptome hat, leidet unter einem plötzlichen Sehverlust. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) empfehlen in diesen Fällen den Ultraschall als wichtiges Diagnoseinstrument. Mithilfe der Sonografie können die häufigsten Ursachen eines akuten Sehverlusts – wie beispielsweise eine Netzhautablösung oder Verletzungen im Auge – besonders exakt und gesundheitsschonend dargestellt werden. Nachricht lesen

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Dienstag, 16. Februar 2021

Der bytes4diabetes-Award – ausgezeichnete innovative Digital-Projekte

Prof. Dr. Bernhard Kulzer und Shirin Valentine Verleihung anlässlich des DiaTec 2021: Fünf wegweisende Digital-Projekte sind am 28. Januar 2021 mit den bytes4diabetes-Awards 2021 ausgezeichnet worden. Zum zweiten Mal ausgeschrieben hatte den Award die BERLIN-CHEMIE AG gemeinsam mit führenden Diabetesexperten des Zukunftsboards Digitalisierung (zd), um digitale Projekte, die Menschen mit Diabetes unterstützen, zu fördern und damit gleichzeitig den konstruktiven Austausch zwischen den Akteuren. Die Verleihung fand im Rahmen eines Satellitensymposiums der BERLIN-CHEMIE AG im Vorfeld des virtuellen DiaTec-Kongresses statt, bei dem auch der Digitalisierungs- und Technologiereport Diabetes 2021 vorgestellt wurde. Alle Informationen auch unter www.bytes4diabetes.de im Internet. Nachricht lesen

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Montag, 15. Februar 2021

Neue Studie will Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern verhindern

Prof. Anette-Gabriele Ziegler Das Immunsystem mit Probiotika aufputschen: Typ-1-Diabetes ist die weltweit häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Oftmals wird sie erst erkannt, wenn bereits schwerwiegende bis lebensbedrohliche Symptome vorliegen. Die neue „Sint1a“-Studie untersucht, ob die Einnahme des Probiotikums Bifidobacterium Infantis die Entstehung von Typ-1-Diabetes bei Kindern mit erhöhtem genetischen Risiko verhindern kann. Sint1a ist ein internationales Forschungsprojekt unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München und Teil der GPPAD-Initiative. Nachricht lesen

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Sonntag, 14. Februar 2021

Adipositas und Typ-2-Diabetes

Diabetes Typ 2 Neuer Ansatzpunkt für Entwicklung medikamentöser Behandlungn: Der im zentralen Nervensystem sitzende Rezeptor für das Hormon GIP spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Körpergewichts und der Nahrungsaufnahme. Das zeigen Untersuchungen des Helmholtz Zentrums München, der ETH Zürich und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD). Die jetzt in ‚Cell Metabolism‘ erschienene Studie liefert für die Entwicklung einer medikamentösen Behandlung von Adipositas und Typ-2-Diabetes. Nachricht lesen

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Samstag, 13. Februar 2021

Keine Ungleichbehandlung innerhalb der Risikogruppe Diabetes

Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes lehnt Impfpriorisierung nach HbA1c-Wert ab: Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes lehnt Impfpriorisierung nach HbA1c-Wert ab. Im Dezember 2020 brachte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Impfverordnung auf den Weg, in der geregelt ist, wer in Deutschland wann ein Anrecht auf eine Corona-Impfung hat. Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse soll nun die Priorisierung verändert werden und Menschen mit Diabetes (unabhängig vom jeweiligen Typ) oder bestimmten anderen Vorerkrankungen können früher als bislang vorgesehen gegen Corona geimpft werden. Nachricht lesen

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Freitag, 12. Februar 2021

Vitamin D bei COVID-19?

Fachgesellschaft empfiehlt für Risikopatienten Kompromiss: COVID-19, Vitamin D, Risikopatienten, Diabetes, Kompromiss: Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass schwer an COVID-19 Erkrankte einen niedrigen Vitamin D-Spiegel haben. Dies führt zur Diskussion, ob die vorsorgliche Einnahme des Sonnenvitamins vor der Krankheit schützen könne. Eine Vitamin D-Gabe alleine zur COVID-19-Infektionsprophylaxe oder -therapie ist derzeit jedoch nicht angebracht, sagt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) in einer aktuellen Stellungnahme. Die wissenschaftliche Beweislage sei hierfür nicht ausreichend. Die DGE weist zudem darauf hin, dass ein Zuviel des Vitamins auch schädlich sein könne. Bis belastbare Studien vorliegen, empfiehlt die Fachgesellschaft einen Kompromiss: Zur Sicherstellung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung rät sie für Risikogruppen die Einnahme von 400-1000 IE pro Tag des Vitamins an. Dazu gehören Ältere, Bewohner von Pflegeeinrichtungen und chronisch kranke Menschen, die sich nur selten im Freien aufhalten. Mit diesem Vorgehen nutze man mögliche, bisher jedoch nicht eindeutig belegte Vorteile, ohne das Risiko potenzieller Nachteile einer Überdosierung in Kauf zu nehmen. Nachricht lesen