Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Mittwoch, 29. April 2026

FC Bundestag gegen FC Diabetologie

Mit Rudi Völler als Unterstützer für Diabetesaufklärung

FC Bundestag gegen FC Diabetologie. Bereits zum 10. Mal treffen in Berlin am 19. Mai um 18.00 Uhr der FC Bundestag und der FC Diabetologie aufeinander, um die Diabetesaufklärung in Deutschland voranzubringen. Zum Jubiläum, das unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im kleinen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stattfindet, hat sich ein ganz besonderer Unterstützer angesagt. DFB-Sportdirektor Rudi Völler wird an der Seitenlinie verfolgen, welche Mannschaft dieses Mal die bessere Taktik hat. Er löst damit ein Versprechen gegenüber seinem 2024 verstorbenen Freundes Christoph Daum ein, der bis zu seinem Tod ehrenamtlicher Trainer des FC Diabetologie war. Völler sieht sein Engagement als Motivation für beide Mannschaften. Der FC Diabetologie, verstärkt von Ex-Profis (u.a. Richard Golz und Christan Stuff) und Fußball-Profi Sandra Starke (RB Leipzig), wird von Weltmeister Pierre Littbarski als Trainer taktisch eingestellt. Der FC Bundestag wird von Kapitän Fritz Güntzler (CDU) aufs Feld geführt. In der sich an das Fußballspiel anschließenden 3. Halbzeit wird auch mit Rudi Völler das Thema diskutiert, inwieweit „Fußball als Blaupause zur Prävention von Diabetes Typ 2“ dienen kann. Nachricht lesen

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Dienstag, 28. April 2026

Digitale Versorgung statt Datenchaos

Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert verbindliche Standards bei Disease Management Programmen

Impulspapier zeigt konkrete Lösungen gegen Versorgungsbrüche und unnötige Bürokratie auf

Dr. Tobias Wiesner. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert einen grundlegenden Neustart der Diabetesversorgung in Deutschland. Die bestehenden Disease Management Programme (DMP) stoßen an Grenzen – vor allem durch analoge Prozesse, fehlende Datennutzung und Brüche zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Die DDG legt in einem neuen Impulspapier konkrete Vorschläge für ein eigenständiges digitales Disease-Management-Programm (dDMP) vor. Die Fachgesellschaft appelliert an die Politik, verbindliche bundesweite digitale Standards, eine gesicherte Finanzierung und transsektorale Strukturen zu schaffen. Nur so könne die Versorgung unter den Bedingungen von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und steigender Morbidität gesichert werden. Nachricht lesen

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Sonntag, 26. April 2026

4.000 Ärzte fordern Zuckersteuer

„Klingbeil muss Vorschlag vorlegen“

Ärzte fordern Zuckersteuer. Vor der Entscheidung über eine Zuckersteuer erhöhen Ärzt:innen den Druck auf die Bundesregierung: Knapp 4.000 Mediziner:innen haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. Ernährungsbedingte Erkrankungen nähmen seit Jahren zu: „Die Folgen davon sind tagtäglich in Praxen und Kliniken sichtbar: Übergewicht und Adipositas bereits im Kindesalter, frühe Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes, Fettlebererkrankungen sowie Karies. Nachricht lesen

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Samstag, 25. April 2026

Nicht jeder profitiert

Diabetes Risiko trotz langfristigen Gewichtsverlusts

Diabetes-Risiko Gesunde Ernährung, Abnehmen und mehr Bewegung können Typ-2-Diabetes wirksam vorbeugen. Allerdings profitieren nicht alle Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko in gleichem Maße von Lebensstil-Interventionen. Personen des Tübinger Typ-2-Diabetes Risikoclusters 5 weisen trotz eines über Jahre stabilen und deutlichen Gewichtsverlusts einen Anstieg der Blutzuckerwerte, den stärksten Rückgang der Insulinsekretion sowie weiterhin ein hohes Diabetesrisiko auf. Das berichten Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und von Helmholtz Munich in der Fachzeitschrift Diabetes. Nachricht lesen

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Freitag, 24. April 2026

Wann Menschen mit Diabetes von Supplementen profitieren können

Tablette statt Tomate? – Nahrungsergänzungsmittel sind häufig unnötig, manchmal riskant

Pille statt Tomate. Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind gefragt – besonders im Internet und auf Social Media. Doch viele Präparate sind überflüssig, einige sogar riskant. Da sie rechtlich als Lebensmittel gelten, werden sie nicht wie Arzneimittel auf Wirksamkeit geprüft. Für Menschen mit Diabetes ist eine gezielte Nährstoffversorgung wichtig, da ihr veränderter Stoffwechsel das Risiko für eine Unterversorgung bestimmter Vitamine und Spurenelemente erhöht. Eine Supplementierung ist aber nur bei tatsächlichem Mangel sinnvoll. Expertinnen des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) erklären, wann NEM helfen können und worauf Betroffene achten sollten. Nachricht lesen

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Donnerstag, 23. April 2026

Von Adipositas bis Schilddrüse

Warum endokrinologische Expertise entscheidend ist

Hormonsystem. Dazu zählen Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Osteoporose oder Adipositas. Dennoch bleibt die Rolle der Hormone oft im Hintergrund. Zum Welthormontag am 24. April, der von der European Society of Endocrinology organisiert wird, macht die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) darauf aufmerksam, warum die spezialisierte Expertise von Endokrinolog*innen für Diagnose und Behandlung entscheidend ist – und welche Folgen es haben kann, wenn hormonelle Ursachen unerkannt bleiben. Nachricht lesen

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Mittwoch, 22. April 2026

GKV-Gesetz

Fachgesellschaften warnen vor Rückschritten bei der Früherkennung von Nierenkrankheit

Früherkennung von Nierenkrankheit bei Risiken wie Diabetes. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sprechen sich für ein gezieltes, systematisches Screening auf chronische Nierenkrankheit (CKD) bei Risikopatientinnen und -patienten aus. Dazu zählen insbesondere Menschen mit Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie, kardiovaskulären Erkrankungen, Adipositas, familiärer Vorgeschichte sowie nach akutem Nierenversagen. Anlass ist der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Nachricht lesen

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Montag, 20. April 2026

Unterschätztes Risiko: Rauchen schädigt die Augen – sogar beim Ungeborenen

Bei Diabetes Typ 1 fördert Rauchen die diabetesbedingte Netzhauterkrankung

Rauchen, Augen und Diabetes. Rauchen gehört zu den größten vermeidbaren Gefahren für die Augengesundheit, warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG). So sind bis zu 20 Prozent aller neuen Erblindungen ab dem 50. Lebensjahr auf das Rauchen zurückzuführen. Studien zeigen zudem, dass Rauchen das Risiko für schwere Augenerkrankungen wie altersabhängige Makuladegeneration (AMD), Grüner Star und Gefäßverschlüsse teilweise um das Zwei- bis Vierfache erhöht. Auch Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft rauchen, entwickeln häufiger Augenfehlbildungen und Sehstörungen. Die gute Nachricht: Ein Rauchstopp reduziert das Risiko sofort und nachhaltig – in jedem Alter, wie eine DOG-Expertin betont. Nachricht lesen

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Donnerstag, 16. April 2026

Gesundheitsreform darf diabetologische Versorgung nicht gefährden

Politische Runde „Menschen mit Diabetes beteiligen und stärken“

Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE. Allein 2027 sollen im Gesundheitswesen rund 20 Milliarden Euro eingespart werden, um die für 2030 prognostizierte klaffende Lücke von 40 Milliarden in der gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen. Gesundheitsministerin Nina Warken kündigte an, dass es Einschnitte für alle geben wird: Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser, Pharmahersteller, Apotheken, Krankenkassen sowie Versicherte und Arbeitgeber. Drei Viertel der 66 Vorschläge der Expertenkommission zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollen in einem Reformpaket am 29. April im Bundeskabinett beschlossen werden. So wichtig und richtig diese Reform ist, gab es bei der politischen Podiumsdiskussion „Menschen mit Diabetes beteiligen und stärken“ erhebliche Zweifel, ob diese Einsparungen nicht die diabetologische Versorgung der Menschen mit Diabetes dramatisch gefährden könnte. Schon jetzt ist eine wohnortnahe ambulante wie stationäre qualitätsgerechte Versorgung nicht flächendeckend gewährleistet. 4 Vertreter*innen der Diabetes-Community untermauerten dies mit ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Konsens des politischen Abends war, dass bei allen Einsparungen viel mehr in die sektorenübergreifende Digitalisierung, vor allem in Videosprechstunden und Telemedizin, investiert werden müsste, um die Qualität der diabetologischen Versorgung aufrechterhalten zu können. Nachricht lesen

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Dienstag, 14. April 2026

Ministerin Warken stellt GKV-Sparpaket vor

Ulrike Elsner (vdek): Stabile Beiträge sind im nächsten Jahr möglich

Im Maßnahmentableau fehlt die Refinanzierung der Kosten für Bürgergeldempfangende

Ulrike Elsner, vdek. Bundesgesundheitsminister Nina Warken hat heute die Pläne der Bundesregierung für ein GKV-Finanzstabilisierungsgesetz erläutert. Dazu erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek):
„Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit hoher Priorität vorantreibt und schon in Kürze einen Gesetzentwurf vorlegen will, der wesentliche Bausteine der Finanzkommission Gesundheit aufgreift. Mit den Maßnahmen sollen laut Ministerin Warken im Jahre 2027 rund 20 Milliarden Euro eingespart werden. Damit können die Beiträge stabil gehalten werden. Das ist eine gute Botschaft für die Versicherten und Arbeitgeber der GKV! Nachricht lesen