Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Dienstag, 7. Juli 2020

Diabetische Nephropathie

Studienergebnisse zur Proteomanalyse lassen keinen Nutzen erkennen: Eine Folge von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), insbesondere mit einem begleitenden Bluthochdruck (Hypertonus) kann eine chronische Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie) sein, die zu einem dauerhaften Versagen der Nieren (terminale Niereninsuffizienz) führen kann. Die Vor- oder Nachteile einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse des Urins im Vergleich zur konventionellen diagnostisch-therapeutischen Strategie, um durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie Nierenerkrankungen zu vermeiden, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun in einem Rapid Report untersucht. Nachricht lesen

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Montag, 6. Juli 2020

Was darf Citizen Science?

Bürgerwissenschaftler/innen können auch Menschen mit Diabetes sein: Forschung findet nicht nur in Laboren von Universitäten oder Instituten statt. Auch Laien führen eigene Studien durch und experimentieren zum Beispiel mit modernen biowissenschaftlichen Methoden. Das geht bis hin zu privaten Gentherapien. Was Privatpersonen dürfen und was nicht, ist dabei nicht immer komplett geregelt. Außerdem ist vielen Bürgerforscherinnen und -forschern die Rechtslage gar nicht bekannt. Der Jurist und Biologe Dr. Timo Faltus von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will daher in einem von der Fritz Thyssen Stiftung mit 190.000 Euro für zunächst zwei Jahre geförderten Projekt deutsche Citizen-Science-Vorhaben und die aktuelle Gesetzeslage analysieren. Nachricht lesen

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Samstag, 4. Juli 2020

Nur eine Absichtserklärung – kein Gesetz

Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE Nationale Diabetesstrategie ist nur der erste begrüßenswerte Schritt: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt grundsätzlich die im Bundestag verabschiedete Nationale Diabetesstrategie. Die acht Kernpunkte enthalten viel Notwendiges, vor allem endlich ressortübergreifende Ansätze zur Diabetesprävention mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung. „Allerdings werden besonders effektive verhältnispräventive Maßnahmen auf Bevölkerungsebene wie zum Beispiel die Reduzierung des Zuckergehalts in Süßgetränken um 50 Prozent und Werbeeinschränkungen für Produkte mit Kinderoptik weiter vernachlässigt“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. Positiv hervorzuheben sei aber die Stärkung der Vorbeugung und Früherkennung von Diabetes, die Verbesserung und Weiterentwicklung von medizinischen Curricula, die Weiterentwicklung sektorenübergreifender Versorgung und der Disease Management-Programme, der Ausbau der Diabetes-Surveillance und der Datennutzung sowie der Diabetes-Forschung. Begrüßenswert ist auch die Entwicklung personalisierter Therapiekonzepte in der Prävention und Versorgung – das wünschen sich die Menschen mit Diabetes seit langem. Nachricht lesen

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Donnerstag, 2. Juli 2020

Koalition muss jetzt Wort halten und Nationale Diabetes-Strategie verabschieden!

„Vergesst uns nicht!“ – sagen 7 Mio. Menschen mit Diabetes in Deutschland: Seit Ende 2018 ist sie im Koalitionsvertrag verankert, nun steht sie zwei Tage vor der parlamentarischen Sommerpause am 2. Juli 2020 auf der Agenda des Bundes­tages zur hoffentlich finalen Abstimmung: Die Nationale Diabetes-Strategie. Höchste Zeit, die Diabetes-Strategie zu implementieren, denn die Prognosen sind beunruhigend: In den kommenden 20 Jahren wird nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts und des Deutschen Diabetes-Zentrums eine Zunahme um bis zu 75 Prozent auf dann mehr als 12 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland erwartet. Diese Prognose kann nur entschärft werden, wenn die Maßnahmen innerhalb der Nationalen Diabetes-Strategie verschärft werden. Nachricht lesen

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Mittwoch, 1. Juli 2020

Deutschlands beste Ärzte

Herz- und Diabeteszentrum NRW Neun Auszeichnungen für das Herz- und Diabeteszentrum NRW: Hervorragender Ruf und große Erfahrung: Das Nachrichtenmagazin FOCUS zeichnet in diesem Jahr neun Spezialisten des Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, in seiner Liste Deutschlands führender Ärzte aus. Im jährlichen Ranking der besten Mediziner und Krankenhäuser ist das Spezialklinikum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen seit vielen Jahren regelmäßig aufgeführt. Nachricht lesen

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Dienstag, 30. Juni 2020

Insulintherapie bei Diabetes

Größere Therapietreue durch Injektion nur einmal wöchentlich? Auf dem virtuellen ADA-Kongress 2020 trug Julio Rosenstock aus Dallas, University of Texas, am 14. Juni 2020 die Phase II – Resultate bei Typ-2-Diabetespatienten vor, die ein basales Insulinanalog verwendeten, das nur 1x wöchentlich zu spritzen war. Das Insulinanalog (mit der Bezeichnung „Icodec“) wurde von Novo Nordisk entwickelt. Es ist ein albumingebundenes Analog, welches als zirkulierendes Insulindepot eine Halbwertzeit von 196 Stunden aufweist. In einer randomisierten, doppelblinden Vergleichsstudie bestand im primären Endpunkt, der HbA1c-Absenkung, gegenüber täglicher Glargininsulin-Injektion kein signifikanter Unterschied. Nachricht lesen

Covid-19-Erkrankung

Vitamin D-Versorgung kann Indikator für Sterblichkeitsrisiko sein: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck – mit diesen Grunderkrankungen steigt das Risiko für einen schweren Verlauf, wenn eine Covid-19-Infektion hinzukommt. All diese Erkrankungen weisen eine Gemeinsamkeit auf: Sie gehen häufig mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel einher. Gleiches gilt auch zum Beispiel für ältere Menschen, bei denen ebenfalls häufig Vitamin-D-Mangel anzutreffen ist und die zu den Risikogruppen zählen. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim in Stuttgart hin. Der Ernährungsmediziner hat 30 Studien ausgewertet – und ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Covid-19-Erkrankung identifiziert. Die Vitamin-D-Versorgung könnte auch beim Verlauf der Erkrankung eine Rolle spielen, denn dieses Vitamin reguliert das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper. Der Experte empfiehlt daher, im Falle einer Covid-19-Erkrankung unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge zu behalten. Die vollständige Studie erschien kürzlich im NFS Journal. Nachricht lesen

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Montag, 29. Juni 2020

„Diabetes um 7ieben“

Politiker im Fragenhagel bei diabetesDE auf Facebook live: Endlich hat die Diabetes-Community die Chance, Politikern live auf den Zahn zu fühlen und zu fragen, warum es zum Beispiel mit der Diabetes-Prävention in Deutschland nicht vorangeht. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe startet das neue halbstündige Format „Diabetes um 7ieben – Politiker im Fragenhagel“ am 17. August um 19.00 Uhr live auf Facebook. Jede/r Interessierte kann während der 30 Minuten seine Fragen im Chat stellen, diese werden direkt an die Politiker weitergeben. Für den Auftakt am 17. August hat bereits MdB Dietrich Monstadt (CDU) zugesagt, in weiteren Folgen stellen sich am 7.9. Sabine Dittmar (SPD) beziehungsweise am 14.9. Kirsten Kappert-Gonther (Bündnis 90/Die Grünen) den Fragen der Community. Diskussionspartner der Politiker ist unter anderem der Vorstandsvorsitzende von diabetesDE, Dr. Jens Kröger, die Moderation übernehmen Nicole Mattig-Fabian beziehungsweise Dr. Stefanie Gerlach (14.9.), beide diabetesDE. Nachricht lesen

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Samstag, 27. Juni 2020

Ist COVID-19 neuer Entstehungsfaktor für Diabetes mellitus?

Diabetes-Risiko-Test und Checkup 35 zur frühen Typ-2-Diagnose nutzen: Seit Beginn der Corona-Pandemie erforschen Wissenschaftler weltweit die unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen, aber auch mögliche Spätfolgen einer durch das SARS-Cov-2-Virus ausgelösten COVID-19-Erkrankung. Dabei diskutieren sie auch Wechselbeziehungen des Virus mit anderen Erkrankungen. Menschen mit Diabetes Typ 1 oder 2 haben bei instabiler Stoffwechsellage ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf bei COVID-19. Nun gibt es Hinweise darauf, dass eine SARS-Cov-2-Infektion umgekehrt schwere Stoffwechselentgleisungen und möglicherweise auch einen Diabetes verursachen kann. Unklar ist bislang, um welchen Diabetes-Typ es sich dabei genau handelt und ob Betroffene eventuell bereits vorher unerkannt an Diabetes erkrankt waren. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe weist darauf hin, dass es hierzulande nach wie vor eine hohe Dunkelziffer an Menschen mit bislang nicht diagnostiziertem Typ-2-Diabetes gibt. Die gemeinnützige Organisation empfiehlt den Diabetes-Risiko-Test sowie die Checkup-35-Untersuchung beim Hausarzt zur frühen Feststellung und Therapie der eventuell bestehenden Stoffwechselerkrankung. Dies trage auch zur Vorbeugung von schweren COVID-19-Verläufen bei. Nachricht lesen

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Freitag, 26. Juni 2020

Medikamente brauchen Hitzeschutz

Apothekerin am Apothekenkühlschrank Insuline für Diabetiker und andere Medikamente im Kühlschrank aufbewahren. Wenn im Sommer die Temperaturen steigen, brauchen Medikamente besonderen Schutz. „Die meisten Arzneimittel kann man auch an einem heißen Sommertag ohne Bedenken von der Apotheke nach Hause tragen. Aber man darf sie nicht auf Dauer zu warm aufbewahren“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Deshalb sollte man seine Medikamente zuhause nicht auf dem sonnigen Fensterbrett lagern, sondern lieber in einem Schrank. Nachricht lesen