Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Sonntag, 18. August 2019

Herzkrank sicher in den Urlaub

Reise-Set mit Checkliste für Herzpatienten Reisetipps für Herzpatienten: Millionen von Menschen in Deutschland sind von Herz- und Kreislauferkrankungen wie koronare Herzkrankheit (KHK), Rhythmusstörungen, Herzklappen-Erkrankungen oder Bluthochdruck betroffen. Viele von ihnen verreisen erst im Spätsommer und planen gerade ihren Urlaub. Weil mehrere Punkte bereits vor der Reise bedacht sein sollten wie beispielsweise das Einholen von Krankheitsunterlagen (letzter OP-, Ultraschall- oder Röntgenbericht) oder das Besorgen der verordneten Medikamente in ausreichender Menge, ist ihre Reise sorgfältig vorzubereiten. Nachricht lesen

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Freitag, 16. August 2019

Studienergebnisse zu Diabetes-Medikament

Statt Spritze - orale Gabe von Semaglutid: Auf dem Kongress der Amerikanischen Diabetesgesellschaft (ADA) in San Franzisko vom 7. - 11. Juni 2019 wurde das Studienprogramm mit dem oralen GLP-1-Rezeptoragonisten Semaglutid vorgestellt: Die Resultate der PIONEER-6-Studie wurden zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert). Die zu injizierende Form von Semaglutid ist unter dem Handelsnamen Ozempic® bereits auf dem Markt. Der Zulassungsantrag für orales Semaglutid wurde im April 2019 bei der FDA und EMA eingereicht. Die günstigen Effekte von 1x wöchentlich s.c. Semaglutid wie in der SUSTAIN-6-Studie zeigten sich auch bei der oralen Form von Semaglutid wie Senkung von HbA1c und Gewicht. Kardiovaskuläre (CV) Ereignisse wurden mit der oralen Form jedoch nicht in signifikantem Ausmass gesenkt (um 21 %, p=0.17). Gegenüber Plazebo bestand somit nur eine Nicht-Unterlegenheit. Nachricht lesen

Pilotstudie mit UKL-Beteiligung

Von 'Closed-loop', einer Art künstlicher Bauchspeicheldrüse, verspricht sich Dr. Thomas Kapellen eine Menge. Künstliche Bauchspeicheldrüse für Kleinkinder mit Typ-1-Diabetes erfolgreich getestet: Das EU-finanzierte Projekt “KidsAP” (The artificial pancreas in children aged 1 to 7 years with type 1 diabetes) arbeitet daran, mit einer künstlichen Bauchspeicheldrüse die Behandlung von Typ-1-Diabetes bei Kindern zwischen einem und sieben Jahren grundlegend zu verändern. Beteiligt an einer erfolgreich abgeschlossenen internationalen Pilotstudie war auch das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) mit Dr. Thomas Kapellen, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin und Leiter der Kinderarztpraxis im MedVZ des UKL. Nachricht lesen

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Donnerstag, 15. August 2019

AOK und aQua aktualisieren Qualitätsindikatoren für die ambulante Versorgung

QISA-Bände zu Diabetes mellitus Typ 2 und weitere auf aktuellem Stand: Der AOK-Bundesverband und das Göttinger aQua-Institut haben ihr Qualitätsindikatorensystem für die ambulante Versorgung (QISA) umfassend aktualisiert. Im ersten Schritt sind die vier QISA-Bände zu Asthma bronchiale und COPD, Diabetes mellitus Typ 2, Koronarer Herzkrankheit sowie zur Pharmakotherapie auf den aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft gebracht worden. “Auch die Praxiserfahrungen zahlreicher Ärztinnen und Ärzte, die QISA bereits zur Messung und Verbesserung der Qualität ihrer Arbeit nutzen, sind dabei berücksichtigt worden”, sagt Gerhard Schillinger, Leiter des Stabs Medizin im AOK-Bundesverband. “Die QISA-Indikatoren tragen dazu bei, mehr Qualitätstransparenz in der ambulanten Versorgung zu schaffen - wissenschaftlich fundiert und praxisnah.” Nachricht lesen

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Mittwoch, 14. August 2019

Repräsentative Umfrage zur Nährwertkennzeichnung

Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft Große Mehrheit für Nutri-Score-Ampel: Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine Kennzeichnung von Lebensmitteln mit der Nährwertampel Nutri-Score aus - das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag mehrerer medizinisch-wissenschaftlicher Organisationen und der Verbraucherorganisation foodwatch. 69 Prozent der befragten Personen bevorzugten den Nutri-Score gegenüber dem von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner in Auftrag gegebenen Kennzeichnungsmodell “Wegweiser Ernährung”. Der “Wegweiser Ernährung” fiel beim Großteil der Verbraucherinnen und Verbraucher durch: Nur 25 Prozent sprachen sich für das Modell aus - die Mehrheit der Befragten beurteilte es im Vergleich eher als “kompliziert” und “verwirrend”. Die Organisationen forderten Ernährungsministerin Klöckner auf, im Kampf gegen Fehlernährung keine Zeit mehr zu verlieren und schnellstmöglich den Nutri-Score einzuführen. Auch Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, plädiert für diese Form der Nährwertkennzeichnung. Nachricht lesen

Diagnosekunst für die Haut

Sensor-Tattoos zur Erkennung von Veränderungen im Blut-pH und von anderen Biomarkern: Tätowieren könnte auch diagnostisch interessant werden. Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland hat Tattoos entwickelt, die eigentlich krankheitsanzeigende Sensoren sind. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie erläutern, injizierten sie anstelle von Tattoofarbe eine Lösung aus chemischen Sensoren in die Haut. Auf den tätowierten Hautbereichen war bei Veränderungen des pH-Werts oder der Konzentration von verschiedenen Gesundheitsmarkern ein Farbumschlag zu sehen. Nachricht lesen

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Montag, 12. August 2019

Der 12. August ist “Kinder-Überzuckerungstag”

Kinder und Jugendliche haben bereits ihr Zucker-Limit für ein ganzes Jahr erreicht: Die Verbraucherorganisation foodwatch hat den 12. August zum “Kinder-Überzuckerungstag” erklärt: Kinder und Jugendliche in Deutschland haben an diesem Tag rechnerisch bereits so viel Zucker konsumiert, wie eigentlich für ein ganzes Jahr empfohlen wird. Für diese Fehlernährung trage die Lebensmittelindustrie eine entscheidende Mitverantwortung, da Hersteller und Handel vor allem überzuckerte Lebensmittel aggressiv an Kinder vermarkten würden, kritisierte foodwatch. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner müsse sich daher für Werbebeschränkungen einsetzen: Nur noch ausgewogene Produkte dürften an Kinder vermarktet werden, so die foodwatch-Forderung. Nachricht lesen

Neues Versorgungskonzept beim Diabetischen Fußsyndrom

Professor Dr. med. Ralf Lobmann Jeder vierte Diabetespatient bekommt im Laufe seines Lebens ein Diabetisches Fußsyndrom (DFS). Häufig werden Anzeichen der Erkrankung zu spät erkannt - dann bleibt Betroffenen unter Umständen nur die Entscheidung zur Amputation. Um Symptome rechtzeitig zu diagnostizieren und die richtige Behandlung einzuleiten, empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine Beratung mit DFS-Experten - auch per Telemedizin. Durch diese Videosprechstunden können behandelnde Ärzte eine Zweitmeinung einholen und so möglicherweise den Verlust der Extremität oder des Fußes vermeiden. Nachricht lesen

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Sonntag, 11. August 2019

Bewegung mit allen Sinnen fördern

Bewegung mit allen Sinnen fördern Grundschulkinder der SMS-Initiative nehmen an einem Sinnesklassenzimmer der Präha Weber-Schule teil: Zunehmend häufiger weisen Kinder schon in jungen Jahren einen Bewegungsmangel und motorische Defizite auf. Einfache Übungen wir Rückwärtslaufen, auf einem Bein hüpfen oder Balancieren fallen vielen Kindern inzwischen schwer. Zusätzlich zeigen die aktuellen Ergebnisse der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS), dass sich insgesamt nur 26 % der Sieben- bis Zehnjährigen nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 60 Minuten pro Tag bewegen. Vor diesem Hintergrund versucht die Initiative “SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.” die teilnehmenden Grundschülerinnen und -schüler schon frühzeitig für eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung zu begeistern. Nachricht lesen

Gesunde Kinder

Was kann Schulsport leisten, was nicht? Bildungs- und Gesundheitspolitik stellen eine Reihe von Anforderungen, was der Schulsport zu leisten hat. So soll er die physische und psychische Gesundheit fördern, die kognitive Leistungsfähigkeit steigern, soziale Lernmöglichkeiten bieten, zu einem gesunden und bewegten Lebensstil erziehen, Grundfähigkeiten für ein lebenslanges Sporttreiben vermitteln und idealerweise gleichzeitig auch noch Spaß machen. Doch reichen dafür 2-4 Mal pro Woche 50 Minuten Sport-”Frontalunterricht”? Nachricht lesen