Einträge aus dem Jahr 2020

nach oben
Sonntag, 12. Juli 2020

Darmbakterien verbessern Prognose von Typ-2-Diabetes

Studie mit über 4.000 Probanden am Institute for Food & Heal: Im Tagesverlauf verändern sich Anzahl und Zusammensetzung der im Darm des Menschen aktiven Bakterien, das so genannte Darmmikrobiom. Dies haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung der Technischen Universität München (TUM) am Zentralinstitut Food & Health (ZIEL) in Freising in einer der größten Studien zum Thema Mikrobiom und Diabetes mit mehr als 4.000 Personen gezeigt. Bei Typ-2-Diabetikern jedoch gehen diese tageszeitlichen Schwankungen verloren. Nachricht lesen

nach oben
Samstag, 11. Juli 2020

Vibrionen-Infektion nach Baden in Ost- und Nordsee?

Urlaub an der Nordsee (neues Fenster) Hohes Risiko für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus: Deutsche Urlauber zieht es aufgrund der Corona-Pandemie aktuell vermehrt an Ost- und Nordsee. In heißen Sommern können sich dort Bakterien aus der Familie der Vibrionen stark im Wasser vermehren und zu schweren Infektionen führen. Das CRM Centrum für Reisemedizin rät Reisenden, bei ersten Anzeichen einen Arzt aufzusuchen. Nachricht lesen

nach oben
Freitag, 10. Juli 2020

Ausgezeichnet. Für Kinder

hunde (neues Fenster) UKU erhält erneut Gütesiegel für die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Zu den Spezialgebieten der Klinik gehören Hormonerkrankungen wie Diabetes. Krebsmedizin, Kinderchirurgie oder schwere Herzerkrankungen – in einer Kinderklinik werden die verschiedensten Krankheitsbilder behandelt, denn nur wenige Fachgebiete der Medizin umfassen ein so breites Spektrum wie die Kinder- und Jugendmedizin. Doch welche Kriterien muss eine Klinik erfüllen, damit junge Patient*innen dort bestmöglich versorgt werden können? Die Antwort auf diese Frage haben mehrere Fachgesellschaften in einem ausführlichen Strukturpapier gegeben. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm erfüllt die dort festgelegten Anforderungen und erhält erneut das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“. Nachricht lesen

nach oben
Donnerstag, 9. Juli 2020

Diabetes-Warnhunde – Zuverlässige Helfer?

Diabetes „Diabetes-Warnhunde sollen bemerken, wenn der Blutzucker gefährlich schwankt. Ein Hund als Lebensretter bei Diabetes: Geht das? Auch wenn Diabetes-Warnhunde eher treffsicher als zufällig warnen, die Technik sollten sie nie ersetzen.“ Sie haben eine gute Nase. Oft warnen sie Diabetiker/innen eher als ein Sensor zur kontinuierlichen Glukosemessung. Hier sind sie der Technik sogar überlegen. Doch die Zuverlässigkeit von Diabetes-Warnhunden reicht von sehr gut bis mangelhaft. Mehr erfahren Sie unter: SWR Wissen/Odysso. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.

Diabetes in unserer Gesellschaft

Noch bis Ende Juli 2020 für die Medienpreise der Deutschen Diabetes Gesellschaft bewerben: Gerade in unsicheren Zeiten – wie während der Corona-Pandemie – ist hochwertiger Journalismus unverzichtbar: Nur mit einer qualitativen Berichterstattung gelingt es, komplexe Sachverhalte glaubwürdig zu vermitteln und sie so der Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fördert seriösen und gut recherchierten Journalismus und schreibt deshalb in diesem Jahr bereits zum siebten Mal ihre Medienpreise aus. Medienvertreter können sich noch bis zum 31. Juli in den vier Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und Online mit herausragenden Beiträgen für die Preise bewerben. Nachricht lesen

nach oben
Mittwoch, 8. Juli 2020

Nationale Diabetesstrategie

Barbara Bitzer (neues Fenster) Kleiner Schritt voran, aber insgesamt unzureichend: Die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten DANK begrüßt die Verabschiedung der ersten Nationalen Diabetesstrategie, kritisiert die Inhalte zur Prävention aber als grob unzureichend. Nur eine Maßnahme ist wirklich als Fortschritt zu bezeichnen: Kinderlebensmittel sollen künftig dem Nährwertprofil der WHO entsprechen. „Damit könnten endlich die überzuckerten Kinder-Frühstücksflocken aus den Regalen verschwinden“, sagt DANK-Sprecherin Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft: „Deutschland sollte hier nicht auf eine europäische Regelung warten, sondern Kinder sofort vor ungesunden Lebensmitteln schützen, beispielsweise durch ein Werbeverbot.“ Nachricht lesen

nach oben
Dienstag, 7. Juli 2020

Diabetische Nephropathie

Studienergebnisse zur Proteomanalyse lassen keinen Nutzen erkennen: Eine Folge von Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), insbesondere mit einem begleitenden Bluthochdruck (Hypertonus) kann eine chronische Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie) sein, die zu einem dauerhaften Versagen der Nieren (terminale Niereninsuffizienz) führen kann. Die Vor- oder Nachteile einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse des Urins im Vergleich zur konventionellen diagnostisch-therapeutischen Strategie, um durch eine frühzeitige Diagnose und Therapie Nierenerkrankungen zu vermeiden, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun in einem Rapid Report untersucht. Nachricht lesen

nach oben
Montag, 6. Juli 2020

Was darf Citizen Science?

Bürgerwissenschaftler/innen können auch Menschen mit Diabetes sein: Forschung findet nicht nur in Laboren von Universitäten oder Instituten statt. Auch Laien führen eigene Studien durch und experimentieren zum Beispiel mit modernen biowissenschaftlichen Methoden. Das geht bis hin zu privaten Gentherapien. Was Privatpersonen dürfen und was nicht, ist dabei nicht immer komplett geregelt. Außerdem ist vielen Bürgerforscherinnen und -forschern die Rechtslage gar nicht bekannt. Der Jurist und Biologe Dr. Timo Faltus von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will daher in einem von der Fritz Thyssen Stiftung mit 190.000 Euro für zunächst zwei Jahre geförderten Projekt deutsche Citizen-Science-Vorhaben und die aktuelle Gesetzeslage analysieren. Nachricht lesen

nach oben
Sonntag, 5. Juli 2020

Endlich wieder komplett

Diabetes-Portal DiabSite stellt neue Mitarbeiter vor

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Webkater Charly und Banti Heute vor einer Woche kam Verstärkung aus dem Umland: Zwei kleine Webkater. Nach einer langen Bahnfahrt erreichten sie am späten Nachmittag die DiabSite-Redaktion in Berlin. Kaum angekommen, waren die noch namenlosen Kätzchen verschwunden. Das erste Spiel hieß also: „Verstecken“. Erst nach Stunden trauten sich die kleinen Fellknäule zum Fressen unterm Schrank hervor, wo sie geschlafen und sich erholt hatten. Von Tag zu Tag wurden die beiden zutraulicher. Inzwischen haben die Webkater Namen, schlafen auf einem Kratzbaum, spielen mit Bändchen, fordern Streicheleinheiten ein und fühlen sich in den Redaktionsräumen der DiabSite zuhause. Mehr erfahren Sie hier:

Regional-Express Mit dem Regional-Express fuhr ich am vergangenen Sonntag nach Potsdam-Mittelmark. Ich war aufgeregt, denn dort warteten zwei junge Maine-Coon-Mixkater auf mich. Sie schauten mich neugierig an und schnurrten laut, als ich sie auf den Arm nahm und streichelte. Das klang wie ein Auto mit Zweitaktmotor. Katzentasche Vermutlich steckt ein rezessives Gen „Trabbi“ in ihnen. Ich habe mich gleich in sie verliebt, und offensichtlich waren auch sie mit mir einverstanden. Vorsichtig setzte ich sie in die Transporttasche. Mit dem nächsten RE fuhren wir zurück nach Berlin. Es schaukelte mächtig, doch die Kater blieben gelassen. Endlich in der Redaktion angekommen, waren die Zwerge müde.

Kater auf zwei Ebenen des Kratzbaums Von nun an gingen die Kater in der DiabSite-Redaktion auf Entdeckungstour. Beliebt war: Schlafen im Etagenbett, sich im Spiegel sehen und denken, dahinter stünde ein anderer Kater, oder im Badezimmer das Toilettenpapier abrollen. Ringen auf dem Bett Was ihnen nicht lag: Für ein Foto mal kurz stillstehen. Machen Sie mal scharfe Fotos, wenn „Sumo ringen“ oder „Bruder jagen“ auf dem Programm stehen. Manchmal fegen die Fellknäule wie geölte Blitze durch die Wohnung. Aber nicht nur das trieb die Mitglieder der DiabSite-Redaktion fast in den Wahnsinn. Die kleinen Tiere brauchten nämlich endlich einen Namen.

Webkater Benti Wie sollen die neuen Webkater des Diabetes-Portals DiabSite heißen? Das ist eine schwierige Frage. Aber auch dafür haben wir freundliche Unterstützer/innen. Vorgeschlagen wurden: Christian Drosten und Charité; Max und Moritz; Poldi und Pelé. Schließlich kamen wir auf die Entdecker des Insulins, Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best. Die beiden kanadischen Forscher Webkater Charly haben vor fast 99 Jahren das Insulin entdeckt und damit Medizingeschichte geschrieben. Millionen Diabetiker/innen verdanken dieser Entdeckung ihr Leben. Wir haben die Namen abgekürzt und rufen unsere Webkater kurz Banti (oben li.) und Charly (unten re.). Die Kater sehen sich so ähnlich wie Zwillingsbrüder. Selbst wir konnten sie anfangs kaum unterscheiden. Doch wer genau hinschaut, entdeckt die unterschiedlichen Nasen. Charly hat einen braunen Fleck überm Schnäuzchen. Banti ist kleiner und insgesamt etwas dunkler als sein Bruder.

Eine Woche Probezeit haben die Webkater mit Bravour überstanden. Banti und Charly gehören jetzt zum Team des Diabetes-Portals DiabSite. Wir werden weiter über sie berichten.

Das DiabSite-Team wünscht Ihnen einen guten Start in die Woche!

nach oben
Samstag, 4. Juli 2020

Nur eine Absichtserklärung – kein Gesetz

Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE Nationale Diabetesstrategie ist nur der erste begrüßenswerte Schritt: diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt grundsätzlich die im Bundestag verabschiedete Nationale Diabetesstrategie. Die acht Kernpunkte enthalten viel Notwendiges, vor allem endlich ressortübergreifende Ansätze zur Diabetesprävention mit den Schwerpunkten Ernährung und Bewegung. „Allerdings werden besonders effektive verhältnispräventive Maßnahmen auf Bevölkerungsebene wie zum Beispiel die Reduzierung des Zuckergehalts in Süßgetränken um 50 Prozent und Werbeeinschränkungen für Produkte mit Kinderoptik weiter vernachlässigt“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE. Positiv hervorzuheben sei aber die Stärkung der Vorbeugung und Früherkennung von Diabetes, die Verbesserung und Weiterentwicklung von medizinischen Curricula, die Weiterentwicklung sektorenübergreifender Versorgung und der Disease Management-Programme, der Ausbau der Diabetes-Surveillance und der Datennutzung sowie der Diabetes-Forschung. Begrüßenswert ist auch die Entwicklung personalisierter Therapiekonzepte in der Prävention und Versorgung – das wünschen sich die Menschen mit Diabetes seit langem. Nachricht lesen