Einträge aus dem Jahr 2020

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Dienstag, 8. September 2020

Diabetes Typ 2 und Übergewicht

Dicker Bauch Hilft eine gezielte Entzündungsreduktion? Adipositas löst chronische Entzündungen im Fettgewebe aus. Diese Entzündungen wiederum schaden dem Stoffwechsel und können so etwa Stoffwechselerkrankungen wie einen Diabetes Typ 2 zur Folge haben. Doch nicht immer hilft die Änderung des Lebensstils, um Gewicht zu verlieren, oder die Erfolge sind nur von kurzer Dauer. Forscher arbeiten deshalb an Lösungen, gezielt in diese Entzündungsprozesse mithilfe von Medikamenten einzugreifen. Auf der heutigen Online-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) informieren Experten, wie Fettstoffwechsel, Hormone und Diabetes Typ 2 zusammenhängen und welche Lösungsansätze es für eine Therapie von Menschen mit Adipositas und Diabetes Typ 2 gibt. Anlass ist die 5. Deutsche Hormonwoche der Fachgesellschaft vom 12. bis 19. September 2020. Nachricht lesen

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Montag, 7. September 2020

Diabetes Typ 1 eine Ursache für Kleinwuchs?

Wenn Kinder zu viel oder zu wenig wachsen, immer einen Arzt aufsuchen: Wachstumsstörungen vom Baby bis zum Teenager zählen zu den häufigsten Gründen, einen Kinderarzt aufzusuchen. Tatsächlich sind jeweils etwa drei Prozent aller Kinder klein- oder hochwüchsig. Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind vielfältig. Häufig handelt es sich um Abweichungen von der Norm, die nicht weiter einer medizinischen Behandlung bedürfen. Sie können aber auch ein erstes Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Deshalb sollten sie immer vom Kinderarzt und gegebenenfalls einem Kinderendokrinologen abgeklärt werden. Die 5. Deutsche Hormonwoche der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 12. bis 19. September 2020 bietet Anlass, über Wachstumsstörungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Klein- und Hochwuchs ist auch ein Thema auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag, 8. September 2020 im Vorfeld der 5. Deutschen Hormonwoche. Nachricht lesen

Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt

Experten diskutieren in Berlin, wie die Gesundheitsversorgung der Zukunft aussehen kann: Am 1. Januar 2021 kommt die elektronische Patientenakte (ePA) für alle gesetzlich Versicherten. Sie soll helfen, unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden und ärztliche Entscheidungen für Patienten nachvollziehbarer zu machen. Um spezielle Krankheitsbilder, wie die Volkskrankheit Diabetes mellitus, besser darin abzubilden, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die ergänzende elektronische Patientenakte für Diabetespatienten (eDA) ins Leben gerufen. Sie erweitert die ePA um Fachinformationen aus der Diabetologie und kann Krankheitsdaten systematisch in einem separaten Register erfassen. Im Expertenforum „Elektronische Patientenakte – ante portas“ am 30. September 2020 in Berlin diskutieren Expertinnen und Experten der DDG und der gematik die konkrete Ausgestaltung der digitalen Akten sowie kommende Herausforderungen der digitalen Versorgung. Nachricht lesen

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Sonntag, 6. September 2020

Ursprünglich sollte SHAPES Herz- und Diabetespatienten vor Risikosituationen warnen

EU-Projekt SHAPES wird auf die Herausforderungen von globalen Pandemien wie COVID-19 angepasst: Die EU-Kommission hat die Leitung des Horizont-2020-Projekts SHAPES (Smart and Healthy Ageing through People Engaging in Supportive Systems) gebeten, das Projekt dahingehend anzupassen, dass die im Projekt (weiter)entwickelten digitalen Technologien auch als Lösungen für die durch COVID-19 und mögliche zukünftige Pandemien entstehenden Herausforderungen genutzt werden können. SHAPES forscht an technologischen Lösungen, mit denen die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Bevölkerung verbessert werden kann. Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT leitet dabei die Pilotkampagne zum Praxistest der Technologien und führt einen Foresight-Prozess durch. Nachricht lesen

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Samstag, 5. September 2020

Früherkennung: Mit Screening bei Kleinkindern gegen Diabetes

Blutzhucker messen „In mehreren Studien werden Kleinkinder auf symptomlose Frühstadien von Typ-1-Diabetes auf Autoantikörper gescreent. Ziel ist es, den Diabetesausbruch zu stoppen. Wie erfolgreich ist dieser Weg?“ Finden sich beim Test mehrere Autoantikörper gegen Inselzellproteine der Bauchspeicheldrüse, erkranken die Kinder mit großer Wahrscheinlichkeit an Typ-1-Diabetes. Lohnt sich dieses Screening von Kleinkindern auf Diabetes-Frühformen? Antworten bietet die Ärzte Zeitung online. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

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Freitag, 4. September 2020

Diabetes als Folge von COVID-19

Ein Forschungsteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters PMI hat gezeigt, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 auch die Bauchspeicheldrüse schädigen kann: Das Coronavirus SARS-CoV-2, Auslöser der COVID-19 Erkrankung, kann in viele verschiedene Körperzellen eindringen. Das haben mehrere Forschungsarbeiten in den vergangenen Wochen gezeigt. Dadurch kann nicht nur die Funktion der Atemwege und der Lunge, sondern auch mehrerer anderer Organe empfindlich gestört werden. Das SARS-CoV-2 Virus kann auch in die sogenannten Betazellen in der Bauchspeicheldrüse eindringen und diese schädigen, wie ein Forschungsteam unter Beteiligung des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ nun erstmalig beobachtete. Diese Zellen sind dafür zuständig, das für einen gesunden Stoffwechsel nötige Insulin zu produzieren. Eine SARS-CoV-2-Infektion kann diese Funktion offenbar stören, was in der Folge zu Diabetes führt. Die Beobachtungen hat Professor Matthias Laudes, Schleswig-Holstein Excellence-Chair für Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ernährung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), und sein Forschungsteam der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, gemeinsam mit Forschenden aus München und Dresden am Mittwoch den 2. September 2020 in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Metabolism“ publiziert. Nachricht lesen

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Donnerstag, 3. September 2020

Corona-Schnelltests

Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA Apotheker dürfen an Laien keine Corona-Tests abgeben: Apotheker dürfen an Endverbraucher keine Corona-Schnelltests abgeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Test das Virus direkt nachweist oder Antikörper gegen eine Infektion mit COVID-19. Die Abgabe entsprechender In-vitro-Tests ist nur an medizinische Fachkreise erlaubt. Probenbehältnisse, in denen Körperproben gesammelt und anschließend „in vitro“ untersucht werden sollen, fallen auch unter dieses Verbot, wenn sie für den direkten oder indirekten Nachweis von COVID-19 bestimmt sind. „Es ist verständlich, dass sich besorgte Bürger selbst auf eine Corona-Infektion testen wollen. Aber diese Tests sollen nach den gesetzlichen Regelungen den Fachkreisen vorbehalten bleiben. Das ist nichts, was man wie einen Schwangerschaftstest zuhause im Badezimmer machen kann“, sagt Mathias Arnold, Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Nachricht lesen

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Mittwoch, 2. September 2020

Bei Diabetikern und Nicht-Diabetikern Fortschreiten einer Nierenerkrankung verlangsamen

SGLT-2-Inhibitoren können Dialysepflichtigkeit bei Patienten mit chronischer Nierenkrankheit hinausschieben: Seit Jahrzehnten konnte neben der RAAS-Blockade keine Therapie Eingang in den klinischen Alltag finden, um die Progredienz der chronischen Nierenkrankheit aufzuhalten. Zwei am Wochenende publizierte Studien erhärteten nun die Evidenz, dass SGLT2-Inhibitoren effektiv das Fortschreiten einer Nierenerkrankung verlangsamen können – bei Diabetikern wie bei Nicht-Diabetikern. Nachricht lesen

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Dienstag, 1. September 2020

Ascensia Diabetes Care und Senseonics

Ascensia gibt strategische Partnerschaft mit Senseonics bekannt und wird zum exklusiven weltweiten Vermarktungspartner: Ascensia Diabetes Care hat die strategische Partnerschaft mit Senseonics Holdings, Inc. bekannt gegeben. Das Medizintechnikunternehmen fokussiert sich auf unter der Haut eingesetzte Langzeit-Sensoren zur kontinuierlichen Glukosebestimmung (Continuous Glucose Monitoring, CGM) für Menschen mit Diabetes. Im Rahmen der Partnerschaft, die eine globale Vermarktungs- und Vertriebsvereinbarung sowie eine begleitende Finanzierungsvereinbarung bezüglich der Entwicklung weiterer Produkte umfasst, wird Ascensia zum exklusiven globalen Partner für Senseonics Produkte. Hierzu zählen die CGM-Systeme Eversense® und Eversense® XL sowie derzeit noch in der Entwicklung befindliche Produkte, wie der 365-Tage Langzeit-Sensor. Nachricht lesen

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Montag, 31. August 2020

Mit DiabSite und dem Diabetes-Weblog stets aktuell informiert

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