Einträge aus Januar 2022

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Freitag, 14. Januar 2022

100 Jahre Insulintherapie

Professor Dr. med. Andreas Neu Diabetes Typ 1: Vom Todesurteil zur chronischen Erkrankung mit nahezu normaler Lebenserwartung: Am 23. Januar 1922 gelang in Kanada die weltweit erste Insulinbehandlung eines Menschen mit Diabetes Typ 1. Der 13-jährige Leonard Thompson bekam als erster Patient erfolgreich Insulin gespritzt. Vor diesem Durchbruch in der Diabetesbehandlung lag die durchschnittliche Überlebenszeit nach Diagnosestellung bei circa neun Monaten. Heute haben Menschen mit Diabetes Typ 1 die Möglichkeit, ein nahezu ebenso normales Leben wie stoffwechselgesunde Menschen zu führen. Diese Perspektive betrifft allein in Deutschland etwa 341.000 Erwachsene sowie circa 32.000 Kinder und Jugendliche, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. Sie und auch ein Teil der 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes Typ 2 hierzulande werden täglich, häufig auch lebenslang, mit Insulin behandelt. Professor Andreas Neu, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, unterstreicht die Bedeutung der Insulinentdeckung in der Medizingeschichte. Nachricht lesen

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Donnerstag, 13. Januar 2022

Schwangerschaftsdiabetes und Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Schwangere „In einer kürzlich veröffentlichten Studie aus Dänemark beobachteten Forschende über 1 Millionen Mütter. Sie untersuchten die Zusammenhänge zwischen Schwangerschaftsdiabetes und späteren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems unter Beachtung von Umwelt- und Familienfaktoren sowie der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes.“ Steigert ein Gestationsdiabetes (so nennen Mediziner den Schwangerschaftsdiabetes) das Risiko für Langzeitfolgen? Das erfahren Sie auf folgender Seite von diabinfo.de. Diesen interessanten Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

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Mittwoch, 12. Januar 2022

Digitale Unterstützung bei der Diabetestherapie

Diabetestagebuch-App mySugr Techniker Krankenkasse erweitert Angebot für Versicherte um mySugr Diabetestagebuch-App: Über 8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes mellitus. Ab Diagnose gilt es, die individuelle Therapie im Alltag umzusetzen: Blutzuckermessungen, die Ernährung im Blick behalten, Insulin berechnen und alle Angaben dokumentieren – das tägliche Diabetesmanagement kann durch digitale Helfer wie die Diabetestagebuch-App mySugr deutlich erleichtert werden. Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) können ab sofort den vollen Funktionsumfang der App nutzen. Die TK zahlt mySugr PRO für ein Jahr und bietet ihren Versicherten dadurch wertvolle Unterstützung im Therapiealltag. Nachricht lesen

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Dienstag, 11. Januar 2022

CGM-Systeme: Dexcom G6-System auf dem Diabetes-Portal DiabSite

Dexcom G6 Das Diabetes-Portal DiabSite stellt Insulinpens, Pen-Nadeln, CGM-Systeme, Blutzuckermessgeräte und Insulinpumpen vor. Sie unterstützen das Diabetes-Selbstmanagement. Aus der modernen Therapie sind diese Hilfsmittel nicht mehr wegzudenken. Im Bereich Medizinische Geräte finden Sie eine Übersicht der wichtigsten in Deutschland erhältlichen Produkte. Neu ist hier in der Kategorie CGM-Systeme das Dexcom G6. Mit Bild, einem ausführlichen Datenblatt und weiteren Informationen stellt die Firma Dexcom das System zur kontinuierlichen Glukosemessung vor.

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Montag, 10. Januar 2022

Preisgekrönte Diabetes-Forschung

Prof. Dr. Othmar Moser Neue Studie empfiehlt Booster-Impfung für ältere Menschen mit Diabetes: Prof. Dr. Othmar Moser, Inhaber des Lehrstuhls für Exercise Physiology and Metabolism an der Universität Bayreuth, ist von der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) mit dem Langerhans-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Am 20. November 2021 nahm er den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung in Salzburg entgegen. Vor kurzem hat er mit seinem Forschungsteam die Immunantwort von Menschen mit Diabetes nach einer COVID-19-Impfung untersucht. Die Ergebnisse unterstreichen die Wichtigkeit einer Booster-Impfung älterer Menschen mit Diabetes, insbesondere im Fall einer eingeschränkten Nierenfunktion. Nachricht lesen

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Sonntag, 9. Januar 2022

Mit Bewegung und gesundem Essen Diabetes Typ 2 vorbeugen

Prä-Diabetes Menschen mit Prädiabetes und hohem Risiko profitieren von einer intensiven Lebensstil-Intervention: Eine intensive Lebensstil-Intervention mit viel Bewegung hilft Menschen mit einer Vorstufe des Diabetes (Prädiabetes), über Jahre ihre Blutzuckerwerte zu verbessern und so Typ-2-Diabetes hinauszuzögern oder gar zu vermeiden. Insbesondere die Prädiabetiker mit höchstem Risiko profitierten von der intensiven Lebensstilintervention. Das zeigt die Auswertung der Prädiabetes-Lebensstil-Interventions-Studie (PLIS) des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), die an 8 Standorten des Zentrums in ganz Deutschland durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Diabetes“ erschienen. Nachricht lesen

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Samstag, 8. Januar 2022

Diabetes und Adipositas bei Migranten – ein unterschätztes Problem

Jeder vierte in Deutschland lebende Mensch hat einen Migrationshintergrund. Den größten Anteil haben Menschen mit türkischen Wurzeln, gefolgt von polnisch- und russischstämmigen Menschen. In den letzten Jahren kamen eine Reihe von Menschen aus Nordafrika und dem Nahen und Mittleren Osten dazu. Dies sind Regionen, in denen in den nächsten Jahren mit einer besonders hohen Zunahme der Inzidenz an Diabetes gerechnet wird. In manchen Ethnien, wie zum Beispiel der in Deutschland lebenden türkischstämmigen Bevölkerung, ist das Diabetesrisiko höher als bei deutschstämmigen Menschen. Da die kulturelle Vielfalt auch in den meisten Fällen eine Herausforderung bei der medizinischen Versorgung mit sich bringt, ist es umso wichtiger, sich mit den Besonderheiten bei der Diabetes- und Adipositasbehandlung von Migranten hinreichend auszukennen. Nachricht lesen

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes reduzieren

Unterzuckerungen vermeiden Vier von fünf Diabetikern kennen das Gefühl, wenn der Blutzuckerspiegel fällt. Die Konzentration lässt nach, man beginnt zu schwitzen, fühlt sich zittrig und wird unruhig. Weil ihnen Zucker als „Treibstoff“ fehlt, funktionieren das Gehirn und andere wichtige Organe nur noch eingeschränkt. Der Diabetiker hat eine Unterzuckerung – auch Hypoglykämie (kurz Hypo) genannt. Die Angst vor Hypos ist groß. Sie können Wut und Schuldgefühle hervorrufen. Ganz vermeiden können Diabetiker sie nicht, aber vielleicht mit dem Hypoglykämie-Tagebuch vom Diabetes-Portal DiabSite reduzieren. Dazu gibt es einen Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check und weitere Informationen zu Hypos im Bereich Unterzuckerungen. Mit diesem Tipp kommen Sie den Ursachen für „Hypos“ vielleicht besser auf die Spur.

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Freitag, 7. Januar 2022

Diabetes und das Coronavirus SARS-CoV-2

Diabetes und Corona Ende 2019 wurde der erste Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in der chinesischen Stadt Wuhan bekannt. Seither ist die Zahl der Corona-Infizierten weltweit auf über 300 Millionen gestiegen. Das geht aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität hervor. Demnach sind im Zusammenhang mit COVID-19 mehr als 5,4 Mil. Menschen gestorben (Stand 07. Jan. 2022). In den letzten zwei Jahren sind diverse „Varianten“ vom ursprünglichen SARS-CoV-2 aus Wuhan aufgetreten. Coronavirus Laut RKI heißen sie: Alpha, Beta, Delta, Gamma und aktuell Omikron. Die Omikron-Variante breitet sich rasend schnell aus. In vielen Ländern ist sie bereits die dominierende Variante. So kommt laut RKI-Chef Wiehler die fünfte Welle der Corona-Pandemie. Auf leichtere Krankheitsverläufe dürfen dann Geimpfte und vor allem Geboosterte hoffen. Was Menschen mit und ohne Diabetes jetzt tun sollten, um sich und andere zu schützen, und die kritischen Bereiche der Infrastruktur am Laufen zu halten, erfahren Sie unter: Diabetes und das Coronavirus SARS-CoV-2 auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

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Donnerstag, 6. Januar 2022

Antrag auf Zuzahlungsbefreiung

Nicht alle müssen für verscheibungspflichtige Medikamente einen Eigenanteil leisten Bescheinigung für Zuzahlungsbefreiung 2022 schon jetzt bei der Krankenkasse beantragen: Die 5,4 Millionen gesetzlich Krankenversicherten, die bislang von der Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente befreit sind, können ebenso wie andere Anspruchsberechtigte ab sofort einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung für das Kalenderjahr 2022 bei ihrer jeweiligen Krankenkasse stellen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle Patientinnen und Patienten aufmerksam, die ein planbares Einkommen (z. B. eine monatliche Rente) haben und regelmäßige Zuzahlungen (z. B. auf Medikamente gegen chronische Krankheiten) erwarten. Die Befreiungsbescheinigung wird von der Krankenkasse nach Vorauszahlung der erwarteten Zuzahlungen bis zur Belastungsgrenze in Höhe von zwei Prozent des Jahresbruttoeinkommens ausgestellt, wobei auch Freibeträge angerechnet werden. Bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten ist es nur ein Prozent. Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag sind immer zuzahlungsbefreit. Nachricht lesen