Einträge von Dienstag, 10. Januar 2012

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Dienstag, 10. Januar 2012

Neue Kennzeichnung von Lebensmitteln

Auf gemeinsame Regeln zur Kennzeichnung von Lebensmitteln haben sich die EU-Mitgliedsstaaten geeinigt: Künftig werden auf allen Lebensmittelverpackungen Informationen zum Energiegehalt, den verwendeten Fetten sowie dem Zucker- und Salzgehalt des Lebensmittels zu finden sein. Wie eine solche Kennzeichnung wahrgenommen wird, wenn sie als einheitliches Label im Sichtfeld von Verpackungen aufgedruckt ist, und ob dies die Auswahl gesünderer Produkte fördert, untersuchen Wissenschaftler seit 2008 im EU-Forschungsprojekt “FLABEL”. Daran beteiligt ist auch das Institut für Konsum- und Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes unter der Leitung von Prof. Andrea Gröppel-Klein. Nachricht lesen

Kontinuierliche Glukosemessung juristisch erstreiten?

Bisher lehnen die gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme für die Sensoren zur kontinuierlichen Glukosemessung in den meisten Fällen ab. Sollten Diabetiker versuchen, diese juristisch zu erstreiten? Dieter Möhler, Bundesvorsitzender des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), meint: Ja! Am 5. Januar 2012 schrieb er auf Facebook:

“… Gerichtsentscheidung zu CGMS: Das Sozialgericht Altenburg hat in einem Verfahren auf einstweiligen Rechtsschutz die Krankenversicherung verpflichtet, die Kosten der Sensoren für das in die Medtronic-Pumpe integrierte CGMS zu übernehmen. Anspruchstellerin ist ein dreieinhalbjähriges Kind mit Diabetes mellitus Typ 1. Das Sozialgericht vertritt die Auffassung, dass es keine Rolle spiele, ob ein Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen sei.

Zur Erinnerung: Der Spitzenverband der Krankenversicherungen vertritt die Auffassung, dass CGMS nicht verordnungsfähig seien, bevor nicht eine Methodenuntersuchung im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erfolgreich durchlaufen wäre. Es ist eine mehrjährige Verfahrensdauer zu befürchten.

Patienten müssen überlegen, ob nicht über gerichtliche Entscheidungen versucht werden sollte, eine Kostenübernahme zu erstreiten. Mitglieder im Deutschen Diabetiker Bund haben die Möglichkeit, sich im dortigen Rechtsberatungsnetz fachkundig beraten zu lassen.”

Was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser, zum Thema? Haben Sie eigene Erfahrungen mit den Geräten und/oder dem Erstreiten der Kostenübernahme durch die Krankenkasse? Gerne veröffentlichen wir Ihre Erfahrungen und Meinungen in Form eines Leserbriefes auf dem Diabetes-Portal DiabSite.