Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Montag, 23. September 2019

Berliner Diabetikerin vom autofreien Sonntag enttäuscht

Autofreie Straße in Berlin Oft reicht Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, das Wissen um die positiven Effekte des Laufens für die Gesundheit nicht aus. Dann sucht sie sich andere Gründe für mehr Bewegung. Am letzten Wochenende war es die Aktion „Autofreier Sonntag“. Strahlender Sonnenschein in Berlin, verbilligte Tickets für den Nahverkehr und der Appell, das Auto stehen zu lassen. So wie auf diesem Bild hatte sie sich das in Berlin vorgestellt. Wie es tatsächlich aussah, erfahren Sie hier:

London und Paris hatten die Innenstädte für den Autoverkehr vollkommen gesperrt. Auf dem Champs Elysées konnte man ungestört flanieren. Kein einziges Auto zu sehen. Auch in der englischen Hauptstadt konnten Fußgänger ungestört von Autos zum Buckingham Palace oder über die berühmte Tower Bridge gehen. Doch in Berlin rollte der Autoverkehr wie jeden Sonntag. Die leere Straße auf dem Bild war nach Ende der roten Ampelphase wieder voll. Auf den Autobahnen gab es sogar lange Staus.

Ich war enttäuscht von vielen Berlinerinnen und Berlinern, die zwar eine rot-rot-grüne Koalition wählen, aber ihr Auto nicht einmal an diesem Tag stehenließen. So ging es auch anderen Fußgängern, die ich beim Spaziergang traf. Am Ende trösteten mich rund 4.000 zusätzliche Schritte und ein CO2-freier Fußabdruck.

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Deutscher Schmerzkongress 2019

Nervenschmerzen – Diabetes mellitus und Windpockeninfektionen zählen zu den bekanntesten Ursachen: Nervenschmerzen stellen für Ärzte und Patienten eine besondere Herausforderung dar: Sie gehen auf eine Schädigung von Nervenbahnen oder zentralen, schmerzverarbeitenden Zentren zurück. Die Ursache ist aber in vielen Fällen nicht oder nicht mehr erkennbar. Entsprechend werden Nervenschmerzen oft nicht oder nur verzögert diagnostiziert. Die Therapie gilt als schwierig. Die neue Leitlinie „Neuropathischer Schmerz“ gibt nun einen Überblick über die aktuell eingesetzten Diagnosemethoden und darüber, welche therapeutischen Möglichkeiten es gibt und wie effektiv sie sind. Sie wird auf der Pressekonferenz am 10. Oktober 2019 auf dem Deutschen Schmerzkongress in Mannheim vorgestellt. Nachricht lesen

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Sonntag, 22. September 2019

Klassischer Obatzter mit Paprika

Klassischer Obatzter mit Paprika „O’zapft is!“ Am gestrigen Samstag hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) das erste Fass Bier mit nur zwei Schlägen angezapft und damit Deutschlands größtes Volksfest eröffnet. Für viele Diabetiker und Nicht-Diabetiker gehört auf der Wies’n oder im Biergarten ein zünftiger Obatzter dazu. Unser heutiger Rezeptvorschlag ist deshalb ein Klassischer Obatzter mit Paprika. Trotz des hohen Fettgehalts ist unser Obatzter auch für Diabetiker und Figurbewusste geeignet. Weitere Rezepte für die Wies’n, z. B. ein Knuspriges Brathendl mit Gurkensalat, finden Sie wie üblich mit allen wichtigen Nährwerten und BE-Angabe in der DiabSite-Rezeptdatenbank. Auch viele Menschen mit Diabetes hat das Oktoberfest-Fieber erfasst. Damit sie ohne schwankende Blutzuckerwerte schunkeln können, empfehlen wir häufigere Kontrollen. Allen Münchnern und Zugereisten wünschen wir eine riesen Gaudi beim Oktoberfest und einen recht guten Appetit!

Heilung mit Stammzellen

Transfusionsmediziner sehen nach Erfolgen bei Knochenheilung auch Potentiale bei schlecht heilenden Wunden: Wenn der Knochen nicht heilt oder sich eine Wunde nicht schließt, könnten in Zukunft sogenannte mesenchymale Stammzellen (MSC) zum Einsatz kommen, die Transfusionsmediziner aus dem Knochenmark oder dem Fettgewebe isolieren. Bei Knochenheilungen wurde der Einsatz in Phase-2 Studien bereits erfolgreich am Menschen erprobt. Auch bei schlecht heilenden Wunden, wie beim diabetischen Fuß, könnten mesenchymale Stammzellen zum Einsatz kommen. Welche Chancen diese neue Zelltherapie bietet, diskutierten Experten auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) am 18. September in Mannheim. Der diabetische Fuß gehört zu den möglichen Einsatzgebieten mesenchymaler Stammzellen. Nachricht lesen

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Samstag, 21. September 2019

Nationale Diabetesstrategie – Kernpunkte eines nationalen Rahmenplans

Prof. Dr. Monika Kellerer Eine gute Patientenversorgung beginnt mit dem Medizinstudium: Mit dem Koalitionsvertrag haben sich die regierenden Parteien verpflichtet, eine Nationale Diabetes-Strategie (NDS) zu initiieren und damit dem Fortschreiten der Volkskrankheit Diabetes entgegenzuwirken. Nun sind seither fast zwei Jahre vergangen. In dieser Zeit sind circa eine Million Diabetes-Neuerkrankungen hinzugekommen, aber die NDS ist bislang noch immer nicht verabschiedet, geschweige denn umgesetzt worden. Vor dem Hintergrund der alarmierenden Prognose duldet die Etablierung einer nationalen Diabetes-Strategie keinen weiteren Aufschub. Die DDG hat zusammen mit diabetesDE und dem Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) zur Umsetzung der NDS ein Eckpunkte-Papier vorgelegt, das den Bundesländern Orientierung und Leitschnur für eigene Maßnahmen bieten kann. Nachricht lesen

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Freitag, 20. September 2019

Apothekenstärkungsgesetz im Bundesrat

Nachhaltige Versorgung in Deutschland sichern: Der Bundesrat beschäftigt sich heute mit dem Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheke. Zwei wichtige Versorgungsthemen stehen dabei auf der Agenda: die Rabattverträge und der einheitliche Abgabepreis bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Dazu sagt Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) e.V.: „Für eine dauerhaft optimale Patientenversorgung müssen wir die Arzneimittelliefersicherheit stärken. …“ Nachricht lesen

Dreiländertreffen Herzinsuffizienz in Würzburg

Von neuen Diabetesmedikamenten profitieren jetzt sogar Herzinsuffizienspatienten mit und ohne Diabetes: Vom 26. bis zum 28. September 2019 findet im Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg (DZHI) das Dreiländertreffen Herzinsuffizienz statt. Bei dem einzigen deutschsprachigen und doch internationalen Herzinsuffizienz-Kongress kommen praktizierende Kardiologen und Forscher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um über die Diagnostik und Therapie der Volkskrankheit Herzschwäche zu diskutieren. Thema: „Herzinsuffizienzmanagement – Eine Herausforderung für den Generalisten und den Spezialisten.“ Nachricht lesen

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Donnerstag, 19. September 2019

Erkrankungsrisiko für Typ-1-Diabetes sinkt mit zunehmendem Alter

Typ-1-Diabetes „Ein neues Modell zur Risikoabschätzung bei Kindern mit erhöhtem familiären Risiko für Typ-1-Diabetes zeigt, dass das Risiko, die Krankheit zu entwickeln, mit zunehmendem Alter exponentiell sinkt. Wenn bis zum Erreichen des Teenager-Alters keine Autoantikörper entwickelt wurden, sinkt das Risiko auf das Niveau der Allgemeinbevölkerung von 0,4 Prozent.“ Studien haben gezeigt, dass sich bei Kindern mit einem an Typ-1-Diabetes erkrankten Angehörigen ersten Grades das Risiko bis zum Teenager-Alter alle 3,5 Jahre halbiert. Mehr erfahren Sie unter: Diabetesinformationsdienst München. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

Diabetes – mitten im Leben

Wenn eine Diagnose das Leben der Betroffenen auf den Kopf stellt: Aktuell sind mehr als 7 Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt, darunter mehr als 32.500 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren sowie vier Millionen Patienten über 65 Jahren. Die Stoffwechselerkrankung betrifft Menschen in allen Altersgruppen und Lebenslagen und bedeutet einen großen Lebenseinschnitt. Wie sich die Krankheit mit dem Lebensalltag vereinbaren lässt und wie neue Therapien und Technologien die Betroffenen unterstützen können, steht im Mittelpunkt der 13. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Mehr als 3.500 Ärztinnen und Ärzte sowie Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams werden zum Kongress erwartet. Die Tagung findet vom 8. bis 9. November 2019 unter dem Motto „Diabetes – mitten im Leben“ im Congress Center Leipzig statt. Nachricht lesen

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Mittwoch, 18. September 2019

Diabetessymptome bei Kindern oft unerkannt

Professor Andreas Neu Zum Weltkindertag am 20. September fordern Diabetologen mehr Diabetes-Aufklärung bei Eltern: Zu Beginn einer Erkrankung bleiben die ersten Symptome eines Diabetes Typ 1 oft unerkannt. Häufig führt erst die Diabetische Ketoazidose (DKA) – eine mitunter lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung – zur Diagnose. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in Sachsen mehr als jedes dritte Kind mit Diabetes Typ 1 nur durch einen solchen ernsten Vorfall neudiagnostiziert wird. Abhilfe schaffen könnten staatlich geförderte Aufklärungsprogramme, die Eltern und Erzieher über die Symptome der Erkrankung informieren. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), eine systematische Aufklärung in die kinderärztliche Betreuung mitaufzunehmen. „In Deutschland leben etwa 32.500 Kinder und Jugendliche im Alter bis 19 Jahren mit Typ-1-Diabetes. In den kommenden 20 Jahren rechnen wir mit einer Verdoppelung der Neuerkrankungsrate“, sagt DDG Vizepräsident Professor Dr. med. Andreas Neu. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft plädiert deshalb für staatlich geförderte Maßnahmen zur Früherkennung. Nachricht lesen