Etwa 30.000 Schwangere in Deutschland von Herz-Komplikationen betroffen

Bei bis zu vier Prozent aller Schwangerschaften in Industrienationen treten Komplikationen aufgrund kardiovaskulärer Erkrankungen auf. Experten gehen für Deutschland von bis zu 30.000 betroffenen Patientinnen jährlich aus. Trotz dieser großen Zahl hat der behandelnde Arzt vergleichsweise selten mit derartigen Erkrankungen zu tun. Grund genug für die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), nun die Leitlinie „Herzerkrankungen in der Schwangerschaft“ zu veröffentlichen. Frauen, die schwanger sind oder werden wollen, sollten ihr Risiko für Herzerkrankungen gemeinsam mit ihrem Arzt abzuschätzen. Dazu gehöre auch die Frage, ob ein Bluthochdruck oder Diabetes vorliege, betonen Experten. Nachricht lesen