Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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„Stay at home!“ Einkäufe, Arztbesuche und Sport im Freien sind erlaubt. Ansonsten heißt es – trotz geplanter Lockerungen der Corona-Beschränkungen – weiterhin: „Zuhause bleiben!“. Das gilt ganz besonders für Senioren, Diabetiker und Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen. Bleiben Menschen mit Diabetes zuhause, haben sie wegen mangelnder Bewegung oft zu hohe Blutzuckerwerte. Wurde die Diabetestherapie an die bewegungsarme Zeit angepasst, sind die Werte wieder im Normbereich. Doch was passiert, wenn ein eiliger Einkauf erforderlich ist oder der Bus noch schnell erreicht werden muss? Jetzt lauert die Gefahr einer Unterzuckerung. Wir empfehlen, vor körperlichen Aktivitäten immer den Glukosespiegel zu testen. Mehr Tipps zur Vermeidung von Unterzuckerungen bietet unser Hypoglykämie-Tagebuch. Sie finden es exklusiv auf der DiabSite mit einem Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check. Kommen den Sie den Ursachen für Unterzuckerungen auf die Spur. Im Bereich Unterzuckerungen bieten wir weitere Infos.
Befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Anamnese wird nicht verlängert: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Freitag in Berlin beschlossen, dass die befristete Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung von Arbeitsunfähigkeit bei leichten Atemwegsbeschwerden am 19. April 2020 nicht verlängert wird. Damit gilt ab dem 20. April 2020 wieder, dass für die ärztliche Beurteilung, ob eine Versicherte oder ein Versicherter arbeitsunfähig ist und eine entsprechende Krankschreibung erhält, eine körperliche Untersuchung notwendig ist. Die Ausnahmeregelung war zur Vermeidung von Kontakten im Rahmen der Coronavirus-Pandemie eingeführt worden. Nachricht lesen
Patientinnen und Patienten können ärztliche Zweitmeinung zur empfohlenen Operation einholen: Patientinnen und Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom können sich vor einer Amputation an den unteren Extremitäten zukünftig eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einholen. Hierbei überprüft ein qualifizierter Zweitmeiner die medizinische Notwendigkeit des geplanten Eingriffs und berät zu konservativen und weniger invasiven Behandlungsmöglichkeiten. Die entsprechende Ergänzung der Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin. Zudem beauftragte der G-BA das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), wissenschaftlich fundierte und unabhängige Gesundheitsinformationen zum Thema Amputation beim Diabetischen Fußsyndrom zu erstellen und auf seiner Website zu veröffentlichen. Nachricht lesen
Das könnte Sie auch interessieren:
– Fußprobleme bei Diabetes – Amputationen vermeiden – Das Diabetes-Portal DiabSite im Gespräch mit Dr. Kristina Pralle.
Schnell digitale Alternativen zur Präsenzschulung „zulassen“ und honorieren: Die Diabetesberatung und -schulung befindet sich derzeit in einem Dilemma: Auf der einen Seite zählen Menschen mit Diabetes zu den Risikogruppen, die durch eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gefährdet sind; daher sollten sie gerade jetzt auf eine gute Blutzuckereinstellung achten. Auf der anderen Seite gelten auch für diese Patienten die wichtigen Kontaktbeschränkungen, die zur Folge haben, dass in vielen diabetologischen Praxen keine Gruppenschulungen mehr stattfinden. Damit entfällt, gerade im Hinblick auf eine optimale Stoffwechseleinstellung, ein wesentlicher Stützpfeiler der Patientenbegleitung, mahnt der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD). Nachricht lesen
Diabetikerinnen und Diabetiker sollten auch in Zeiten von Corona nicht auf wichtige Kontrollen beim Arzt verzichten. Das gilt für die Vorsorge beim Augenarzt, die Quartalsuntersuchung beim Diabetologen und – falls geboten – beim Herzspezialisten. Bei Erkältungssymptomen oder Anzeichen für einen Herzinfarkt unbedingt den Arzt oder die Telefonnummer 116117 anrufen. Nahezu alle Praxen sind auf Verdachtsfälle für eine Covid-19-Erkrankung gut vorbereitet und können andere Patienten getrennt von diesen behandeln. Unsere Tipps: Gehen Sie bei Beschwerden und zur Vorsorge zum Arzt, beachten Sie die bekannten Hygienemaßnahmen, halten Sie Abstand zu anderen Personen und bleiben Sie gesund.
Nationalakademie Leopoldina legt dritte Ad-hoc-Stellungnahme vor: Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina veröffentlicht heute eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie. Das angehängte Papier „Coronavirus-Pandemie – Die Krise nachhaltig überwinden“ behandelt die psychologischen, sozialen, rechtlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte der Pandemie und beschreibt Strategien, die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität beitragen können. Nachricht lesen
Apotheker klären über Grenzen der Antikörper-Schnelltests auf: Sich selbst auf eine Infektion mit Coronaviren zu testen, ist bislang nicht zuverlässig möglich. Selbsttests auf Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus könnten leicht zu Fehlinterpretationen führen. „Apotheker klären ihre Patienten über die Grenzen der Testsysteme auf. Wer den Verdacht hat, an Covid-19 erkrankt zu sein, sollte sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Ein Antikörper-Schnelltest kann keinen laboranalytischen Test ersetzen“, sagt Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Nachricht lesen
„Klagen Diabetiker über Völlegefühl, Schmerzen, Reflux oder Übelkeit sollte man immer auch eine Gastroparese abklären – unabhängig vom Typ und auch, wenn keine anderen Komplikationen bestehen. Eine verzögerte Magenentleerung tritt sowohl beim Typ-1- als auch beim Typ-2-Diabetes auf.“ Amerikanische Forscher untersuchen den Zusammenhang zwischen einer gestörten Magenentleerung und anderen Folgeschäden von Diabetes wie Retinopathie, Nephropathie oder periphere Neuropathie. Mehr erfahren Sie auf der folgenden Seite der Medical Tribune. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Für Menschen mit und ohne Diabetes wird Ostern 2020 ganz anders aussehen als gewohnt. Der Kirchgang entfällt; Ostermärsche sind gestrichen, und der Papst spendet seinen Segen „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis) nicht vor zehntausenden Besuchern auf dem Petersplatz, sondern beinahe allein. Osterbesuche bei Großeltern, Eltern und Freunden fallen aus. Nur Menschen in einem gemeinsamen Haushalt können sich in die Arme nehmen. Ostereier sollten Kinder lediglich in der Wohnung oder im eigenen Garten suchen. Ein kleiner Osterspaziergang ist erlaubt. Er könnte wegen der Abstandsregellungen jedoch zum Slalom werden. Was bleibt sind Telefonate mit Angehörigen und Freunden, ein Osterfrühstück im Kreis der Familie und die Hoffnung auf eine bessere Welt nach dieser schwierigen Zeit. Denken Sie in diesen Tagen an die Hilfsangebote von freundlichen Nachbarn, die Solidarität der Menschen, die Abstand halten, um Risikopatienten zu schützen, und die vielen kreativen Ideen, die gerade entstehen. Bleiben Sie optimistisch! Wir vom Diabetes-Portal DiabSite wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!
DDG gibt praktische Handlungsempfehlungen zur Diabetesversorgung heraus: Zu den häufigsten Begleiterkrankungen des Coronavirus SARS-CoV-2 zählen ein Diabetes mellitus und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für diese Betroffenen besteht im Falle einer Virusinfektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit akutem Lungen- oder Multiorganversagen. Aufgrund der hohen Infektionsrate bei Diabetespatientinnen und -patienten stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Ärztinnen und Ärzten praktische Empfehlungen zum Diabetes-Management bei einer COVID-19-Erkrankung zur Verfügung. Insbesondere sei auf Wechselwirkungen zwischen antidiabetischen und antiviralen Medikamenten sowie mögliche Komplikationen bei oralen Antidiabetika zu achten. Noch ist unklar, ob es einen kausalen Zusammenhang zwischen einem Diabetes und der COVID-19-Erkrankung gibt. Einzelne Arbeiten deuten beispielsweise auf eine mögliche Beziehung zwischen Coronavirus-Infektionen, ACE2-Expression und Glukosestoffwechsel hin. Klinische Studien hierzu stehen jedoch noch aus. Nachricht lesen