Einträge aus dem Jahr 2019

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Sonntag, 29. September 2019

Streckentest mit Diabetes

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Helferinnen beim Berlin-Marathon Berlin-Marathon 2019: Für DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff ist die Begleitung des Marathons zur liebgewonnenen Tradition geworden. Lange vor den schnellsten Läufern der Welt nutzt sie die abgesperrten Straßen für einen kurzen Walk, spricht mit Helfern und macht Fotos von den Vorbereitungen. Anschließend verfolgt sie den Run im Fernsehen und twittert unter:
#DiabSite. Werden die ersten Läufer/innen bei Kilometer 36 erwartet, steht sie mit ihrem Nachbarn an der Straße. Beim Versuch, die schnellen Marathonies mit der Kamera einzufangen, siegt in der Regel der Nachbar. Er kann es einfach und hat die meilenweit bessere Kamera. Eindrücke und Bilder vom 46. BMW BERLIN-MARATHON finden Sie hier:

Kartons mit Bio-Bananen Draußen war es noch trocken, als ich zum Test der Marathonstrecke und zur Fütterung meines Schrittzählers antrat. Schon bald traf ich fröhliche Helferinnen, die sich für ein Foto bereiterklärten. Überall waren Frauen und Männer ehrenamtlich damit beschäftigt, für die Teilnehmer/innen unzählige Bio-Bananen zu schälen, Äpfel in mundgerechte Stücke zu schneiden oder Trinkbecher zu füllen. Natürlich bin ich nur auf einem kleinen Abschnitt der 42,195 Kilometer langen Strecke gelaufen. Dort war die Stimmung trotz der vielen Arbeit ausgezeichnet.

Umweltfreundliche Becher Umweltbewusstsein zeigte der diesjährige Berlin-Marathon bei Bio-Bananen und bei Plastikbechern. Rund eine Million werden bei derartigen Laufveranstaltungen davon verbraucht. Sie sind recycelt. Auf jedem Becher stand: „I’m made from recycling Material“. Zur nochmaligen Verwendung konnten sie in speziellen Müllcontainern entsorgt werden. Zudem gab es Silikonbecher, die Läufer/innen an vielen Wasserstationen auffüllten. Das ist angesichts der Diskussionen um den Klimaschutz doch mal ein Weg in die richtige Richtung.

Kenenisa Bekele Den heutigen Berlin-Marathon gewann Kenenisa Bekele aus Äthiopien (Foto von 2016) nach einem atemberaubenden Sprint. Nur um zwei Sekunden schrammte er mit 02:01:41 Stunden am Weltrekord von Eliud Kipchoge im vergangenen Jahr vorbei. Interessiert verfolgten wir vom Diabetes-Portal DiabSite den Marathon weiter im TV und twitterten aktuelle Neuigkeiten. Ashete Bekere Bei den Frauen gewann die ebenfalls aus Äthiopien stammende Ashete Bekere (links im Bild). Auch hier gab es einen spannenden Sprint. Lange lief sie mit Sally Chepyego (re.) und Mare Dibaba (verdeckt hinter den beiden) gleich auf. Die deutschen Hoffnungen ruhten auf der aus Kenia stammenden und seit März 2019 deutschen Debütantin Melat Kejeta aus Kassel. Am Ende erreichte sie einen überraschenden 6. Platz und erlief sich damit auf Anhieb die Qualifikation für Olympia.

Wir vom Diabetes-Portal DiabSite waren für Sie beim Berlin-Marathon. Haben gleichzeitig unsere Schrittzähler mit mehr als 6.000 Schritten gefüttert und viele Beiträge unter: #DiabSite getwittert.

Dem Chip das Sehen beibringen

Durch Organs-on-a-Chip neue Therapien bei Diabetes oder Medikamente gegen die diabetische Retinopathie? Organs-on-a-Chip haben das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren. Forscherinnen und Forschern am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, verschiedene Gewebe auf Chips zu bringen. Der jüngste Clou: die Nachbildung menschlicher Netzhaut als Retina-Organoid. Im nächsten Schritt will das Forscherteam mit der Organ-on-a-Chip-Technologie die geschlechterspezifische Medizin erschließen. Nachricht lesen

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Samstag, 28. September 2019

„Zuckerkrankheit“ auch bei Hund und Katze

Webkater Dimi ohne Diabetes Diabetes mellitus ist bei Katzen die häufigste hormonelle Erkrankung: Die schlechte Nachricht zuerst: Etwa ein Prozent der Hunde und Katzen in Deutschland sind zuckerkrank – Tendenz steigend. Die gute Nachricht: Frühzeitig erkannt, lässt sich die „Zuckerkrankheit“ recht gut therapieren. Wer die Symptome richtig deutet und rechtzeitig zum Tierarzt geht, verhilft dem betroffenen Tier zu einem nahezu beschwerdefreien Leben. Nachricht lesen

Kleine Menschen erkranken häufiger an Diabetes

„Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Körpergröße und Erkrankungsrisiko. Überraschendes Phänomen: Das individuelle Diabetes-Risiko wird auch von der Körpergröße beeinflusst. Wie eine Studie nun bestätigt, erkranken kleinere Menschen häufiger an Diabetes Typ 2 als große. Ein möglicher Grund dafür: Kleine Personen haben im Schnitt offenbar mehr Leberfett und einen insgesamt ungünstigeren Stoffwechsel. Sie sollten im Rahmen der Früherkennung daher womöglich engmaschiger untersucht werden, so das Fazit des Teams.“ Mehr erfahren Sie auf der folgenden Seite von: scinexx®. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

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Freitag, 27. September 2019

Diabetikerin im Marathonfieber

Wasserbecher beim Berlin-Marathon Das letzte Wochenende im September steht vor der Tür. Für das Team des Diabetes-Portals DiabSite bietet es ein Highlight – den größten Marathon Deutschlands. Lange bevor die Profi- und Hobby-Läufer/innen kommen, wird DiabSite-Initiatorin, Helga Uphoff, die abgesperrten Straßen nutzen und ein kleines Stück auf der gut 42 Kilometer langen Strecke laufen. Später wird sie Interessierte unter: #DiabSite bei Twitter auf dem Laufenden halten. Rund eine Million Plastikbecher werden bei Laufveranstaltungen wie dem Berlin-Marathon verbraucht. Sie werden in diesem Jahr in speziellen Müllcontainern gesammelt. Zudem wird es wiederverwertbare Silikonbecher geben. Freuen Sie sich mit uns auf einen spannenden Berlin-Marathon 2019!

„Digitale Allianz Typ 2“ gegründet

Dr. med. Jens Kröger von diabetesDE Diabetes in Deutschland: Die Lücken in Versorgung, Prävention und Aufklärung sind evident, die Patientenzahlen werden massiv ansteigen, eine nationale Diabetesstrategie ist beauftragt, wird aber bislang nicht umgesetzt und ist auch nicht im Haushalt 2020 budgetiert – was ist bloß mit der Politik los?! Das fragen sich kopfschüttelnd immer mehr Patienten mit Diabetes, Angehörige und Risikopatienten. Laut einer aktuellen Umfrage von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe mit mehr als 1500 Menschen fühlen sich 86 Prozent der Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht angemessen in der Politik vertreten. Das will die neue „Digitale Allianz Typ 2“, ein Bündnis aus 16 Diabetesorganisationen und Fachverlagen, ändern! Sie hat sich nun zum Ziel gesetzt, den Patienten Stimme und Volumen zu verschaffen: „Unsere gemeinsame Vision ist es, den sieben Millionen Menschen mit Diabetes eine laute Stimme zu geben, damit sie direkt auf politische Prozesse Einfluss nehmen können. Wir hören Menschen mit Diabetes zu und helfen, ihr Leben zu verbessern“, erläutert Dr. med. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Nachricht lesen

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Donnerstag, 26. September 2019

Partnerschaft von Sanofi und Abbott

Kombinierte Glukosesensor- und Insulinabgabe-Technologie hilft Diabetes-Management zu verbessern: Sanofi und Abbott arbeiten zusammen, um Technologien zur Glukosemessung und Insulinverabreichung zu integrieren, die dazu beitragen können, das Diabetesmanagement von Betroffenen weiter zu vereinfachen. Die beiden Unternehmen verfolgen einen innovativen Ansatz der vernetzten Versorgung, über eine Kombination der revolutionären FreeStyle Libre Technologie von Abbott mit Informationen zur Insulindosierung für zukünftige Insulin-Smartpens, Titrierungs-Apps und einer Cloud-Software von Sanofi. Nachricht lesen

Herzinfarkt-Vorsorge

Lebensstil ändern – aber nicht alles auf einmal! Unser Lebensstil ist in großem Maße für die Entstehung der koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts, verantwortlich. Insbesondere Rauchen, Übergewicht, Mangel an Bewegung, ungesunde Ernährung mit zu viel Zucker, Kohlenhydraten und Fett sowie psychosozialer Stress führen zu den Risikokrankheiten Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Erbliche Faktoren kommen hinzu. „Jeder sollte sich beim regelmäßigen Gesundheits-Check ab 35 Jahren beim Hausarzt auf diese Risikofaktoren für eine Herz- oder Gefäßerkrankung untersuchen lassen. Damit senkt man sein Risiko einer schleichenden Gefährdung durch unerkannten Bluthochdruck, Verengungen der Herzkranzgefäße oder sich entwickelnde Herzrhythmusstörungen“, betont Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Erwachsenenkardiologie am Deutschen Herzzentrum München zum Weltherztag. Aktuell bietet die Herzstiftung ihren Herzinfarkt-Risikotest in neuer Überarbeitung zum Bestellen unter Tel. 069 – 955128400 oder unter bestellung@herzstiftung.de an. Nachricht lesen

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Mittwoch, 25. September 2019

Nationale Diabetes-Strategie

Politische Kräfte bündeln und wirksame Maßnahmen implementieren: Die Vermeidung von chronischen Krankheiten, die durch den Lebensstil, durch Umwelt- und Arbeitsbedingungen und die soziale Lage bedingt oder beeinflussbar sind, und die gute Versorgung von chronisch kranken Menschen haben eine hohe gesundheitspolitische Priorität. Mit dem Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD deshalb verpflichtet, verstärkt gegen sogenannte Volkskrankheiten vorzugehen und dazu auch eine Nationale Diabetes-Strategie zu initiieren. Als Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker der Koalitionsfraktionen im Bundestag beraten wir derzeit die wesentlichen Bestandteile, die eine Nationale Diabetes-Strategie der Bundesregierung aus unserer Sicht haben sollte. Dem Ergebnis unserer Beratungen kann und möchte ich nicht vorgreifen. Nachricht lesen

Nutri-Score motiviert Lebensmittelhersteller zu gesünderen Produkten

Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) Aldi Schweiz führt Nutri-Score auf Eigenmarken ein: Die Lebensmittelampel Nutri-Score motiviert Lebensmittelhersteller, ihre Produkte gesünder zu gestalten. Das zeigt sich gerade in Frankreich: Die Supermarktkette Intermarché hat angekündigt, die Rezepturen von über 900 Eigenprodukten zu verändern – so dass diese die Nutri-Score-Bewertung A, B oder C bekommen (gesundheitlich sehr günstig bis mittelmäßig). Zeitgleich senkt die belgische Supermarktkette Delhaize die Preise für 100 Produkte mit Nutri-Score A und B um 20 bis 50 %. „Der Nutri-Score löst offenbar im Ausland einen Innovations- und Marketingschub in Richtung gesunde Ernährung aus“, sagt Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). „Genau diesen brauchen wir auch in Deutschland dringend.“ Nachricht lesen