Einträge der Kategorie 'Schritte zählen'

Jeder Schritt zählt - für Diabetiker und die Diabetes-Prävention. Körperliche Aktivität und die richtige Ernährung gehören zu einem gesunden Lebensstil. Hier möchte ich Sie zu mehr Bewegung motivieren. Um einen Beitrag zu kommentieren, bitte einfach auf die Überschrift klicken und einen Kommentar schreiben.

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Freitag, 19. Oktober 2018

Diabetikerin muss ihrem inneren Schweinehund gratulieren

Menschen mit Diabetes brauchen viel Disziplin für die Therapie. Gleichzeitig sollten sie andere Gesundheitsaspekte im Auge behalten. Viel Bewegung ist einer davon. Damit Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, regelmäßig läuft, hat sie sich einen Schrittzähler zugelegt. Der animiert sie oft zum Spaziergang, aber nicht immer. Warum sie am vergangen Sonntag nicht einmal 1000 Schritte geschafft hat und ihrem inneren Schweinehund gratulieren muss, erfahren Sie hier:

Es gab keinen Grund, am letzten Sonntag nicht die Sportschuhe anzuziehen und ein paar Schritte zu laufen. Die Sonne schien bei angenehmen Temperaturen. Nur ich hatte einfach keine Lust das herrliche Wetter zu genießen. Nach dem späten Aufstehen sah ich, dass noch viel Arbeit auf mich wartete. Nachdem ich einen Teil davon erledigt hatte, war ich noch immer unzufrieden.

Anschließend machten mir zu viele E-Mails in der Inbox Sorgen. Ihre Bearbeitung brauchte Stunden. Danach hatte ich Hunger und bereitete mir ein köstliches Mittagessen. An Laufen konnte ich dann nicht mehr denken. Entspannung und weitere Beiträge für das Diabetes-Portal DiabSite standen auf meinem Programm. Trotzdem hat es mich geärgert, dass mein innerer Schweinehund einen Sieg verbuchen konnte.

Doch disziplinierte Diabetiker lassen sich davon nicht unterkriegen und laufen am nächsten Tag ein paar Schritte mehr. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg im Kampf gegen den inneren Schweinehund!

Sie können diesen Beitrag kommentieren und uns mitteilen, wie Sie mit solchen Motivationskrisen umgehen. Klicken Sie dazu auf die Überschrift des Beitrags und füllen Sie einfach das Formular am Seitenende aus.

Ihre Helga Uphoff

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Freitag, 5. Oktober 2018

Schrittzähler bei europäischem Diabetes-Kongress gefüttert

Europäischer Diabetes-Kongress in Berlin Vom 1. bis 5. Oktober fand in Berlin der Kongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD) statt. Dieses “Heimspiel” konnte sich die DiabSite-Redaktion nicht entgehen lassen. Für Sie vor Ort sein, Neues erfahren und nützliche Kontakte knüpfen: Diese Aufgaben erledigen wir im Hintergrund. Dann gibt es manchmal auch verspätet Beiträge auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Denn wer den ganzen Tag viele Schritte durch Kongresszentren gelaufen ist, braucht auch mal eine kleine Pause. Wie die DiabSite-Initiatorin ihren Schrittzähler beim Kongress gefüttert hat, erfahren Sie hier:

Zum Glück bin ich am vergangenen Montag früh aufgestanden. Denn der Bus, den ich nehmen wollte, kam wegen der Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit nicht. Bis zur Bushaltestelle war es schon ein kleiner Weg. Jetzt durfte ich noch zum Bahnhof Zoo laufen, um mit der S-Bahn zum Kongress zu kommen. Dann war es zwar nicht mehr weit zur Messe Berlin und zur Anmeldung, aber wo ist das Pressezentrum?

Die Veranstaltungen fanden zum Teil im City Cube, aber vor allem in der Messe Berlin statt. Wer sich am ersten Tag nicht auskennt, läuft über lange Flure und viele Treppen vergeblich. So ging es auch mir. Am Ende des Tages war ich über nur 16.000 Schritte fast erstaunt. Doch auch die folgenden Kongresstage brachten mir jeweils mehr als 10.000 Schritte. So konnte sich mein Schrittzähler über eine reichliche Fütterung freuen. Wir haben bereits Neues vom Kongress berichtet. Und schon bald werden Sie mehr erfahren.

Ihre Helga Uphoff

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Samstag, 22. September 2018

Berlin-Marathon - Diabetikerin testet die Strecke

Wasserbecher für Läufer beim Berlin-Marathon Am letzten Wochenende war es wieder soweit: Umzingelt von zehntausenden Läuferinnen und Läufern kam die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite nicht aus dem inneren Kreis der Marathonstrecke heraus. Nur mit der U-Bahn hätte sie das Areal verlassen können. Doch wer will das schon, wenn die schnellsten Menschen der Welt direkt an einem vorbei laufen? Helga Uphoff, Initiatorin der DiabSite, jedenfalls nicht. Auch in diesem Jahr hat sie die Strecke rund zwei Stunden vor dem Start des Marathons getestet und dabei ihren Schrittzähler gefüttert. Ob alles gut vorbereitet war und welche Rekorde beim Berlin-Marathon aufgestellt wurden, erfahren Sie hier:

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Rote Ampel Einen Kilometer auf der Strecke des Berlin-Marathons laufen. Für mich war es wieder ein beeindruckendes Erlebnis. “Genau hier werden gleich die schnellsten Läuferinnen und Läufer der Welt um Medaillen kämpfen”, dachte ich. Auch bei den zehntausenden Freizeitläufern waren meine Gedanken. “Haben sie bei Kilometer 36 noch ihre persönliche Bestzeit im Kopf, oder wollen sie nur noch das Ziel erreichen?” Und so eine Ampel hält bei abgesperrten Straßen selbst mich nicht auf.

Ideallinie zum Laufen Längst waren die Striche für die ideale Lauflinie der Marathonis auf die Straße gemalt, als ich am Sonntag die Strecke testete. Anders als im letzten Jahr war das Wetter ideal für einen neuen Weltrekord. An der Versorgungsstation Die Johanniter hatten Helfer hunderte Becher mit Wasser gefüllt. Auch die Johanniter bereiteten sich für Notfälle vor. “Besonders beim Stopp zum Trinken kann ein Läufer schon mal Schwierigkeiten mit dem Kreislauf bekommen”, berichteten sie. Die Stimmung war hervorragend. Überall freute man sich schon auf die Läufer. Aber jetzt musste ich mich beeilen, um den Marathon-Start nicht im Fernsehen zu verpassen. Schließlich twittern wir stets aktuell vom Berlin-Marathon.

Eliud Kipchoge aus Kenia Beim 45. Berlin-Marathon sind gleich mehrere Bestmarken gefallen: Eliud Kipchoge aus Kenia lief einen fabelhaften neuen Weltrekord in 2:01:39. Seine Landsfrau Gladys Cherono hat einen neuen Streckenrekord aufstellte. Und schließlich waren mit insgesamt 44.389  Läuferinnen und Läufern mehr Teilnehmer angetreten als bei jedem anderen Berlin-Marathon. Und mit 40.775 kamen auch mehr ins Ziel als je zuvor.

Da die Initiatorin der DiabSite lediglich einen Kilometer auf der Marathonstrecke gelaufen ist, zeigte ihr Schrittzähler am Ende des Tages nur 6.000 Schritte an. Leider wissen wir nicht, was er nach den gut 42 Kilometern auf dem Display präsentieren würde. Bestimmt kann uns das jemand im kommenden Jahr berichten.

Ihre Helga Uphoff

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Freitag, 8. Juni 2018

Diabetes Kongress - Schrittzähler-Rekord am 1. Tag

Diabetes-Kongress Flaggen Auf der DiabSite konnten Sie schon viel Neues vom Diabetes Kongress 2018 erfahren. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff war auch in diesem Jahr selbst vor Ort. Sie nutzt solche Veranstaltungen gern, um sich zu informieren, Menschen zu treffen, und ganz nebenbei ihren Schrittzähler zu füttern. Die angestrebten 10.000 Schritte sind in großen Messezentren schnell erreicht. Als Journalistin besuchte sie Symposien und Pressekonferenzen, sprach mit Wissenschaftlern, suchte nach Neuem in der großen Industrieausstellung und schaute immer wieder mal im Pressezentrum vorbei. Warum sie sich in diesem Jahr die Sohlen besonders heiß gelaufen hat, erfahren Sie hier:

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Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft Schon früh machte ich mich am 9. Mai auf den Weg zum Kongress im CityCube Berlin. Als Berlinerin hätte ich das neue Messezentrum eigentlich problemlos finden müssen. Wäre ich - wie die meisten Besucher - mit der S-Bahn gefahren, hätte ich einfach den beschrifteten Fußabdrücken auf dem Bürgersteig folgen können. Doch ich wollte nicht umsteigen und nahm die U-Bahn. Das brachte mir rund 3.000 zusätzliche Schritte ein. Der in diesem Jahr erstmals veranstaltete Schülertag hatte schon begonnen und war gut besucht.

Vorträge gesunde Ernährung Interessiert verfolgten ausgewählte Schülerinnen und Schüler Vorträge von Experten und nahmen an sportlichen Aktivitäten wie Breakdance teil. Ob sie alles richtig gelernt hatten wollte ich von ihnen wissen. Mich persönlich überzeugte das Ergebnis der Befragung nicht ganz. Der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes Schüler in Bewegung blieb verschwommen. Denn auch die Lehrerinnen und Lehrer, die das Thema vorher im Unterricht angesprochen hatten, waren vor allem beim Typ-1-Diabetes unsicher. Dennoch haben die Schüler viel über Diabetes und gesunde Ernährung erfahren und sich zudem bewegt. Wir von der DiabSite wünschen uns, dass der Schülertag im nächsten Jahr noch etwas besser vorbereitet wird.

Für mich ging es weiter zur Anmeldung in der Pressestelle. Dann konnte ich mir in den Messehallen die große Industrieausstellung ansehen. Da es noch so früh war, wollte ich ungestört Fotos machen. Doch nach dem dritten Bild versagte die Kamera ihren Dienst.

Wenig später nahm ich an einer Pressekonferenz ganz in der Nähe meiner Wohnung teil. Auf dem Weg dorthin musste ich viel laufen. Mein Schrittzähler freute sich über die großzügige Fütterung. Nach der Veranstaltung lief ich schnell zu dem Laden, in dem ich die Kamera gekauft hatte. Leider konnte diese nicht kurzfristig repariert werden. Wieder auf dem Kongress angekommen fand ich einen Ort, um meine Kleidung und Schuhe zu wechseln. Per Bus-Shuttle gelangte ich schließlich zu einer Abendveranstaltung am Brandenburger Tor.

Schrittzähler-Rekord Stolz konnte ich gegen Mitternacht einen neuen Rekord auf meinem Schrittzähler sehen. Erstmals bin ich an einem Tag mehr als 20.000 Schritte gelaufen. Steigern auch Sie Ihre täglichen Schritte. Nehmen Sie die Treppe statt der Rolltreppe, steigen Sie auf dem Weg zur Arbeit mit Bus oder Bahn eine Station früher aus, oder machen Sie abends noch einen Spaziergang, So können auch Sie Ihren Schrittzähler erfolgreich füttern.

Ihre Helga Uphoff

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Samstag, 31. März 2018

Diabetikerin begegnet Frühlingsgefühlen beim Laufen

Spatzenhauptstadt Berlin Ja, im Winter hat der innere Schweinehund von DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff den ein oder anderen Sieg davongetragen. Im Frühjahr sinken seine Chancen jedoch deutlich. Gestern hat Frau Uphoff ihren Schrittzähler wieder gefüttert. Dabei sind ihr überall Frühlingsgefühle begegnet. Davon waren Menschen und Tiere betroffen. Was die Macherin des Diabetes-Portals DiabSite beim Laufen gesehen hat, erfahren Sie hier:

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Am gestrigen Karfreitag konnte ich einfach nicht anders. Das schöne Wetter, das den Frühling erahnen ließ, musste ich nutzen, um endlich wieder meinen Schrittzähler zu füttern. Die Sonne hatte viele Berlinerinnen und Berliner auf die Straßen und in Parks gelockt. Manche liefen flirtend Hand in Hand. Einige umarmten und küssten sich sogar. Es schien, als seien mit einem Schlag überall die Frühlingsgefühle erwacht.

Und die gibt’s tatsächlich bei Mensch und Tier, versichert der Hormonbiologe Prof. Alexander Lerchl auf Berlin.de. Wen wundert es da, das in der Sonne auch einige Spatzen für Nachwuchs sorgen wollten. Wir beobachteten ein Paar unter einem Busch. Lauthals versuchte das Männchen, seine Partnerin zu begatten. So wird Berlin wohl auch weiterhin Europas Spatzen-Hauptstadt bleiben

Glücklich über den Sieg gegen den inneren Schweinehund und den schönen Spaziergang kam ich mit mehr als 4.000 Schritten heim.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich einen bewegten und schönen Frühling!

Ihre Helga Uphoff

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Sonntag, 29. Oktober 2017

Berliner Diabetikerin und Herbststurm “Herwart”

Bäume im Herbst Sturm “Herwart” fegte heute über Europa und hinterließ Tote, Verletzte, abgedeckte Häuser, umgestürzte Gerüste, Überflutungen und kahle Bäume. Vor allem im Norden und Osten Deutschlands fielen zahlreiche Bahnverbindungen aus. In Berlin hatte die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen den Ausnahmezustand ausgerufen und die Bevölkerung gebeten, das Haus nach Möglichkeit nicht zu verlassen. Da muss die sonntägliche Fütterung des Schrittzählers wohl ausfallen, dachte sich Helga Uphoff. Ob die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, ihren Schrittzähler wirklich auf Diät gesetzt hat, erfahren Sie hier:

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Stürmisch und regnerisch war schon die Nacht in Berlin. Doch am Sonntagmorgen nahm Sturm “Herwart” erst so richtig Fahrt auf. Ein Baugerüst kippte im Stadtteil Schöneberg um und verletzt einen Jogger schwer. Da auch die DiabSite-Redaktion in Schöneberg ansässig ist, verzichtete ich auf das Laufen und machte es mir lieber zuhause gemütlich - im Sessel sitzend mit einem guten Buch und einer duftenden Tasse Tee. Doch auf den ruhigen Sonntag hatte ich mich zu früh gefreut.

kahler Baum Am Nachmittag war der ganze Spuk schon vorbei. Wind und Regen hatten nachgelassen, die Wolkendecke war aufgebrochen und plötzlich kam sogar die Sonne raus. Also lief Ich los. Es gab schließlich keinen Grund mehr, dem Schrittzähler sein Futter zu verweigern. Blätter im Herbst Sturm “Herwart” war mit Starkregen und orkanartigen Böen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde durch Berlin geweht. Die Folgen waren nicht zu übersehen. Überall lagen Blätter und Werbeaufsteller waren umgefallen. Zum ersten Mal in diesem Herbst sah ich Bäume, an denen kein einziges Blatt mehr hing. Sie lagen alle am Boden. Die Berliner Stadtreinigung wird lange brauchen, das ganze Laub einzusammeln.

Baum mit Blättern Zum Glück gab es auch noch Bäume, an denen grüne und bunte Blätter hingen, die in der Sonne leuchteten. Ich lief weiter und erfreute mich an ihnen ebenso, wie an den Blätterhaufen auf der Straße, die so schön rascheln. Am Abend wurde mein Sieg gegen den inneren Schweinehund deutlich. Statt des herbstlichen Minimums von 2.000 Schritten hatte ich mehr als 4.000 erreicht. So macht Bewegung auch in stürmischen Zeiten Spaß!

Ihre Helga Uphoff

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Samstag, 30. September 2017

Marathon, Wahl und Volksentscheid bewegten Berliner Diabetikerin

Wahl- und Marathonsonntag in Berlin Am letzten Sonntag war in der Hauptstadt richtig was los. Hinter den Absperrgittern für den Marathon standen die Wahlplakate. So mancher, der den Hürdenlauf zum Wahllokal geschafft hatte, machte erst einmal symbolisch drei Kreuze bevor er seine Erst- und Zweitstimme abgab, um sich schließlich für oder gegen die Offenhaltung des Flughafens Tegel zu entscheiden. Viel Action: Die brachte auch Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, auf Trapp. Sie musste früh aufstehen, um vor dem Probelauf auf der Marathon-Strecke im Wahllokal ihre drei Kreuze zu machen. Wie sie ihren Schrittzähler und kurz darauf den Twitter-Account @DiabSite “fütterte”, erfahren Sie hier:

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Ideale Lauflienie für Marathon Es war noch dunkel, als ich aus den Federn kroch. Jetzt schnell ins Bad, frühstücken und ab ins Wahllokal. Dort machte ich im Marathon-Tempo meine drei Kreuze für die Bundestagswahl und den Volksentscheid. Der Weg zur abgesperrten Martin-Luther-Straße war nicht Marathonhelfer am Versorgungsstand weit. Einige hundert Meter lief ich bei Nebel und Nieselregen auf der Ideallinie der Profis. Gut gelaunt bauten Helfer am Versorgungsstand schon Trinkbecher und Bananen auf. Die vielen Pfützen auf der Straße störten mich beim Walken nicht. Doch den schnellsten Marathon-Läufern der Welt bereitete das Wetter einige Probleme. Schließlich waren sie hier mit 25 km/h unterwegs.

Kipchoge und Adola (vorn) Jetzt musste ich mich sputen, um den Start des 44. Berlin-Marathons am Rechner zu verfolgen. Die ersten 5.000 Schritte hatte ich bereits geschafft. Die Spitzenläufer: Wilson Kipsang, Eliud Kipchoge (li.), Kenenisa Bekele und der Newcomer Guye Adola (rechts im Bild) starteten schnell. Gleichzeitig verfolgte ich das Rennen und twitterte wichtige Zwischenergebnisse. Wieder verzeichnete Berlin mit rund 44.000 Läufern einen Teilnehmerrekord. Es ist der schnellste Marathon der Welt. Als die ersten Läufer bei Kilometer 30 waren, musste ich schon wieder raus, denn bald würden sie ganz in meiner Nähe vorbeilaufen. Ich wollte die möglichen Sieger mit der Kamera einfangen. Dies gelang jedoch wieder nur meinem freundlichen Nachbarn Jochen Scholz. Kipchoge und Adola lagen nah beieinander. Bekele und Kipsang hatten hier bereits aufgegeben.

Eliud Kipchoge Nachdem ich die ersten Läuferinnen und Läufer bei Kilometer 36 angefeuert hatte, lief ich wieder zurück, um zuhause den Zieleinlauf zu sehen und zu twittern. Eliud Kipchoge erreichte nach 02:03:32 als 1. das Brandenburger Tor. Anna Hahne Ganze 14 Sekunden später lief Guye Adola über die Ziellinie. Auch für Anna Hahner lief es heute gut. Als 5. bei den Frauen erreichte sie die Qualifikation für die Leichtathletik-EM 2018 in Berlin. Ein gelungenes Comeback nach langer Verletzungspause.

Meinen Schrittzähler hatte ich mit weit über 6.000 Schritten gut gefüttert. Doch die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite war weiter im Stress. Wir haben noch eine Nachricht veröffentlicht und einen interessanten Beitrag aus dem Netz gefischt. Dann kamen schon die ersten Prognosen zur Bundestagswahl. Alle Ergebnisse zur Wahl und zum Volksentscheid sind inzwischen bekannt. Es bleibt spannend. Wird es Neuwahlen oder doch noch eine Koalition ohne die SPD geben?

Ihre Helga Uphoff

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Samstag, 9. September 2017

Diabetes ein Thema beim Bürgerfest des Bundespräsidenten

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Bundespräsident Steinmeier Heute hat der Bundespräsident alle zum Bürgerfest ins Schloss Bellevue eingeladen. Viele kamen. Trotz Nieselregens war die Stimmung gut. Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender betraten gut gelaunt die Terrasse des Schlosses. Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender Nach einem Abstecher zum Nachwuchs der freiwilligen Feuerwehr gingen sie zur Bühne. Dort hatten zuvor Musiker der Neuen Philharmonie Klassik gespielt. Steinmeier hieß die Besucher willkommen und forderte jeden auf: “Nehmt das vornehmste Bürgerrecht wahr und geht wählen!”. Am Stand von Sanofi hatten bis dahin schon viele den Diabetes-Risikocheck gemacht. Wir vom Diabetes-Portal DiabSite waren für Sie vor Ort, haben den Bundespräsidenten hautnah erlebt und ganz nebenbei unsere Schrittzähler mit weit über 7.000  Schritten gefüttert.

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Montag, 14. August 2017

Oldtimer motivieren Diabetes-Oldies zum Laufen

alter Hanomag Sonntag, 18. Juni 2017, strahlender Sonnenschein: Die beiden älteren Damen aus der DiabSite-Redaktion überlegen, was sie dazu bringen könnte, das bequeme Sofa zu verlassen? Gerne würden sie laufen und dabei ihre Schrittzähler “füttern”. Aber nur für die Gesundheit ist ihnen das zu langweilig. Sie wollen beim Laufen etwas Schönes sehen und möglichst viel erleben. Auf der Suche nach spannenden Veranstaltungen werden die beiden Diabetes-Oldies mit Diabetes schnell fündig. Ihr Ziel werden die “Classic Days Berlin” sein - eine Oldtimer-Show auf dem Kurfürstendamm. Sie passt gut zum nicht mehr ganz jungen DiabSite-Team. Warum sich der Ausflug gelohnt hat, erfahren Sie hier:

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glänzender alter Daimler Schnell verstauten wir Sport-BEs, Scanner für die Glukosemessung und alles, was ein Diabetiker unterwegs braucht in unseren Taschen. Mit Laufschuhen und Schrittzählern ging’s los! Das Publikum der Classic Days Berlin ist gemischt. Viele ältere Leute - wie wir - begutachteten Autos und Motorräder von damals. Einige waren elegant gekleidet, andere bevorzugten angesichts des schönen Wetters ein eher lässiges Outfit. Motorrad Harley Davidson An den glänzenden Karosserien schlenderten auch zahlreiche Familien, junge Menschen mit bunten Haaren und bärtige, oft langhaarige Harley-Fahrer vorbei. Neben Autos und Motorrädern entdeckten wir auch Nutzfahrzeuge wie Transporter, Busse und Traktoren aus früheren Zeiten. Die alten Fahrzeuge und das bunte Treiben waren die reinste Freude. Unsere Schrittzähler hatten wir darüber ganz vergessen.

Motor vom Opel GT Qualifier Vor offenen Motorhauben kamen Oldtimer-Fans ins Schwärmen. So vor diesem knallroten Opel GT Qualifier. Es wurde diskutiert, gelacht und gefachsimpelt. Bei vielen Besuchern wurden Erinnerungen wach. VW Käfer CabrioIhre Augen leuchteten. Beim Anblick dieses VW Käfer Cabrios (Bild rechts) wanderten auch meine Gedanken gut 40 Jahre zurück. Denn von genau so einem Cabrio in post-gelb habe ich damals geträumt. Ich hatte den Führerschein gerade in der Tasche und war noch in der Ausbildung. Leisten konnte ich mir deshalb nur eine gebrauchte Ente, genauer gesagt, einen grasgrünen Citroën 2CV.

Motorrad mit Beiwagen Können Sie sich noch an solche Motorräder mit Beiwagen erinnern? Ein freundliches, älteres Ehepaar konnte es gut. “Als frisch Verliebte sind wir mit so einem Motorrad bis nach Italien gefahren. Eine Woche lang zelten, Schmetterlinge im Bauch und ebenso viel Sonne im Herzen wie am Himmel.”, erklärte er strahlend. “Ja,” bestätigte seine Frau. “Und anschließend mussten wir heiraten, weil in dem Urlaub bereits unsere Tochter entstanden ist.” Sie lachten und küssten sich. Offensichtlich hält die große Liebe noch immer.

Mercedes 300 SL Wir gingen weiter und bestaunten die edle Innenausstattung eines Mercedes 300 SL. Mit so etwas konnten Männer bei Frauen früher richtig Eindruck schinden. Dann hatten wir Durst und Lust auf eine kleine Pause. Mit einem großen Glas Wasser setzten wir uns an einen Tisch. Schnell kamen wir auch dort mit anderen Besuchern ins Gespräch. Sie erzählten von ihren alten Autos und den zahlreichen Erlebnissen damit. Unsere Glukosewerte hatten wir zwischendurch oft kontrolliert, doch die Schrittzähler fielen uns erst jetzt wieder ein. Die angestrebten 10.000 Schritte hatten wir natürlich längst überschritten.

Senior mit Roller Als wir aufgestanden waren, begegneten wir diesem Senior mit seinem schicken grünen Tretroller. Wir fragten ihn nach seinem zarten Alter. “78 Jahre”, antwortete er stolz und gestattete uns ein Foto zur Veröffentlichung im Internet. Eindrucksvoll beweist dieser rüstige Rentner, dass auch ältere Menschen noch körperlich aktiv sein können. Ein Typ-2-Diabetiker ist er ganz gewiss nicht.

Oldtimer von Mercedes-Benz Auf dem Heimweg besuchten wir noch einmal unseren heimlichen Favoriten der Classic Days Berlin. Es war dieser Oldtimer von Mercedes-Benz. Er bietet zwei Reservereifen und oberhalb der Windschutzscheibe angebrachte Scheibenwischer. Die Rückspiegel sind ungewöhnlich angebracht - jedenfalls für heutige Verhältnisse. Und schauen Sie sich im großen Bild mal an, wie die Tür geöffnet wird. Dieses Auto ist eben noch eines mit Charakter.

Viele neue Eindrücke, nette Begegnungen und mehr als 14.000 Schritte hatte uns dieser Ausflug beschert. Wir hatten wieder einmal unseren inneren Schweinehund besiegt und waren rundum zufrieden. Wer jetzt noch mehr über Oldtimer erfahren will, besucht den Beitrag: Power Walk der Diabetes-Oldies zu Oldtimern in diesem Diabetes-Weblog.

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Birgit Ruben und Helga Uphoff

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Samstag, 1. April 2017

Diabetikerinnen füttern Schrittzähler im Zoo - Folge 3

Brillenpinguine Endlich Frühling! In den dunklen Herbst- und Wintermonaten hat der innere Schweinehund wohl bei vielen Menschen den einen oder anderen Sieg davongetragen. Auch bei uns. Doch das ist jetzt vorbei! Die Sonne lacht und wärmt sogar schon etwas. Lange Spaziergänge, mit denen Schrittzähler “gefüttert” werden, genießt die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite nun wieder. Bevor sie jedoch von neuen Erlebnissen berichtet, liefert sie endlich die 3. Folge von “Diabetikerinnen füttern Schrittzähler im Zoo”, auf die Besucherinnen und Besucher lange warten mussten. Im Mittelpunkt der 1. Folge standen Elefanten, Wasserschweine und Pampashasen. In der 2. Folge ging es um wilde Guanakos, Geheimnisse der Kängurus und die Streifen der Zebras. Jede Menge Schweine, Pinguine und Seelöwen sind die Stars der dritten und letzten Folge, die nun hier zu lesen ist.

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Pinguine mit Fischreiher “Nach dem Essen sollst Du ruh’n oder 1.000 Schritte tun!” Als wir eine Kleinigkeit gegessen hatten, setzten wir unseren Weg durch den Zoo Berlin fort. Das Wetter war herrlich und wir dachten nicht im Entferntesten daran, uns mit 1.000 Schritten zu begnügen. Außerdem wollten wir vor dem Höhepunkt unseres Zoobesuchs noch einige Tiere sehen. So machten wir uns auf zur Kolonie der Brillenpinguine. Da ist immer etwas los. An diesem Sonntag hatten sie Besuch von einem Fischreiher. Obwohl der stolze Vogel, auch Graureiher genannt, fast einen Meter misst, hält er die kleinen, flugunfähigen Pinguine nicht von der Körperpflege ab. Nun ja, sie passen auch nicht in sein Beuteschema. Brillenpiguin Während alle anderen Arten der großen Pinguinfamilie sich mit einer dicken Fettschicht und drei wasserdichten Schichten Federn vor der Kälte schützen, macht dem Brillenpinguin, der heute noch in freier Wildbahn an den sonnigen Küsten Afrikas lebt, eher die Hitze zu schaffen. Für Abkühlung sorgt bei ihm ein rosa Fleck über den Augen. Dem verdanken sie übrigens ihren deutschen Namen. Streift der Wind über diesen unbefiederten Hautfleck, wird das Blut abgekühlt. Mehr über Brillenpinguine erfahren Sie bei Wikipedia und unter www.tierchenwelt.de im Internet.

Weißbartpekari Vor unserer nächsten Station, den Schweinen, kümmerten wir uns um unseren Diabetes und die Schrittzähler, um deren “Fütterung” es schließlich ging. Die Glukosewerte waren leicht erhöht. Gerade richtig für viele weitere Schritte. Der anschließende Blick auf die Schrittzähler löste Jubel aus. Die empfohlenen 10.000 Schritte pro Tag hatten wir schon erreicht. “Hallo Schwein Schwein!”, riefen wir wie die Tierpfleger in der TV-Serie “Panda, Gorilla und Co.”. Doch mit unserer Freude konnten wir die Weißbartpekaris nicht anstecken. Ein Elterntier suchte im Sand gelangweilt nach etwas Essbarem. Die Allesfresser lieben den tropischen Regenwald, halten sich aber auch in Trockenwäldern und Savannen auf. Und was ist das für ein süßer Borstenhaufen? Jungtiere der Weißbartpekaris Die im Mai geborenen Jungtiere hatten sich für ein Nickerchen in der Sonne zusammengekuschelt. Mit damals gerade einmal drei Monaten strahlten sie Ruhe und Zufriedenheit aus. Dabei können Pekaris ganz schön garstig sein. Gegen Fressfeinde wehren sie sich, in dem sie in großer Zahl zum Angriff übergehen. Unter dem Motto: “Gemeinsam sind wir stark!” können sie sogar Pumas und Jaguare in die Flucht schlagen, schreibt Wikipedia. Außerdem gibt es bei den Weißbartpekaris immer einen Loser in der Gruppe. An dem leben sie ihre Aggressionen aus, wie der Tagesspiegel zu berichten weiß.

Pinselohrschwein Wie die Weißbartpekaris kommen die Pinselohrschweine aus Afrika. Sie sind ebenfalls Paarhufer und auch in ihrer Heimat oft in der Nähe von Menschen anzutreffen, denn nicht nur im Wald, sondern auch auf Feldern und Äckern finden diese Allesfresser ihre Nahrung. Jugtier der Pinselohrschweine Sie gehören zu den auffälligsten und schönsten Schweinearten im Tierreich. Das rotbraune Fell mit dem langen, weißen Aalstrich auf dem Rücken erkennt man schon bei Jungtieren. Dieses hier wagte sich mutig ganz nah an die Absperrung für Besucher. Wir haben noch einige andere Schweine gesehen, aber am besten gefallen hat uns das Borneo-Bartschwein. Mit seinem langen Rüssel, den winzigen Ohren und dem dichten Büschel weiß-gelber Haare im Gesicht Borneo-Bartschwein ist es nicht gerade hübsch. Doch wie lange können wir uns diese urwüchsigen Tiere mit der Steinzeitoptik noch ansehen? In ihrer Heimat Borneo werden sie gejagt und selbst in Zoos sind sie vom Aussterben bedroht. Das meistens tagaktive Bartschwein ist schlanker als andere Schweine. Vielleicht weil es in seiner südostasiatischen Heimat lange Wanderungen unternimmt. Es hat aber keinen Schrittzähler, wie uns ein Tierpfleger lächelnd versicherte.

Kalifornische Seelöwen Wir haben bei diesem Zoobesuch wirklich viel gesehen und freuen uns sehr, nun zum Höhepunkt des Tages zu kommen. Die kommentierte Fütterung der Kalifornischen Seelöwen ist ein Publikumsmagnet im Zoo Berlin. Um einen guten Platz am Zaun zu ergattern, waren wir lange vor Beginn der Show am großen Becken der Seelöwen. Das Warten hat sich in doppelter Hinsicht gelohnt: Wir hatten gute Plätze und die Tiere schossen schon jetzt pfeilschnell durchs Wasser, in freudiger Erwartung auf Futter und Spaß. Seelöwin mit Jungtier Dabei können sie bis zu 40 km/h schnell werden. Seelöwen gelten als die elegantesten und schnellsten Robben. Wie deutsche Urlauber lieben auch sie Sandstrände. Oft sind sie in Gruppen anzutreffen, die beim Beutefang gemeinsam Fischschwärme einkreisen. Die jungen Mütter waren noch im Mutterschutz und durften nicht an der Show teilnehmen. Dafür konnten sie im Vorfeld den wartenden Besuchern voller Stolz ihren Nachwuchs präsentieren.

Seelöwe balanciert einen Ball Anschließend war Showtime angesagt. Eine Trainerin watete im Neoprenanzug durchs Wasser. Sie hatte sich eine große Tasche voller Heringe und eine Hundepfeife umgehängt. Alle Übungen wurden mit einem kurzen Pfiff und Fisch belohnt. Am Beckenrand lagen Bälle, Frisbeescheiben und anderes Spielzeug bereit. Die Zuschauer drängten sich jetzt in mehreren Reihen am Zaun. Das Training konnte beginnen: Seelöwe auf Rücken der Trainerin Bälle balancieren, Frisbees aus der Luft fangen, durch Reifen springen und Küsschen geben. Zum vollen Programm gehörte auch: auf Felsen klettern, auf dem Sand seitwärts rollen, auf Kommando den Mund öffnen und stets viel Körperkontakt. Das erleichtert Untersuchungen, wenn der Tierarzt einmal kommen muss. Tiere, Pfleger und Besucher hatten sichtlich Spaß an der Show, deren Ziel es ist, die intelligenten Seelöwen zu beschäftigen und in ihrer natürlichen Bewegung vorzustellen. Einen kurzen Film zum Training der Seelöwen im Zoo Berlin finden Sie auf der Internetseite des Zoos.

Seelöwe sonnt sich Nach einer guten Stunde endete die Show unter lautem Applaus der Zuschauer. Die Seelöwen durften wieder in der Sonne dösen. Ob sie schon von der nächsten Fütterung träumten? Wer weiß? Auch unsere Schrittzähler hatten inzwischen Schrittzähler wieder Hunger und freuen sich auf den Heimweg. Nach gut fünf Stunden im Zoo Berlin hatten wir viele Erlebnisse und weit mehr als 14.500 Schritte gesammelt. An dieser Stelle danken wir dem Zoo Berlin für die Unterstützung bei unseren Besuchen und die freundliche Genehmigung, unsere Bilder hier veröffentlichen zu dürfen.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die diese lange Geschichte bis hierher gelesen haben, danken wir für Ihr Interesse und empfehlen Ihnen ebenfalls einen Besuch im Zoo.

Birgit Ruben und Helga Uphoff