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Donnerstag, 29. August 2019

Das Mikrobiom spielt eine essentielle Rolle in der Behandlung von Typ-2-Diabetes mit Metformin

Prof. Christoph Kaleta Die Bakterien im menschlichen Darm, in ihrer Gesamtheit als Darmmikrobiom bezeichnet, produzieren eine große Anzahl von Molekülen, die einen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Sowohl Ernährung als auch Medikamenteneinnahme wirken sich auf die Zusammensetzung und die Funktionen des Darmmikrobioms aus. Ein Medikament, das im Zusammenhang mit Veränderung der Bakterienzusammensetzung steht, ist Metformin. Es dient primär der Behandlung von Typ-2-Diabetes und zeigt bei verschiedenen Lebewesen zudem eine lebensverlängernde Wirkung. Die Erforschung der hochkomplexen Interaktionen, die zwischen Ernährung, Medikamenten und dem Mikrobiom auf molekularer Ebene ablaufen, steht allerdings noch am Anfang. „Das Netzwerk dieses Zusammenspiels zu entwirren, ist von höchster Bedeutung“, sagt Dr  Filipe Cabreiro vom MRC London Institute of Medical Sciences (LMS). „Insbesondere die genauen Wirkmechanismen von Metformin sind dabei noch nicht ausreichend geklärt“, so Cabreiro weiter. Einen wichtigen Schritt in der Erforschung dieser Interaktionen hat nun ein Forschungsteam vom MRC-LMS in London gemeinsam mit Forschenden der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, in einer heute in der renommierten Fachzeitschrift Cell erschienenen Forschungsarbeit gemacht. Nachricht lesen

Diabetes:
Kohlenhydratarme Diät senkt HbA1c-Wert auch ohne Gewichtsreduktion

Buntes Gemüse „Entscheidend für den Erfolg einer Diät ist bei Menschen mit Typ-2-Diabetes nicht die Gewichtsabnahme, sondern die verminderte Zufuhr von Kohlenhydraten. Dies zeigen die Ergebnisse einer randomisierten Studie in Diabetologia (2019; doi: 10.1007/s00125-019-4956-4).“ So aertzeblatt.de. Ernährungswissenschaftler aus Dänemark hätten herausgefunden, eine Ernährung mit weniger Kohlenhydraten (Low-Carb-Diät) könne den Blutzucker günstig beeinflussen. Viele passende Rezepte finden Sie im Weblog Happy Carb von Bettina Meiselbach. Doch es gibt auch Kritik an dieser Diät, wie stern.de berichtet. Hier rät eine Ernährungswissenschaftlerin eher zu einer ausgewogenen Ernährung mit Slow Carbs, sprich langsamen Kohlenhydraten. Diese Beiträge hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite heute für sie aus dem Netz gefischt.

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Mittwoch, 28. August 2019

Unerfüllter Kinderwunsch

Babyschuhe Wenn es mit dem Baby nicht klappt, an Schilddrüse und PCOS denken: Schätzungen zufolge sind etwa 1,5 Millionen Frauen in der Altersgruppe zwischen 30 und 50 Jahren in Deutschland ungewollt kinderlos. Die Ursachen sind vielfältig. Ist eine Schwangerschaft trotz intensiver Bemühungen nach einem Jahr nicht eingetreten, muss auch eine Funktionsstörung der Schilddrüse in Betracht gezogen werden. Diese gehört zusammen mit dem polyzystischen Ovar-Syndrom (PCOS) zu den häufigeren Gründen für einen unerfüllten Kinderwunsch. Wer sich untersuchen lassen sollte und worauf zu achten ist, erläutern Experten des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN). Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

Diabetes und Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) – Ein Expertenstatement von Privatdozentin Dr. med. Susanne Reger-Tan auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

Unterzuckerungen bei Diabetes reduzieren

Unterzuckerungen bei Diabetes vermeiden Deutschland erlebt im Spätsommer 2019 noch eine Hintzewelle. Gerade bei hohen Temperaturen kommt es häufig zu unbemerkten Hypoglykämien. Diabetikerinnen und Diabetiker sollten deshalb öfter ihren Blutzucker oder die Glukosewerte messen. Ist die Wahrnehmung für Unterzuckerungen gestört, oder gibt es auch ohne Hitze zu viele Hypos, sollten Sie den Ursachen auf die Spur kommen. Hilfreich ist dabei unser Hypoglykämie-Tagebuch. Das finden Sie exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Dazu gibt es einen Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check und weitere Informationen im Bereich Unterzuckerungen. Damit können Sie die Ursachen für Ihre „Hypos“ besser herausfinden.

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Dienstag, 27. August 2019

Nutri-Score senkt die Kalorienaufnahme – und die Zahl der Herzinfarkte

Barbara Bitzer 7680 weniger Todesfälle durch ernährungsbedingte Krankheiten pro Jahr: Eine flächendeckende Einführung des Nutri-Score könnte die Kalorienaufnahme um durchschnittlich 9 % senken und Tausende Todesfälle durch ernährungsbedingte Krankheiten verhindern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universitäten Paris, Grenoble und Borbigny. Erstmalig wurde darin berechnet, wie sich ernährungsbedingte Krankheiten in Frankreich verringern würden, wenn alle Produkte mit dem Nutri-Score gekennzeichnet wären. Ergebnis: Die Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs würden um 3,4 % sinken. Tausende Menschen könnten länger leben, weil sie sich mit Hilfe des Nutri-Scores gesünder ernähren würden. „Diese neuen Forschungsergebnisse machen deutlich, dass es bei der Lebensmittelkennzeichnung letztlich um Menschenleben geht“, sagt Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten DANK: „Erneut zeigt sich der Nutri-Score den anderen Systemen überlegen. Es führt daher kein Weg mehr daran vorbei, ihn in Deutschland einzuführen.“ Nachricht lesen

Tabuthema in der Sprechstunde

Sexualität kommt in der Altersmedizin noch zu kurz: Mit den Babyboomern, die gerade in die Jahre kommen, wird das Thema Sexualität im Alter zunehmend enttabuisiert: Viele Silver Ager wollen noch ein erfülltes Sexleben haben, und zwar bis ins hohe Alter. Wie kann man damit umgehen in der Geriatrie und in Pflegeheimen? Wie lässt sich dieser Wunsch mit Krankheiten und anderen Einschränkungen in Einklang bringen? Mit dieser Thematik setzt sich Dr. Annette Ciurea, Leitende Ärztin an der Universitären Klinik für Akutgeriatrie im Stadtspital Waid in Zürich, auseinander. Aus ganzheitlicher Perspektive beleuchtet sie das Thema in ihrer Keynote „Sexualität im Alter: Rien ne vas plus!?“ beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der vom 5. bis 7. September 2019 in Frankfurt am Main stattfindet. Diabetes, Medikamente und andere Barrieren behindern Sexualität im Alter. Nachricht lesen

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Diabetes und Sexualität – Ein Beitrag im DiabSite Diabetes-Radio

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Montag, 26. August 2019

forsa-Umfrage in Westfalen-Lippe

Gesundheitsversorgung für Bevölkerung am wichtigsten: Unter allen Infrastruktureinrichtungen in Westfalen-Lippe ist den Menschen die Gesundheitsversorgung am wichtigsten. Das zeigt eine von der AOK NORDWEST in Dortmund veröffentlichte repräsentative forsa-Umfrage. Danach liegt die Verfügbarkeit von Hausärzten in der Bedeutung mit 97 Prozent ganz vorn, noch vor dem Internet (92 Prozent), Einkaufsmöglichkeiten (91 Prozent) oder Schulen und anderen Bildungseinrichtungen (89 Prozent). Dies gilt sowohl für Städter als auch für die Landbevölkerung. Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land offenbaren sich aber in der Zufriedenheit. Eine Verschlechterung der Versorgung mit Haus-, Fach- und Kinderärzten sowie Krankenhäusern nehmen vor allem Befragte kleinerer und mittlerer Städte und Gemeinden unter 100.000 Einwohnern häufiger wahr. Nachricht lesen

Medikamentöse Therapie bei Diabetes Typ 2

Medikamente, Pillen, Tabletten, Arzneimittel auf blauem Grund Bei Bedenken zu Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt sprechen: In Deutschland haben von den rund sieben Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Neben Lebensstilinterventionen wie Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kommen verschiedene orale Antidiabetika zum Einsatz: Das Medikament Metformin aus der Gruppe der Biguanide wird schon lange in der Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt. Es gilt international als Mittel der ersten Wahl und ist im Allgemeinen als gut verträglich bekannt. Manche Betroffene sind zu Beginn einer medikamentösen Therapie wegen etwaiger Nebenwirkungen verunsichert, die zum Beispiel in Beipackzetteln oder Internetforen erwähnt werden. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe rät, mit dem behandelnden Arzt darüber zu sprechen. Nachricht lesen

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Sonntag, 25. August 2019

Wieviele Schritte soll man gehen?

Schon weniger als 10.000 Schritte am Tag senken das Sterblichkeitsrisiko: Im JAMA Internal Medicine wurde am 29. Mai 2019 eine Kohortenstudie an älteren Frauen publiziert, die zeigte, dass bei täglich 4.400 Schritten das Mortalitätsrisiko signifikant geringer war als bei 2.700 Schritten/Tag. Ein Kommentar von Jennifer Abbasi im JAMA online vom 24. Juli 2019 trägt den Titel „For Mortality, Busting the Myth of 10.000 Steps per Day“. Nachricht lesen

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Schritte zählen – Eine Rubrik im DiabSte Diabetes-Weblog.

Die Hitze kehrt zurück

Diabetes-TippsEigentlich steht der Herbst schon vor der Tür – doch plötzlich ist der Sommer zurück. Es wird wieder heiß. Am Montag erwartet der Deutsche Wetterdienst eine starke Wärmebelastung vor allem für die Bundesländer Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Schon heute kratzte die Temperatur in Deutschland an der 30-Grad-Marke. Vielerorts wurde sie sogar deutlich überschritten. Die Auswirkungen von Hitze auf unseren Organismus werden oft unterschätzt. Ab etwa 30 Grad Außentemperatur muss er permanent für Kühlung sorgen. Dadurch wir das Herz zusätzlich belastet. Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist erhöht. Diabetiker müssen bei Hitze häufiger ihren Blutzucker oder die Glukosewerte bestimmen, weil sie ansonsten oft unbemerkt unterzuckern. Unsere 10 Tipps für heiße Tage mit Diabetes zeigen Ihnen, was bei extremer Hitze sonst noch wichtig ist.