Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Samstag, 18. Januar 2020

Warum bleiben Bären trotz Bewegungsmangel gesund, wir aber nicht?

Pandabär im Zoo Berlin „Für Menschen ist die sedentäre (= sitzende, Anmerkung der Redaktion) Lebensweise Gift. Sie fördert Diabetes und Herzinfarkt und beschleunigt das Altern. Bären hingegen können problemlos das halbe Jahr verschlafen – jedoch nur, weil sie einiges haben, was uns fehlt.“ Für die Erforschung lebensstilbedingter Krankheiten könnte – nein, kein Pandabär wie auf unserem Bild – sondern der Braunbär als Modell dienen. Durch das An- und Abschalten bestimmter Gene überlebt er einen halbjährigen, bewegungsarmen Winterschlaf ohne negative Folgen für seine Gesundheit. Mehr erfahren Sie unter: Medical Tribune. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

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Freitag, 17. Januar 2020

Finanzdruck steigt

RSA-Reform als Gesamtpaket verabschieden: Uwe Klemens, ehrenamtlicher Vorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), hat auf der vdek-Neujahrs-Pressekonferenz gefordert, die geplante Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen, Morbi-RSA, zügig und als Gesamtpaket zu verabschieden. Die im gleichen Gesetzgebungsverfahren vorgesehenen Kompetenzeinschränkungen der Selbstverwaltung müssten zurückgenommen werden. Nachricht lesen

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Donnerstag, 16. Januar 2020

DMP für Patienten mit Diabetes Typ 1 aktualisiert

Diabetes-Typ-1 Gemeinsamer Bundesausschuss fordert Anapassungen für Disease-Management-Programme: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die bundesweit geltenden Anforderungen an Disease-Management-Programme (DMP) für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 aktualisiert. Die Anpassung an den Stand des medizinischen Wissens beschloss der G-BA am Donnerstag in Berlin. Die laufenden DMP-Verträge müssen dann innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten des Beschlusses an die neuen Anforderungen angepasst werden. Derzeit sind ca. 225.000 gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten in ein DMP für Typ-1-Diabetes eingeschrieben. Nachricht lesen

Der Weg zu einem gesünderen Lebensstil

Der Verband der Diabetes- Beratungs- und Schulungsberufe verrät, wie es gelingt, Neujahrsvorsätze über das Jahr zu retten. Mehr Bewegung im Alltag und eine ausgewogene Ernährung – das nehmen sich über die Hälfte aller Deutschen zu Beginn eines Jahres vor. Doch die meisten scheitern an der Umsetzung im Alltag. Insbesondere Menschen mit einer Diabeteserkrankung würden jedoch von solchen Veränderungen deutlich profitieren. Denn eine gesunde Lebensweise hat bei Diabetes mellitus Typ 2 einen positiven Einfluss auf Blutdruck- und Blutfettwerte und somit auf den Verlauf der Erkrankung und deren Begleiterkrankungen. Wie die guten Vorsätze erreicht und durchgehalten werden können, erläutern Expertinnen und Experten des Verbands der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD). Bei der erfolgreichen Umsetzung hilft zudem das vom VDBD in Zusammenarbeit mit der DITG angebotene Gesundheitsprogramm TeLIPro. Nachricht lesen

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Mittwoch, 15. Januar 2020

Aus Kundensicht gedacht

B. Braun Deutschland GmbH geht an den Start: Seit dem 1. Januar geht der B. Braun-Konzern in Deutschland neue Wege und setzt mit der B. Braun Deutschland GmbH auf effizientere Kundenprozesse. Nachricht lesen

Insulin-Preise in den USA

Insulinampulle mit Spritze und Kartusche für Insulinpumpe Versorgung ärmerer Diabetes-Patienten in Gefahr: In der amerikanischen Presse und auch bei uns liest man immer wieder über die in den USA um ein Vielfaches höheren Preise für Insulin als bei uns. Typ-1-Diabetespatienten aus ärmeren Schichten können sich die Monatspreise von bis zu 500 US$ oft nicht mehr leisten. Ein Fläschchen Glargin-Insulin habe 2001 noch 35 US$ gekostet, 2019 liegt der Preis für das gleiche Fläschchen bei 275 US$. Man liest, dass viele Menschen schon aus Insulinmangel gestorben sind. Die Washington Post titelte am 13. Januar 2019: „Leben, Tod und Insulin“. Ein Artikel in der ZEIT ONLINE über das US-Gesundheitssystem vom 4. August 2019 trug die Überschrift: „Der Überlebenswille ist eingepreist“. Er begann mit den Sätzen: „Die Pharmabranche ist kaum reguliert, die Patienten haben kaum eine Wahl: Wer in den USA Medikamente braucht, verzweifelt oft an den Rechnungen“. Nachricht lesen

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Dienstag, 14. Januar 2020

Spaghetti-Omelette

Spaghetti-Omelette für Diabetiker Ein Spaghetti-Omelette kennen viele von uns noch aus der Kindheit. Hierzu wurden einfach gekochte Spaghetti (oder andere Nudeln) in der Pfanne angebraten, verquirlte Eier darauf, fertig. Am liebsten natürlich mit Tomatensauce oder Ketchup. Heute möchten wir Ihnen jedoch eine etwas raffiniertere Variante vorstellen, bei der zusätzlich Blattspinat, gekochter Schinken und Mozzarella zum Einsatz kommen. Dennoch bleibt auch die Edelvariante eine einfache und schnelle Angelegenheit, die unter der Woche ein wunderbares Mittag- oder Abendessen abgibt. Und wer sich an unsere Mengenangaben hält, muss dafür nicht einmal die guten Vorsätze fürs neue Jahr aufgeben. Denn bei etwas über 500 kcal pro Person bleibt sogar noch Platz für einen kleinen Salat. Weitere Gerichte zum Abnehmen finden Menschen mit und ohne Diabetes in der Kategorie Rezepte für die schlanke Linie der großen DiabSite-Rezeptdatenbank – wie üblich mit allen wichtigen Nährwerten und BE-Angabe. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen und einen recht guten Appetit!

Diabetes und Nieren

Etwa 30 Prozent aller Diabetes-Patienten entwickeln im Laufe ihres Lebens eine sogenannte diabetische diabetische Nephropathie. Denn die Nieren werden durch Veränderungen an den kleinen Gefäßen geschädigt, was schließlich zu einem chronischen Nierenversagen führen kann. Eine regelmäßige künstliche Blutwäsche (Dialyse) kann dadurch erforderlich werden. Mehr über Nierenkomplikationen bei Diabetes mellitus, deren Behandlungsmöglichkeiten und die richtige Prävention können Sie in unserem Bereich „Schwerpunktthemen“ unter Diabetes und Nieren nachlesen. Nierenschäden verursachen anfangs keine Schmerzen, deshalb sind regelmäßige Untersuchungen des Urins auf Eiweiß erforderlich. Sollte Ihr Arzt sie vergessen, erinnern Sie ihn daran, und achten Sie auf eine sorgfältige Dokumentation der Untersuchungsergebnisse im Gesundheits-Pass Diabetes. Lesenswert ist auch ein Interview mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Ritz zum Thema „Diabetes und Nieren“. Die Beiträge sind trotz ihres Alters noch immer aktuell.

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Montag, 13. Januar 2020

Nachtarbeit

Tipps für einen gesunden Rhythmus: Häufige Nachtarbeit kann die Gesundheit beeinträchtigen. Der natürliche Schlaf-wach-Rhythmus des Körpers kommt durcheinander. Das kann Schlafstörungen und mangelnde geistige Leistungs- und Reaktionsfähigkeit verursachen, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ schreibt. Es gibt auch Zusammenhänge mit Diabetes, Herz-Kreislauf-, Magen- und psychischen Erkrankungen. 2019 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung ständige Nachtarbeit zudem erneut als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Gut organisiert und kompensiert, muss sich Schichtdienst aber nicht zwangsläufig negativ auswirken. Nachricht lesen

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Sonntag, 12. Januar 2020

Eine Weihnachtsgeschichte mit vielen Schritten

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Berliner Philharmonie In der Vorweihnachtzeit hat der innere Schweinehund von DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff so manchen Sieg davongetragen. Ihre ganze Aufmerksamkeit forderte der Adventskalender mit Diabetes-Quiz. Wie kam es zur Weihnachtsgeschichte? Und warum hat sie sich am ersten Feiertag mehr bewegt? Grund für beides war eine Konzertkarte. So ein schönes Geschenk lässt man nicht verfallen. Also machte sich Frau Uphoff schick und auf den Weg zur Berliner Philharmonie. Wie es dazu kam und wie es weiterging, erfahren Sie hier:

Anfang Dezember rief mich Brigitte an. Die sehr nette Dame kenne ich seit zwei Jahren. Sie besucht regelmäßig die Philharmonie. Ihre Karten bestellt sie schon Monate im Voraus. Da Brigitte nicht mehr gut laufen kann, sitzt sie immer in der ersten Reihe. Inzwischen ist Platz 6 ihr Stammplatz geworden. Bei der letzten Bestellung hatte sie eine Karte für den 1. Weihnachtsfeiertag erworben. Nun war ihr eingefallen, dass sie an diesem Tag seit vielen Jahren mit einer Freundin im Zirkus Roncalli verabredet ist. Deshalb schenkte sie mir. datiert mit Dezember 2019, eine schöne Weihnachtskarte mit lieben Grüßen und dem Ticket darin.

Nein, den ganzen Weg zur Philharmonie bin ich mit meinen frisch geputzten Pumps nicht gelaufen, aber wenigstens zwei Busstationen. Am Eingang zeigte ich meine Eintrittskarte, die mit einer Büroklammer an der Weihnachtskarte befestigt war. Sie wurde eingerissen. Ich gab Mantel und Schal an der Garderobe ab und freute mich auf das festliche Opern- und Operettenkonzert, das ausgebucht war. Nur meinen Platz fand ich nicht.

Ein Platzeinweiser von der Philharmonie schaute auf mein Ticket und wunderte sich. Der Platz war besetzt. Er fragte einen älteren Herrn auf Platz 6, ob er seine Eintrittskarte sehen dürfe. Der zeigte eine grüne Karte, auf der „Reihe 1 Platz 6“ stand. Komisch – meine Karte war gelb. Wir schauten uns meine genauer an und lasen: „25.12.2018“. Na – das war es dann wohl. Ich war einfach ein Jahr zu spät. Als ich traurig gehen wollte, hielt mich der helfende Herr zurück. Er hatte gerade wegen einer anderen Schwierigkeit den Organisator der Veranstaltung gerufen. Dem erzählte ich meine Geschichte und zeigte ihm die Weihnachtskarte mit dem Ticket von Brigitte.

Da schaute er mich lächelnd an und sagte: „Bleiben Sie hier. Es ist schließlich Weihnachten!“

Überglücklich machte ich mich auf den Weg zu den Stehplätzen, als mir plötzlich weit oben ein freier Platz auffiel. Es war schon dunkel, als ich mich neben eine Dame setzte. Sie zischelte gleich: „Das ist nicht Ihr Platz. Aber bleiben Sie sitzen! Meine Freundin ist krank geworden.“ In der Pause erzählte ich ihr, wie es dazu kam, dass ich neben ihr Platz genommen habe. Sie freute sich und lachte.

Es war ein wunderschönes Konzert mit hervorragenden Sängerinnen und Sängern sowie wunderbaren Balletteinlagen. Als ich mit weit über 6.000 Schritten nach Hause kam, rief ich Brigitte an und bedankte mich für gleich zwei Geschenke: Das schöne Konzert und die bezaubernde Weihnachtsgeschichte.

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Ihre Helga Uphoff