Wochenbettdepression: Schilddrüsenstörung kann die Ursache sein
Endokrinologen raten zum Organcheck: Depressive Verstimmungen oder Reizbarkeit nach der Geburt – das können Anzeichen einer Wochenbettdepression sein. Möglicherweise ist aber auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion die Ursache, die sogenannte nachgeburtliche Hashimoto-Thyreoiditis. Wenn Frauen bis zu einem Jahr nach der Entbindung an diesen neu aufgetretenen Symptomen leiden, sollten sie ihre Schilddrüse überprüfen lassen, rät die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE). Dies gilt besonders für Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft Auffälligkeiten ihrer Schilddrüse gezeigt haben. Die Erkrankung ist gut behandelbar. Auf der Pressekonferenz der DGE am Dienstag, dem 11. September 2018 in Berlin, diskutieren Experten im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche über Schwangerschaft, Wochenbett und Empfängnis bei Patientinnen mit einer autoimmun bedingten Unterfunktion der Schilddrüse, der sogenannten Hashimoto-Thyreoiditis. Besonders gefährdet sind neben Frauen mit Schilddrüsenproblemen auch Diabetikerinnen. Nachricht lesen

„In Deutschland haben etwa sechs Millionen Menschen Diabetes. Der Großteil der Patienten hat den Typ-2-Diabetes, dann sind die Zellen gegen Insulin resistent geworden. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend. Ein Risiko, denn unbehandelt drohen lebensgefährliche Folgeerkrankungen. Die deutschlandweite ‚Prädiabetes Lebensstil Interventionsstudie‘ soll helfen, Patienten gezielter zu behandeln.“ Diesen Beitrag von Nadine Bader können Sie sich im