Einträge aus dem Jahr 2013

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Montag, 29. Juli 2013

Gefährliche Unterzuckerungen ohne Diabetes

Neues Verfahren erkennt Tumore der Bauchspeicheldrüse besser als CT und MRT: Forschende des Inselspitals Bern, des Universitätsspitals Basel und des Paul Scherrer Instituts haben eine neue Methode zur Erkennung kleiner Tumore in der Bauchspeicheldrüse entwickelt. Nachricht lesen

Caprese mit Basilikum-Tomaten

Caprese mit Basilikum-TomatenHitzerekorde wurden am Sonntag nicht gebrochen, trotzdem war es in ganz Deutschland sehr heiß. So freuten sich heute viele über etwas Regen und Abkühlung. Doch die Hundstage sind noch lange nicht vorbei. Laut Wettervorhersage werden für das erste Augustwochenende wieder Temperaturen von 34 bis 37° C erwartet. Eigentlich unvorstellbar, dabei auch noch an essen zu denken. Aber wenn sich der knurrende Magen gar nicht mehr ignorieren lässt, dann muss es etwas Leichtes, Erfrischendes sein – wie Caprese mit Basilikum-Tomaten. Das kleine Gericht eignet sich heute genauso gut für heiße Sommertage wie 2010, als wir es erstmals auf dem Diabetes-Portal DiabSite vorgestellt haben. Die Vorspeise aus der Italienischen Küche steht nach Pizza und Pasta bei den Deutschen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Erfreulicherweise ist der Snack mit gerade einmal 468 Kilokalorien und 0,6 BE nicht nur leicht beim Verzehr, sondern auch in der Zubereitung. Weitere Rezepte aus Italien und vielen anderen Ländern bietet Ihnen die DiabSite-Rezeptdatenbank unter der Überschrift: Internationale Küche – wie üblich mit allen wichtigen Nährwert- und BE-Angaben für Diabetiker und Nicht-Diabetiker. Einen guten Appetit wünscht Ihnen die DiabSite-Redaktion!

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Sonntag, 28. Juli 2013

Mit Diabetes bei Hitze eher langsam laufen

Auch am heißesten Wochenende 2013 zählen für DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff die Schritte. Doch wenn das Thermometer nachts nicht unter 23 Grad sinkt und für den Tag Hitzerekorde erwartet werden, ist Vorsicht geboten. Mit Diabetes, Wasserhaushalt und Herz im Blick ist etwas Bewegung dennoch möglich. Wie? Das erfahren Sie hier:

Bereits am Samstag wurden in Berlin über 35° C gemessen. Für mich hieß es erst einmal lauwarm duschen, reichlich Mineralwasser einpacken und zur Arbeit in die Apotheke gehen. Mit Wassermelone, Salatgurke, Pfefferminztee und einem feuchten Geschirrtuch in Griffnähe war der Arbeitstag schnell überstanden. Die empfindlichen Wochenendeinkäufe trug ich in einer Kühltasche nach Hause. Danach war Ruhe angesagt, denn bei diesen Temperaturen funktioniert die Kühlung über die eingeatmete Luft nicht mehr.

Um auch am heutigen Sonntag das gesetzte Minimum von 3.000 Schritten zu erreichen, musste ich früh aufstehen. Mein innerer Schweinehund schlief noch. Langsam lief ich los und beschleunigte meine Schritte erst, als etwas Wind aufkam. Plötzlich fielen bei strahlendem Sonnenschein ein paar Regentropfen. Vorher hatte ich viel getrunken und einen Blutzuckerwert gemacht, denn bei Hitze ist das Schwitzen als typisches Symptom für eine Unterzuckerung nicht zu erkennen. Mein Power Walk war mit 3.000 Schritten eher ein kurzer Spaziergang. Inzwischen ist es Abend geworden und ich darf mich über insgesamt 5.000 Schritte freuen.

Wer mit oder ohne Diabetes entwässernde Blutdrucksenker nimmt, muss seinen Wasserhaushalt etwas genauer im Auge behalten. Um einen Kollaps zu vermeiden, ist es ratsam, selbst bei kleinen Spaziergängen eine Flasche mit Mineralwasser in der Tasche zu haben. Auch Jogger und Leistungssportler sind bei hohen Außentemperaturen gefährdet. Auf dem Diabetes-Portal DiabSite stellen wir Diabetikern weitere Tipps für heiße Tage mit Diabetes vor.

Ihre Helga Uphoff,

die sich auf Ihre Kommentare freut, die Sie abgeben können, wenn Sie die Artikelüberschrift anklicken und das Formular ausfüllen.

Veranstaltungshinweise im internationalen Diabetes-Kalender

Jeden Monat finden Diabetes-Interessierte auf der DiabSite zahlreiche Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten nutzen diese Veranstaltungen für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Zum Beispiel:

– 05.08.2013 – Oberwart, Österreich – Infoabend für Diabetiker und Angehörige
– 03.09.2013 – Erlensee – Diabetes und Arthrose – Stand der Gelenkprothetik
– 09.10.2013 – Bernau – Wie schadet der Diabetes meinem Herz?

Die Termine in unserem internationalen Diabetes-Kalender zeigen Ihnen, wo und wann man sich in Sachen Diabetes trifft. Nutzen Sie die vielfältigen Angebote und tauschen Sie bei persönlichen Treffen Ihre Erfahrungen mit anderen aus. Es lohnt sich!

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Samstag, 27. Juli 2013

Insulin – heute vor 92 Jahren wurde das lebensrettende Hormon entdeckt

Leonhard Thomson vor und nach der Behandlung mit Insulin Millionen Diabetiker verdanken dieser Entdeckung ihr Leben. Heute auf den Tag genau vor 92 Jahren, am 27. Juli 1921, wurde zum ersten Mal das Hormon Insulin gewonnen. Schon im Jahr darauf, im Frühling 1922, konnte der neu entdeckte Stoff erfolgreich zur Diabetes-Therapie eingesetzt werden. Der 13-jährige Leonhard Thomson war der erste Nutznießer des Wirkstoffs und damit der erste, für den die Diagnose Typ-1-Diabetes nicht gleichbedeutend war mit einem Todesurteil.

Die Entdeckung des Insulins, ein Durchbruch, der die Medizin revolutionierte, gelang den Forschern Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best von der Universität Toronto. Wie die beiden Kanadier Medizingeschichte schrieben, ist unter der Überschrift: 80 Jahre Insulin auf dem Diabetes-Portal DiabSite nachzulesen.

Versteckspiel mit Zucker

Verbraucherzentralen fordern einheitliche Zuckerdefinition: Die Angaben zu Zucker und Süßmachern auf Produktverpackungen verwirren Verbraucher oft mehr, als dass sie informieren. Zu dem Schluss kommt ein bundesweiter Marktcheck der Verbraucherzentralen zur Kennzeichnung süßender Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert deshalb gesetzliche Änderungen und eine stärkere Kontrolle durch die Lebensmittelüberwachung. „Schluss mit dem Versteckspiel in der Zutatenliste. Wenn Zucker oder Süßmacher enthalten sind, muss das klar und verständlich auf der Verpackung stehen“, fordert Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Nachricht lesen

Anmerkung der DiabSite-Redaktion: Menschen mit Diabetes würden von mehr Transparenz bei der Kennzeichnung süßender Substanzen in verarbeiteten Lebensmitteln besonders profitieren.

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Freitag, 26. Juli 2013

Bei der Bundestagswahl „Gesundheit wählen“

Jetzt online gehen und mitmachen! Unter dem Motto „Informieren und mitreden!“ können sich alle Bürger in Deutschland schlaumachen, wie sich die Kandidaten in ihrem die Gesundheitsversorgung der Zukunft vor Ort vorstellen. Nachricht lesen

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft kritisiert IQWiG-Berichte zu Gliptinen

DPP-4-Inhibitoren sorgen für weniger Unterzuckerungen und geringeres Gewicht: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert die Berichte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) vom 27. Juni 2013, in denen der Wirkstoffgruppe der DPP-4-Inhibitoren (Saxagliptin, Sitagliptin und Vildagliptin) – bis auf einen Zusatznutzen bei Sitagliptin für das Therapieziel normnahe Blutzuckereinstellung (in der freien Kombination als add on zu Metformin gegenüber der Vergleichstherapie Metformin plus Sulfonylharnstoff) – kein Zusatznutzen in der Therapie des Typ-2-Diabetes bescheinigt wird. Nachricht lesen

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Donnerstag, 25. Juli 2013

Wenn Diabetes die Nerven schädigt

Diabetischer Fuß Diabetische Polyneuropathie – schmerzlose Folgen: Etwa acht Millionen Bundesbürger leiden unter der Volkskrankheit Diabetes, vorwiegend vom Typ 2. Etwa die Hälfte ist zusätzlich an Polyneuropathie erkrankt. Diabetiker leiden unter vielen Beeinträchtigungen. Häufig tritt begleitend zu der Stoffwechselstörung eine Erkrankung der Nerven an den unteren Extremitäten auf. Zu den Folgen dieser Polyneuropathie am diabetischen Fuß gehören der Verlust der Empfindsamkeit und meist trockene Haut. Hier erfahren Sie mehr über Ursachen und Vorbeugung. Nachricht lesen

Diabetes, Fettsucht und bipolare Störung plagten Ludwig XVI

Das Blut des geköpften Königs: Ludwig XVI., so steht es in Geschichtsbüchern, hätte die Französische Revolution abwenden können, wenn er entscheidungsstärker gewesen wäre. Doch wie GEO in seiner August-Ausgabe berichtet, litt er wohl an einer Erbkrankheit, die ihn dabei behinderte. Eine DNS-Analyse seines Blutes, ergab. dass der König an Fettsucht, Diabetes und einer bipolare Störung litt. Nachricht lesen