Einträge aus dem Jahr 2013

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Donnerstag, 2. Mai 2013

Adipositas und Typ-2-Diabetes weiter auf dem Vormarsch

Jeder zweite Erwachsene und jedes siebte Kind in Deutschland ist übergewichtig. Fettleibigkeit ist ein Hauptrisikofaktor für Diabetes Typ 2. Was stark Übergewichtigen dabei hilft, langfristig ihr Gewicht zu regulieren, ist ein Schwerpunkt beim Diabetes Kongress 2013. Die 48. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft findet vom 8. bis 11. Mai 2013 in Leipzig statt, unter dem Motto „Forschung von heute für die Praxis von morgen“. Diabetologe Professor Dr. med. Andreas F. H. Pfeiffer von der Charitè erläutert neueste Erkenntnisse dazu vorab im Rahmen einer Vorab-Pressekonferenz der DDG am Donnerstag, den 2. Mai 2013 in Berlin. Nachricht lesen

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Mittwoch, 1. Mai 2013

Insulinunabhängigkeit bei Typ-1-Diabetes

Erfolg durch Kombination von Immunsuppression und Betazellregenation? Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz: Am 24. April 2013 besprachen bei einem „Capitol Hill Summit“ in Washington, DC weltweit führende Wissenschaftler die Möglichkeit, erstmals die Kombination aus Immunsuppression und Anregung der Betazellregeneration einzusetzen, um bei Typ-1-Diabetes Insulinunabhängigkeit zu erzielen. Jede der beiden Methoden allein war bisher beim Menschen erfolglos gewesen. Nachricht lesen

Mit Diabetes laufen: jetzt macht’s wieder Spaß

Der Winter war lang. Auch Helga Uphoff, Diabetikerin und Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, ist es in den vergangenen Wochen oft schwer gefallen, ihren inneren Schweinehund zu überwinden. Doch jetzt wird alles besser. Lassen Sie sich von ihr motivieren, fit in den Frühling zu starten.

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken. Um einen Kommentar abzugeben, genügt ein Klick auf die Artikel-Überschrift. Am Seitenende steht dann ein Formular bereit.

Erle im Winter Für die Diabetes-Prävention empfehlen Wissenschaftler 30 Minuten Sport an mindestens fünf Tagen in der Woche. Auch Herz und Kreislauf von Diabetikern profitieren von regelmäßigen körperlichen Aktivitäten. Soweit die Theorie. Nur wer schafft das schon, wenn es draußen kalt, matschig oder gar glatt ist? Mir jedenfalls ist die regelmäßige Bewegung in den Wintermonaten manchmal schwer gefallen und mein innerer Schweinehund hat so manchen Sieg davongetragen. Doch wenn ich gelaufen bin, habe ich es im Nachhinein nie bereut. Schauen Sie nur! Sehen die verschneiten Zweige nicht märchenhaft aus? Besonders angetan haben es mir die kleinen Früchte der Erle, die hier kleine Schneemützen tragen.

Kolonnade am Viktoria-Luise-Platz Imposant sieht die Sandstein-Kolonnade am Viktoria-Luise-Platz auch im Winter aus. Jetzt freue ich mich jedoch, dass die Stiefmütterchen wieder fast im Blau und Gelb der DiabSite blühen Sandstein-Kolonnade im Frühling und die Sonne scheint. Mitte April hatten wir in Berlin schon ein paar Sommertage mit bis zu 27 Grad C. Dann gab es etwas Regen. Macht nichts. Meine Oma nannte das „Wachswetter“, weil diese Kombination den Pflanzen gefällt. Und so kann man beim Laufen dem Frühlingserwachen beinahe zusehen. Das macht richtig Spaß. Probieren Sie es aus und starten Sie gesund in den Frühling!

Mein Tipp: Laufen Sie kurz nach dem Sonnenaufgang. Dann haben Sie die Natur noch fast für sich allein und können in aller Ruhe genießen. Denn wie heißt es so schön? „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“

Ihre Helga Uphoff

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Dienstag, 30. April 2013

Gewicht reduzieren durch Diabetes-Medikamente?

Auf die Wirkung der GLP-1-Analoga im Gehirn kommt es an: Bisher war unklar, warum die Einnahme bestimmter Diabetes-Medikamente bei manchen Patienten zu vermindertem Hungergefühl und zu Gewichtsverlust führt, bei anderen aber nicht. Eine aktuell im Fachmagazin „Diabetes Care“ veröffentlichte Leipziger Studie konnte zeigen, dass der gewichtssenkende Effekt der sogenannten GLP-1-Analoga dann eintritt, wenn eine bestimmte Region im Gehirn, der Hypothalamus, besonders stark mit anderen Gehirnregionen interagiert.

DiabSite auf Twitter folgen

DiabSite auf Twitter Sie wollen aktuell, seriös und umfassend in Sachen Diabetes informiert sein? Dann besuchen Sie regelmäßig die Startseite des Diabetes-Portal DiabSite. Alternativ können Sie die sogenannten Feets in diesem Diabetes-Weblog abonnieren oder die Seiten in Ihrem Browser als Lesezeichen hinzufügen. Kurz und knapp informieren wir Sie über Neues aus der Diabeteswelt außerdem auf Twitter unter #DiabSite. Dort folgen uns heute 229 Diabetes-Interessierte. Nach maximal 140 Zeichen (inklusive Link) erkennen Sie, ob Sie einen Beitrag lesen wollen oder nicht. Probieren Sie es aus!

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Montag, 29. April 2013

Können wir Diabetes in Zukunft heilen?

Dresdner Wissenschaftler erforschen einen sogenannten „Bio-Reaktor“: Gegenwärtig sind etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt. Rund 90 Prozent der Betroffenen leiden an Diabetes Typ 2, etwa 300.000 unter Diabetes Typ 1. Die Stoffwechselerkrankung ist nicht heilbar, der Therapieaufwand mit regelmäßigem Blutzuckermessen, Insulinspritzen und Mahlzeitenplanung insbesondere für Patienten mit Typ-1-Diabetes sehr hoch. Bei einigen Menschen mit Diabetes Typ 1, deren Blutzuckerspiegel trotz medikamentöser Behandlung nur sehr schwer einstellbar ist, können Ärzte durch eine Bauchspeicheldrüsen- oder Inselzell-Transplantation zumindest schon eine Verbesserung der Lebensqualität erzielen. Kann ein „Bio-Reaktor“ in Zukunft bei Typ-1-Diabetikern die Insulinproduktion übernehmen? Nachricht lesen

Insulintherapie bei Menschen mit Diabetes mellitus

Injektionstechnik beeinflusst die Blutzuckereinstellung: Von den etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland sind etwa 2,5 Millionen insulinpflichtig, darunter auch circa 25.000 Kinder und Jugendliche. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und sich daran angepasst Insulin spritzen. Dabei beeinflusst die Injektionstechnik die Blutzuckereinstellung und die Lebensqualität der Betroffenen. Nachricht lesen

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Sonntag, 28. April 2013

Tex-Mex-Pfannkuchen

Tex-Mex-Pfannkuchen Diese Küche hat es in sich – scharf, bunt und unheimlich abwechslungsreich. Namensgebend für die noch junge Tex-Mex-Küche sind die Regionen Texas und Mexiko. Wenn Sie diese Gerichte genauso mögen wie wir, das Team vom Diabetes-Portal DiabSite, dann probieren Sie doch mal unsere leckeren Tex-Mex-Pfannkuchen Im Restaurant finden Sie diese häufig unter dem Namen „Fajita“ – eine Weizentortilla, in die Fleisch, saure Sahne, Avocadocreme Guacamole, Paprika und Mais eingewickelt wird. Fleisch wird in der Tex-Mex-Küche besonders gern mit anregendem Kreuzkümmel, Chili und Koriander gewürzt. So können Sie das Putenfleisch zusätzlich mit Einzelgewürzen oder einer mexikanischen Gewürzmischung abschmecken. Da der Teig für die Tortillas in diesem Rezept einige Stunden quellen muss, sollten Sie etwas Zeit einplanen. Kurzentschlossene greifen lieber auf die im Supermarkt erhältlichen Weizentortillas zurück. Dann sind die Tex-Mex-Pfannkuchen im Handumdrehen fertig. Weitere Tex-Mex-Rezepte bietet die DiabSite-Rezeptdatenbank in der Kategorie „Internationale Küche“ unter Mexico. Dort finden Sie Chili-con-Carne, Tacos und Tortillas – wie immer mit allen wichtigen Nährwert- und BE-Angaben. Das DiabSite-Team wünscht „Buen provecho“!

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Samstag, 27. April 2013

Wo sich Diabetes-Interessierte treffen

Das erfahren Diabetiker, Angehörige, Diabetes-Experten und andere Interessierte auf der DiabSite. Im großen Diabetes-Kalender finden sie Diabetikertage, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongresse und Symposien, zum Beispiel:

– 06.05.2013 – Göppingen – Diabetes und die Leber
– 04.06.2013 – Brandenburg – Leben mit der Gefahr einer Unterzuckerung
– 03.07.2013 – Aachen – Bewegung – Der erste Schritt der Diabetestherapie

Wollen auch Sie Treffen für Diabetes-Interessierte bekannt geben, nutzen Sie bitte unser Formular. Gerne veröffentlichen wir Ihre Veranstaltungen, weil der Informations- und Erfahrungsaustausch für Diabetiker und Diabetes-Experten gleichermaßen wertvoll ist.

Neues Peptidhormon steigert die Neubildung insulinproduzierender Betazellen dreißigfach

Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz: Vor 4 Tagen berichtete das Harvard Stem Cell Institute in Boston, dass Douglas A. Melton mit seinem Mitarbeiter Peng Yi ein neues Peptidhormon gefunden hatten. Das Gen dafür ist auf Chromosom 19 lokalisiert und kommt auch beim Menschen vor. Es wird in der Leber und in geringerem Ausmass in weissem Fettgewebe exprimiert. Die Forscher nannten das Hormon Betatrophin. Es wird ins Blut abgegeben und steigerte bei einem diabetischen Mäusemodell die Neubildung von Betazellen innerhalb 1 Woche um das dreissigfache. Die neugebildeten Zellen reagierten auf erhöhten Blutzucker mit der Sekretion bioaktiven Insulins. Die Publikation in der Zeitschrift Cell ist online zugänglich und soll gedruckt am 9. Mai 2013 erscheinen. Nachricht lesen