Laufen mit und gegen Diabetes

Bewegung ist neben der Ernährung die wichtigste Säule der Diabetes-Therapie und -Prävention! Doch wer geht bei Minusgraden schon freiwillig vor die Tür? Ich habe es getan und nicht bereut.

Schon beim frühmorgendlichen Lüften schaute mein innerer Schweinehund mich grinsend an: „Du wirst doch heute nicht etwa vor die Tür gehen?“ Gut, eine Ausrede hätte ich ja. Meine Erkältung ist noch nicht ganz überstanden.

Doch in der Hauptstadt schien heute die Sonne. Die Luft war kalt aber klar. Und so zog ich mir – noch nicht vom Sieg gegen den inneren Schweinehund überzeugt – festes Schuhwerk, einen Mantel und einen dicken Schal an. Draußen war es wirklich kalt. Schon nach wenigen Metern musste ich auf die sonnige Straßenseite wechseln. Bald darauf hatte ich mich an die Temperatur gewöhnt. Warum nur wollte ich bei diesem schönen Wetter nicht laufen?

Meine Runde wurde größer als geplant. Am Ende lief ich an einem Blumenladen vorbei. So belohnte ich mich einmal nicht mit Kalorien, sondern mit einem schönen Strauß gelber Tulpen.

Übrigens habe ich mein kleines Ziel – 2.000 Schritte täglich – in dieser Woche locker geschafft. Und wenn auch Sie mit und gegen den Diabetes laufen wollen, überwinden Sie sich auch bei Kälte ein paar Schritte zu laufen. Sie werden es nicht bereuen und Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

Ein Kommentar zu “Laufen mit und gegen Diabetes”

  1. Konrad Mück schreibt:

    Am letzten Sonntagmorgen, das Quecksilber zeigt eisige minus 6 Grad, wollte ich mit meiner Frau lieber in der warmen Stube bleiben. Nach dem Mittagessen nahmen wir dann aber doch unsere Walking-Stöcke und gingen raus in die Natur. „Dies ist gut für die Figur und deinen Typ-2-Diabetes. Du wirst sehen, wie die Kalorien verbrennen und der Blutzucker nach dem leckeren Sonntagsmenü trotzdem topp ist.“, meinte meine Frau.

    Kaum draußen, wollten die kalte Luft und der eisige Wind meinen inneren Schweinehund wecken. Doch mit richtiger Kleidung und passendem Schuhwerk haben wir den Minusgraden getrotzt. Schon nach wenigen Schritten war alles wieder im Lot. So konnte ich nach 6 Kilometern mit gutem Blutzuckerwert und gutem Gewissen gemeinsam mit meiner Frau Kaffee und Kuchen genießen.

    Am Montag waren auch 9 Kilometer bei minus 9 Grad kein Problem mehr. Wir zählen keine Schritte, sondern laufen für unsere Gesundheit und meine Blutzuckerwerte. Bei so viel Bewegung in der Natur bewegen, haben wir bisher sogar den Erkältungsviren Paroli geboten.

    Dank meiner Frau laufen wir solche Touren mittlerweile drei- bis viermal in der Woche. Ich brauche halt jemanden der mich immer wieder antreibt. Mit meiner Frau habe ich da die Richtige gefunden!

    Viel Bewegung an der frischen Luft tut der Gesundheit gut. Ich empfehle sie jedem, egal ob er in der Stadt, wie DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff, oder auf dem Land wohnt, wie meine Frau und ich.

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