Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Mit Stipendiaten- und Mentoring-Programm Versorgungsengpässen vorbeugen: Wir gehen derzeit von etwa 6,5 Millionen Menschen in Deutschland aus, die an Diabetes erkrankt sind, jedes Jahr kommen ungefähr 500.000 Neuerkrankte dazu. Demgegenüber hat die Zahl der Lehrstühle für Diabetologie deutlich abgenommen. Während es zu Beginn meiner Karriere noch etwa 20 waren, gibt es heute an den 33 medizinischen Hochschulen in Deutschland nur noch 8 klinische Lehrstühle für Diabetologie und Stoffwechsel. Der Rückgang ist sicher darin begründet, dass erfahrene Diabetologen in den Ruhestand gegangen sind und dass die Diabetologie als „sprechende Medizin“ nicht so rentabel ist wie andere Fachrichtungen. Darüber hinaus sind aufgrund der Ökonomisierung in der Medizin auch an Krankenhäusern Abteilungen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Diabetes geschlossen worden. Als Folge dieser Einschnitte sind Defizite in der Medizinerausbildung entstanden, die schließlich nicht nur die Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten gefährden, sondern auch den wissenschaftlichen Fortschritt einschränken. Nachricht lesen
Wissen Sie, wie viele Hypoglykämien Sie in den letzten Monaten hatten? Wenn Sie mit Insulin behandelt werden, wahrscheinlich mehr als gedacht. Oft kommen sie unbemerkt in der Nacht und auch am Tage können Symptome ausbleiben. Insulin und Diabetes-Tabletten aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe können zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien, kurz Hypos) führen. Meistens verlaufen sie harmlos und lassen sich mit Traubenzucker, Apfelsaft oder Ähnlichem schnell beheben. Häufige Hypos setzen den Körper jedoch unter Stress, ganz besonders ein vorgeschädigtes Herz. Am Steuer können sie sogar lebensgefährlich sein, weil sie die Konzentration und das Reaktionsvermögen einschränken. Unser Hypoglykämie-Tagebuch hilft Unterzuckerungen besser auf die Spur kommen und zu vermeiden.
Fachgesellschaften fordern: Vorsorgeprinzip endlich konsequent umsetzen! Sie können im Wasser oder in der Nahrung enthalten sein, in Kosmetika, Kinderspielzeug oder Gebrauchsgegenständen: Hormonaktive Substanzen, verkürzt oft „Umwelthormone“ genannt, können auf verschiedenen Wegen in den Körper gelangen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie hormonelle Vorgänge im menschlichen Körper imitieren oder stören, weshalb sie auch als endokrine Disruptoren bezeichnet werden. Weil endokrine Disruptoren die Entwicklung und Fruchtbarkeit von Tieren – und sehr wahrscheinlich auch die des Menschen – beeinträchtigen können und womöglich auch das Risiko für Erkrankungen wie Krebs oder Adipositas steigern, fordern Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), die betreffenden Substanzen umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Die konkreten Forderungen und Hintergründe zum Thema werden auch auf einer Pressekonferenz zur Sprache kommen, die die DGE gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) am 18. Juni 2019 in Berlin abhält. Nachricht lesen
Diabetes geht im wahrsten Sinne auf die Nerven: Nervenschäden zählen zu den häufigsten und schwerwiegendsten Folgeerkrankungen der Zuckerkrankheit. Beim Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG in Berlin berichteten Experten auf einer Pressekonferenz der Nationalen Aufklärungsinitiative (NAI) „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ über aktuelle Erkenntnisse, wie Diabetiker Nervenschäden aufhalten und sich vor Folgekomplikationen schützen können. Nachricht lesen
Noch ist Spargelsaison. Sie endet am 24. Juni, dem Johannistag. Für Liebhaber des Königsgemüses haben wir heute ein besonders raffiniertes Rezept ausgewählt: Spargelparfait mit Parmaschinkenchips auf Spargel-Melonen-Salat. Die Zubereitung hört sich komplizierter an, als sie ist. Beim Einkauf sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie frische, richtig knackige Stangen bekommen. Es kann gerne auch violetter Spargel sein, dessen Spitzen das Tageslicht schon vor der Ernte gesehen haben. Dieser ist deutlich würziger als der weiße. Auch wenn im Spargel viel Gutes steckt und er selbst kalorienarm ist, enthält unser Rezept durch das Parfait reichlich Fett. Diabetiker und Nicht-Diabetiker, die auf ihre Linie achten wollen/müssen, können das Parfait einfach weglassen und die Spargelmenge erhöhen. Mehr Infos zum Spargel bietet die Warenkunde Spargel in unseren Küchentipps. Viele weitere Ideen für Gerichte mit und ohne Spargel finden Sie in der DiabSite-Rezeptdatenbank mit Nährwerten und BE-Angabe. Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!
Übergewicht begünstigt Diabetes, Darmkrebs und Insulinresistenz: Übergewicht fördert die Entstehung von Insulinresistenz und die Häufigkeit an Darmkrebs zu erkranken. Kölner Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt. Nachricht lesen
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat Professor Christian Herder vom Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) mit der Menarini-Projektförderung im Rahmen des Diabetes Kongresses in Berlin ausgezeichnet. Der Arbeitsgruppenleiter „Inflammation“ am Institut für Klinische Diabetologie (DDZ) und Wissenschaftler an der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie (Med. Fakultät, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) erhielt die Auszeichnung für sein Projekt „Prävalenz, Determinanten und Risikofaktoren von Sarkopenie bei Patienten mit kürzlich diagnostiziertem Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes“. Nachricht lesen
„In einer aktuellen Studie zeigte das Diabetesmedikament Imeglimin, dass es den Blutzuckerspiegel effektiv senken kann. Es setzt dabei an den drei Organen an, die bei Typ-2-Diabetes eine Rolle spielen: Bauchspeicheldrüse, Leber und Muskeln.“ Wie wirkt Imeglimin dort? Nach Angaben des Herstellers steigert es bei erhöhten Blutzuckerwerten die Ausschüttung von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Zudem verringert es die Glukoseproduktion in der Leber und lässt schließlich die Muskelzellen empfindlicher auf Insulin reagieren. Studienergebnisse zeigten eine deutliche Absenkung des HbA1c-Wertes und des Nüchternblutzuckers. Mehr erfahren Sie unter: Diabetesinformationsdienst-München. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Veranstaltungshinweise suchen und finden Diabetiker ebenso wie Experten auf der DiabSite. In unserem Kalender sind Diabetikertage, Kongresse, Treffen von Selbsthilfegruppen und mehr notiert. Regelmäßig stellen wir hier drei Termine vor:
– 13.06.2019 – Rheinmünster/Lichtenau – Ausflug des Diabetiker-Treffs
– 17.06.2019 – Sankt Augustin-Mülldorf – Diabetes und Parodontitis
– 20.06.2019 – Erfurt – Erfahrungsaustausch Diabetes evtl. Vortrag
Mit diesen und zahlreichen weiteren Terminen weist unser großer Diabetes-Kalender auf Veranstaltungen für Diabetes-Interessierte hin. Gewiss finden Sie auch etwas in Ihrer Nähe. Nutzen Sie die Treffen zur Informationsauffrischung, denn Wissen ist die beste Medizin – und das ganz ohne Nebenwirkungen.
Füße von Diabetikern benötigen täglich einen Kontrollblick und viel Pflege: Diabetiker sollten ihre Füße täglich auf Hautdefekte untersuchen und viel Sorgfalt bei der Fußpflege aufbringen. Denn sie unterliegen dem Risiko, ein sogenanntes diabetisches Fußsyndrom zu erleiden – eine Spätfolge der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Dabei können sich kleine Verletzungen schnell zu großen Wunden mit starken Entzündungen ausdehnen, die unbehandelt zu langen Krankheitsverläufen mit operativen Eingriffen bis hin zur Amputation führen können. Nachricht lesen