Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Infektionen in den ersten Lebensmonaten machen anfälliger für ein späteres Auftreten von Autoantikörpern, welche die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes kennzeichnen. Insbesondere Atemwegserkrankungen im ersten Lebensjahr, allen voran ein akuter Erkältungsschnupfen (Rhinopharyngitis), scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen. Dies konnten Wissenschaftler des Instituts für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, in ihrer jüngsten Veröffentlichung in der Fachzeitschrift ‚JAMA Pediatrics‘ nachweisen. Nachricht lesen
Im Juni 2013 trat die Freie Apothekerschaft e.V. – als erster Apothekerverband überhaupt – dem Aktionsbündnis „Stoppt die e-Card!“ bei. Damit stellt sie sich ein weiteres Mal auf die Seite der Patienten und ihrer Rechte. Nicht erst seit den in jüngster Zeit bekannt gewordenen Aktivitäten der Geheimdienste sind die Deutschen und insbesondere die Versicherten der Krankenkassen gegen die weitreichende Überwachung und Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten durch die elektronische Gesundheitskarte eGK. Bereits jetzt hat das Aktionsbündnis rund 760.000 Unterschriften gegen die „Gesundheitskarte“ gesammelt. Nachricht lesen
Der Bedarf an Diabetes-Aufklärung ist unverändert hoch. Dies belegen die bundesweiten Aktionstage von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ immer wieder. Nach den langen Schlangen am Aktionsstand beim Oppenheimer RheinRadeln zeigte sich jetzt die Region rund um Saarbrücken gesundheitsinteressiert. Wie erfolgreich die Aktion ist, beweisen die Reaktionen der Besucher vor Ort: Mehr als 1.000 Menschen ließen bei der zweiten Station von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in diesem Jahr ihr persönliches Diabetes-Risiko bestimmen. Nachricht lesen
Ferienzeit ist Reisezeit. Auch so manchen Diabetiker locken jetzt ferne Länder und Strände. Das Diabetes-Portal DiabSite hat nachgefragt: Passt der Diabetes in den Reisekoffer? „Ja“, sagt eine Diabetologin gegenüber DiabSite und verrät, was Diabetiker bedenken sollten. Gut vorbereitet steht dem Urlaub mit Diabetes nichts im Weg. Diese Aussage unterstreicht auch die Autorin des Artikels: Mit Diabetes unbeschwert reisen, den wir von der Diabetiker-Zeitschrift „subkutan“ erhalten haben. Neben weiteren nützlichen Tipps bietet er eine Checkliste mit der Urlauber mit Diabetes sogar für den gegebenenfalls auftretenden Notfall bestens gerüstet sind. Eines vergessen Diabetiker in Urlaubsstimmung dennoch häufig wie uns Zuschriften zeigen: Dass es zwei unterschiedliche Maßeinheiten für die Blutzuckerwerte gibt. Im Ausland wird der Blutzucker – wie in vielen deutschen Kliniken und den östlichen Bundesländern – in Millimol pro Liter und nicht in Milligramm pro Deziliter gemessen. So kann es passieren, dass ein Diabetiker bei einem Wert von 28 mg/dl (1,6 mmol/l) Insulin statt Zucker bekommt. Deshalb ist bei der Angabe von Blutzuckerwerten immer auch die Maßeinheit wichtig. Auf dem Diabetes-Portal DiabSite stehen für die Umrechnung der Blutzuckerwerte eine Tabelle und ein Rechner bereit. Die DiabSite-Redaktion wünscht Ihnen einen schönen Urlaub!
Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) fordert die Politik zu einem Umdenken bei der Genehmigung von Messgeräten zur kontinuierlichen Glukosemessung auf. Ein Endgerät zum kontinuierlichen Glukose-Monitoring (CGM) erlaubt es Patienten, rund um die Uhr aktuelle Glukose-Werte einzusehen und so frühzeitig auf eine Entgleisung des Blutzuckers oder Stoffwechsels zu reagieren. Derzeit lehnen Krankenkassen Anträge von Typ-1-Diabetikern zum Erwerb eines CGM regelmäßig ab, selbst wenn diese innovative Diabetes-Technologie zuvor vom Arzt verordnet wurde. Nachricht lesen
Laut einer neuen Empfehlung sollten Medikamente mit dem schmerzstillenden und fiebersenkenden Arzneistoff Diclofenac nur in der niedrigst wirksamen Dosierung und nur so lange eingenommen werden, wie dies unbedingt erforderlich ist. „Diclofenac kann in höheren Dosierungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkte steigern“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Nachricht lesen
Neben klassischen Süßstoffen wie Aspartam und Cyclamat ist mit Stevia mittlerweile auch eine natürlichere Alternative auf dem Markt erhältlich. Doch hilft die kalorienfreie Ersatzsüße tatsächlich auch bei Übergewicht und Diabetes? Süßstoffe liefern keine Kalorien und wirken sich nicht auf den Blutzuckerspiegel aus. Gerade für Übergewichtige und Diabetiker scheinen diese eine gesunde Alternative zu herkömmlichem Zucker zu sein. Süßstofftabletten und Light-Getränke erfreuen sich bei ihnen daher großer Beliebtheit. Dabei ist es wissenschaftlich nach wie vor umstritten, ob die Ersatzsüße tatsächlich die ideale Lösung zum Kalorieneinsparen ist. Nachricht lesen
Verschärfter Qualitätsstandard für Blutzuckermesssysteme: Am 14. Mai 2013 ist die überarbeitete und verschärfte Version der DIN ISO-Norm 15197 zur Qualitätssicherung von Blutzuckermessgeräten und Teststreifen publiziert worden. Diese ersetzt die alte Fassung aus dem Jahr 2003. Im vergangenen Jahr wurde die Messgenauigkeit von 34 Geräten und den passenden Teststreifen in zwei Studien anhand der alten und neuen Fassung der ISO-Norm geprüft. 80 Prozent der Geräte erfüllten die Vorgaben der alten ISO-Norm, wohingegen beinahe jedes zweite System den Standard der neuen ISO-Norm nicht einhalten konnte. Roche Diagnostics erfüllt mit allen Accu-Chek Messsystemen sowohl die Anforderungen der alten als auch die verschärften Genauigkeitskriterien der neuen ISO-Norm 15197:2013. Neben den höheren Ansprüchen an die Messgenauigkeit regelt die neue Norm auch andere Parameter wie beispielsweise die Handhabung der Blutzuckermessgeräte. Nachricht lesen
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes, Dieter Möhler, hat eine Pressemeldung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) kritisiert. Darin hatte der unparteiische Vorsitzende des G-BA, Josef Hecken, die Forderungen von fünf medizinischen Fachgesellschaften nach Veränderungen bei der frühen Nutzenbewertung von Medikamenten als unbegründet zurückgewiesen. „Die derzeitige Vorgehensweise des G-BA höhlt den Anspruch auf soziale Teilhabe und Inklusion (Einbeziehung) völlig aus. Noch schlimmer ist jedoch, dass die Gesetzgebungsorgane das dulden. Ich halte es außerdem für eine kühne Bewertung des G-BA-Vorsitzenden, dass in keinem der bereits abgeschlossenen Nutzen-Bewertungsverfahren die Stellungnahme der beteiligten Fachgesellschaften unangemessen berücksichtigt worden sein solle – das ist faktisch falsch“, so Möhler. Nachricht lesen
Gesetzliche Zuzahlung entfällt nur selten: Viele neue Rabattverträge treten ab sofort in allen deutschen Apotheken in Kraft. Millionen gesetzlich krankenversicherter Patienten müssen sich darauf einstellen, bei ihrer nächsten Rezepteinlösung ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt zu bekommen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aufmerksam. Nach Berechnungen des DAV erlassen oder ermäßigen die Krankenkassen ihren Versicherten die gesetzliche Zuzahlung aber für kaum mehr als ein Drittel dieser Rabattarzneimittel. Von den 24.800 erfassten Rabattarzneimitteln sind nur 9.400 Medikamente ab 1. Juli zur Hälfte oder komplett von der Zuzahlung befreit (38 Prozent). Nachricht lesen