Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Bekommen nur alte Leute Diabetes? Nein! Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland rund 2 Millionen Menschen Diabetes haben, ohne es zu wissen. Testen Sie jetzt Ihr ganz persönliches Risiko. Wir empfehlen das vor allem, wenn enge Verwandte von Ihnen mit Diabetes leben. Schon durch die genetische Veranlagung steigt das Risiko für eine Diabeteserkrankung. Kommen andere Risikofaktoren hinzu, ist ein Arztbesuch zur Ergreifung von ersten Maßnahmen zur Diabetes-Prävention angesagt. Machen Sie den GesundheitsCheck Diabetes mit dem FINDRISK-Fragebogen auf der DiabSite. Diabetiker/innen schicken den Link ihren Angehörigen, damit diese noch rechtzeitig die „Notbremse“ ziehen. Bei einem erhöhten Risiko wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren behandelnden Arzt.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rechnet bis zum Jahr 2040 mit etwa zwölf Millionen Betroffenen mit einem Diabetes mellitus. Um die steigende Anzahl von Betroffenen auch in Zukunft versorgen zu können, fordern Expertinnen und Experten ein umfangreiches Maßnahmenbündel, das von der Politik schon heute auf den Weg gebracht werden müsse. Ein wichtiger Punkt im Kampf gegen die Diabetesepidemie: Prävention. Der im Koalitionsvertrag angekündigten Zäsur à la „Mehr Fortschritt wagen“ müssen nun auch Taten folgen. Beispielsweise sollte das geplante Verbot für an Kinder gerichtete Werbung rasch und umfassend umgesetzt werden. Darüber hinaus setzt sich die Fachgesellschaft auch für steuerliche Maßnahmen ein, die eine gesunde Ernährung begünstigen und bei ungesunden Lebensmitteln den Hersteller mehr in die Pflicht nehmen. Wie sich die Vision der Ampelregierung für Deutschland auch für die Diabetologie umsetzen lässt, diskutierten Expertinnen und Expertenauf der Jahrespressekonferenz der DDG am 10. März 2022. Nachricht lesen
Apotheker fordern energischen Kampf gegen Lieferengpässe von Arzneimitteln in Europa: Die seit Jahren anhaltenden Lieferengpässe von lebenswichtigen Arzneimitteln müssen auf europäischer Ebene sowohl kurz- als auch langfristig mit großer Entschlossenheit angegangen werden. Dazu gehören einerseits schnellere und umfassendere Warnungen von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern über akute Probleme. Andererseits muss die Produktion relevanter Wirkstoffe in Europa gehalten und ausgebaut werden. Nachricht lesen
Nach etwa 25 Jahren Erkrankungsdauer entwickeln 35 bis 40 :Prozent aller Diabetiker/innen eine diabetische Nephropathie. Menschen mit Diabetes :Typ 1 sind häufiger betroffen. Der Diabetes mellitus kann die großen und kleinen Gefäße schädigen. Veränderungen an den kleinen Gefäßen sind für Nierenschäden verantwortlich. Sie können zu einem chronischen Nierenversagen führen. Dann ist eine regelmäßige künstliche Blutwäsche (Dialyse) erforderlich. Fast die Hälfte aller Dialysefälle wird durch Diabetes verursacht. Mehr über Nierenkomplikationen bei Diabetes mellitus, deren Behandlungsmöglichkeiten und die richtige Prävention erfahren Sie in unserem Bereich „Schwerpunktthemen“ unter Diabetes und Nieren. Da Nierenschäden anfangs keine Schmerzen verursachen, sind bei Diabetiker/innen regelmäßige Untersuchungen des Urins auf Eiweiß ratsam. Sollte Ihr Arzt sie vergessen, erinnern Sie ihn daran, und achten Sie auf eine sorgfältige Dokumentation der Untersuchungsergebnisse im Gesundheits-Pass Diabetes. Lesenswert zum Thema ist auch ein altes Interview mit Prof. Dr. Eberhard Ritz. Es ist immer noch aktuell.
DDG fordert konkrete und verbindliche Maßnahmen, um die Diabetesversorgung von morgen zu gewährleisten: Laut der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) erhalten jeden Tag in Deutschland mehr als 1.000 Erwachsene die Diagnose Diabetes. Trotzdem geraten diabetologische Schwerpunkte an Kliniken und diabetologische Fachabteilungen zunehmend unter Druck, weil sie für Krankenhäuser oft nicht lukrativ sind. Aufgrund der steigenden Erkrankungszahlen und eines in der Folge stetig ansteigenden Versorgungsbedarfs warnt die DDG vor einem drohenden Versorgungsdefizit. Zu den konkreten Maßnahmen, die die DDG von den Verantwortlichen der Politik dringend fordert, zählen etwa der Ausbau und Erhalt diabetologischer Lehrstühle deutschlandweit, verbesserte Bedingungen für diabetologische Behandlungen bei Fallpauschalen und Regelungen bei der Bettenplanung in Krankenhäusern. Ihre Anliegen für eine optimale Patientenversorgung diskutieren Expertinnen und Experten der DDG am Donnerstag, den 10. März 2022 auf der Jahrespressekonferenz der Fachgesellschaft online. (Link zur Anmeldung). Schwere Unterzuckerungen oder andere akute Stoffwechselentgleisungen bei Diabetes können nur stationär versorgt werden, betont Professor Dr. med. Monika Kellerer, ehemalige Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Nachricht lesen
Hochkalorisches Essen und wenig Bewegung können zu Lebensstilerkrankungen wie Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit) führen und auch das Risiko für Schlaganfall sowie Demenz erhöhen. Die Biologin Dr. Veronica Witte erforscht den Einfluss von Adipositas, Ernährung und Stoffwechselveränderungen auf die Gehirnstruktur und –funktion. Sie ist Teilprojektleiterin im Sonderforschungsbereich (SFB) 1052 „Mechanismen der Adipositas“ der Universität Leipzig, in welchem Wissenschaftler:innen verschiedener Fachdisziplinen Ursachen, Präventions- und Therapieansätze der Volkskrankheit untersuchen. Nachricht lesen
Heute ist Weltfrauentag. Seit 1977 ist der Internationale Frauentag am 8. März der offizielle Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. 30 Jahre später erreichte der Weltdiabetestag diesen Status. Immerhin! Nur wo bleibt der Kampf der Diabetikerinnen und Diabetiker für ihre Rechte?
Während die Frauen um die Gleichberechtigung kämpfen, nehmen Menschen mit Diabetes Diskriminierungen in Schule und Beruf, Einschränkungen in der Versorgung und steigende Kosten für lebensnotwendige Medikamente oft klaglos hin. Das muss nicht sein. DiabSite ruft deshalb heute alle Männer und Frauen mit Diabetes auf, selbst aktiv zu werden. Engagieren Sie sich in den Organisationen, kämpfen Sie für Ihre Rechte als Diabetikerin oder Diabetiker und informieren Sie sich aktuell auf dem Diabetes-Portal DiabSite!
Mit einem virtuellen Blumenstrauß wünschen wir heute allen Frauen einen schönen Weltfrauentag!
Bei der Behandlung von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2, die häufig gleichzeitig an einem metabolischen Syndrom leiden, zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab: Der therapeutische Fokus liegt nun von Anfang an auch auf der Behandlung der Begleiterkrankungen und nicht nur auf der Einstellung des Blutzuckerspiegels. Langzeitschäden und Sterblichkeit konnten in Studien so drastisch reduziert werden. Möglich wird dies durch eine mehrgleisige Therapie, die auch den frühen Einsatz von sogenannten SGLT2-Inhibitoren und GLP-1 Rezeptoragonisten beinhaltet. Klinische Studien zeigen hier übereinstimmend die hohe Wirksamkeit des kombinierten Einsatzes beider Substanzgruppen. Dies gilt insbesondere bei hohen kardiovaskulären Risiken und bestehender Herz- und Niereninsuffizienz. Der aktuelle Wissensstand ist Thema auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag, 15. März 2022, von 11:00 bis 12:00 Uhr, im Vorfeld des diesjährigen virtuellen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vom 16. bis 19. März 2022. Teilnahmelink zur Online-Pressekonferenz. Nachricht lesen
Eigentlich informieren wir hier umfassend rund um den Diabetes mellitus. Aber angesichts der aktuellen Lage in Europa fällt es uns schwer, überhaupt an etwas anderes zu denken. Dabei gibt es auch in der Ukraine Diabetikerinnen und Diabetiker, die dringend auf Insulin angewiesen sind. Doch das wird knapper, als es ohnehin schon war. Die Zufahrt zum größten Insulin-Lager von Novo Nordisk soll nicht mehr passierbar sein. Die Hilfsorganisation „Insulin zum Leben“ setzt sich seit Jahren mit dem Thema Insulin-Not auseinander. Aufgrund der aktuellen Situation wird jetzt für die Ukraine gesammelt. Bitte helfen auch Sie in Kliniken, Praxen und im privaten Bereich!
Drei, zwei, eins, Action – am 17. März startet der #DiabetesDialog 2022. Mit dabei sind Experten, die sich Zeit nehmen, die Fragen der Betroffenen zu beantworten. „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ hört Menschen mit Diabetes zu, gibt ihnen Antworten auf ihre offenen Fragen und unterstützt sie, mit der Erkrankung ein besseres Leben führen zu können. Mit Sanofi als Initiator stehen mehr als 20 Partner mit einem gemeinsamen Ziel hinter dem #DiabetesDialog. Nachricht lesen