Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Sulfonylharnstoffe erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall: Das blutzuckersenkende Medikament Metformin schützt Patienten mit Typ-2-Diabetes besser vor Herzinfarkten und Schlaganfällen als Medikamente aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe. Dies ergab eine US-amerikanische Studie, die kürzlich in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde. Demnach liegt das Risiko für Herzkreislauferkrankungen unter einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen um 21 Prozent höher als bei einer Metformin-Behandlung. Aus Sicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) untermauern die Studienergebnisse die Empfehlung, die Therapie des Typ-2-Diabetes nach Möglichkeit immer mit Metformin zu beginnen. Nachricht lesen
Diabetes bekommen nur alte Leute? Nein! Machen Sie den Test, wie hoch Ihr persönliches Diabetes-Risiko ist. Das empfehlen wir vor allem engen Verwandten von Diabetikern. Schon durch den Diabetes in der Familie steigt die Wahrscheinlichkeit, einen Diabetes zu entwickeln. Kommen andere Risikofaktoren hinzu, sind ein Arztbesuch und die Ergreifung von Maßnahmen zur Diabetes-Prävention angesagt. Machen Sie jetzt den GesundheitsCheck Diabetes mit dem FINDRISK-Fragebogen auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Diabetiker können diesen Link zum Fragebogen ihren Angehörigen schicken, damit sie vielleicht noch rechtzeitig die „Notbremse“ ziehen. Bei einem erhöhten Risiko wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.
Das Zusammenspiel der Hormone Glukagon und Fibroblastenwachstumsfaktor 21 (FGF21) reguliert entscheidend den Fettstoffwechsel und das Körpergewicht. Durch ihre gemeinsame Wirkung kommt es zu einer verminderten Nahrungsaufnahme und erhöhten Fettverbrennung, daher gelten die Botenstoffe als vielversprechende Kandidaten für die Behandlung von Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Dies fanden Wissenschaftler des Instituts für Diabetes und Adipositas (IDO) am Helmholtz Zentrum München in Kooperation mit dem Metabolic Diseases Institute der Universität Cincinnati, USA, heraus. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals ‚Diabetes‘ veröffentlicht. Nachricht lesen
DDB warnt vor weiteren Kosten für Diabetiker: Der hochwertigen medizinischen Versorgung von Menschen mit Diabetes droht eine weitere Einschränkung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht vor, moderne Insulinanaloga mit einem Festbetrag zu belegen. „Patienten müssten dann die Differenz zu einem Mehrpreis des Normalinsulins selbst bezahlen – das ist ein Unding“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Dieter Möhler. Diese mögliche Regelung trifft Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, die Insulin spritzen, Pumpenträger jedoch nicht. Nachricht lesen
An einem Tag entstehen alleine in Deutschland bei Menschen mit Diabetes bis zu 11,6 Millionen Blutglukosemesswerte. Diese Datenflut ist überwältigend, spielt doch die Dokumentation, Analyse und Interpretation der Daten im Rahmen des Diabetes-Managements eine zentrale Rolle. Ärzte, Diabetesberater und Kliniker wünschen sich eine Datenübertragung aus dem Blutzuckermessgerät direkt in die Praxis-EDV bzw. in die Patientenakte, um auf dieser Basis eine optimale Therapieentscheidung treffen zu können. Nachricht lesen
Viele Ärzte verfügen über zu wenig Zeit für aufklärende Gespräche mit ihren Patienten. Letztere verlassen das Behandlungszimmer daher häufig mit offenen Fragen. Auch das medizinische Fachvokabular auf dem Befund verstehen sie oft schlecht. Die Empfehlungen des Arztes befolgen viele Patienten daher nur unzureichend. Das hat vor allem bei Menschen mit Diabetes schwerwiegende Folgen. Denn sie müssen ihre Therapie eigenverantwortlich umsetzen. Nachricht lesen
In diesem Bereich gibt es stets Neues. Haben Sie schon die erste Ausgabe 2013 des aktuellen Diabetes Ratgebers? Er liegt in vielen Apotheken aus. Falls nicht, fragen Sie in Ihrer Stamm-Apotheke danach. Das Titelthema beschäftigt sich mit der „Superdroge Sport“. Und weil Bewegung bei Typ-2-Diabetes oft wirksamer als Medikamente ist, verordnen einige Ärzte Sport auf Rezept. Im aktuellen Diabetes Ratgeber gibt es viele Informationen dazu. Zudem wird betont, dass ein Schrittzähler die Motivation für mehr Bewegung steigern kann. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff kann dies nur bestätigen. In ihrem Weblog versucht sie immer wieder, Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren. Im doppelten Sinn geht es dort ums Schritte zählen. Mit einem Schrittzähler wissen Sie genau, wie viele Schritte sie pro Tag absolviert haben. Außerdem zählt jeder Schritt für die Gesundheit. Was es sonst Neues im Zeitschriftenregal für Diabetiker und Experten gibt, verraten die DiabSite-Lesetipps auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz: Im November 2012 erschien in „Obesity Surgery“ online der Bericht über eine retrospektive Kohortenstudie von 3 großen amerikanischen Versicherungsgruppen an 4434 übergewichtigen Typ-2-Diabetespatienten, die sich einer Roux-en-Y-Magenbypass-Operation unterzogen hatten. In den fünf Jahren nach der Operation war es bei 68.2 % zu einer kompletten Diabetes-Remission gekommen. Bei etwa einem Drittel dieser Initial remittierten Patienten trat der Diabetes innerhalb von 5 Jahren nach der Remission wieder auf. Nachricht lesen
Baden statt Schneeregen: Auch Menschen mit Diabetes fliehen vor dem nasskalten Wetter in Deutschland gerne in sonnige Gefilde. Jetzt liegen Fernreisen im Trend. Was Diabetiker dabei berücksichtigen sollten und welche Impfungen empfohlen werden, erfahren Sie in unserem Themenschwerpunkt Diabetes auf Reisen. Doch Vorsicht! In anderen Ländern gelten für Blutzuckerwerte oft abweichende Maßeinheiten. International ist mmol/l gebräuchlicher als mg/dl. Für die Umrechnung der Blutzuckerwerte bieten wir eine umfangreiche Tabelle mit der Umrechnungsformel und einen Rechner, der Ihnen bei der Umrechnung der Blutzuckerwerte hilft.
Lebensstil der Mutter prägt Veranlagung für späteres Gewicht: Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer internationalen Studie nachgewiesen, die im Fachjournal Plos One erschienen ist. Die Studie zeigt: Kinder mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4.000 Gramm haben in ihrem späteren Leben ein doppelt so hohes Risiko, übergewichtig zu werden, wie normalgewichtige Neugeborene. Damit steigt auch ihr Risiko für einen Typ-2-Diabetes. Nachricht lesen