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Die gesetzlichen Krankenkassen haben im 1. Quartal 2014 Prämien in Höhe von 236 Millionen Euro an ihre Versicherten ausgezahlt. Zudem kamen den Versicherten zusätzliche freiwillige Satzungsleistungen in Höhe von 55 Millionen Euro zu Gute. Damit haben einzelne Kassen begonnen, ihre Versicherten an den hohen Finanz-Reserven von 16,8 Milliarden Euro teilhaben zu lassen. Ohne diese Sonderfaktoren ergäbe sich für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im 1. Quartal 2014 kein Ausgabenüberschuss sondern sogar ein Einnahmenüberschuss. Das zeigen die vorläufigen Finanzergebnisse der Krankenkassen des 1. Quartals 2014. Die Krankenkassen erhalten auch für 2014 vom Gesundheitsfonds genügend Finanzmittel, um ihre Ausgaben zu 100 Prozent zu decken. Nachricht lesen
Relevanz der peripheren diabetischen Neuropathie erfordert frühzeitiges Screening auf diese Komplikation: Aufgrund der Pathogenese des Diabetes und der oft schon vor dem Zeitpunkt der Diagnose des Diabetes einsetzenden mikrovaskulären Störungen (Störung an kleinen Gefäßen, welche auch u. a. die Nerven mitversorgen) treten diese Probleme bereits häufig zum Zeitpunkt der Diagnose des Diabetes mit auf. Nachricht lesen
Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden mit Blutfettsenkern reduzieren: Mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders viele am Herzinfarkt. Denn sie haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Diese sind häufig Folge eines schlecht eingestellten Blutzuckers, von Bluthochdruck, und Rauchen. Eine wichtige Rolle spielen auch erhöhte Blutfettwerte. Diese sollten Menschen mit Diabetes regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen und zu hohe Werte senken. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum bundesweiten „Tag des Cholesterins“ am 20. Juni 2014 hin. Nachricht lesen
Kombination Dapagliflozin plus Metformin hat einen klaren Zusatznutzen: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat in einer Stellungnahme an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) den Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Bewertung der Fixdosiskombination von Dapagliflozin mit Metformin als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Das IQWiG war zum Ergebnis gekommen, dass für diese Tablettenkombination kein therapeutischer Zusatznutzen belegt sei. „Es ist aber wissenschaftlich unbestritten, dass bei einer Dapagliflozin-Therapie weniger schwere Unterzuckerungen auftreten als etwa bei Sulfonylharnstoffen“, erklärt Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. „Hinzu kommt, dass bei einer Fixdosiskombination nur noch eine einzige Tablette eingenommen werden muss, was die Therapietreue erhöht.“ Erneut habe das IQWiG eine kritikwürdige Bewertung aufgrund praxisferner, formaler Kriterien abgegeben, so Siegel. Nachricht lesen
Das könnte Sie auch interessieren:
– Im Internet steht die gesamte Stellungnahme (PDF) zum Nachlesen bereit.
– Zusatznutzen der Fixkombination von Dapagliflozin und Metformin ist nicht belegt – Nachricht zur IQWiG-Stellungnahme auf dem Diabetes-Portal DiabSite
Frühzeitige Gerinnungs- und Stoffwechseltherapie wird empfohlen: Eine aktuelle Analyse der KORA S4-Population (Kooperative Gesundheitsforschung im Raum Augsburg) hat gezeigt, dass ein genetischer Polymorphismus, der ein Oberflächenprotein auf Thrombozyten betrifft, mit einer erhöhten Mortalitätswahrscheinlichkeit bei Prädiabetes, nicht aber manifestem Diabetes, verknüpft ist. Nachricht lesen
Lokale Kompetenzen bündeln und stärken: Nordrhein-Westfalen hat drei weitere Regionale Innovationsnetzwerke (RIN). Insgesamt bündeln nun sechs Innovationsnetzwerke die regionalen Kompetenzen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verbrauchern. Im Rahmen der Forschungsstrategie Fortschritt NRW fördert das Wissenschaftsministerium die neuen Projekte mit insgesamt 745.000 Euro. Das Innovationsnetzwerk „Rhein-Ruhr zur Diabetesvorsorge und Begleitung von Menschen mit Diabetes“ in Düsseldorf soll dabei helfen, die Häufigkeit von Diabetes in der Region zu verringern, die Lebensqualität für die Erkrankten zu verbessern und Spätkomplikationen zu verhindern. Das Innovationsnetzwerk „Kinder- und Jugendgesundheit durch erfolgreiches Präventionsmanagement“ in Bochum setzt sich für die Verbesserung der Gesundheit im Kinder- und Jugendalter ein. Auch hier könnte die Förderung eines gesunden Lebensstils das Risiko für Typ-2-Diabetes senken. Grünes Licht gab es außerdem für das Innovationsnetzwerk „Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung“. Nachricht lesen
Forschende raten zur Vorsicht bei künstlicher Befruchtungsmethode – Defekte Mitochondrien können Ursache für Diabetes, Schlaganfälle, Herzfehler, Epilepsie oder Muskelschwäche sein: Die Zulassung einer Behandlungsmethode, bei der drei Eltern künstlich ein Kind zeugen, wird seit einigen Jahren in Großbritannien diskutiert und ist möglicherweise in zwei Jahren Realität. Die Methode soll helfen, genetische Defekte der Mutter bereits im Reagenzglas zu eliminieren. Der Defekt liegt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen. Um defekte Mitochondrien loszuwerden, muss der Zellkern einer Eizelle in eine andere Eizelle, die intakte Mitochondrien trägt, transferiert werden. Forschende der Vetmeduni Vienna zeigen erstmals, dass bereits wenige defekte Mitochondrien, die bei einem Transfer mitgeschleppt werden, später Krankheiten verursachen könnten. Nachricht lesen
Ursachen und Risikofaktoren für Volkskrankheiten wie Diabetes stehen im Mittelpunkt der großen Gesundheitsstudie: Deutschlands größte Gesundheitsstudie, die Nationale Kohorte, hat begonnen. Das Studienzentrum in Hannover, eine Außenstelle des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), begrüßte im Mai die erste Teilnehmerin. In der Nationalen Kohorte wird untersucht, was uns krank macht, wie wir uns vor Krankheiten schützen können und warum bestimmte Menschen häufiger krank werden als andere. Ab Oktober 2014 soll die Studie dann bundesweit starten. Nachricht lesen
eHealth Conference 2014 in Hamburg: Der Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe, eröffnete heute in Hamburg die eHealth Conference 2014 mit dem Titel „Menschen, Metropolen, Möglichkeiten – bessere Versorgung durch eHealth“ und informiert sich über erfolgreiche Telemedizinprojekte. In einigen Bundesländern laufen bereits erfolgreiche Projekte, z. B. bei der Behandlung von Herzinsuffizienz oder Diabetes. Nachricht lesen
Diabetesaufklärung vor dem Deutschlandspiel der Fußball-WM: Deutsche Diabetes-Hilfe ist als einzige gemeinnützige Organisation auf der Fußball-WM-Meile mit einer Aufklärungsaktion vertreten. Das Spiel Deutschland – Portugal verfolgten gestern mehrere Hunderttausend Fußball-Fans vor dem Brandenburger Tor. Viele kamen schon am Nachmittag und ließen sich am Stand von diabetesDE beraten und aufklären, überraschend viele Betroffene waren vor Ort. Vor und nach dem Spiel wurde auf mehreren Großleinwänden Spots gezeigt, die verdeutlichen, dass ein Leben mit Diabetes nicht immer „süß“ ist. Nach dem Motto „Wir sind viele“ wurde außerdem auf die dramatisch ansteigenden Zahlen der Volkskrankheit Diabetes aufmerksam gemacht: Aktuell sind 6 Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Nicht nur den Fans auf der Fanmeile gefiel die Aktion, auch Fußball-Legende Paul Breitner schaute am Stand vorbei, ließ sich mit Fans fotografieren, um für Diabetes zu sensibilisieren. Nachricht lesen
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