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Ein gut eingestellter Schwangerschaftsdiabetes senkt Risiko für späteren Typ-2-Diabetes: Als neue Professorin für Geburtsmedizin und maternale Gesundheit am Universitätsklinikum Jena erforscht Tanja Groten plazentaassoziierte Schwangerschaftskomplikationen und entwickelt Konzepte für eine individualisierte Langzeitnachsorge für die betroffenen Mütter. Da Prof. :Groten nicht nur Gynäkologin, sondern auch Diabetologin ist, hat sie den Gestationsdiabetes besonders im Blick. Nachricht lesen
Stehen Immunzellen mit den neuen Diabetes-Subtypen in Verbindung? Mit der neuen Beschreibung von Diabetes-Subtypen ist die Diabetologie auf dem Weg zur Präzisionsmedizin. Dennoch sind viele Bereiche unerforscht. So war bisher nicht bekannt, wie sich die Immunzellen in den jeweiligen Subtypen unterscheiden. Eine neue Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums hat nun genau dies untersucht und Potential für die Zukunft entdeckt. Nachricht lesen
VDBD fordert bessere Unterstützung für betroffene Familien: In Deutschland leben über 32.000 Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1. Die Rate der Neuerkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Gerade im Kindesalter ist eine umfangreiche Betreuung der Erkrankten notwendig – durch das Diabetes-Team, aber auch durch die Angehörigen. Die Diagnose verändert das gesamte Familienleben und häufig sogar auch die Berufstätigkeit der Eltern. Darauf weist der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) im Vorfeld seiner Jahrestagung hin, die am 18. September online stattfindet und sich unter anderem mit familiären Belastungen durch eine Diabetes-Erkrankung bei Kindern beschäftigen wird. Nachricht lesen
Klimawandel und Diabetes lassen sich nur mit gesetzlichen Vorgaben bekämpfen: „Menschen mit Diabetes sind besonders durch Hitze und Extremwetter gefährdet“, warnte Dr. Eckart von Hirschhausen bei einer Pressekonferenz, bei der die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Maßnahmen zur Bekämpfung der aktuellen Diabetes-Pandemie vorstellte. Mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland leiden aktuell an einem Diabetes mellitus. Jedes Jahr erkranken bundesweit bis zu 600.000 Menschen neu an Typ-2-Diabetes – viele von ihnen aufgrund von ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung. Um diese Zahl effektiv zu
reduzieren und Patienten auch in Zukunft gut versorgen zu können, hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) von der Politik einen Paradigmenwechsel gefordert: Sie muss Verhältnisse schaffen, damit jeder Mensch gesund leben kann. Nachricht lesen
Entzündungsvermittler fördern altersbedingte Krankheiten wie Diabetes Typ 2 und Gefäßverkalkung: Schwere COVID-19-Verläufe sind nicht allein auf die Infektion durch SARS-CoV-2, sondern ganz wesentlich auf eine entgleiste Immunreaktion zurückzuführen. Ein Forschungsteam der Charité, des MDC, der JKU Linz und des KUK hat jetzt eine zelluläre Stressreaktion identifiziert, die zur Immun-Entgleisung maßgeblich beiträgt: die Seneszenz. Wirkstoffe, die seneszente Zellen gezielt entfernen, mildern COVID-19-Lungenschäden und das Ausmaß der Entzündung im Tiermodell deutlich ab. Sie könnten auch für den Menschen einen neuen Therapieansatz eröffnen. Die Studie ist in Nature erschienen. Nachricht lesen
Was muss die neue Bundesregierung tun, um den „Tsunami“ nichtübertragbarer Krankheiten wie Diabetes Typ 2 zu stoppen? In 13 Tagen wählen wir einen neuen Bundestag. Egal, welche Koalition am Ende in die Bundesregierung einzieht und wer als Nachfolger von Angela Merkel am wohl wichtigsten Schreibtisch des Landes Platz nehmen wird – der oder diejenige hat viele und große Aufgaben vor sich. Nicht nur der Kampf gegen den Klimawandel sollte dabei ganz oben auf der politischen Agenda stehen, sondern auch die gezielte Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Nachricht lesen
Baerbock, Laschet und Scholz müssen über Gesundheitsversorgung sprechen: Die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ fordert die drei Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen), Armin Laschet (CDU / CSU) und Olaf Scholz (SPD) dazu auf, bei ihren TV-Triellen am 12. September (ARD / ZDF) und 19. September (Pro Sieben / Sat 1 / Kabel 1) nicht nur über Afghanistan, Klimawandel oder Steuerlast zu diskutieren, sondern auch darüber, wie die Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort künftig gestaltet werden soll. Auch unter dem Eindruck der anhaltenden Corona-Pandemie geben immerhin zwei Drittel aller Deutschen (68 Prozent) bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YOUGOV im Auftrag von „Wahlradar Gesundheit“ an, dass Gesundheits- und Pflegepolitik eine große Bedeutung bei ihrer Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September hat. Derweil rangieren Themen wie Wirtschafts- und Steuerpolitik (61 Prozent) oder Klima- und Umweltpolitik (57 Prozent) weit dahinter. Nachricht lesen
„Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen.“ So heißt es im Alten Testament. Aber mal ehrlich. Wer von Ihnen hat noch eine 6-Tage-Woche? Außer im Einzelhandel und in Berufen aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung sind das nur noch wenige Menschen. Alle, die im Berufsalltag viel sitzen, übergewichtig sind oder ein hohes Risiko für einen Diabetes Typ 2 haben, sollten den Ruhetag für Bewegung nutzen. Ein Sonntagsspaziergang beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, senkt das Diabetes-Risiko und bietet Chancen zur Kontaktaufnahme. Welche Erfahrungen DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff damit gemacht hat, erfahren Sie in der Kategorie Schritte zählen des DiabSite Diabetes-Weblogs Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag!
Genvariante, die im Zusammenhang mit mittelalterlichen Paratyphus-Ausbrüchen steht, erhöht heute das Risiko für Entzündungserkrankungen wie Diabetes Typ 1: Paratyphus ist eine Infektionskrankheit mit hohem Fieber, Bauchschmerzen und Übelkeit, zuweilen auch Durchfall, die unbehandelt tödlich verlaufen kann. Sie ähnelt dem besser bekannten Typhus, wird jedoch durch einen anderen bakteriellen Erreger ausgelöst. Während Paratyphus in Deutschland und Europa heute sehr selten geworden sind, kommt es in Asien weiterhin gelegentlich zu Paratyphus-Epidemien, vor allem nach Naturkatastrophen wie Überschwemmungen. Im Mittelalter hingegen verursachte der Paratyphus in Europa Epidemien mit hohen Opferzahlen. Forschende des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) haben nun erstmals die menschliche Immungenetik zu Typhuserkrankungen in Europa genauer untersucht und ein Risikogen identifiziert, das für Paratyphus anfälliger macht. Dieses Risikogen ist auch heute noch in der europäischen Bevölkerung vorhanden und steigert zugleich das Risiko für moderne Entzündungserkrankungen wie Multiple Sklerose oder Typ-1-Diabetes. Seine Ergebnisse hat das Team um Professor Ben Krause-Kyora, Archäologe und Biochemiker am Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, vor kurzem in der Fachzeitschrift „Frontiers in Immunology“ veröffentlicht. Nachricht lesen
„Ein Mangel an einem Enzym, der bereits mit einer gestörten Wundheilung in Verbindung gebracht wurde, könnte erklären, warum eine Infektion mit SARS-CoV-2 bei Typ-2-Diabetikern häufig einen tödlichen Zytokinsturm auslöst.“ In den westlichen Ländern gehören Adipositas und Diabetes Typ 2 zu den häufigsten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19-Erkrankungen. Für den Tod der Patienten wird ein Zytokinsturm verantwortlich gemacht. Mehr zum Thema erfahren Sie unter: aerzteblatt.de. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.