Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Weltmeister auf der Fanmeile der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert: Am Ende waren es nicht 13, sondern 14 Tage, an denen die größte Fußball-WM-Fanmeile Deutschlands geöffnet hatte. Um einen Tag verlängert bis zum gigantischen Empfangsspektakel des Weltmeisters vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Bis zu mehreren hunderttausend Fans verfolgten die Spiele der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Hyundai-Fanpark auf 13 Leinwänden. Und auf allen Leinwänden liefen bis zu 20 Mal am Tag die zwei Aufklärungsspots von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Die gemeinnützige Organisation war die einzige, die zudem mit einem Stand und einer Aufklärungsaktion vor Ort vertreten war. Ein überdimensionales Megaposter mit dem Fotomosaik-Porträt von Bundeskanzlerin Merkel, erstellt mit Porträts von hunderten Betroffenen, ergänzte die Aktion. Motto: „Wir sind viele und es werden täglich mehr. Zeit, dass die Politik sich kümmert. Frau Bundeskanzlerin wir zählen auf Sie!“ Nachricht lesen
Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Schatz, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil, wurde zum Ehrenmitglied der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (Föderation der Internationalen Donau-Symposia über Diabetes mellitus, FID) ernannt. Die Verleihung fand statt anlässlich der jüngsten Tagung der Fachgesellschaft in Jurmala bei Riga, Lettland. Gewürdigt wurden die außerordentlichen Verdienste von Prof. Schatz für die Fachgesellschaft. Nachricht lesen
Gewichtszunahme beeinflusst Darmkeime und Stoffwechselleistung: Bei einer Zunahme des Körpergewichts verändern sich sowohl die Zusammensetzung der Darmkeime, als auch die Muster tausender Stoffwechselprodukte. Darüber hinaus scheint eine Diabeteserkrankung bestimmte Stoffwechselwege – wie den Schwefelmetabolismus – zu beeinflussen. Dies haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München mittels metabolomischer Analysen untersucht und damit erneut auf die Komplexität des Darmstoffwechsels hingewiesen. Nachricht lesen
Praktische Tipps für Diabetes-Patienten mit Nervenschädigungen: Unter Neuropathien verstehen wir fortschreitende Funktionsstörungen peripherer Nerven, die alle Fasertypen (motorisch, sensibel und vegetativ) betreffen. Die häufigste Form der diabetischen Nervenschädigung (> 80 %) ist die distal-symmetrische sensomotorische Polyneuropathie, die früher für eine Spätkomplikation des Diabetes gehalten wurde, oft aber bereits vorliegt, bevor der Diabetes erkannt wird. Wenn die diabetische Neuropathie symptomatisch geworden ist, liegt häufig bereits ein fortgeschrittenes Erkrankungsstadium mit dann begrenzten therapeutischen Möglichkeiten vor. Daher ist eine möglichst frühzeitige Diagnosestellung anzustreben. Das gilt in besonderem Maße für die motorische Schädigung, die in der Regel unbeachtet bleibt, obwohl sie im Hinblick auf die Sturzneigung eine sehr konkrete Gefahr darstellt. Nachricht lesen
UN-Generalversammlung zu den chronischen Krankheiten: Deutschland liegt in der Prävention von Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes deutlich hinter der internationalen Entwicklung zurück. Dies zeigte sich beim Gipfel gegen nichtübertragbare Krankheiten, der in der letzten Woche in New York im Rahmen der UN-Generalversammlung stattfand. Viele Länder haben inzwischen bevölkerungsweite Maßnahmen ergriffen, um die Risikofaktoren dieser Krankheiten, die mehr als 80 Prozent aller Todesfälle verursachen, zu reduzieren. Die Bundesregierung blieb dieser UN-Konferenz erstaunlicherweise fern. Nachricht lesen
Durch ein Meer von Deutschlandfahnen lief DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff gestern bei ihrem Power Walk. Sie freute sich auf das Finalspiel der Fußball-WM 2014, das mit einem Sieg der deutschen Nationalelf endete und sogar Bundespräsident Joachim Gauck jubeln ließ. Jeder Zeitungsleser erfuhr vorm Anpfiff am Sonntagabend noch das Wichtigste über Jogis Jungs und die Mannschaft aus Argentinien. Ihre Impressionen zur Weltmeisterschaft hat die Diabetikerin und Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite in Wort und Bild festgehalten und hier publiziert.
Sie sind herzlich eingeladen, diesen Beitrag zu kommentieren und die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.
Ganz Deutschland fieberte gestern dem großen Finale der Fußball-WM 2014 entgegen. Als ich gegen 9 Uhr zum Power Walk aufbrach, waren die Straßen ungewöhnlich leer. Doch diejenigen, die unterwegs waren hatten nur ein Thema: Fußball. Immer wieder drang es als Gesprächsfetzen an mein Ohr, wenn ich Spaziergänger überholte.
Gefühlt war jedes zweite Auto mit einer oder auch mehreren Fahnen geschmückt. Am häufigsten war die schwarz-rot-goldene Nationalflagge Deutschlands, die hier kreativ am Kofferraum hängt. Neben Schwarz-Rot-Gold war auch die Fahne des Gastgeberlandes Brasilien zu sehen.
Beflaggt wurden auch Balkone und Lokale luden zum „Public Viewing“ ein. Zu Weißbier, Eiskaffee, Eisschokolade und hausgemachtem Eistee boten viele in den letzten Wochen einen großen Monitor, auf dem die Spiele der Weltmeisterschaft übertragen wurden.
Wie dieses hier unten im Bild das allerdings täglich schaffte, bleibt mir ein Rätsel. Denn nach der Vorrunde gab es zwischen den Fußballspielen immer wieder spielfreie Tage. Die Kicker mussten nach rund zehn gelaufenen Kilometern pro Match ja auch mal Luft holen. Diese Tage konnten die Fans nutzen, um für die Figur und im Sinne der Diabetes-Prävention selbst zu laufen.
Wo die Fußballfreunde Fahnen, Ketten und anderen Schmuck für ihr Auto und sich eigentlich erwerben können, habe ich im mich immer wieder gefragt. Die Antwort fand ich in einer Tankstelle, die zudem natürlich auch das Sixpack Bier und andere Getränke anbietet.
Beim Bäcker, den ich am Ende meines Laufes ansteuerte, gab es neben Weltmeisterbrötchen auch die aktuellen Tageszeitungen. Jede hatte die Weltmeisterschaft auf der Titelseite. Die „BZ“ titelte: „Ihr seid Pabst. Aber wir sind Götter“, Der Tagesspiegel bot ein Bild vom Stadion mit „Finale“ in der Überschrift und der „Berliner Kurier schreibt: „Wir sind dein 12. Mann Jogi!“.
Auf die nächste Fußball-Weltmeisterschaft müssen wir nun wieder vier Jahre warten. Nicht warten sollten Sie jedoch mit dem Kampf gegen den inneren Schweinehund. Unser Tipp: rausgehen, laufen und am prallen Leben teilnehmen!
Herzlichst Ihre
Helga Uphoff
In diesem Rezept steckt der pure Sommer. Die Blätterteigtörtchen mit Tomatenfüllung und Thunfisch sind so lecker, dass sie in der heißen Jahreszeit bestimmt auch bei Ihnen häufiger auf dem Speiseplan stehen werden. Die meisten Zutaten gibt es gerade jetzt günstig: frische Tomaten, Paprika, Knoblauch, Zwiebeln und Oliven. Lediglich eine Dose Thunfisch sowie fertiger Blätterteig aus dem Kühlregal müssen noch eingekauft werden, dann zaubern Sie im Handumdrehen einen köstlichen Sommersnack. Nehmen Sie Thunfischfilets in Wasser – eine 200-Gramm-Dose hat rund 100 Kalorien weniger als der gleiche Fisch in Öl. Gerade Diabetiker, die ihr Gewicht reduzieren möchten, sparen so Kalorien ein, ohne auf die gesunden Nährstoffe im Fisch zu verzichten. Wenn Sie unterschiedliche Kräuter verwenden, können Sie jedes Mal eine neue Variante auftischen. In diesem Rezept werden die Tomaten mit Basilikum abgeschmeckt. Aber auch Thymian, Oregano oder einfach Petersilie geben diesen Törtchen den richtigen Kräuter-Pepp. Thunfisch-Liebhaber finden in der DiabSite Rezeptdatenbank noch viele Rezepte, zum Beispiel einen leichten Thunfisch-Salat oder köstliche Thunfisch-Bruschetta. Viel Spaß bei der Zubereitung! Wir von der DiabSite-Redaktion wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit und guten Appetit.
Jeden Monat finden Diabetes-Interessierte auf der DiabSite über 100 Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten nutzen diese Veranstaltungen für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Zum Beispiel:
– 19.07.2014 – Weiden – 17. Weidener Diabetikertag
– 13.08.2014 – Rankweil, Österreich – Wassergymnastik für Diabetiker
– 10.09.2014 – Merzig – Neues aus der Medizintechnik für Diabetiker
Unser internationaler Diabetes-Kalender gibt bekannt, wo und wann man sich in Sachen Diabetes trifft. Schauen Sie doch einfach mal rein!
Sitagliptin und Herzinsuffizienz: Auf dem Joint Meeting der International Society of Endocrinology und der Endocrine Society (ICE/Endo) vom 21.-24 Juni 2014 in Chicago berichtete S. Kannan über eine retrospektive Studie an etwa 13.000 Typ-2-Diabetespatienten aus dem elektronischen Cleveland-Datenregister. Es wurden Patienten unter Metformin mit DPP4-Hemmern, zumeist Sitagliptin als add-on-Therapie, und mit zusätzlich anderen oralen Antidiabetika verglichen. Innerhalb von 4 Jahren wurde kein erhöhtes kardiales Gesamtrisiko gesehen, unter DPP-4-Hemmern war das Herzinsuffizienzrisiko aber signifikant erhöht. Nachricht lesen
Bundesländer folgen der Empfehlung des Gesundheitsausschusses: In der letzten Bundesratssitzung vor der Sommerpause hat die Mehrheit der Bundesländer heute im Bundesrat in Berlin für die Umsetzung eines Nationalen Diabetesplans gestimmt. Die Initiative war von den Bundesländern Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Thüringen ausgegangen. In der letzten Woche hatte dann auch der Gesundheitsausschuss des Bundesrates, in dem die Gesundheitsministerien aller Bundesländer vertreten sind, dem Bundesrat eine Umsetzung des Antrags empfohlen. Dieser Empfehlung ist der Bundesrat heute nachgekommen. Nachricht lesen