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Nationale Reduktionsstrategie 2016 als Chance betrachten: Im Bundeshaushalt sind für 2016 zwei Millionen Euro für die Erarbeitung einer nationalen Strategie vorgesehen, die den Gehalt an Zucker und Salz in Fertigprodukten sowie eine reduzierte Aufnahme von gesättigten Fetten bewerkstelligen soll. Anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin (15.1. – 24.1.2016) fordert die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe das Bundesernährungsministerium (BMEL) auf, die Reduktionsstrategie als Chance zu sehen, sich mit Lebensmittelindustrie und -handel auf nachhaltige Maßnahmen zu einigen. Ziel muss es sein, eine signifikante Senkung der Gehalte an Zucker, Salz und auch gesättigten Fetten auf Produktebene in kurzen Zeiträumen zu erreichen. Lebensmittel mit hohen Gehalten dieser kritischen Nährstoffe zählen zu den größten Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten, darunter auch Diabetes Typ 2. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fehlt ein Erfolg versprechendes Gesamtkonzept. Nachricht lesen
Landwirtschaftsminister beschönigt Ernährungssituation in Deutschland: Mit einer Telefonumfrage bei eintausend Befragten versucht das Landwirtschaftsministerium, die Ernährungsgewohnheiten in Deutschland zu beschreiben. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis: Die meisten schaffen es, sich im Alltag gesund und ausgewogen zu ernähren. „Diese Darstellung des Ministeriums widerspricht fundamental der Ernährungsrealität in Deutschland“, erklärt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Nachricht lesen
Hendrik Beyer engagiert sich für Gesundheitsinitiative des Deutschen Diabetes-Zentrums: An diesen Sportunterricht werden sich die Grundschülerinnen und Grundschüler der St. Rochus-Schule sicherlich noch lange erinnern. Schließlich leitete der mehrfache Deutsche Meister und Olympiateilnehmer im Hochsprung Hendrik Beyer das Training. Bevor es aber losging, hatten die Kinder Gelegenheit dem sympathischen Sportsmann Fragen zu stellen. Neben den größten Erfolgen wurde auch nach dem Fußball-Lieblingsverein des in Düsseldorf geborenen und für Bayer Leverkusen startenden Sportlers gefragt. Nach einem gemeinsamen Aufwärmprogramm vermittelte Hendrik Beyer den begeistert mitmachenden Kindern die Grundlagen eines Leichtathletiktrainings. Nachricht lesen
Junge deutsche und österreichische Typ-1-Diabetiker haben niedrigeren BMI und bessere Blutzuckereinstellung: Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 in Deutschland und Österreich sind häufiger normalgewichtig als junge amerikanische Betroffene. Außerdem weisen sie bessere Langzeitblutzuckerwerte auf als Typ-1-Diabetiker ihrer Altersklasse in den USA, England und Wales. Dies ergab eine Auswertung dreier transatlantischer pädiatrischer Diabetes-Register auf der Basis der Daten von insgesamt 54.410 Heranwachsenden. Die Autoren der Studie sehen dies unter anderem darin begründet, dass in Deutschland und Österreich immer mehr Patienten eine Insulinpumpe tragen. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht damit einen eindeutigen Vorteil der Pumpentherapie gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie bestätigt. Um dem auch unter jungen Typ-1-Diabetikern zunehmendem Übergewicht entgegenzuwirken, setzt sich die gemeinnützige Organisation für eine Förderung gesünderer Lebensstilmaßnahmen ein. Nachricht lesen
Etwa 30 Prozent aller Diabetes-Patienten entwickeln im Laufe ihres Lebens eine sogenannte diabetische Nephropathie. Denn die Nieren werden durch Veränderungen an den kleinen Gefäßen geschädigt, was schließlich zu einem chronischen Nierenversagen führen kann. Eine regelmäßige künstliche Blutwäsche (Dialyse) kann dadurch erforderlich werden. Mehr über Nierenkomplikationen bei Diabetes mellitus, deren Behandlungsmöglichkeiten und die richtige Prävention können Sie in unserem Bereich „Schwerpunktthemen“ unter Diabetes und Nieren nachlesen. Da Nierenschäden anfangs keine Schmerzen verursachen, sind regelmäßige Untersuchungen des Urins auf Eiweiß erforderlich. Sollte Ihr Arzt sie vergessen, erinnern Sie ihn einfach daran, und achten Sie auf eine sorgfältige Dokumentation der Untersuchungsergebnisse im Gesundheits-Pass Diabetes. Ebenfalls lesenswert ist ein Interview mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Eberhard Ritz zum Thema „Diabetes und Nieren“.
Umfassendes Miniposterpaket erläutert die wesentlichen Aspekte unserer Nährstoffe: Im Blog „Urgeschmack“ stellt Felix Olschewski die These auf, dass wir Ernährungsberater und -therapeuten ganz besonders vom Phänomen „Nährstoffismus“ betroffen sind. Und vermutlich hat er gar nicht so Unrecht. Das kann aber durchaus notwendig und berechtigt sein. So können wir bei genauerer Betrachtung der Eigenschaften und Funktionen von Nährstoffen auf ihre Bedeutung und ihren Stellenwert in der Ernährung eines jeden Einzelnen schließen – und gezielt darauf Einfluss nehmen. Nachricht lesen
Frauen mit Diabetes erleiden häufiger Herzinfarkte und Schlaganfälle: Ein Typ-2-Diabetes ist für Frauen mit dem Verlust ihres geschlechtsbedingten Schutzes vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Sie erleiden nach neuen Erkenntnissen häufiger als zuckerkranke Männer einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Frauen können den Nachteil jedoch durch eine intensivere medizinische Betreuung und eine Änderung des Lebensstils wieder ausgleichen, stellt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich eines wissenschaftlichen Statements der American Heart Association fest. Nachricht lesen
Wie heißt es so schön? „Nicht das viele Essen zwischen Weihnachten und Neujahr macht dick, sondern das zwischen Neujahr und Weihnachten.“ Deshalb raten wir Diabetikern wie Nichtdiabetikern, die ihr Gewicht reduzieren möchten, sich das ganze Jahr über gesund und ausgewogen zu ernähren. Dass man dabei auch genießen und satt werden kann, zeigt unser Rezeptvorschlag Vitaminsalat mit Pardina Linsen und gebratener Hähnchenbrust. Zu den mit 4 – 5 mm sehr kleinen und besonders aromatischen Linsen gibt es gebratene Hähnchenbrust. Linsen tragen übrigens den botanischen Namen „Lens culinaris“, ein deutliches Zeichen, dass sie auch in der feinen Küche beliebt sind. Zudem sind die winzigen Hülsenfrüchte wahre Kraftpakete. Neben einem hohen Eiweißgehalt von 23 Prozent bieten sie reichlich Ballaststoffe, Mineralien und Spurenelemente. Das Geflügelfleisch liefert zusätzliches Eiweiß, was für eine lang anhaltende Sättigung sorgt. Seinen Namen verdient der Vitaminsalat vor allem durch den Rucola, denn der enthält sogar mehr Vitamin C als Orangen. Fazit: Ein Rezept für den Gaumen, für die Figur und nicht zuletzt für ein starkes Immunsystem, das uns im Winter vor Erkältungen schützt. Weitere Ideen für leckere Salate und viele andere Gerichte finden Sie in der großen DiabSite-Rezeptdatenbank – wie üblich mit allen wichtigen Nährwertangaben und BEs. Wir vom Diabetes-Portal DiabSite wünschen guten Appetit!
Warnung vor Stoffwechselentgleisungen durch SGLT2-Hemmer kommt in den Beipackzettel: Die amerikanische Arzneibehörde FDA hat entschieden, dass in den Beipackzetteln der SGLT2-Hemmer (Dapagliflozin, Forxiga®, Canagliflozin, Invokana® und Empagliflozin, Jardiance®) vor Ketoazidosen und schweren Harnwegsinfektionen gewarnt werden muss. Auch eine Postmarketing/Pharmakovigilanzstudie wird vorgeschrieben. Die Europäische Arzneibehörde EMA wird wohl im Februar 2016 in ähnlicher Weise entscheiden. Im Blog der DGE wurde über diese Problematik mehrfach berichtet. Nachricht lesen
Das Jahr 2016 schlägt ein neues Kapitel im Diabetes Care-Markt auf: Aus Bayer Diabetes Care und Panasonic Healthcare wird nach mehr als zwanzigjähriger Partnerschaft Ascensia Diabetes Care. Hinter Panasonic Healthcare stehen Fonds, die vom internationalen Investor KKR verwaltet werden, sowie die Panasonic Corporation. „Mit diesem Schritt setzen wir einen wichtigen Meilenstein für beide Unternehmen“, so Michael Kloss, globaler Geschäftsleiter von Ascensia Diabetes Care. „Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss der Transaktion und auf die kommenden Schritte und Erfolge, die wir gemeinsam vorantreiben werden.“ In Deutschland nehmen mit dem 5. Januar insgesamt 128 Mitarbeiter unter der Geschäftsführung von Sarah Millington ihre Arbeit für das neue Unternehmen auf. Der bisher am Standort Leverkusen tätige Teil der Belegschaft zieht dort in ein modernes Unternehmensgebäude. Nachricht lesen