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Fachgesellschaften fordern bessere Früherkennung und Versorgung der Fettleber: Heute findet der weltweite NASH-Tag statt, an dem auf die Gefahren durch die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), auch als Fettleber-Hepatitis bezeichnet, hingewiesen wird. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS), die Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. (DAG), die Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (DDG), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM), die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V. (DGK), der Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) und die Deutsche Leberstiftung nutzen diesen Tag zum Schulterschluss und fordern gemeinsam, die nicht-alkoholische Fettleber (NAFL) und die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) in die Disease-Management-Programme (DMP) für Diabetes und Adipositas aufzunehmen. Sie fordern außerdem, dass die Bekämpfung der Volkskrankheit Fettleber als Gesundheitsziel im Sozialgesetzbuch verankert wird. Nachricht lesen
Wenn die tödliche Gefahr still und leise daherkommt. Gefahren, die Kinder bedrohen, sind nicht immer greifbar oder sichtbar. So erkranken in Deutschland jährlich 3.500 Kinder neu an Diabetes Typ 1. Doch bei jedem fünften Kind bricht die Krankheit scheinbar unvermittelt mit einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung aus, die das familiäre Umfeld überrascht. Eine diabetische Ketoazidose (DKA), wie der Fachbegriff lautet, kann zu einem Koma führen und unbehandelt tödlich enden. Die Arbeitsgemeinschaft pädiatrische Diabetologie (AGPD) der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat deshalb eine Aufklärungskampagne gestartet. „Eltern sollten die vier Warnzeichen eines unentdeckten Diabetes kennen“, sagt DDG Präsident Professor Dr. med. Andreas Neu anlässlich des Kindersicherheitstages am 10. Juni. Nachricht lesen
Betroffene Frauen über hohes Erkrankungsrisiko aufklären: Hartnäckiges Übergewicht, vermehrte Körperbehaarung, dünner werdendes Kopfhaar, unerfüllter Kinderwunsch und Akne – dahinter kann ein Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) stecken. Was viele betroffene Frauen nicht wissen: Die komplexe Störung des hormonellen Regelkreises erhöht auch ihr Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken um das Zwei- bis Neun-fache. Darüber hinaus bilden Patientinnen mit PCOS viermal häufiger eine Fettleber aus. Entsprechend umfassend sollten Diagnostik und Therapie erfolgen. Doch bis heute ist die häufigste endokrinologische Erkrankung von Frauen im empfangsbereiten Alter in Deutschland nur unzureichend erforscht. Auf der gemeinsamen Online-Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) am Mittwoch, den 16. Juni 2021 um 11.00 Uhr, erläutern Expertinnen und Experten den Zusammenhang von PCOS und Typ-2-Diabetes. Außerdem bewerten sie neue Therapie-Optionen. Nachricht lesen
Wenige Monate vor der flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts im Januar 2022 wissen die Deutschen noch sehr wenig über den Nachfolger des rosa Papierrezepts. 63 Prozent der Erwachsenen haben noch gar nichts vom E-Rezept gehört. Wann es eingeführt wird, wissen sogar 95 Prozent nicht. Drei von vier Deutschen möchten ihre Medikamente auch weiterhin gerne persönlich in der Apotheke vor Ort abholen. Weitere 9 Prozent können sich vorstellen, ein E-Rezept an ihre Apotheke zu schicken und deren Botendienst für die Belieferung in Anspruch zu nehmen. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts KANTAR im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unter 1.000 Deutschen anlässlich des Tags der Apotheke am 7. Juni. Der Tag der Apotheke findet seit 1998 statt, um die Leistungen der Apotheken öffentlich darzustellen. Nachricht lesen
Fördert der Mangel Typ-2-Diabetes? Erbanlagen spielen bei einem Typ-2-Diabetes eine wichtige Rolle, nun könnte ein weiteres zu den bislang mehreren Hundert bekannten Genen hinzukommen. Dr. med. Martin Daniels, Arzt in Weiterbildung an der Klinik für Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie der Inneren Medizin IV am Universitätsklinikum Tübingen und dem Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrums München und dem DZD, forscht an einer Gen-Mutation, die über verschiedene Zwischenschritte möglicherweise auch das Diabetesrisiko erhöht. Dafür wurde er nun mit der Menarini Projektförderung 2021 der BERLIN-CHEMIE AG ausgezeichnet. Das Unternehmen stiftet den mit 15.000 Euro dotierten Preis alljährlich zur Förderung herausragender wissenschaftlicher Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt Diabetes mellitus. Die Preisverleihung fand am 13. Mai 2021 im Rahmen des 55. Diabetes-Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) statt, der vollständig digital durchgeführt wurde. Nachricht lesen
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Pfingstsonntag, der Himmel über Berlin war noch grau, als DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff sich auf den Weg machte. An den Feiertagen wollte sie ihren Schrittzähler ordentlich füttern. Gastwirte hatten schon Stühle und Tische vor die Tür gestellt, denn ab Pfingsten durften sie draußen wieder Gäste empfangen. Plötzlich spielte auch das Wetter mit. Die Sonne lugte immer häufiger zwischen den Wolken hervor. Damit stieg die Freude am Laufen. Wie der Sieg gegen den inneren Schweinehund belohnt wurde, wen und was die Diabetikerin beim Spazierengehen traf, und warum ihr Walk zum tierischen Vergnügen wurde, erfahren Sie hier:
Wer sich an Sonn- oder Feiertagen früh zum Laufen motiviert, trifft nur wenige Menschen. Außer ein paar Jogger/innen und Gassigänger/innen ist selbst in großen Städten kaum jemand unterwegs. So ging es auch mir am Pfingstsonntag. Zuerst begegnete ich einem tapferen Jogger. Der war schnell an mir vorbeigelaufen. Kontaktaufnahme unmöglich. Ganz anders bei der netten Seniorin mit diesem süßen Hund. Wir kamen schnell ist Gespräch und stolz gestatte sie mir dieses Foto von ihrem Liebling. Es ist unglaublich, wie gut soziale Kontakte gerade in diesen Zeiten tun.
Bald darauf kam ich an einer Bäckerei vorbei, deren Tür geöffnet war. So konnte ich mich mit Brötchen für die Selbstmotivation zum Laufen belohnen und auf ein Frühstück mit DiabSite-Unterstützerin Birgit Ruben freuen. Rundum glücklich setzte ich meinen Weg fort. In Gedanken war ich schon bei diesem Beitrag. Würde es weitere soziale Kontakte zu Hundebesitzer/innen geben?
Darauf musste ich nicht lange warten. Der ältere Herr mit diesem lieben Hund outete sich als Pflege-Herrchen. Die wahren Besitzer vergnügten sich gerade im Pfingsturlaub. Das Foto von diesem Vierbeiner war eine kleine Herausforderung. Meine Kamera und ich interessierten ihn so sehr, dass er nicht still stehen wollte. Noch während ich mit diesem Herrn ging, begegneten uns weitere Hundehalter/innen. Mit vielen unterhielt ich mich. Das war Balsam für die Seele.
Aber nicht nur Hunde begegneten mir an diesem Pfingstwochenende. Als ich mich am Viktoria-Luise-Platz kurz auf eine Bank setzte, tauchten plötzlich hungrige Spatzen auf. Ich fütterte sie mit Brötchen. Mit der Zeit wurden sie so zutraulich, dass sie mir sogar aus der Hand fraßen.
Ist das schön, kleine Vögel auf der Hand zu spüren? Nach einer ganzen Weile raffte ich mich auf, um nach meinen Kaninchen zu suchen. Es dauerte eine Weile, bis ich endlich ein Kaninchen fand. Meine Mümmelmänner hatte ich lange vermisst. Am Ende meines Spaziergangs traf ich noch eine ältere Dame mit Hund.
Der große, freundliche Hund ist schon etwas betagt. Mit seiner Besitzerin sprach ich lange über Diabetes und Hundehalter. Der Hund wartete geduldig, während wir uns unterhielten. Seine Besitzerin war am Thema Diabetes interessiert, obwohl sie bisher nicht betroffen ist. Es war ein schöner Spaziergang mit zahlreichen interessanten Kontakten. Glücklich kam ich mit weit über 4.000 Schritten heim. Beim Frühstück hatte ich Birgit viel zu erzählen. Vielleicht animiert meine Geschichte ja auch Sie zum Laufen. Denn Bewegung ist die beste Medizin – ganz ohne Nebenwirkungen.
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Ihre Helga Uphoff
Nervenzellen erkennen, was wir essen: Es gibt vielversprechende Forschungsergebnisse für zukünftige Therapien gegen Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Kölner Forschende haben Nervenzellen in der Schaltzentrale des Vagusnervs untersucht, die im Magen-Darm-Trakt erkennen was wir essen und so das Sättigungsgefühl und den Blutzuckerspiegel steuern. Dabei zeigte sich, dass verschiedene Gruppen unterschiedliche Bereiche im Körper ansteuern und dann auch gegensätzliche Funktionen erfüllen. Diese Entdeckung könnte ein wichtiger Baustein für zukünftige Therapien gegen Übergewicht und Diabetes sein. Nachricht lesen
„Diabetes ist ein 24-Stunden-Job, der dem Patienten einiges an Denk- und Rechenleistung abverlangt. Ein sogenannter Closed-Loop kann Betroffenen einen großen Teil dieser Arbeit abnehmen.“ Ein Algorithmus, der Glukosesensor und Insulinpumpe verbindet, lernt selbst und kann für Typ-1-Diabetikerinnen und -Diabetiker viele Therapieentscheidungen treffen. Rund 10.000 Menschen mit Diabetes Typ 1 nutzen schon lange entsprechende Do-it-yourself-Systeme, sprich, selbst gebastelte Verbindungen zwischen Pumpe, Sensor und Softwarelösung. Nun stellen sie ihre Erfahrungen im Projekt „OPEN“, das von der EU und vielen Universitäten unterstützt wird, zur Verfügung. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite der Medical Tribune. Diesen Beitrag hat die DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.
Studie zeigt komplexes Zusammenspiel verschiedener Erkrankungen: Patientinnen und Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben und die in der Nachbeobachtung depressive Symptome entwickeln, besitzen ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. Zu diesem Schluss kommen Forschende des Instituts für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm. Die Studie zeigt außerdem, dass depressive Symptome nicht nur das Diabetes-Risiko steigern, sondern auch zu weiteren Komplikationen wie einem Zweitinfarkt oder einem Schlaganfall führen können. Nachricht lesen
Frauen müssen in der Diabetesberatung spezifischer begleitet werden: In der Diabetes-Therapie erfahren hormonelle Schwankungen im weiblichen Körper häufig keine große Beachtung. Dabei haben Östrogen und Progesteron auch einen Einfluss auf den Insulinspiegel. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) macht deshalb auf das spezielle Zusammenspiel des Hormon- und Blutzuckerspiegels bei Frauen aufmerksam und setzt sich für eine entsprechende Diabetesberatung in bestimmten Lebenssituationen ein. Davon profitieren nicht nur Frauen mit manifestiertem Diabetes. Denn rund sechs Prozent der werdenden Mütter entwickelt im Laufe der Schwangerschaft einen Gestationsdiabetes. Neben der medizinischen Begleitung hilft dabei auch eine individuelle Beratung, die aufklärt und ermutigt, anstatt Ängste zu schüren. Nachricht lesen