Mit Smartphones gegen die Blindheit

Diabetische Retinopathie aufgrund von Diabetes gehört zu den häufigsten Ursachen für Erblindung bei Erwachsenen: Kostengünstiges Augen-Screening per Telemedizin in Indien mit 100.000 Euro gefördert. Kostengünstiges Augen-Screening per Telemedizin in Indien mit 100.000 Euro gefördert. In manchen Gegenden Indiens ist rund jeder zehnte Mensch zuckerkrank. Schäden der Netzhaut aufgrund von Diabetes gelten inzwischen als häufigste Erblindungs-Ursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter. Umso wichtiger ist die Früherkennung einer sogenannten diabetischen Retinopathie (DR). Doch für Diabetiker, die in Indien auf dem Land oder in ärmeren Bereichen der Städte leben, fehlt es an ausreichender augenärztlicher Versorgung. Daher hat die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn (UKB) zusammen mit der Sankara Eye Foundation in Indien ein kostengünstiges Smartphone-basiertes, telemedizinisches DR-Screening-Programm ins Leben gerufen. Zur Fortführung der Kollaboration haben die Projektpartner jetzt eine Förderung von insgesamt 50.000 Euro vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung erhalten. Zusätzlich unterstützt Novartis im Rahmen des eXcellence in Ophthalmology and Vision Awards (XOVA) das Projekt mit weiteren 50.000 Euro. Nachricht lesen