Einträge aus September 2018

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Dienstag, 25. September 2018

Weltherztag am 29. September 2018

Damit Diabetes nicht zum „Herzensbrecher“ wird: Der Weltherztag am 29. September bietet eine gute Chance, um über mögliche Risiken aufzuklären. Wie das geht? Einfach jemanden mit Typ-2-Diabetes auf den Zusammenhang zwischen seiner Stoffwechselerkrankung und der Herzgesundheit aufmerksam machen. Denn bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zählt der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen. Bis zu drei Viertel der Diabetes-Patienten versterben an einem Herzinfarkt und Schlaganfall oder anderen Erkrankungen des Herz-und Gefäßsystems. Dabei können die Betroffenen eigentlich selbst viel tun, um ihr Herzrisiko zu senken. Nur viele wissen das gar nicht. Nachricht lesen

Gute Nachrichten für Patienten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen: Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor: Nachricht lesen

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Montag, 24. September 2018

„Der Gesundheitscoach“ berät bei Diabetes

SWR Ratgeberformat stärkt Patientenkompetenz, hilft beim Arzt und erklärt, was man selbst tun kann: „Honigsüßer Durchfluss“ – was so harmlos klingt, ist längst zu einer Volkskrankheit in den entwickelten Ländern der Welt geworden: Diabetes mellitus. Immer mehr Menschen erkranken an der Stoffwechselstörung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. 95 von 100 Diabetikern haben den sogenannten Altersdiabetes, also den Typ 2. Der Rest zumeist den Typ 1, auch Jugenddiabetes genannt, weil ihn meist Jüngere bekommen. Mit Hilfe der modernen Medizin ist die chronische Erkrankung heute gut behandelbar. SWR Gesundheitscoach Dr. med. Lothar Zimmermann begleitet Patienten, erläutert Risikofaktoren und zeigt medizinische Behandlungsmethoden. „Der Gesundheitscoach: Diabetes – was nun?“ ist am Montag, 5. November 2018, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen. Nachricht lesen

Quiche Lorraine

Quiche Lorraine Diese Quiche ist ein Klassiker aus der Französischen Küche. Seinen Namen verdankt er der Herkunft aus Lothringen. Bei unserem Rezept steht heute der Genuss im Vordergrund. Neben der „Haute Cuisine“ und der in den sechziger Jahren entwickelten „Nouvelle Cuisine“ bietet unser Nachbarland Frankreich auch regionale Spezialitäten. Dazu gehört unbestritten die Quiche Lorraine, die einer Tarte ähnelt. Ungeübte Köche finden in dem Rezept zu der genauen Anleitung zur Zubereitung einen Hinweis zum „Blindbacken mit Hülsenfrüchten“. Schlanke Diabetiker sollten dieses Rezept unbedingt einmal ausprobieren und dabei in Urlaubserinnerungen schwelgen. Zum Glück dürfen auch Menschen mit Typ-2-Diabetes heute beim Essen genießen und ein kleines Stück dieser Köstlichkeit in ihren Diätplan einbauen. Wer lieber weniger Kalorien isst, findet unter Rezepte für die schlanke Linie ein großes Angebot in unserer Rezeptdatenbank. Nährwerte und die BE-Angabe gibt es wie immer inklusive. Wir wünschen Ihnen einen recht guten Appetit!

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Sonntag, 23. September 2018

Mehr Sicherheit und weniger Bürokratie

Äsculapnattern an Schale der Hygieia in alter Apotheke Apotheker, Ärzte und AOK Baden-Württemberg fordern Abschaffung der Importquote: Die AOK Baden-Württemberg und der Deutsche Apothekerverband (DAV) sowie die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg wollen die Arzneimittel-Reimportquote kippen. „Die mit der Importquote erzielten Einsparungen sind im Laufe der letzten zehn Jahre stark rückläufig“, sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Aus einem Instrument zur bescheidenen Ausgabensteuerung habe sich längst eine planwirtschaftliche Subventionsgarantie für eine Handvoll Pharma-Reimporteure entwickelt. Es existierten weitaus wirkungsvollere und intelligentere Instrumente zur Ausgabensteuerung. Hermann: „Das alte Bürokratiemonster muss weg!“ Um die Sicherheit der Apothekenkunden sorgt sich Fritz Becker, Vorsitzender des DAV: „Die Importquote verursacht nicht nur Bürokratie, sondern gefährdet auch die Arzneimittelsicherheit. Jeder Apotheker braucht ausreichend Spielraum, um sich bei Sicherheitsbedenken im Einzelfall gegen ein Importmedikament entscheiden zu können. Die Importquotenpflicht im Sozialgesetzbuch lässt sich kurzfristig mithilfe des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) streichen.“ Nachricht lesen

Menschen mit Diabetes treffen

Warum nicht? Diabetiker treffen sich nicht nur im Internet. Auch von Angesicht zu Angesicht können Sie andere Diabetiker treffen, von ihren Erfahrungen profitieren und interessante Vorträge hören. Zum Beispiel in:

  • 26.09.2018 – Dortmund-Hombruch – Diabetes und Sexualität
  • 27.09.2018 – Rastatt – Wenn der Diabetes in die Füße geht
  • 01.10.2018 – Bayreuth – Blutzuckerwerte: Erfassung und Auswertung über den PC

Nichts für Sie dabei? Dann stöbern Sie mal in unserem Diabetes-Kalender. Dort finden Sie bestimmt auch ein Diabetikertreffen in Ihrer Nähe.

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Samstag, 22. September 2018

Berlin-Marathon – Diabetikerin testet die Strecke

Wasserbecher für Läufer beim Berlin-Marathon Am letzten Wochenende war es wieder soweit: Umzingelt von zehntausenden Läuferinnen und Läufern kam die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite nicht aus dem inneren Kreis der Marathonstrecke heraus. Nur mit der U-Bahn hätte sie das Areal verlassen können. Doch wer will das schon, wenn die schnellsten Menschen der Welt direkt an einem vorbei laufen? Helga Uphoff, Initiatorin der DiabSite, jedenfalls nicht. Auch in diesem Jahr hat sie die Strecke rund zwei Stunden vor dem Start des Marathons getestet und dabei ihren Schrittzähler gefüttert. Ob alles gut vorbereitet war und welche Rekorde beim Berlin-Marathon aufgestellt wurden, erfahren Sie hier:

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Rote Ampel Einen Kilometer auf der Strecke des Berlin-Marathons laufen. Für mich war es wieder ein beeindruckendes Erlebnis. „Genau hier werden gleich die schnellsten Läuferinnen und Läufer der Welt um Medaillen kämpfen“, dachte ich. Auch bei den zehntausenden Freizeitläufern waren meine Gedanken. „Haben sie bei Kilometer 36 noch ihre persönliche Bestzeit im Kopf, oder wollen sie nur noch das Ziel erreichen?“ Und so eine Ampel hält bei abgesperrten Straßen selbst mich nicht auf.

Ideallinie zum Laufen Längst waren die Striche für die ideale Lauflinie der Marathonis auf die Straße gemalt, als ich am Sonntag die Strecke testete. Anders als im letzten Jahr war das Wetter ideal für einen neuen Weltrekord. An der Versorgungsstation Die Johanniter hatten Helfer hunderte Becher mit Wasser gefüllt. Auch die Johanniter bereiteten sich für Notfälle vor. „Besonders beim Stopp zum Trinken kann ein Läufer schon mal Schwierigkeiten mit dem Kreislauf bekommen“, berichteten sie. Die Stimmung war hervorragend. Überall freute man sich schon auf die Läufer. Aber jetzt musste ich mich beeilen, um den Marathon-Start nicht im Fernsehen zu verpassen. Schließlich twittern wir stets aktuell vom Berlin-Marathon.

Eliud Kipchoge aus Kenia Beim 45. Berlin-Marathon sind gleich mehrere Bestmarken gefallen: Eliud Kipchoge aus Kenia lief einen fabelhaften neuen Weltrekord in 2:01:39. Seine Landsfrau Gladys Cherono hat einen neuen Streckenrekord aufstellte. Und schließlich waren mit insgesamt 44.389  Läuferinnen und Läufern mehr Teilnehmer angetreten als bei jedem anderen Berlin-Marathon. Und mit 40.775 kamen auch mehr ins Ziel als je zuvor.

Da die Initiatorin der DiabSite lediglich einen Kilometer auf der Marathonstrecke gelaufen ist, zeigte ihr Schrittzähler am Ende des Tages nur 6.000 Schritte an. Leider wissen wir nicht, was er nach den gut 42 Kilometern auf dem Display präsentieren würde. Bestimmt kann uns das jemand im kommenden Jahr berichten.

Ihre Helga Uphoff

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Perfekt vernetzt dank neuem Wireless Adapter

Accu-Chek Mobile ab sofort mit der mySugr App verbinden Accu-Chek Mobile ab sofort mit der mySugr App verbinden: Mit Accu-Chek Mobile bietet Roche Diabetes Care ein System, das Blutzuckermessgerät, Stechhilfe und 50 Tests in einem vereint. Der neue Wireless Adapter ergänzt das Messsystem jetzt um einen weiteren Vorteil: Mit dem Adapter lässt sich Accu-Chek Mobile jetzt über Bluetooth mit der mySugr App verbinden. So können die Blutzuckerwerte ab sofort automatisch in die mySugr App wandern, in der sie übersichtlich dargestellt werden. Damit werden Menschen mit Diabetes weiter entlastet, weil dadurch das mühsame Notieren der Werte in einem Tagebuch entfällt. Nachricht lesen

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Freitag, 21. September 2018

foodwatch-Marktstudie: Immer noch zu viel Zucker in Limo & Co.

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