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Donnerstag, 8. März 2012

Gedanken zum Internationalen Frauentag

Blumen zum Weltfrauentag Heute ist Weltfrauentag. Nichts Wichtiges, oder? Ich nahm es wahr, als ich beim Frühstück Radio hörte. Wie üblich wollte ich anschließend im Internet nach neuen Diabetes-Nachrichten suchen. Ganz unbewusst gab ich statt „Diabetes“ den noch in meinem Kopf herumspukenden „Weltfrauentag“ in die Suche ein und begann zu lesen.

Die BILD titelt: „Bild.de wird heute nur von Männern gemacht“. „So wollen wir selber spüren, wo uns überall Frauen fehlen“, erklärt der Untertitel. Dirk Benninghoff, Kommentator der Financial Times Deutschland, schreibt zum Weltfrauentag: „Ohne Quote keine Chefin“. Er ist fest davon überzeugt: „Deutschland braucht Spitzen-Frauen, Deutschland braucht die Frauenquote. Die Zeit der Freiwilligkeit ist abgelaufen – und Druck ist ohnehin das, was die Wirtschaft am besten versteht.“

Das Thema lässt mich nicht los. Bei Wikipedia lese ich: Der Weltfrauentag „entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.“ Später heißt es: „Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor.“ Sicher, es gab Höhen und Tiefen im nun schon über 100 Jahre währenden Kampf um Gleichberechtigung und Frieden. Doch die Frauenrechtlerinnen können große Erfolge aufweisen. Bildung, Berufsausübung und nicht zuletzt das Wahlrecht sind für uns Frauen heute selbstverständlich.

Was, wenn auch Diabetiker mehr kämpfen würden?

Seit 1977 ist der Internationale Frauentag am 8. März der offizielle Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. 30 Jahre später erreichte der Weltdiabetestag diesen Status. Immerhin! Nur wo bleibt der Kampf der Diabetikerinnen und Diabetiker für ihre Rechte? Warum nehmen sie Diskriminierungen in Schule und Beruf, Einschränkungen bei Therapieoptionen, steigende Kosten für lebensnotwendige Medikamente etc. meist klaglos hin?

Manchmal träume ich vom Kampf der Menschen mit Diabetes. Denn einfach abzuwarten, bis etwas von selbst besser wird, hat noch nie zu Veränderungen geführt. Es müsste Menschen geben, die sich in Selbsthilfegruppen, beim Arzt oder im Beruf für ihre Rechte einsetzen.

Mit meinem virtuellen Blumenstrauß möchte ich am heutigen Weltfrauentag nicht nur den Frauen und Mädchen mit Diabetes Mut machen, selbst aktiv zu werden. Engagieren Sie sich in den Organisationen, kämpfen Sie für Ihre Rechte und informieren Sie sich auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite. In diesem Sinne wünsche ich allen Frauen einen schönen Weltfrauentag!

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Mittwoch, 7. März 2012

Rückschlag für Neurodermitiker

Bundessozialgericht entscheidet gegen Erstattung von Basissalben: Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) bedauert das gestrige Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel zur Erstattung von Basistherapeutika bei Neurodermitis. Das Gericht hatte entschieden, dass die Klägerin ihre nicht verschreibungspflichtigen Salben aufgrund der bestehenden Rechtslage weiter selbst bezahlen muss. „Diese Entscheidung ist ein Rückschlag für die rund sechs Millionen Neurodermitiker in Deutschland, die sich in ihrem unverschuldeten chronischen Leiden häufig nicht ernst genommen fühlen und hohe Therapiekosten selbst schultern müssen“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. Nachricht lesen

Regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion bei Diabetes empfohlen

Diabetische Nephropathie – vorbeugen und behandeln: Nierenkrankheiten bei Diabetikern sind nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. In Deutschland sind Diabetiker die größte Gruppe der Patienten, die an die Dialyse müssen oder sogar eine neue Niere benötigen. Gegenwärtig sind etwa 20.000 Diabetiker davon betroffen. Denn Nierenerkrankungen werden bei ihnen heute noch zu spät diagnostiziert und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Darauf macht diabetesDE anlässlich des Weltnierentags am 8. März 2012 aufmerksam. Nachricht lesen

Nationale Diabetes-Strategie gefordert

IGES-Gutachten konstatiert weiterhin Defizite bei Diabetes-Prävention und -Versorgung sowie das Fehlen einer fundierten Datenlage: Bei der Versorgung von Menschen mit Diabetes sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Fortschritte gemacht worden. Es gibt aber weiterhin erhebliche Defizite und noch längst sind nicht alle der bereits 1989 in der St. Vincent-Deklaration formulierten Ziele erreicht worden. Zu diesem Ergebnis kommt ein unabhängiges wissenschaftliches Gutachten (Evidence-based Health Policy Review) des Berliner IGES Instituts zur Entwicklung der Diabetesversorgung im 21. Jahrhundert. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

10 Jahre St.-Vincent-Deklaration – Ein Beitrag von Professor Dr. med. Friedrich Gries auf dem Diabetes-Portal DiabSite

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Dienstag, 6. März 2012

Von Diabetes bis Osteoporose

Wenn der Hormonhaushalt gestört ist: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie und Universitätsklinikum Heidelberg laden ein: Patiententag und Ärztefortbildung zu Hormonstörungen am 10. März 2012 im Rosengarten Mannheim. Nachricht lesen

Selbstsorge verzeichnet zum Beispiel in der Diabetesbehandlung Erfolge

Prof. Dr. Jochen Gensichen Ein von Jenaer Allgemeinmedizinern gemeinsam mit irischen und finnischen Kollegen vorgeschlagenes Projekt zur hausärztlichen Unterstützung der Selbstsorge von chronisch Kranken erhielt den Forschungspreis der Welthausärztevereinigung WONCA. Der mit 100.000 US-Dollar dotierte Preis war mit Hinblick auf das 20-jährige Bestehen seiner europäischen Sektion WONCA-Europe 2015 für ein Vorhaben ausgelobt worden, das bis dahin zum Nutzen aller Hausärzte in Europa umgesetzt werden kann. Nachricht lesen

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Montag, 5. März 2012

Non-Stop Revolution in der Diabetologie

Eine gute Diabetestherapie verbessert die Prognose: Durch intensive Forschung und optimierte Therapie leben Diabetiker heute länger und die Folgeerkrankungen gehen zurück. Das ist ein großer Erfolg für die Diabetologie. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft weißt aber auch darauf hin, dass zwar die Zahl der Betroffenen steigt, die Anzahl der behandelnden Ärzte leider nicht. In Österreich fehlen Ausbildungsplätze für Diabetesexperten, um allen Diabetikern auch in Zukunft eine optimale Behandlung zu garantieren. Nachricht lesen

Mit rechtzeitiger Vorbeugung Diabetes verhindern

Dieser Titel ist nicht schmeichelhaft: „Die Deutschen sind Europameister beim Übergewicht“, stellte am Sonntag (4. März) Dr. Reinhold Gellner fest. Und da Übergewicht häufig zum Diabetes Typ 2 führt, gab der Diabetologe bei der Eröffnung des Patiententags auf der DIABETES MESSE 2012 in Münster die klare Marschrichtung vor: Vorbeugung ist angesagt. Nachricht lesen

Mikro-RNAs gegen zu hohen Cholesterinspiegel

Stefan Ameres Erhöhtes Cholesterin im Blut bald effektiver zu behandeln? Erstmals lassen sich Funktionen von Mikro-RNAs in ausgewachsenen Säugetieren studieren. Möglich ist dies durch eine neue Methode, die der Molekularbiologe Stefan Ameres vom IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie entwickelt hat. Konkrete Anwendung findet die Methode in der Entwicklung einer Therapie gegen erhöhtes Cholesterin im Blut. Nachricht lesen

Mit Typ-1-Diabetes selbstbewusst erwachsen werden

Die Pubertät ist eine schwierige Zeit – sowohl für heranwachsende Jugendliche selbst als auch für ihre Eltern. Körperliche Veränderungen führen auch zu einem veränderten Stoffwechsel. Dieser wirkt sich bei Jugendlichen mit Diabetes Typ 1 besonders aus. Um jungen Menschen mit Diabetes Raum für einen Austausch mit Gleichaltrigen zu schaffen, bietet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nun auch gezielt eine Ferienfreizeit für diese Zielgruppe an: den „Teen-Treff“. Nachricht lesen