Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Morbi-RSA bestraft Kassen für Maßnahmen zu Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten wie Diabetes: Der größte Teil der Gesundheitsausgaben hierzulande – Schätzungen gehen von bis zu 70 Prozent aus – entfällt auf die Behandlung sogenannter Zivilisationskrankheiten. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rückenbeschwerden. Allen gemeinsam ist, dass sie oft lebensstilbedingt und damit eigentlich vermeidbar sind – hervorgerufen durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und Stress. Mit einer gesünderen Lebensweise ließe sich nach Ansicht der Techniker Krankenkasse (TK) viel dagegen tun. Allerdings sind die Anreize im Gesundheitssystem falsch gesetzt, denn im Finanzausgleich (dem sogenannten Morbi-RSA) werden Kassen finanziell bestraft, wenn sie sich zum Beispiel darum kümmern, dass sich die Zuckerkrankheit eines Versicherten nicht verschlechtert. Finanziell attraktiv ist es hingegen, möglichst viel Krankheit zu dokumentieren. Denn je mehr Krankheiten eine Kasse bei ihren Versicherten nachweisen kann, umso mehr Geld erhält sie aus dem Gesundheitsfonds. Nachricht lesen
In Deutschland leidet ein Viertel der über 75-Jährigen unter einem Diabetes mellitus. In Pflegeeinrichtungen hat sogar jeder vierte Bewohner den sogenannten Altersdiabetes. Bei der Behandlung Älterer gelten jedoch andere Standards als für jüngere Menschen. Wie Betroffene, Angehörige und Betreuer die Therapie altersgerecht anpassen können, erklärt Judith Krämer am Donnerstag, dem 26. November 2015, im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Nachricht lesen
Etablierung der Blutzuckerselbstkontrolle – ein wichtiger Entwicklungsschritt in der Geschichte der Diabetestherapie: „Früher war alles besser“ – dieser Spruch gilt für Wolfgang Fraas nicht. Als der Typ-1-Diabetiker vor rund 50 Jahren die Diagnose Diabetes mellitus erhielt, steckte die Therapie noch in den Kinderschuhen. Seinen Blutzuckerwert erfuhr er erst Tage nach dem Arztbesuch, wenn der Laborbefund eintraf. Insulin konnte er deshalb nur nach Gefühl dosieren. Heute ist die regelmäßige Blutzuckerselbstkontrolle ein zentrales Element jeder Diabetestherapie und bildet die Basis für sämtliche Therapieentscheidungen. Messgenaue Blutzuckermesssysteme wie die Contour® Next Familie von Bayer ermöglichen Wolfgang Fraas und anderen Menschen mit Diabetes ein hohes Maß an Therapiesicherheit: „Dadurch kann ich viel mehr unternehmen, bin flexibler und fühle mich kaum beeinträchtigt im Vergleich zur Anfangszeit meiner Therapie.“ Nachricht lesen
Wie bringt Insulin den Zucker in die Zelle? Insulin wird seit vielen Jahrzehnten gegen Diabetes eingesetzt. Doch erstaunlicherweise ist nur wenig darüber bekannt, wie es sich in den Zellen des Menschen verhält. Das erforschen nun Wissenschaftler vom Biozentrum in Kooperation mit einer dänischen Firma. Nachricht lesen
Hinweis: Bild in der Nachricht zum Vergrößern.
Forschung erhöht Hoffnung auf neue Diabetesmedikamente: Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich/Schweiz vergibt den Ruzicka-Preis 2015 an Prof. Dr. Henning Jessen vom Institut für Organische Chemie der Universität Freiburg. Sie würdigt damit Jessens Erforschung von Botenstoffen in Zellen sowie seinen Ansatz, Methoden der synthetischen Chemie und der Biologie zu kombinieren. Die Ergebnisse gewähren grundlegende Einblicke in die Organisation von Zellen und können dazu beitragen, neue Medikamente zu entwickeln, etwa für die Diabetestherapie. Der Preis ist mit 10.000 Schweizer Franken dotiert und gilt als einer der wichtigsten Nachwuchsförderungspreise auf dem Gebiet der Chemie in der Schweiz. Die ETH Zürich vergibt die nach dem Nobelpreisträger Leopold Ruzicka benannte Auszeichnung seit 1957 an junge Forschende, die Herausragendes veröffentlicht haben. Nachricht lesen
Eine neue Studie hat den Einfluss von Insulin auf unser Essverhalten untersucht: Je mehr Insulin sich im Gehirn befindet, desto mehr Dopamin wird ausgeschüttet. Dopamin wirkt am Belohnungszentrum im Gehirn. Der Zusammenhang könnte folglich einen Einfluss darauf haben, was wir essen wollen. Diese These stellen Wissenschaftler in einer neuen Studie (DOI: 10.1038/ncomms9543) aus dem Journal Nature Communications auf. Nachricht lesen
Eines der preisgekrönten Projekte fokussiert die Diabetes-Früherkennung und -Vermeidungen: Im Rahmen eines Festakts in Berlin wurde am 19. November 2015 erstmalig der Deutsche Apotheken-Award verliehen. Der Preis, den der Deutsche Apothekerverband (DAV) initiiert hat, würdigt in drei unterschiedlichen Kategorien innovative Projekte, durch die die Arbeit in der Apotheke bzw. die Versorgung der Patienten durch die Apotheke optimiert werden können. Nachricht lesen
Nachdem rotes Fleisch in letzter Zeit ins Gerede gekommen ist, stellen wir Ihnen heute ein Rezept mit Putenfleisch vor. Auch hier sollten Sie allerdings schon beim Einkauf achtsam sein. Statt billigem Fleisch aus dem Supermarkt, das Antibiotika enthalten kann, kaufen Sie lieber das teurere im Bioladen. So können Sie sich sicher sein, ein hochwertiges, kalorienarmes und eiweißreiches Fleischprodukt erworben zu haben. Es enthält viel Vitamin B6 und B12 sowie die wertvollen Mineralien Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Unsere Putenpfanne mit Mangold und Kartoffelgratin ist schnell zubereitet und mit gut 2,5 BE für Diabetiker bestens geeignet. Serviert wird das Gericht mit einem köstlichen Kartoffelgratin und aromatischem Mangold, der reichlich Vitamine und Mineralstoffe liefert. Wer ein paar Kalorien sparen will, brät das Putenfleisch statt in Butterschmalz in etwas Öl an. Weitere Geflügelrezepte finden Sie auf dem Diabetes-Portal in der Kategorie Geflügel und Wild, wie in der DiabSite-Rezeptdatenbank üblich mit allen wichtigen Nährwert- und BE-Angaben für Menschen mit und ohne Diabetes. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Woche und guten Appetit!
Diabetiker und Diabetes-Experten informieren sich über Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertage, Kongresse und Symposien auf der DiabSite. Regelmäßig stellen wir Ihnen hier drei Veranstaltungen vor:
– 30.11.2015 – Hamburg – Blutzuckerentgleisung – Was kann ich tun?
– 28.12.2015 – Rankweil, Österreich – Wassergymnastik für Diabetiker
– 25.01.2016 – Bielefeld-Brackwede – Diabetikertreffen Bielefeld-Brackwede
Die Termine im DiabSite Diabetes-Kalender zeigen Ihnen, wo und wann sich Diabetes-Interessierte zum Informations- und Erfahrungsaustausch treffen. Nutzen Sie die vielfältigen Angebote! Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag.
Beinahe täglich berichten die Medien über die wachsende Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen. Sie fliehen vor Krieg und Verfolgung oder auch Hunger und Armut und dürfen zum Glück in Deutschland bleiben, bis ihr Asylantrag beschieden ist. Da auch Asylbewerber krank werden können und einige von ihnen sogar Diabetes haben, wächst die Nachfrage nach Gesundheitsinformationen in Fremdsprachen. Das Diabetes-Portal DiabSite hat Diabetes- und weitere Infos für fremdsprachige Patienten und deren Betreuer gesammelt. (Bereich nicht mehr aktiv) Kennen Sie andere Links zu gesundheitsrelevanten Themen in den Sprachen der Flüchtlinge, schreiben Sie bitte eine E-Mail an die DiabSite-Redaktion. Helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird.