Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 20. November 2015

Mini-Darm aus dem Reagenzglas

Gezüchteter Mini-Darm Gezüchtete Mini-Därme für die Ernährungs- und Diabetesforschung: Dass in der Petrischale aus Stammzellen kleine, dreidimensionale Vorläufer eines Organes entstehen können, hat eine Revolution in der Biomedizin ausgelöst. Doch was kann an einem solchen Organoid in vitro erforscht werden? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) legt nun erstmals dar, wie es gezüchtete Mini-Därme in der Ernährungs- und Diabetesforschung einsetzt. Nachricht lesen

Diabetes: 3. Blue Friday 2015

Blaue Freitage Heute – nur knapp eine Woche nach dem Weltdiabetestag – machen Diabetiker auf der ganzen Welt wieder auf die Volkskrankheit Diabetes aufmerksam. Anlass ist der 3. Blaue Freitag im November. Engagierte Diabetiker tragen auch heute wieder blaue T-Shirts und den blauen Kreis, das Symbol für den Weltdiabetestag, denn das Motto lautete: „Denke blau. Trage blau. Jeden Freitag im November.“. Es vereint heute erneut Menschen auf der ganzen Welt. Sie wollen den Diabetes mellitus ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen, die Diabetes-Prävention fördern und für eine bessere Versorgung von Diabetikern eintreten. Hintergrundinfos zum Weltdiabetestag stellen wir für Sie bereit. Was es mit den „Blauen Freitagen“ auf sich hat, erfahren Sie in diesem Diabetes-Weblog. Happy Blue Friday!

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Donnerstag, 19. November 2015

Diabetes auch eine Folge von Schlafstörungen?

Die schlaflose Gesellschaft: „Die schlaflose Gesellschaft“ ist das Motto der 23. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin vom 3. bis 5. Dezember 2015 in Mainz. Bei der größten Tagung dieses Fachgebietes in Europa treffen sich über 2.000 Mediziner, Wissenschaftler und Experten. Die Diagnostik und Behandlung von Menschen mit schlafbezogenen Erkrankungen erfordert einen interdisziplinären Austausch. So treten Hausärzte, Internisten, Pneumologen, Kardiologen, Neurologen, Psychiater, Psychologen, Arbeits- und Verkehrsmediziner in eine fächerübergreifende Diskussion. Nachricht lesen

Wie viele Medikamente brauchen ältere Menschen mit Diabetes mellitus?

Alexander Friedl Therapieziele im Alter an die Bedürfnisse des Einzelnen anpassen: Die Menschen in Deutschland werden immer älter und der Diabetes mellitus, also die sogenannte „Zuckerkrankheit“, ist eine Erkrankung, die ganz besonders gehäuft bei älteren Menschen vorkommt. In welch dramatischer Entwicklung wir uns gerade befinden, mag der Altenquotient für Deutschland veranschaulichen: Sind derzeit circa 34 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter älter als 65 Jahre, so werden es nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahre 2050 über 50 Prozent sein und 2060 über 60 Prozent. Nachricht lesen

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Mittwoch, 18. November 2015

Darmbakterium fördert Übergewicht

Neue Erkenntnisse zum Einfluss der Darmflora auf den BMI: Eins ist mittlerweile sicher: Die Darmflora beeinflusst unser Gewicht. Die langjährige Annahme, das Verhältnis der Bakterienstämme Firmicutes zu Bacteroidetes stehe in einem Zusammenhang mit dem Body Mass Index (BMI), ist jedoch widerlegt. Jüngste Forschungsarbeiten drehen sich nun um die Frage, ob und wie Darmbakterien unseren Energiestoffwechsel – und somit unser Gewicht – beeinflussen können. Neue Erkenntnisse um das Bakterium Clostridium ramosum liefern einen vielversprechenden Ansatz. Nachricht lesen

Zuckerindustrie versucht Gesundheitsausschuss des Bundestags hinters Licht zu führen

Deutsche Diabetes Gesellschaft: „Plumper Versuch der Einflussnahme“: Die deutsche Zuckerindustrie hat sich in der letzten Woche mit einem Info-Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Gesundheit gewandt. Darin beruft sich die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) unter anderem auf Ernährungsempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und kommt zu dem Schluss, dass Zuckerkonsum kein Risikofaktor für Diabetes Typ 2 sei. Die DDG betrachtet diese Aktion als unseriös und weist die Argumentation als manipulativ und plump zurück. Nachricht lesen

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Dienstag, 17. November 2015

Mediterrane Kost als Diabetes- und Depressionsprophylaxe

Autor, Sven-André Dreyer und Prof. Karsten Müssig Düsseldorfer Diabeteswoche kombinierte Forschung, Kunst und Gaumengenuss: Diabetes-Patienten haben ein doppelt so hohes Risiko eine Depression zu erleiden wie Gesunde. Die Depression geht dabei mit einer Vielzahl an Diabeteskomplikationen und einer erhöhten Mortalität einher. Darüber hinaus sind die Gesundheitsausgaben bei Diabetespatienten mit Depression 4,5-mal höher als bei solchen ohne Depression. Daher informierte Prof. Karsten Müssig, Leiter des Klinischen Studienzentrums am DDZ, im Rahmen der Düsseldorfer Diabeteswoche über neueste Studien zu Diabetes und Depression. Im gut gefüllten Foyer des DDZ trug außerdem ein Düsseldorfer Autor Gedichte und Kurzgeschichten vor und Bäcker reichten ganz besondere Brote zur Verköstigung. Nachricht lesen

Neu an Diabetes erkrankt – was Betroffene wissen sollten

diabetesDE-Expertenchat am 19. November 2015: Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt, jeden Tag kommen fast 1000 Neuerkrankte hinzu. Darunter sind Kinder, Jugendliche, erwachsene Männer und Frauen, Schwangere und ältere Menschen. Viele Neudiagnostizierte und Angehörige sind mit der Diagnose Diabetes und ihren Folgen für den Lebensalltag zunächst überfordert. Dr. med. Matthias Kaltheuner aus Leverkusen erklärt am Donnerstag, dem 19. November 2015, im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, was neu an Diabetes diagnostizierte Menschen wissen sollten. Fragen können ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden. Nachricht lesen

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Montag, 16. November 2015

SPRINT-Studie wandelt Bluthochdrucktherapie

Deutsche Hochdruckliga spricht von Paradigmenwechsel: Die neuen Daten der amerikanischen SPRINT-Studie zeigen, dass es sinnvoll ist, den Blutdruck von Hochdruckkranken stärker zu senken, als bisher empfohlen. Die bedeutsame Bluthochdruckstudie liefert damit neue Informationen über den vom Patienten zu erreichenden Zielblutdruck. In einer aktuellen Stellungnahme spricht die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention angesichts der Studienergebnisse von einem Paradigmenwechsel in der Therapie für Patienten mit einem bestimmten Krankheitsbild. Die SPRINT (Systolic Blood Pressure Intervention Trial)-Studie wurde im September frühzeitig beendet. Nachricht lesen

Die EMPA-REG-OUTCOME-Studie

Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland Senkung der kardiovaskulären Mortalität durch Empagliflozin in Hochrisikopatienten mit Typ-2-Diabetes: Die EMPA-REG-OUTCOME-Studie untersuchte den Effekt des SGLT2-Inhibitors Empagliflozin (10 oder 25 mg/Tag) im Vergleich mit einer Standardtherapie auf das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen und Mortalität. 7.020 Patienten mit einem hohen kardiovaskulären Risikoprofil und länger bestehendem Typ-2-Diabetes (über 5 Jahre in 82 Prozent der Patienten) wurden im Mittel 3,1 Jahre beobachtet. Einschlusskriterien waren aufgetretener Myokardinfarkt oder Schlaganfall, gesicherte CAD, instabile Angina pectoris oder gesicherte periphere arterielle Okklusion. Nachricht lesen