Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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diabetesDE zum morgigen Weltherztag: Unverändert sind Herz-Kreislauf-Komplikationen für etwa drei Viertel der Todesfälle bei Menschen mit Diabetes mellitus verantwortlich, zumeist Herzinfarkt, gefolgt von Schlaganfall oder auch Herzschwäche. Denn Diabetes zieht auch Herz und Blutgefäße in Mitleidenschaft. Koronare Herzkrankheit und periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) treten vor allem bei Diabetes Typ 2 auf, betreffen aber auch viele langjährig an Diabetes Typ 1 erkrankte Menschen. Beiden Diabetes-Typen gemeinsam ist, dass Herzkreislauferkrankungen häufig zu spät erkannt und behandelt werden. Umgekehrt weisen viele Herzkranke auch einen unerkannten Diabetes auf. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltherztags am 29. September 2016 aufmerksam. Nachricht lesen
Das RNA-bindende Protein steht im Zusammenhang mit Fettleibigkeit und Diabetes: ETH-Forschende finden in Leberzellen ein Molekül, das die Fettabgabe ins Blut steuert. Bei Übergewichtigen ist dieser Schleusenwärter in großer Zahl vorhanden und fördert indirekt die Gefäßverkalkung. Nachricht lesen

Super Stimmung, tolles Wetter und ein packendes Finish: So lautet die Kurzfassung für den 43. BMW Berlin-Marathon. Start und Zieleinlauf hat die Redaktion des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite im TV verfolgt. Zwischendurch stand sie gestern mit vielen Schaulustigen und freundlichen Nachbarn bei Kilometer 36, um die Schnellsten mit der Kamera einzufangen. Bei der Geschwindigkeit der Runner aus Äthiopien und Kenia ist das eine Herausforderung, die aber viel Spaß macht, denn am Streckenrand herrschte Partystimmung.
Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.
Pünktlich um 9:15 Uhr gab der Regierende Bürgermeister Michael Müller zusammen mit der dreifachen Siegerin des Rennens, Uta Pippig, den Startschuss ab. Wie so oft hatten die Läuferinnen und Läufer in Berlin ideale Bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein und 12 Grad war es nahezu windstill. Rund 1 Million Zuschauer feuerten die Marathonis an der 42,195 Kilometer langen Strecke an. Einziger Wermutstropfen: Eine spezielle Versorgung für Diabetiker gab es auch in diesem Jahr nicht. Über den tollen Service der IDAA konnten wir zuletzt in den Jahren 2003 und 2004 berichten.
Das Rennen hatte extrem schnell begonnen. Der erste Kilometer wurde in 2:40 Minuten absolviert. Schon bald führte eine Gruppe von sieben Läufern das Feld an. Unter ihnen die Kenianer
Wilson Kipsang (li.), Emmanuel Mutai (ohne Bild) und Evans Chebet (re.) sowie die äthiopische Lauflegende Kenenisa Bekele (unten li.). Auch bei Kilometer 5 war das Tempo noch irre. Nach zehn Kilometern waren die Spitzenkäufer etwas langsamer geworden, aber immer noch auf Kurs.
Kipsang wollte drei Jahre nach seinem eigenen Weltrekord die ein Jahr später von seinem Landsmann Dennis Kimetto mit 2:02:57 Stunden neue Bestzeit Zeit angreifen. Nach 1:44:30 Stunden lief er bei Kilometer 36 an uns vorbei. Noch lag er auf Platz 1, gefolgt von Bekele und Chebet. Acht Kilometer vor dem Ziel wirkten die meisten Läufer schon etwas angeschlagen. Wer kann das Tempo durchhalten? Wir warteten gespannt auf die ersten deutschen Läufer. Würden Steffen Uliczka und Katharina Heinig ihre Ziele erreichen können?
Die kleine Pause nutzten wir für einen Glukosetest. Alles in Ornung. Uliczka lief bei uns noch hinter dem Amerikaner Melcom Richards. Beide lagen bei Kilometer 36 mit 1:53:48 gut in der Zeit. Am Ende war der Deutsche auf Platz 16 acht Minuten schneller als sein amerikanischer Kollege auf dem 17. Platz.
Auch Katharina Heinig aus Frankfurt/Main war mutig gestartet. Sie wollte unter 2:30 Stunden bleiben. Vor ihr lief die Äthiopierin Aberu Kebede (li.) mit ihrem Tempomacher an uns vorbei. Am Ende siegte sie mit 2:20:45 Stunden und stand mit zwei weiteren Frauen aus Äthiopien auf dem Siegertreppchen.
Die Mutter von Katharina Heinig, Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig, wurde schon nach 21 Kilometern nervös. Wird die Tochter ihre persönliche Bestzeit um fast fünf Minuten verbessern? Ja, hat sie. Mit geballten Fäusten und einem Grinsen im Gesicht lief sie überglücklich nach 2:28:34 Stunden als Fünfte über die Ziellinie und hatte damit sogar die Olympianorm geschafft.
Am Ende überholte Bekele aus Äthiopien den Kenianer Kipsang in einem spannenden Finish und verpasste mit 2:03:03 Stunden den Marathon-Weltrekord nur knapp. Er wird erneut versuchen, die Bestmarke zu knacken, versicherte er nach dem Lauf. Wir vom Diabetes-Portal DiabSite gratulieren allen, die zum Marathon angetreten sind und es bis ins Ziel geschafft haben!
Die besten Fotos hatte auch in diesem Jahr unser Nachbar Jochen Scholz geschossen, dem wir an dieser Stelle ganz herzlich für die freundliche Publikationsgenehmigung und den Spaß an der Strecke danken.
Insbesondere Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht im Auge behalten: Alzheimer ist kein unabwendbares Schicksal. „Wir haben Grund zur Hoffnung, dass Alzheimer und andere Demenzen gebremst oder gar verhindert werden können“, sagte Professor Richard Dodel von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie am Welt-Alzheimertag (21.09.2016), dem ersten Tag des Neurologenkongresses. Entscheidend dafür sei aber, Personen mit hohem Demenzrisiko frühzeitig zu identifizieren und gegenzusteuern, solange sie kognitiv noch gesund sind. Die Forschung arbeitet derzeit mit Hochdruck an dieser neuen Strategie: Risikofaktoren wie Diabetes zu erkennen, die den schleichenden geistigen Verfall ankündigen, und Wege zu testen, ihn zu stoppen. Nachricht lesen
Einfach, mit relativ wenig Aufwand verbunden, kalorienarm und dabei schmackhaft – alle Ansprüche, die ein Mittag- oder Abendessen unter der Woche erfüllen muss. Genau damit kann unser beliebter Kartoffel-Zucchini-Auflauf aufwarten. Einfach vorgegarte Kartoffelscheiben, Zucchini und Tomaten schichten, mit Eiermilch übergießen und mit Käse überbacken. Ein ideales Rezept für Diabetiker. Das Beste daran: Bei gerade einmal 400 kcal können Sie sogar noch ein mageres Putenschnitzel natur und/oder einen knackigen Salat dazu servieren. Simple und nahrhafte Gerichte, für die man nur wenige Zutaten braucht, sind besonders in Single-Haushalten willkommen. Daher gibt es das Rezept auch als Single-Variante. Weitere Aufläufe und andere überbackene Köstlichkeiten bietet die große DiabSite-Rezeptdatenbank in der Rubrik Sonstige Rezepte – wie üblich mit Nährwertangaben und BEs für Menschen mit und ohne Diabetes. Wir wünschen Ihnen einen recht guten Appetit!
Übrigens freuen wir uns, wenn Sie das Rezept ausprobieren und diesen Beitrag kommentieren. Dazu brauchen Sie nur die Überschrift dieses Artikels anzuklicken und die Formularfelder auszufüllen. Wir freuen uns auf Ihre Meinung zum Rezept!
Menschen mit Diabetes müssen einige Dinge im Auge behalten – und das 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Nicht immer sind sie motiviert, ihren Diabetes regelmäßig zu managen. Was tun? Unsere Empfehlung: Sich mit anderen Diabetikern treffen, Tipps für ein zufriedeneres Leben mit Diabetes austauschen und bei gemeinsamen Unternehmungen Spaß haben. Wo Sie das können? Zum Beispiel hier:
– 04.10.2016 – Berlin-Lichtenberg – Erfahrungsaustausch Diabetes
– 01.11.2016 – Neustadt a. Rbge. – Wie pflege ich selbst meine Füße richtig?
– 05.12.2016 – Sonthofen-Oberstdorf – Erfahrungsaustausch Diabetes
Nichts für Sie dabei? Im großen DiabSite Diabetes-Kalender finden Sie gewiss auch Diabetes-Veranstaltungen in Ihrer Nähe.
Kiefer kritisiert Schieflage beim neuen Medikationsplan: Ab 1. Oktober haben gesetzlich Versicherte, die mehr als drei Arzneimittel benötigen, das Recht auf einen Medikationsplan in Papierform. Dieser soll nach dem neuen E-Health-Gesetz vom Arzt erstellt und von Apothekern auf Wunsch des Patienten aktualisiert werden. „Ein Medikationsplan ist sinnvoll, ohne begleitende Medikationsanalyse und kontinuierliches Medikationsmanagement allerdings nur ein erster Schritt. Aber es ist ein Konstruktionsfehler und eine Schieflage, dass beim Umgang mit dem Medikationsplan die Fachkompetenz der Apotheker nicht stärker eingebunden wird“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer (BAK). Nachricht lesen
Schon heute stand die Hauptstadt ganz im Zeichen des 43. BMW Marathons, den heute die Skater eröffneten: Der Belgier Bart Swings holte sich bei der 20. Auflage des Inline-Marathons in 59:59 Minuten seinen vierten Sieg in Serie. Bei den Frauen gab es eine Überraschung: Die Niederländerin Manon Kamminga kam in 1:08:38 Stunden rund viereinhalb Minuten vor ihren Verfolgerinnen Katharina Rumphus aus Heilbronn ins Ziel. Morgen gegen 9 Uhr starten die Läuferinnen und Läufer in Berlin. Wie üblich wird die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite auf Twitter unter @DiabSite darüber berichten. Eine gute IDAA-Spezialbetreuung für Läufer/innen mit Diabetes, gab es vor mehr als zehn Jahren beim Berlin-Marathon. Lesen sie zur Einstimmung unsere Reportagen im Bereich Diabetes und Sport. Für Läufer und Nicht-Läufer auch lesenwert ist der Beitrag Can’t is just a four letter word zum New York City Marathon 2012.
Abbott veröffentlicht erste Ergebnisse der klinischen IMPACT-Studie zum FreeStyle Libre System bei Menschen mit Typ-1-Diabetes: Abbott hat im Rahmen der 76th Scientific Sessions der American Diabetes Association die ersten Ergebnisse der klinischen IMPACT-Studie vorgestellt. Hierbei wurde der Einfluss von Flash Glucose Monitoring (FGM) auf die Zeit in der Hypoglykämie bei Menschen mit Typ-1-Diabetes untersucht. Der primäre Endpunkt der Studie, eine Reduktion der Zeit im hypoglykämischen Bereich, wurde dabei erreicht: Die Teilnehmer, die das FreeStyle Libre Messsystem nutzten, lagen deutlich weniger häufig in Bereichen unter (<70 mg/dl bzw. <3,9 mmol/l) als die Teilnehmer der Vergleichsgruppe, die traditionelle Blutzuckerselbstmessungen (BZSM) durchführten. Darüber hinaus belegt die Studie eindrucksvoll eine signifikante Reduktion aller gemessenen Hypoglykämieparameter bei gleichbleibenden HbA1c-Werten. Diese Ergebnisse zeigen, dass FreeStyle Libre die routinehafte Blutzuckermessung sicher und erfolgreich ersetzen kann. Nachricht lesen
Britische Daten ergeben keine Sicherheitsbedenken: Auf dem Kongress der Europäischen Diabetes-Gesellschaft (EASD) in München vom 12.-16. September 2016 wurden die Daten der 26 insulinbehandelten Berufspiloten präsentiert, die seit 2012 das britische „Ärztliche Zertifikat der Klasse 1“ erworben hatten. Dieses ermächtigt sie unter bestimmten Blutzucker-Kontrollbedingungen zum Einsatz bei gewerblichen Flügen. Während 4.900 Flugstunden lagen die Glukosewerte zu 96 % im „grünen“ Bereich von 5-15 mmol/l, in 4 % außerhalb in „gelb“ (von 4-5 bis 15-20) oder „rot“ (<4 oder >20 mol/l). Im roten Bereich waren es nur 19 (=0.2 %) von den knapp 9.000 Blutglukosemessungen. Nachricht lesen