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Wissenschaftler warnen: Füße stehen zu wenig im Fokus. Die Zehen kribbeln, die Füße brennen oder fühlen sich taub an und ein drückender Schuh wird nicht wahrgenommen. Diese Symptome treten bei vielen Menschen mit Diabetes auf, weil die sensiblen Nervenfasern in den Füßen geschädigt sind. Doch die meisten Betroffenen wissen nicht, dass sich hinter diesen Beschwerden eine häufige Folgeerkrankung ihres Diabetes verbirgt: eine diabetische Neuropathie. Das zeigt die aktuell veröffentlichte PROTECT-Studie, die der Studienleiter Prof. Dan Ziegler, Stv. Direktor am Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes Zentrums der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, anlässlich des Diabetes Kongresses in Berlin vorstellte. Die Experten appellierten daher, den Warnsignalen der Füße mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Denn: Je eher eine Neuropathie erkannt und behandelt wird, umso besser lässt sich die Nervenschädigung aufhalten und schwerwiegenden Folgen entgegenwirken. Nachricht lesen
Welche Therapieansätze eröffnen aktuelle kardiovaskuläre Endpunktstudien und neue Medikamente? Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 leiden meist nicht ausschließlich unter der Zuckererkrankung, sondern haben viele zusätzliche Erkrankungen, wie Adipositas, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, sowie nach längerer Laufzeit des Diabetes auch Folgekomplikationen an Herz-Kreislauf-System, Niere, Augen und Nervensystem. Diese zusätzlichen Erkrankungen charakterisieren Menschen mit Diabetes mellitus somit als multimorbide und deshalb besonders anfällig für Komplikationen. Zur optimalen Behandlung dieser Patienten ist deshalb eine Berücksichtigung all dieser Begleiterkrankungen notwendig. Nachricht lesen
Erneuter Start der bundesweiten Tour zur Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“: Seit dem 7. Mai ist die von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufene Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ wieder unterwegs in Deutschland. Erstmals werden dieses Jahr gleich zwei rote Info-Busse parallel touren und knapp 100 Städte besuchen. Überall dort, wo die Busse Station machen, können sich Menschen über Diabetes und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen informieren. Nachricht lesen
Integriertes Personalisiertes Diabetes Management sorgt für bessere Therapieergebnisse und gesteigerte Behandlungszufriedenheit: Ein diagnostisches Konzept – fast so wirksam wie eine medikamentöse Therapie: integriertes Personalisiertes Diabetes Management (iPDM) verbessert die Therapieergebnisse von Menschen mit insulinbehandeltem Typ-2-Diabetes durch einen strukturierten, personalisierten und mit digitalen Lösungen unterstützten Prozess. Das konnte das PDM-ProValue Studienprogramm – die erste große Digitalisierungsstudie in Deutschland – nachweisen. Nachricht lesen
Schlaganfallrisiko bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent erhöht: Frauen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln. Studien aus dem Deutschen Diabetes-Zentrum zeigen, dass das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden, bei Frauen mit Diabetes um 50 Prozent höher ist als bei Frauen ohne Diabetes. Langfristig kann der Diabetes vor allem bei nicht adäquater Stoffwechseleinstellung viele Organe schädigen. Nicht nur Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche, Nervenschäden und auch eine Fettlebererkrankung, Depressionen und sogar Demenz können die Folgen sein. Nachricht lesen
Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet: „Wissenschaft und klinischer Fortschritt – gemeinsam in die Zukunft“
ist das Motto des diesjährigen Diabetes Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Berlin. Die führende Jahresveranstaltung zur Stoffwechselerkrankung Diabetes im deutschsprachigen Raum zieht jedes Jahr rund 6000 Ärzte, nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams und Forscher an. Bis zum 12. Mai findet der Kongress im CityCube Berlin statt. Als thematische Schwerpunkte stehen die praktische Relevanz neuer Studiendaten, individualisierte Therapiestrategien, Grundlagenwissenschaft, Versorgungsforschung und Digitalisierungsprozesse im Mittelpunkt. Nachricht lesen
Ein Themenschwerpunkt ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen und in der Diabetestherapie. Wir werden uns Vorträge anhören, schauen welche Neuigkeiten die Industrie vorstellt und Eindrücke sammeln. Mit einem Wort: Wir bleiben für Sie am Ball. Was interessant war, können Sie schon bald auf Ihrem Diabetes-Portal DiabSite lesen. Jetzt starten wir durch und freuen uns mit Ihnen auf viel Neues aus der Diabeteswelt.
Wissenschaftliche Grundlagen der Schäden durch Zucker: Auch wenn die Bundesernährungsministerin Julia Klöckner behauptet, der Zucker sei nicht die Ursache der Adipositas, sondern man müsse den Gesamtkaloriengehalt betrachten, und die Wirtschaftsvereinigung für Zucker erklärt, dass Zucker kein Dickmacher sei und deshalb auch kein Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten, gerät der Zuckerkonsum immer mehr in Kritik als wesentlicher Faktor bei der Entstehung ernährungsabhängiger Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Diabetes, Atherosklerose, aber auch Krebs. Auch wenn unserer Meinung nach die Gesamtkalorienzahl tatsächlich die Hauptrolle bei der Adipositasentstehung spielt, hat Zucker doch eine besondere Rolle durch seine Zusammensetzung, die ihn zu einem „Double-Hit“-Agenten macht. Dies ist unsere Argumentation: Nachricht lesen
Ein neuer Wirkstoff soll jungen Patienten mit genetisch bedingter Adipositas helfen: Im Rahmen einer aktuellen Studie haben Forscher des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin Übergewicht erfolgreich behandelt, das durch einen Gendefekt verursacht wurde. Die jungen Patienten profitierten von einem Wirkstoff, der gleichzeitig neue Erkenntnisse über die grundlegenden Signalwege des Sättigungsgefühls ermöglicht. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Journal Nature Medicine. Nachricht lesen
PINIT-Studie testet intranasales Insulin zur Prävention: Kann intranasales Insulin die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes verhindern? Dieser Frage geht das Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München in Kooperation mit den Technischen Universitäten in München und Dresden bei Kindern mit einem hohen Erkrankungsrisiko in der PINIT-Studie (Primary Intranasal Insulin Trial) nach. Insulin ist bei Kindern meist das erste Ziel einer Autoimmunreaktion, die zu der Erkrankung führt. Insulin-Nasenspray soll dafür sorgen, dass das Immunsystem eine „Toleranz“ gegenüber dem Insulin aufbaut. Nachricht lesen