Einträge aus dem Jahr 2016

nach oben
Mittwoch, 20. Juli 2016

Darauf sollten Typ-2-Diabetiker im Urlaub achten

Prof. Dr. Ulrich Alfons Müller Sommerzeit ist Urlaubszeit: Insbesondere Patienten mit Diabetes Typ 2 müssen einiges beachten, wenn sie verreisen, weiß Prof. Dr. Ulrich Alfons Müller, Leiter des Funktionsbereiches Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen der Klinik für Innere Medizin III am Universitätsklinikum Jena (UKJ). „Im Urlaub kann es, bedingt durch vermehrte Bewegung, häufiger zu Unterzuckerungen kommen. Deshalb sollten Diabetes Typ-2-Patienten Traubenzucker oder Getränke dabei haben, die den Blutzucker rasch erhöhen. 20 Gramm Traubenzucker, eine Tube Jubin oder ein Tetra Pack gezuckertes Fruchtsaftgetränk sollten bei einer Unterzuckerung eingenommen werden“, erklärt der Endokrinologe. Patienten mit Typ-1-Diabetes sollten unbedingt ein Glukagen-Hypokit mit sich führen und Freunde oder Angehörige in die Handhabung eingewiesen haben. Nachricht lesen

Den drohenden Herzinfarkt verhindern – Stent oder Bypass?

Bei Diabetes unter Umständen Bypass-Operation günstiger: In den vergangenen Jahren haben bei der Therapie von verengten Herzkranzgefäßen als Folge der koronaren Herzkrankheit (KHK) mehr und mehr die implantierten Gefäßstützen (Stents) die Bypass-Operation abgelöst. Experten vermuten allerdings, dass zu viele Stents auch bei komplexen Erkrankungen gelegt werden, die eigentlich eine Bypass-Operation erfordern. „Beide Behandlungsmethoden haben ihre Berechtigung. Jedoch muss man dabei je nach Alter und Begleiterkrankungen des Patienten die Risiken berücksichtigen. Um die beste, individuell abgestimmte Therapie zu finden, ist deshalb die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen und Herzchirurgen in Herzteams der Kliniken unerlässlich“, betont der Kölner Herzspezialist Prof. Dr. med. Erland Erdmann vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. Worauf Betroffene mit KHK vor einem Eingriff unbedingt achten sollten, erläutern Experten in dem Herzstiftungs-Ratgeber „Herz in Gefahr“, der unter www.herzstiftung.de/khk-sonderband.html angefordert werden kann. Rund sechs Millionen Frauen und Männer in Deutschland leiden an der KHK, die dem Herzinfarkt vorausgeht. Über Jahrzehnte verengen schleichend und unbemerkt Fettablagerungen, Bindegewebe und Kalk die Herzkranzgefäße, die das Herz mit Blutversorgen. Nachricht lesen

nach oben
Dienstag, 19. Juli 2016

Besser Leben mit Diabetes

Diabetes: Auch auf die Technik kommt es an Auch auf die Technik kommt es an: Millionen Diabetiker verdanken dieser Entdeckung ihr Leben: Vor über 90 Jahren, im Jahr 1921, fanden zwei kanadische Forscher erstmalig heraus, wie das Blutzucker senkende Hormon Insulin wirkt, gewonnen und angewendet werden kann. Zwei Jahre später begann man mit der industriellen Produktion, was damit eine erste echte Therapie und eine Rettung für Tausende Diabetiker bedeutete. Seitdem steht die Forschung nicht still. Nachricht lesen

nach oben
Montag, 18. Juli 2016

Caipirinha mit Birkensaft

Caipirinha mit Birkensaft Auf den Sommer haben wir uns monatelang gefreut. Doch kaum ist er da und das Thermometer übersteigt die Marke von 30 Grad, fangen wir auch schon wieder an über die Hitze zu stöhnen. Sie macht uns träge und lustlos. Das liegt am Schwitzen, denn mit dem Schweiß verlieren wir neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe und Spurenelemente, die wir für unsere Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden brauchen. Außerdem müssen wir die verlorene Flüssigkeit ersetzen. Unser alkoholfreier Caipirinha mit Birkensaft bietet Ihnen Urlaubsfeeling pur. Er schmeckt ebenso gut wie sein alkoholhaltiger Bruder, fördert aber nicht die Wassereinlagerungen im Gewebe, sondern wirkt sogar entwässernd. Dafür sorgen ein Schuss Zinnkraut- sowie Birkensaft, die ihm auch die typisch herbe Caipi-Note verleihen. Weitere Rezeptvorschläge für kühle Drinks, die heiße Tage erträglicher machen, bietet die DiabSite-Rezeptdatenbank – wie gewohnt mir allen wichtigen Nähwert- und BE-Angaben für Diabetiker.

Bewusstsein für Diabetes stärken, mit Diabetes besser leben

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schweinfurt: Rund 800 ausgefüllte Risikocheckbogen und immer wieder Menschen, die von ihrem Diabetesrisiko überrascht werden – so zieht die von Sanofi initiierte bundesweite Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in Schweinfurt Bilanz. Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit ist dringend geboten, führt Prof. Matthias Blüher, Leipzig, aus: „Nur wer weiß, dass er ein Risiko hat, kann aktiv werden und seinen Lebensstil ändern.“ Bei Menschen mit Diabetes gilt es, die Blutzuckerwerte im Blick zu behalten und den Langzeitblutzuckerwert regelmäßig zu kontrollieren. Gemäß dem Motto der Aktion sollte der HbA1c-Wert „unter sieben“ Prozent liegen, um das Risiko für Spätfolgen zu senken. Die Ergebnisse des letzten Jahres alarmieren: Die Messungen zeigten bei mehr als der Hälfte der Menschen mit Diabetes einen HbA1c-Wert über sieben Prozent. Ist dies trotz einer Lebensstiländerung mit mehr Bewegung, gesunder Ernährung und Tabletten der Fall, bietet eine Insulintherapie die Chance, den Zielwert zu erreichen. Nachricht lesen

nach oben
Sonntag, 17. Juli 2016

BERLIN-CHEMIE unterstützt Schulung geriatrischer Diabetes-Patienten

SGS-Schulungschart 5 Jahre für ältere Menschen mit Diabetes: {IMG:2202:rigtal:Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.:2203} Vor fünf Jahren gab es grünes Licht: 2011 wurde die Strukturierte Geriatrische Schulung SGS von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) anerkannt und vom Bundesversicherungsamt (BVA) akkreditiert. Seitdem hilft das Programm älteren Menschen mit Diabetes, möglichst selbstständig mit der Erkrankung im Alltag zurecht zu kommen. SGS vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten und berücksichtigt Faktoren wie die meist verminderte Lern- und Gedächtnisleistung, die den Lernprozess der geriatrischen Patienten beeinflussen können. Entwickelt wurde SGS von der AG Diabetes und Geriatrie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG. Das Schulungsprogramm ist in verschiedenen KV-Regionen abrechenbar. Nachricht lesen

nach oben
Samstag, 16. Juli 2016

Termine im In- und Ausland für Diabetiker und Diabetes-Teams

Der DiabSite Diabetes-Kalender informiert Diabetiker und ihre Behandler über Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertage sowie nationale und internationale Kongresse. Zum Beispiel:

– 20.07.2016 – Wien, Österreich – Bewegung und Erfahrungsaustausch Diabetes
– 13.08.2016 – Rheinmünster-Greffern – Sommerfest des Diabetiker-Treffs
– 14.09.2016 – Eichwalde – Mit und ohne Diabetes altersgerecht wohnen

Ein Blick in unseren Diabetes-Kalender verrät Ihnen, wo man sich in Sachen Diabetes trifft. Nutzen Sie die vielfältigen Informationsangebote. Es lohnt sich immer, eigene Erfahrungen mit anderen Diabetikern und Experten auszutauschen!

Zerreißprobe für die Innere Medizin

DGIM und DDG fordern Wertediskussion im Gesundheitswesen: Studien zeigen, dass viele Ärzte den wirtschaftlichen Druck in Kliniken als sehr stark wahrnehmen. In ihrem aktuellen Positionspapier formuliert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) Lösungsvorschläge, um der zunehmenden Ökonomisierung des Klinikbetriebs zu begegnen. Die betriebswirtschaftliche Optimierung von Kliniken sieht die Fachgesellschaft als Zerreißprobe für die Innere Medizin. Sie fordert gemeinsam mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) unter anderem die Abschaffung von Bonus-Verträgen für Ärzte und einen „Ärzte-Kliniken-Kodex“ als Leitfaden für das Zusammenspiel zwischen ärztlichen Grundwerten und ökonomischen Gesichtspunkten. Bei der Pressekonferenz am 14. Juli 2016 in Berlin stellten DGIM und DDG das Positionspapier vor. Nachricht lesen

nach oben
Freitag, 15. Juli 2016

Zeitnahe Behandlung in zertifizierter Einrichtung rettet Füße und Beine

Professor Dr. med. Ralf Lobmann Amputationen bei diabetischem Fußsyndrom vermeiden: Die diabetische Fußerkrankung ist die komplexeste diabetesassoziierte Folgeerkrankung bei Menschen mit Diabetes mellitus. Die „Triopathie“ von Nervenstörung (Neuropathie), Durchblutungsstörung (Ischämie) und Infektion ist der Hintergrund dieses Krankheitsbildes, welches häufig zu chronischen Wunden und hierüber zu Minor1- und auch zu Major-Amputationen führt. In Deutschland ist davon auszugehen, dass pro Jahr rund 250.000 Patienten ein diabetisches Fußsyndrom (DFS) entwickeln. Circa 70 Prozent aller Amputationen in Deutschland werden bei Menschen mit Diabetes mellitus durchgeführt, was aktuell über 50.000 Amputationen, wovon etwa die Hälfte oberhalb des Sprunggelenks (=Major-Amputation) erfolgt, entspricht. Auch nach abgeheiltem Ulkus bleibt die Rezidivrate hoch: etwa 34 Prozent nach einem Jahr, 70 Prozent nach fünf Jahren. Dies unterstreicht nochmals die Notwendigkeit einer professionellen (Nach-) Versorgung dieser Patienten, unter anderen durch den Diabetologen, den orthopädischen Schuhmacher und (eigentlich) selbstverständlich eine podologische Fachkraft. Leider liegt die Zeitdauer, bis ein Patient mit einer diabetischen Fußerkrankung eine qualifizierte Behandlung erhält, oft bei über zwölf Wochen  also deutlich zu lange. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

Diabetisches Fußsyndrom – Ein Schwerpunktthema auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Fußprobleme bei Diabetes – Amputationen vermeiden – Das Diabetes-Portal DiabSite im Gespräch mit Dr. Kristina Pralle.

Mit Diabetes zum Spezialisten

Wieder haben wir neue Adressen von Diabetesexperten auf der DiabSite veröffentlicht und ältere aktualisiert oder gelöscht. Inzwischen finden Sie in jedem Postleitzahlbereich eine stattliche Zahl von Ärzten, die sich auf den Diabetes mellitus spezialisiert haben. Wenn Sie als Diabetiker/in noch nicht bei einem spezialisierten Arzt sind, suchen Sie sich einen Diabetologen DDG auf der DiabSite. Denn der Diabetes gehört nun mal in kompetente Hände.