Einträge aus Mai 2015

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Donnerstag, 14. Mai 2015

Optimierte Diabetestherapie durch Personalisiertes Diabetes Management

Neue Wege und Lösungen: Eine gute Blutzuckereinstellung mit einem geringen Risiko für Hypoglykämien, eine hohe Adhärenz und ein einfaches Datenmanagement – das sind die Anforderungen an eine moderne Diabetestherapie. Hierfür bedarf es maßgeschneiderter Lösungen, die Behandler und Menschen mit Diabetes gleichermaßen im Alltag entlasten können. Diese haben einen besonders hohen Stellenwert bei der Intensivierten Insulintherapie (ICT) und beim Einsatz einer Insulinpumpe (CSII). Im Rahmen des Symposiums von Roche Diagnostics, parallel zum Auftakt der 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin, diskutierten Experten über den Einsatz von modernen mHealth-Konzepten sowie innovativen Technologien. Neue Kommunikationswege und der Umgang mit sensiblen Patientendaten standen hierbei im Fokus des Interesses. Nachricht lesen

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Mittwoch, 13. Mai 2015

Nicht bei allen Patienten senkt Lebensstiländerung das Risiko für Typ-2-Diabetes

In Deutschland sind mehr als sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, die meisten davon an Diabetes Typ 2. Jedes Jahr kommen etwa 270.000 Neuerkrankungen hinzu. In vielen Fällen helfen Bewegung, Ernährungsumstellung und Gewichtsabnahme, um das Risiko für Diabetes Typ 2 zu senken. Doch neuere Untersuchungen zeigen: Nicht jeder profitiert gleich stark von einer Veränderung des Lebensstils. Das Tübinger-Lebensstil-Interventionsprogramm (TULIP) und die darauf basierende deutschlandweite Prädiabetes-Lebensstil-Interventionsstudie (PLIS) des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) untersuchen, warum manche Menschen zum Beispiel trotz Gewichtsabnahme und sogar bei Normalgewicht an Diabetes Typ 2 erkranken. Genetische Faktoren sowie der Anteil des Bauch- und Leberfetts scheinen hierbei eine besondere Rolle zu spielen. Auf einer Pressekonferenz am 14. Mai 2015 anlässlich des Diabetes Kongresses 2015 in Berlin stellen Experten die TULIP-Ergebnisse vor und zwei Studien-Teilnehmerinnen berichten über ihre Erfahrungen. Nachricht lesen

Diabetes Kongress in Berlin hat begonnen

Diabetologie maßgeschneidert – Lärm als Risikofaktor für Diabetes? Unter dem Motto „Personalisierte Diabetologie: innovativ, individuell, nachhaltig“ beginnt heute, Mittwoch, den 13. Mai 2015, die führende Jahresveranstaltung zur Stoffwechselerkrankung Diabetes im deutschsprachigen Raum. Themen sind unter anderem neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entstehung, Vorbeugung und Therapie des Diabetes mellitus. Bekannt ist, dass Lärm direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. Im Rahmen einer Stressreaktion kann Lärm insbesondere das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen. Neueste epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass Lärm auch mit dem Auftreten von Diabetes assoziiert sein könnte. Unter anderem darüber diskutieren bis Samstag, den 16. Mai 2015, rund 6.000 Ärzte, nichtärztliche Mitglieder des Diabetes-Behandlungsteams und Forscher während der 50. Jahrestagung der DDG in Berlin. Nachricht lesen

WHO-Prognose zu Fettleibigkeit

DGVS fordert Forschung im Kampf gegen Übergewicht und dessen bösen Folgen für den Stoffwechsel: Die Deutschen legen an Gewicht zu: Einer aktuellen Prognose der WHO zufolge werden 2030 in Deutschland fast die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel aller Männer übergewichtig sein. Ausgehend von Erhebungen aus dem Jahr 2010 wächst der Anteil der fettleibigen Frauen und Männer den Schätzungen zufolge um jeweils sechs und sieben Prozent – soweit es nicht gelingt erfolgreich gegenzusteuern. Angesichts dieser Vorhersage warnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) vor den langfristigen Folgen und fordert mehr Forschung für Prävention und Behandlung von Übergewicht im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen. Nachricht lesen

Diabetes Kongress 2015 beginnt

CityCube Berlin Mit Symposien der Industrie startet heute im CityCube Berlin der diesjährige Diabetes Kongress, die 50. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Für Sie vor Ort: die Redaktion des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite. Noch sind nur wenige Besucher vor dem neuen Messezentrum zu sehen. Das liegt zum einen daran, dass einige Presse-Veranstaltungen in Berliner Hotels stattfinden, zum anderen, dass die DDG-Frühjahrstagung für Fachbesucher erst morgen eröffnet wird. Wir von der DiabSite freuen uns nun auf viele Neuigkeiten aus der Diabeteswelt, über die wir schon bald in diesem Diabetes-Weblog und auf dem Diabetes-Portal DiabSite berichten werden.

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Dienstag, 12. Mai 2015

Debatte um Zuckersteuer

Forsa-Umfrage der DAK irreführend und unseriös: Im Zuge des Präventionsgesetzes der Bundesregierung zur Vorbeugung von Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Übergewicht und Herzinfarkt ist in der Politik eine Debatte um die Erhebung einer Zucker/Fettsteuer auf stark kalorienhaltige Lebensmittel entbrannt. Eine aktuelle Forsa-Umfrage der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) will nun angeblich belegen, dass zwei Drittel der Deutschen eine solche Steuer ablehnen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert die Umfrage als irreführend und unseriös. Angesichts steigender Erkrankungszahlen und explodierender Kosten im Gesundheitssystem hält die Fachgesellschaft weiter eine solche Steuer bei gleichzeitiger Steuerentlastung für gesunde Lebensmittel für erforderlich. Nachricht lesen

AOK Nordost veröffentlicht neue Zahlen zu Diabetes

Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erkranken häufiger als in Berlin: Anlässlich des Tourstarts des Spendenprojektes „Diabetesberatung auf Rädern“ von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Nord- und Ostdeutschland hat die AOK Nordost heute aktuelle Zahlen zur Diabetes-Prävalenz vorgestellt. Sie untersuchten die Häufigkeit der Stoffwechselerkrankung ihrer Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Am häufigsten erkranken demnach Menschen in Mecklenburg-Vorpommern an Diabetes Typ 1 oder Typ 2. Nachricht lesen

Diabetes-Infos per E-Mail

Auch bei noch so viel Interesse am Diabetes und persönlichem Engagement ist es in der Hektik des Alltags kaum zu schaffen, sich ständig auf dem Laufenden zu halten. Denn Interessantes zum Thema gibt es täglich. Damit Sie dennoch nichts verpassen, schickt Ihnen das Diabetes-Portal DiabSite derzeit unregelmäßig das Wichtigste in Kürze direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Nutzen auch Sie diesen kostenlosen Service. Die Anmeldung für unseren Diabetes-Newsletter ist unkompliziert und schnell erledigt. Ihr E-Mail-Postfach ist sowieso schon immer zu voll? Dann können Sie unsere Newsletter später online im Newsletter-Archiv nachlesen. Hier gehts direkt zur neuesten Newsletter-Ausgabe, die wir bereits am 06. April verschickt haben.

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Montag, 11. Mai 2015

Unbedingte Leseempfehlung zum Thema „Zuckerkonsum“

Ernährungsunsinn des Monats April 2015: WHO will weniger Zucker
Zucker: Die Empfehlung der WHO kann Sie um Ihren Verstand bringen!

Die „globalen Gesundheitshüter“ der WHO haben mal wieder einen PR-Coup der besonderen Sorte gelandet: Ihre Forderung, den Zuckerkonsum auf 5 % zu reduzieren, um die „Übergewichtsepidemie zu stoppen“, verbreitete sich wie ein mediales Lauffeuer. Spiegel.de brachte es auf den Punkt: „WHO empfiehlt nicht mehr als sechs Teelöffel pro Tag“. Machen wir es kurz und schmerzlos: „Diese Forderung ist offenbar eine verkappte Marketingaktion für künstliche Süßstoffe, denn es gibt nicht einen einzigen soliden Beleg, dass Zucker dick oder krank macht“, erklärt Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.).
Selbst bei der Karies haben ihm inzwischen die Säuren … Zum vollständigen Text

Zur Info: Der „Ernährungsunsinn des Monats“ erscheint regelmäßig – und zwar immer anlässlich grob fahrlässiger Ernährungs-PR von Universitäten, Instituten & Co., die via bewusste Lancierung von Fehlinformationen den Medien und damit den Bürgern Ernährungsideologie unterjubeln wollen. Wenn Sie den „Ernährungsunsinn des Monats“ auch in Zukunft erhalten möchten, melden Sie sich einfach für den NEWSLETTER an (rechts oben, kostenlos und unverbindlich). Die jüngsten „Ernährungsunsinne“ finden Sie im Archiv. (Zitat Ende!)

Die Redaktion des unabhängigen Diabetes-Portals DiabSite legt Ihnen diesen interessant und spritzig geschriebenen Artikel ans Herz. Bei Fragen zum Inhalt wenden Sie sich bitte direkt an das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.).

Blutfette, Blutdruck und Übergewicht bei Diabetes mitbehandeln

Diabetestherapie muss stärker auf einzelne Patienten angepasst werden: In der Behandlung des Typ-2-Diabetes steht den Ärzten mittlerweile ein rundes Dutzend unterschiedlich wirkender Medikamente zur Verfügung. Dies eröffnet die Möglichkeit, bei der Auswahl der Mittel stärker als bisher auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten einzugehen. Die führenden Fachgesellschaften aus den USA und Europa haben sich deshalb auf eine neue gemeinsame Empfehlung geeinigt, die auch von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) mitgetragen wird. Jetzt zählt nicht mehr nur die Senkung des hohen Blutzuckerspiegels, sondern auch die Vermeidung von Übergewicht, Bluthochdruck und schweren Unterzuckerungen zu den wichtigsten Therapiezielen. Nachricht lesen