Einträge aus Juni 2017

nach oben
Montag, 26. Juni 2017

diabetesDE zum Tag des Fußes

Professor Dr. med. Thomas Haak Bei Diabetes Füße gut pflegen und Verletzungen vorbeugen: In der Bundesrepublik haben schätzungsweise 250.000 Menschen mit Diabetes eine Fußläsion. Die Rede ist dann vom Diabetischen Fußsyndrom (DFS). Bereits kleine Steinchen im Schuh können Druckstellen verursachen und unbemerkt die Haut reizen. Unbehandelt können sich daraus tiefe Wunden entwickeln und Amputationen die Folge sein: Die Zahl der hohen Amputationen bei Menschen mit Diabetes beträgt etwa 12.000 pro Jahr. Wer an der Stoffwechselerkrankung leidet, unabhängig ob an Typ 1 oder Typ 2, sollte daher auf seine Füße achten, sie gut pflegen und in Absprache mit dem behandelnden Arzt geeignetes Schuhwerk tragen, empfiehlt diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe zum “Tag des Fußes” am 28. Juni 2017. Nachricht lesen

Das könnte sie auch interessieren:

nach oben
Sonntag, 25. Juni 2017

Wirkstoffe zur Behandlung von Typ-2-Diabetes und Adipositas

Entdecker des Hungersignals will Signale zwischen Gehirn und Darm verstehen: Prof. Matthias H. Tschöp, Direktor des Helmholtz-Diabetes-Zentrums in München, erforscht, wie die Kommunikation zwischen Kopf und Bauch das Hungergefühl steuert. Das ist besonders wichtig für die Behandlung von Krankheiten, bei denen der Stoffwechsel entgleist ist, wie bei Diabetes Typ 2 und Adipositas. Vom 26. bis 29. Juni hält er als Rolf-Sammet-Stiftungsgastprofessor Vorlesungen an der Goethe-Universität. Nachricht lesen

Daddeln für den Blutzucker

Nachricht aus der Diabetesforschung: Über ein Smartphone lassen sich Zellen dazu bringen, Insulin auszuschütten. Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Magazin ‘Science Translational Medicine’. In diabetischen Mäusen konnten sie so den Blutzucker über WLAN stabilisieren. Nachricht lesen

Putenschnitzel mit Steinpilz-Sauce und Salat

Putenschnitzel mit Steinpilz-Sauce und Salat Ein ideales Gericht für den Sommer und ganz besonders für Diabetiker oder Menschen mit einem hohen Diabetes-Risiko. Denn das weiße Geflügelfleisch enthält weniger Fett als rotes Fleisch vom Rind, Schwein oder Lamm. Heute empfehlen wir erneut ein Lieblingsgericht vieler DiabSite-Besucher/innen: Putenschnitzel mit Steinpilz-Sauce und Salat. Zu den natur gebratenen Putenschnitzeln gibt’s Bandnudeln und eine köstliche Käse-Sahne-Sauce mit frischen Steinpilzen. Für reichlich Vitamine sorgt ein in Essig und Öl angemachter Salat aus Chicorée, Paprikaschoten, Gurke und Zwiebel. Wer Kalorien sparen möchte, ersetzt die Sahne für die Sauce durch Milch oder kalorienreduzierte Sahne und reicht statt Nudeln einfach ein Stück geröstetes (Vollkorn-)Baguette dazu. Weitere Rezeptideen für Hühnchen, Pute & Co. bietet das Diabetes-Portal DiabSite - inklusive Nährwert- und BE-Angaben - in der Kategorie Fleischgerichte unter Geflügel & Wild. Ihnen steht der Sinn nach etwas anderem? In unserer umfangreichen Rezeptdatenbank gibt es für fast jeden Geschmack und jede Gelegenheit die passende Rezeptidee. Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und einen guten Appetit!

nach oben
Samstag, 24. Juni 2017

Wo tauschen Diabetiker Erfahrungen aus?

Am besten kann man sich über eigene Erfahrungen bei persönlichen Treffen unterhalten. Angehörige - z. B. Eltern von Kindern mit Diabetes - nutzen auch gemeinsame Wochenenden zum Erfahrungsaustausch. Wir stellen viele Veranstaltungen für Diabetiker und Angehörige vor: Zum Beispiel:

  • 30.06. bis 02.07.2017 - Nürnberg - Schulungswochenende im Freizeitpark Monte Kaolino
  • 05.07.2017 - Milow - Erfahrungsaustausch Diabetes evtl. Vortrag
  • 07.07.2017 - Kassel - Stammtisch für Typ-1-Diabetiker

Was können Sie jetzt tun? Ganz einfach im DiabSite Diabetes-Kalender nach Treffen in Ihrer Nähe suchen und das Angebot wahrnehmen.

Nachwuchs-Förderung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Professor Dr. rer. nat. Annette Schürmann Wie Mentoren begabte Studenten an die Diabetologie heranführen: Aufgrund der Ökonomisierung in der Medizin sind leider Abteilungen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Diabetes an Krankenhäusern geschlossen worden, die Zahl klinischer Lehrstühle in der Diabetologie wurde reduziert und das obwohl jedes Jahr circa 300.000 Neuerkrankte dazukommen. Als Folge dieser Einschnitte ist nicht nur die Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten gefährdet, sondern auch die Ausbildung und Rekrutierung des ärztlichen und wissenschaftlichen Nachwuchses. Nachricht lesen

Das könnte sie auch interessieren:

nach oben
Freitag, 23. Juni 2017

Besonders schnelles Insulin verursacht mehr Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes

Insulin FIASP (Faster Aspart Insulin) führt zu signifikant mehr postprandialen Hypoglykämien als das bisherige Aspart Insulin von Novo Nordisk: Im Mai 2017 erschien in Diabetes Care von K. Bowering et al. die Publikation einer Phase III-Studie, in der bei erwachsenen Typ-2-Diabetespatienten unter langwirkendem Basalinsulin und oralen Antidiabetika als Bolusinsulin das rasch wirkende Aspart-Insulin NovoRapid® mit FIASP, einer neuen Formulierung dieses Insulins, nach 26 Wochen verglichen wurde. Durch Zusatz von Nikotinamid und Argininhydrochlorid wird FIASP noch rascher resorbiert. Für HbA1c, das primäre Studienziel, fand sich kein Unterschied. Hypoglykämien traten unter FIASP in den ersten zwei Stunden postprandial signifikant häufiger auf. Nachricht lesen

Familienfreundlich

Zertifikat für Deutsches Diabetes-Zentrum Deutsches Diabetes-Zentrum erhält Zertifikat “berufundfamilie”: Heutzutage ist es nicht immer einfach, Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich zu vereinbaren. Dabei ist die Liste der Möglichkeiten für Unternehmen lang. Von Teilzeitarbeit, Elternzeit, gesundheitsfördernden Maßnahmen wie Sportangeboten bis zu flexiblen Arbeitszeiten sind die Stellschrauben vielfältig, um individuell familienfreundliche Angebote zu gestalten. Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen Angeboten und hat dafür zum dritten Mal in Folge das Zertifikat “berufundfamilie” verliehen bekommen. Nachricht lesen

nach oben
Donnerstag, 22. Juni 2017

Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen

Jede Minute zählt! Die Deutsche Herzstiftung warnt vor einer Verwechslung der bundesweiten Rufnummer 116 117 (”Notdienstnummer”) für den Ärztlichen Bereitschafts- bzw. Notdienst mit der Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst und Feuerwehr, was fatale Folgen haben kann. Denn bei lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Unfällen ist unbedingt die 112 zu wählen. “Die 112 ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig und darf keinesfalls mit der sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst verwechselt werden”, betont der Notfallmediziner Prof. Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. “Allein der Begriff ‘Notdienst’ für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist irreführend.” Nachricht lesen

Hinweis der DiabSite-Redaktion:
Herzinfarkte und Schlaganfälle treten bei Menschen mit Diabetes gehäuft auf, weil diese Erkrankungen teilweise die gleichen Risikofaktoren haben. Experten empfehlen zur Senkung des Risikos: Gewichtsreduktion, Nikotinverzicht, ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung.

diabetesDE zum Tag des Cholesterins

Bei Diabetes auch regelmäßig Blutfettwerte kontrollieren lassen: Nach wie vor sterben mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders viele am Herzinfarkt. Das kardiovaskuläre Risiko bei Diabetes ist gegenüber Stoffwechselgesunden zwei- bis vierfach erhöht, bei Frauen sogar bis sechsfach: Häufig ist es Folge eines schlecht eingestellten Blutzuckers, von zu hohem Blutdruck und Rauchen. Darüber hinaus spielen auch erhöhte Blutfettwerte eine wichtige Rolle. Diese sollten Menschen mit Diabetes regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen, rät diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe zum bundesweiten “Tag des Cholesterins” am 23. Juni 2017. Nachricht lesen