Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Ebenfalls aus dem Kirchheim-Verlag sind zwei aktuelle Zeitschriften, die wir heute für Fachleute vorstellen. Mitte Oktober ist das neue DiabetesForum erschienen. Menschen, die sich professionell um Diabetiker kümmern, können hier alles Wichtige vom Kongress der American Diabetes Association (ADA) nachlesen, sich in den Bereichen „Diabetisches Fußsyndrom“ und „Diabetische Retinopathie“ fortbilden und viel über Magenoperationen gegen Adipositas erfahren.
Vom ADA-Kongress, aber auch von anderen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen, berichten Autoren im Diabetes-Congress-Report. Das Themenspektrum reicht hier von: „Gesundheitsförderung und Prävention“ über „Neue interdisziplinäre Leitlinien“ bis zu „Diabeteskomplikationen“. Eine wenig beachtete Spätfolge des Diabetes ist übrigens die sogenannte diabetische Cheiropathie, bei der es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit der Hände und Schultern kommt. In den Lesetipps des Diabetes-Portals DiabSite stehen weitere Fachzeitschriften und -bücher für Sie bereit. Damit laden wir heute auch die Fachwelt wieder einmal herzlich in unsere virtuelle Diabetes-Bibliothek ein und wünschen viel Spaß beim Lesen!
Neben Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und Übergewicht sind auch erhöhte Blutfette Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zwar ist das zu den Blutfetten zählende Cholesterin ein lebenswichtiges Molekül, das in allen Geweben des Körpers vorkommt: als Bestandteil der Zellmembran, Energielieferant und Ausgangsstoff für viele wichtige Verbindungen wie Steroidhormone, Gallensäuren oder von Vitamin D. Ein Zuviel an Cholesterin kann aber in den Gefäßwänden abgelagert werden: Folgen sind Arterienverkalkung und Herzinfarkte. Nachricht lesen
Lysosomen sind kleine, eher unscheinbare Strukturen in unseren Zellen. Sie sind von einer Membran umgeben, die besetzt ist mit unterschiedlichen Proteinen. Die besondere Funktion eines dieser Proteine, LIMP-2, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Biochemischen Institut, Medizinische Fakultät, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus Bielefeld und Kanada, jetzt erstmals beschrieben. Die Ergebnisse ihrer Studie erschienen gestern, 27. Oktober, in der renommierten Fachzeitschrift Nature. Nachricht lesen
Bewegung ist eine wesentliche Säule der Diabetes-Therapie. Die Steigerung der körperlichen Aktivität verbessert die Stoffwechseleinstellung und senkt das Risiko von Spätkomplikationen. Doch der Kampf gegen den inneren Schweinehund ist eine große Herausforderung. Ob DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff ihn heute gewonnen hat, lesen Sie hier:
Am liebsten laufe ich ganz früh am Morgen, wenn es hell wird und Berlin erwacht. Doch leider hatte sich mein Power Walk durch den in letzter Zeit immer späteren Sonnenaufgang zunehmend in Richtung Vormittag verschoben. Das Vergnügen, die Stadt nur mit den ersten Gassigängern und ein paar vom letzten Abend Übriggebliebenen zu teilen, blieb mir verwehrt. Diese Misere sollte heute vorerst ein Ende haben. Durch die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit war eine Stunde gewonnen.
Doch von wegen früh laufen. Als ich aufstand war es dunkel und regnete in Strömen. Mein innerer Schweinehund freute sich bereits auf seinen Sieg. Den hätte er beinahe auch davon getragen. Bei dem Wetter habe ich lieber ein gutes Buch gelesen, statt beim Power Walk Schritte zu zählen. Meine körperlichen Aktivitäten beschränkten sich auf Zeitung holen und etwas Hausarbeit. Aber zum Glück habe ich mir bescheidene Minimalziele gesetzt: Im Sommer 3.000 im Winter 2.000 Schritte. So brauche ich mich mit gut 2.200 Schritten nicht als Verliererin zu fühlen, und kann mir für morgen mehr vornehmen.
Setzen auch Sie sich realistische Ziele für mehr Bewegung. Das reduziert die Zahl der Misserfolge und motiviert ungemein. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die kommende Woche und freue mich auf Ihre Kommentare zu diesem Beitrag. Einfach auf die Überschrift klicken, und am Seitenende das Formular ausfüllen!
Ihre Helga Uphoff
Zuerst einmal auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite. Denn das bietet im großen Diabetes-Kalender zahlreiche Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Später treffen sich Diabetiker und Diabetes-Experten dann auf einer der interessanten Veranstaltungen, zum Beispiel:
– 04.11.2013 – Bad Düben – Ernährung bei Diabetes mellitus
– 02.12.2013 – Melbourne, Australia – World Diabetes Congress
– 09.01.2014 – Waiblingen – Demenz und wie man damit umgehen kann
Diese und aktuell rund 600 weitere Termine im DiabSite Diabetes-Kalender zeigen, wo sich Diabetes-Interessierte gewiss auch in Ihrer Nähe treffen. Mit der DiabSite bleiben Sie stets auf dem Laufenden.
Heute Nacht können die Menschen in großen Teilen Europas eine Stunde länger schlafen. Die Sommerzeit endet und die Uhren werden um 3.00 Uhr um eine Stunde auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Dann gilt bis zum 29. März 2014 wieder die Normal- bzw. Winterzeit (Mitteleuropäische Zeit MEZ). Funkuhren und funkgesteuerte Geräte wie die meisten Computer stellen sich automatisch um, nicht aber die Blutzuckermessgeräte und Insulinpumpen von Diabetikern. Menschen mit Diabetes können den Herstellern dieser Geräte schreiben, dass sie auf die Zeitumstellung hingewiesen werden möchten und diese einfach umzusetzen sein sollte. Auch Software – z. B. ein elektronisches Blutzucker-Tagebuch – kann Probleme bereiten wenn zur gleichen Zeit (eine Stunde später) Werte eingetragen werden. Für Diabetiker ist es auf jeden Fall ratsam, spätestens morgen an die Zeitumstellung zu denken.
Neue Assoziationen von Genen und Stoffwechselmarkern identifiziert: In zwei umfassenden Studien haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München (HMGU), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) neue Zusammenhänge zwischen dem Vorliegen bestimmter mit Typ-2-Diabetes assoziierter Genotypen und veränderten Konzentrationen von Stoffwechselprodukten aufgedeckt. Damit leistet die gemeinsame Forschungskooperation „Virtual Institute Diabetes“ (VID) einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der genetischen und molekularen Grundlagen der Volkskrankheit Diabetes. Nachricht lesen
Eine Qualitätskontrolle von Novo Nordisk hat ergeben, dass ein geringer Prozentsatz des Arzneimittels (0,14 %) in bestimmten Chargen nicht die Spezifikationen für die Insulinkonzentration erfüllt, was dazu führen kann, dass die Blutzuckerwerte der Patienten höher oder niedriger als erwartet ausfallen können. Um die Sicherheit von Patienten zu gewährleisten, ruft Novo Nordisk alle betroffenen Chargen von Großhändlern, Apotheken und Patienten zurück. Der Rückruf betrifft nur die in der Nachricht angegeben Chargen des Insulin-Fertigpens. Nachricht lesen
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.
Thomas-Fuchsberger-Preis 2013 verliehen: Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe lud gestern zum dritten Mal zur Diabetes-Charity-Gala in den Berliner Meistersaal und stellte Diabetes und seine Folgeerkrankungen in den Fokus der Öffentlichkeit. Höhepunkt der Gala war die Verleihung des Thomas-Fuchsberger-Preis an Dr. Sharad Pendsey aus Indien durch Showlegende Joachim „Blacky“ Fuchsberger (86), der es sich nicht nehmen ließ, trotz gesundheitlicher Probleme, den Preis persönlich zu überreichen. Durch die fulminante Veranstaltung führte souverän Moderatorin und Sängerin Kim Fisher, musikalisches Highlight war Jazzsängerin Jocelyn B. Smith. 64.000 Euro brachte die Diabetes-Charity-Gala für Spendenprojekte von diabetesDE. Nachricht lesen
DDG warnt vor Verharmlosung der Erkrankung als Lifestyle-Problem: Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Diabetes-Erkrankung des US-Schauspielers Tom Hanks warnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) vor einer Verharmlosung der Stoffwechselstörung als bloßes Lifestyle-Problem. Der Hollywood-Star leidet seit zwanzig Jahren an überhöhten Blutzuckerwerten und hatte in einer US-Talkshow erklärt, sich keiner Radikaldiät unterziehen zu wollen, wie von seinem Arzt angeraten. Teile der Öffentlichkeit hatten Hanks daraufhin vorgeworfen, er nehme seine Erkrankung nicht ernst. „Weniger Gewicht und mehr Bewegung können den Ausbruch eines Diabetes zwar verzögern, mit zunehmender Erkrankungsdauer nützen Diäten jedoch immer weniger, so dass Medikamente schließlich notwendig werden und einen essenziellen Bestandteil der Therapie bilden“, erklärt Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. Nachricht lesen