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Freitag, 22. August 2014

Neuropathie beim Diabetiker = Diabetische Neuropathie?

Professor Dr. med. Karlheinz Reiners Nervenschädigungen bereits im prädiabetischen Stadium erkennbar: Diabetes mellitus ist in den meisten Regionen der Welt zwar die häufigste, aber nicht die einzige bedeutsame Ursache für die Entwicklung einer Neuropathie (NP). Naturgemäß wird man jedoch, wenn sich bei Patienten mit bekanntem Diabetes eine NP entwickelt, in erster Linie an den Diabetes als Ursache denken. Obwohl erste Merkmale einer NP mit sensitiven Untersuchungsverfahren bereits im prädiabetischen Stadium der pathologischen Glukosetoleranz erkennbar sind, korrelieren in den meisten Fällen Zeitpunkt und Schwere einer diabetogenen NP (dNP) mit der Diabetesdauer und (mangelhaften) Stoffwechselführung. Folglich findet man klinisch relevante Ausprägungen einer dNP bevorzugt in der zweiten Lebenshälfte. Nachricht lesen

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Donnerstag, 21. August 2014

Bei Diabetes Bluthochdruck-Medikamente rechtzeitig verordnen

Gesunder Lebensstil allein reicht nicht immer aus: Gesund zu leben ist die beste Therapie gegen Bluthochdruck, so lautet der Rat vieler Mediziner. Doch Experten der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHLreg Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention warnen vor voreiligen Schlüssen: Normalgewicht, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung seien zwar ein Grundpfeiler der Behandlung von Bluthochdruck. Lebensstiländerungen allein ersetzen die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten aber nicht immer. Messen Betroffene wiederholt und längerfristig Blutdruckwerte von über 140 zu 90 Millimeter auf der Quecksilbersäule (mmHg), drohen Organschäden. Nachricht lesen

Der Diabetes-Tsunami

Rund 50 Milliarden Euro werden jährlich für für Diabetes ausgegeben Jeden Tag 1.000 neue Erkrankungsfälle: Es sind die nackten Zahlen, die verstörend wirken, gerade bei einer Krankheit, die häufig noch immer nur als lästiges Übel wahrgenommen wird. Gerade diese Verharmlosung ist für die Redaktion von Das Diabetes TV auch ein Grund dafür, dass sich der Diabetes immer weiter verbreitet. Im ersten Beitrag der neuen Sendung wird deutlich, dass die Krankheit völlig aus dem Ruder gelaufen ist und der Diabetes keine harmlose Angelegenheit ist. Rund 50 Milliarden Euro werden jährlich für alle Kosten rund um die Krankheit ausgegeben. Fast jeder Zehnte Deutsche ist mittlerweile betroffen. In den letzten zwei Jahrzehnten stieg die Zahl der Erkrankten um 38 %. Anders ausgedrückt: jeden Tag sehen sich 1.000 Bundesbürger mit der Diagnose „Diabetes“ konfrontiert. Nachricht lesen

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Mittwoch, 20. August 2014

TK Bestandsmarktreport: Muster ohne Wert

Der von der Techniker Krankenkasse (TK) und dem Zentrum für Sozialpolitik vorgestellte Bestandsmarktreport ist ein politisch motiviertes Dokument ohne tragfähiges wissenschaftliches Fundament. Dies machen die Bewertungen von Arzneimitteln ohne jegliche Grundlage deutlich. Am klarsten wird dies bei der Bewertung der Gliptine, denen der Report jeglichen Zusatznutzen abspricht, während der G-BA in der einzigen Bestandsmarktbewertung für zwei der Wirkstoffe einen Zusatznutzen feststellte, der auf eine verringerte Häufigkeit von Unterzuckerungen bei diesen Gliptinen im Vergleich mit den etablierten Standardtherapien aus Metformin und Sulfonylharnstoffen zurückgeführt wurde. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

– TK nimmt u. a. Diabetes-Medikamente unter die Lupe  – Die Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

TK nimmt u. a. Diabetes-Medikamente unter die Lupe

Nutzen teurer Präparate im Bestandsmarkt nicht belegbar: Wissenschaftler hatten mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) 17 Wirkstoffe – unter anderem neue Mittel gegen Diabetes und Blutgerinnungshemmer – anhand von Kriterien der evidenzbasierten Medizin und auf Basis von TK-Verordnungsdaten analysiert. Glaeske: „Keiner der untersuchten Wirkstoffe hat es in der Ampel-Bewertung auf ‚grün‘ geschafft. Die Präparate sind sehr teuer, haben häufig aber gegenüber bisher verfügbaren Mitteln keinen wesentlichen Zusatznutzen für den Patienten. Damit sind auch höhere Preise nicht gerechtfertigt.“ Nachricht lesen

Projekt „Diabetesberatung auf Rädern“

Menschen mit Migrationshintergrund über Diabetes aufklären: Fast ein Fünftel aller in Deutschland lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund. Laut Schätzungen sind etwa 600.000 von ihnen an Diabetes mellitus erkrankt. Häufig verhindern kulturelle und sprachliche Barrieren notwendige regelmäßige Arztbesuche. Genau da setzt das neue Projekt „Diabetesberatung auf Rädern“ von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe an: Ein Info-Mobil geht mit der Beratung direkt in Regionen mit einem hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund und baut zum Beispiel durch türkischsprechende Diabetesberaterinnen die Hemmschwelle vor einer Untersuchung ab. „Diabetesberatung auf Rädern“ startet am 28. August 2014 in Köln und wird unter anderem vom Bundesgesundheitsministerium gefördert. Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter und Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat die Schirmherrschaft übernommen. Nachricht lesen

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Dienstag, 19. August 2014

Diabetes: Leicht verständliche Ergebnisse der Blutzuckermessung

Historie der ONETOUCH-Blutzuckermessgeräte LifeScan, Geschäftsbereich der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH hat vor kurzem das neue OneTouch® Verio® Blutzuckermesssystem für Diabetespatienten eingeführt. Das Messsystem zeigt mit jedem Messwert automatisch wichtige Informationen auf dem Display an, ohne zusätzlichen Aufwand für den Patienten. Das OneTouch Verio Messsystem liefert leicht verständliche Messergebnisse. Eine farbcodierte Bereichsanzeige zeigt an, ob ein Messergebnis inner-, unter- oder oberhalb der Bereichsgrenzwerte liegt – und das alles ohne Scrollen oder Tasten drücken. Das Messsystem erzeugt zudem motivierende Fortschrittsmeldungen, wenn sich die Messergebnisse der Patienten konstant innerhalb der Bereichsgrenzwerte befinden oder wieder im Bereich liegen, nachdem sie zu hoch waren. Nachdem sie das OneTouch Verio Messsystem eine Woche lang ausprobiert hatten, gaben 94 % der Patienten an, dass ihre Messergebnisse leicht verständlich seien. Nachricht lesen

Top-Spezialist für Diabetes am Bergmannsheil

Prof. Dr. med. Harald Klein Prof. Dr. Harald Klein in der aktuellen Focus-Liste „Top Diabetes Ärzte“: Laut einer aktuellen Focus-Umfrage zählt Prof. Dr. Harald Klein vom Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil zu den Top-Spezialisten für Diabetes in Deutschland. Der Direktor der Medizinischen Klinik I am Bergmannsheil ist einer von 47 bundesweit ermittelten Experten, die in der Liste genannt werden. Für die Erhebung wurden Patienten und andere Ärzte nach ihren Empfehlungen befragt und weitere Daten wie die Teilnahme an Studien oder die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen berücksichtigt. Nachricht lesen

Süße Limonaden erhöhen Typ-2-Diabetes-Risiko

Unser Tipp: Trinken Sie gesundheitsbewusst und machen Sie auf dem Diabetes-Portal DiabSite mit dem FINDRISK-Fragebogen Ihren persönlichen GesundheitsCheck Diabetes. Sie brauchen nur acht einfache Fragen zu beantworten, um Ihr Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken, vorherzusehen.

Fast jeder kennt das Bild einer 1-Liter-Flasche Coca Cola, neben der 35 Stück Würfelzucker liegen. Je Würfel sind das immerhin 3 g Zucker. Cola ist jedoch längst nicht das zuckerreichste Getränk. In der gleichen Menge Bubble Tea stecken 60 Stück Zucker und selbst Fruchtsäfte enthalten oft mehr als 30 Stück Würfelzucker.

„Süß, süßer, Limonade“: Mit dieser scherzhaften Steigerung im Hinterkopf, werden viele häufiger zur Wasserflasche greifen und zuckerhaltige Limonaden nur selten genießen.

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Montag, 18. August 2014

Neues BMBF-Forschungsprojekt zu molekularen Veränderungen bei Diabetes

EpiGlyko: Welche Folgen hat ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel auf molekularer Ebene? Dieser Frage will das BMBF-geförderte Forschungsprojekt EpiGlyko – The glyco-epigenome in type 2 diabetes nachgehen. Koordiniert wird das Deutsch-Französische Forscherteam am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD). Nachricht lesen