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Freitag, 3. Oktober 2014

Therapeutische Neuerungen in der Diabetologie

Sicherheitsaspekte von Antidiabetika: Am 30. September 2014 gab Medscape Deutschland ein umfangreiches Dossier über die zahlreichen therapeutischen Neuerungen in der Diabetologie heraus, zu dem ich gebeten wurde, ein Editorial zu schreiben. Frau Sonja Böhm, Chefredakteurin von Medscape, erteilte mir freundlicherweise die Genehmigung, diesen Text auch im Blog der DGE zu publizieren. Nachricht lesen

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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Diabetes kann die Gefäße schädigen

Professor Dr. Dittmar Böckler Gefäßkranke leiden oft zusätzlichen an Diabetes oder Bluthochdruck: Wie hält man seine Gefäße gesund? Woran erkennt man einen Schlaganfall? Was tun bei Durchblutungsstörungen der Beine? Wie gefährlich sind Aufweitungen der Hauptschlagader? Am Samstag, 11. Oktober 2014, lädt die Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskuläre Chirurgie zusammen mit ihren Partnern im Interdisziplinären Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg zum „Gefäßtag“ ein: Von 12 bis 16 Uhr erwarten die Besucher im 3. Stock der Chirurgischen Universitätsklinik, Im Neuenheimer Feld 110 in Heidelberg, u. a. Expertenvorträge zu verschiedenen Gefäßerkrankungen und ihrer Therapie, Vorführungen von Operationen am Modell sowie individuelle Beratungsgespräche zu Vorbeugung und Selbsthilfe. Zudem wird die neue Kooperation mit der Klinik für Gefäßchirurgie im Kreiskrankenhaus Heppenheim vorgestellt. Zu der Veranstaltung anlässlich des 10. bundesweiten Gefäßtages der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Für Diabetiker/innen ein ganz besonders interessanter Termin. Nachricht lesen

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Schaufensterkrankheit: Wenn das Gehen zur Qual wird – Ein Interview mit Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Schulte im DiabSite Diabetes-Radio.

Personalisiertes Diabetes- und Gesundheits-Management

Roche Diabetes Care und SAP starten Programm zur Diabetes-Prävention: Rund 7 Millionen Menschen mit Diabetes leben derzeit in Deutschland, Tendenz immer noch steigend. Angesichts der enormen Kosten und der hohen Belastung für Betroffene und Versorger sind Lösungen für eine effektive Prävention und Behandlung des Diabetes gefragt. Roche Diabetes Care Deutschland und SAP haben daher in einer einmaligen Kooperation ein datenbasiertes Präventions- und Behandlungsprogramm entwickelt. Dabei werden wichtige medizinische Parameter der Patienten regelmäßig erfasst und über eine App und ein Onlineportal automatisch mit dem Arzt geteilt. Ziel ist es, Menschen mit Diabetesrisiko frühzeitig zu identifizieren und strukturiert zu behandeln, so dass ein Ausbrechen der Erkrankung verhindert oder verzögert werden kann. Darüber hinaus soll das Programm helfen, durch eine verbesserte Versorgung Folgeerkrankungen bei bereits manifestem Diabetes zu reduzieren. Nachricht lesen

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Mittwoch, 1. Oktober 2014

Gesundheitssysteme brauchen Trendwende zur Prävention

EU-Parlamentarier fordert mutige Zukunftsvision auch im Gesundheitsbereich: Gesundheitssysteme müssen vom kostspieligen ineffektiven Ansatz abkommen, sich mit großem Aufwand vor allem um späte Erkrankungs-Phasen zu kümmern, und sich stattdessen mehr auf ergebnisorientierte, kosteneffektive Präventionsmaßnahmen und frühe Interventionsstrategien konzentrieren, sagte der Slowenische Europa-Parlamentarier Alojz Peterle beim European Health Forum Gastein. Hier sei eine klare Trendwende erforderlich, denn Gesundheitsförderung und Prävention seien Schlüsselfaktoren für die langfristige Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme. Nachricht lesen

Gegen ein verheimlichtes Leiden von Menschen mit und ohne Diabetes

Nach Meinung von Experten ist Stuhlinkontinenz behandelbar: Schätzungsweise fünf Millionen Menschen in Deutschland können die Ausscheidung ihres Stuhls nicht bewusst kontrollieren. Ursache ist mitunter ein Schlaganfall oder auch eine Beckenbodenschwäche. Betroffene schämen sich dafür und versuchen ihr Leiden geheim zu halten. Dabei gibt es wirksame Therapien, mit denen Ärzte Stuhlinkontinenz behandeln und die Beschwerden lindern können, teilt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit. Nachricht lesen

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Dienstag, 30. September 2014

Gemüse-Carpaccio mit Ziegenfrischkäse

Gemüse-Carpaccio mit Ziegenfrischkäse Holen Sie sich den Sommer zurück oder genießen Sie den Altweibersommer mit einem neuen Rezept vom Diabetes-Portal DiabSite. Unser heutiger Tipp für Ihre Küchenplanung ist ein Gemüse-Carpaccio mit Ziegenfrischkäse. Anders als das aus Italien stammende Original enthält dieses Carpaccio keine hauchdünnen Scheiben Fleisch und ist somit auch eine Empfehlung für Vegetarier. Serviert wird die marinierte Vorspeise mit Ziegenfrischkäse und Honig. Diabetiker können den Honig weglassen, um ein nahezu kohlenhydratfreies Rezept zu haben, das jetzt mit frischen Pilzen besonders lecker schmeckt. Das Gemüse bietet Ihnen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die vor Erkältungen schützen. Über 500 weitere Rezeptideen mit Nährwert- und BE-Angaben finden Sie in unserer Rezeptdatenbank. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen und guten Appetit! Übrigens können Sie unsere Rezepte kommentieren, wenn Sie auf die Überschrift dieses Beitrags klicken und das Feld: „Kommentar verfassen“ ausfüllen.

Diabetes-Prävention über den Darm?

Tagung zum Darm-Mikrobiom bringt internationale Experten verschiedener Disziplinen nach Hannover: Die rund 100 Billionen Mikroorganismen in unserem Verdauungstrakt haben starken Einfluss auf das Immun- und Nervensystem. Diesem Zusammenspiel sind Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen auf der Spur, darunter etwa Entzündungsspezialisten, Experten für mikrobielle Kommunikation, Fachleute für evolutionäre Spieltheorie oder auch Diabetesforscher. Auf der interdisziplinären Herrenhäuser Konferenz „Beyond the Intestinal Microbiome“ vom 8. bis 10. Oktober kommen über 200 internationale Experten zusammen, um Erkenntnisse und Perspektiven zum Einfluss des Mikrobioms auf unsere Gesundheit zu diskutieren. Nachricht lesen

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Montag, 29. September 2014

Keinen Marathon – aber laufen mit Diabetes

Die Hauptstadt stand gestern ganz im Zeichen des 41. Berlin-Marathons. Schon bevor der Startschuss für den Marathon fiel ist auch die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite gelaufen – zwar keinen Marathon, aber immerhin gut 5.000 Schritte auf der Marathon-Strecke. Kurze Zeit später rannte auf diesem Asphalt Dennis Kimetto zum Sieg und neuen Weltrekord in 2:02:57 Stunden. Nur wenige Sekunden nach ihm lief Emmanuel Mutai ins Ziel.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen Beitrag zu kommentieren und die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.

Streifen für Berlin-Marathon Zwar sind die großen Straßen in meiner Umgebung sonntags früh fast immer wenig befahren, aber mehr als 500 Meter kann man auf ihnen trotzdem nicht laufen, ohne einem Auto im Weg zu sein. Das war gestern anders, denn für den bevorstehenden Berlin-Marathon waren sie ab 7:30 Uhr gesperrt. Auch die Streifen für die ideale Lauflinie der Marathonis waren längst gezogen wie das Bild zeigt. Denen bin auch ich bei meinem morgendlichen Power Walk ein Stück weit gefolgt.

Wenig später waren hier die schnellsten Läufer der Welt und rund 40.000 Freizeitläufer unterwegs. Nach meinem Power Walk verfolgte ich den Start des Marathons im Fernsehen bis die ersten Läufer bei ungefähr Kilometer 36 in meiner Nähe vorbeikamen. Dann ging ich an die Strecke. Schließlich wollte ich die Stars des Berlin-Marathons mit der Kamera einfangen. Das gelang mir auch: allerdings nur mit Hilfe eines freundlichen Nachbarn, dem ich an dieser Stelle für die Überlassung der Bilder ganz herzlich danke!

Dennis Kimetto und Emmanuel Mutai Einige Menschen standen an der Straße und feuerten die letzten Handbiker an, aber eigentlich warteten alle auf die schnellsten Männer der Welt. Gegen 10:30 Uhr war es soweit: Der Wagen mit der Zeitanzeige und zahlreiche Zweiräder machten den Weg frei für die beiden Kenianer, die am Ende den bisherigen Marathon-Rekord unterboten. Der Sieger, Dennis Kimetto, war ganze 16 Sekunden vor seinem Landsmann Emmanuel Mutai im Ziel.

Tirfi Tsegaye Bei den Frauen gewann die Äthiopierin Tirfi Tsegaye in 02:20:19 Stunden das sensationelle Rennen. Einen strahlenden Auftritt bot der blonde Marathon-Shootingstar Anna Hahner. Anna Hahner Sie lief mit Unterstützung ihrer Zwillingsschwester Lisa beinahe durchgehend lächelnd in 02:26:44 Stunden und persönlicher Bestzeit auf Platz sieben. Vor dem Marathon hatte sie gesagt, dass Kilometer 12 für sie wichtig sei, weil sie dann nur noch 30 Kilometer laufen müsse, und das sei eine normale Trainigseinheit für den Marathon.

Was für ein Marathon und was für ein großartiges Gefühl, ein kleines Stück dieser 42,195 Kilometer selbst erlaufen zu haben. Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Ihre Helga Uphoff

Dramatischer Wandel im Verständnis der Pathophysiologie des Diabetes mellitus

Zentrale Rolle des Transskriptionsfaktors FoxO: Mit der Claude-Bernard-Lecture ehrt die Europäische Diabetesgesellschaft (EASD) auf ihrer Jahrestagung alljährlich herausragende Wissenschaftler, die sich durch innovative Forschung auf dem Gebiet des Diabetes mellitus verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde beim 50. Jubiläumskongress der EASD in Wien Domenico Accili von der Columbia University in New York, USA, mit der 46th Claude-Bernard-Lecture ausgezeichnet. Nachricht lesen

Tipps der Deutschen Herzstiftung zum heutigen Weltherztag

Langes Sitzen vermeiden, dafür Schritte sammeln: Tägliches Sitzen von mehreren Stunden kann riskant für Herz und Kreislauf werden, besonders wenn kein Ausgleich durch Bewegung erfolgt. Umgekehrt kann sich eine konsequente Vermeidung des Sitzens positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Darauf deuten jüngste Untersuchungen der schwedischen Uppsala-Universität (Sjögren P., Br J Sports Med 2014) hin, deren Ergebnisse frühere Arbeiten (Ravussin E., Science 2005) bestätigen. „Das Vermeiden von Sitzen zugunsten von einfachem Umhergehen und Stehen sind für die Gesundheit und das Normalisieren des Körpergewichts außerordentlich vorteilhaft. Jeder sollte im Alltag, ob zu Hause oder bei der Arbeit, jede noch so kleine Gelegenheit nutzen, um aufzustehen und Schritte zu sammeln“, betont Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab, Chefarzt für Kardiologie an der Curschmann-Klinik am Timmendorfer Strand und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Herzstiftung. Nachricht lesen