Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 1. Mai 2015

Mit Diabetes auf Umwegen zum Zoo Berlin

DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff hatte am vergangenen Sonntag große Pläne: Auf Umwegen wollte sie den Eingang des Zoos am Hardenbergplatz (Löwentor) erreichen, sich dort viele Tiere ansehen und anschließend noch Schritte im Aquarium sammeln. Früh machte sie sich mit ihrem Schrittzähler auf den Weg. Motiviert durch schönes Wetter, das gute Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun, und last but not least die Vorfreude auf den Zoobesuch, war der Kampf gegen den inneren Schweinehund ein Kinderspiel. Der Umweg, vorbei an Botschaften, durch den Tiergarten und entlang des Landwehrkanals hatte es in sich. Bis zur Mexikanischen Botschaft waren es schon gut 3.000 Schritte. Ob sie ihr erstes Etappenziel – das Löwentor – erreicht hat, erfahren Sie heute in diesem Diabetes-Weblog in der Kategorie „Schritte zählen“. Schon bald können Sie dort lesen, wie es weiterging, Die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und freut sich auf Ihre Kommentare.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen Beitrag zu kommentieren und die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.

Botschaft Mexiko Die Sonne blinzelte am Sonntag erst selten, dann immer häufiger durch die Wolken. Heute sollten es die empfohlenen 10.000 Schritte werden. Dafür war mein Blutzuckerwert jedoch zu niedrig. Folglich packte ich Messgerät, Sport-BE, Schrittzähler und Kamera erst nach dem Frühstück ein. Schrittzähler Noch skeptisch, ob ich mein Ziel erreichen würde, lief ich frohen Mutes von der Urania in Richtung Tiergarten. In der Klingelhöferstraße ging es an den Botschaften von Malaysia, Bahrain und dem Fürstentum Monaco vorbei. Bei der Mexikanischen Botschaft angekommen, blickte ich auf meinen Schrittzähler. Wie Sie sehen, zeigte der schon 3.063 Schritte an.

duftender Busch Bald darauf tauchte ich in den Tiergarten ein. Der Lärm der Autos wurde hier vom Zwitschern der Vögel übertönt. Beinahe berauscht vom betörenden Duft dieses Busches genoss ich an diesem Morgen mitten in Berlin die Natur. Rund um mich herum nichts als frisches Grün, farbenfrohe Blüten und Vögel. Daran konnte ich mich kaum sattsehen, bis mir ein Denkmal auffiel. Fontane-Denkmal „Wen haben sie denn hier in den Tiergarten gestellt?“, fragte ich mich. Es ist der deutsche Schriftsteller und approbierte Apotheker Theodor Fontane, der die meiste Zeit seines Lebens in Berlin verbrachte, wo er 1898 auch verstarb. Viele von Ihnen werden mindestens eines seiner bekanntesten Werke: „Effi Briest“, „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, „Unwiederbringlich“, „Frau Jenny Treibel“ oder „Der Stechlin“ in der Schule gelesen haben.

Spanische Botschaft Noch ganz in Gedanken bei dem großen Schriftsteller und seinen Werken lief ich weiter, verließ die grüne Lunge Berlins, den Tiergarten, und stand direkt vor der spanischen Botschaft
in der Lichtensteinstraße. Noch eine „Embajada“ deren „j“ wie „ch“ gesprochen wird. Nur gut, dass ich vor Jahren etwas Spanisch gelernt habe. Rosa-luxemburg-steg Die Mitarbeiter dieser Botschaft kehren oft im nahegelegenen Café am Neuen See ein, an dem ich vorbei zum Rosa-Luxemburg-Steg lief.
Hier wurde die 1919 gemeinsam mit Karl Liebknecht ermordete, Brücke am Landwehrkanal
einflussreiche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung in den Landwehrkanal geworfen. Im Gedenken an Rosa Luxemburg, die Anfang 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet hatte, verweilte ich auf der Brücke und genoss den idyllischen Blick mit Wehmut.

Löwenzahn Endlich auf der Rückseite des Zoos angekommen, konnte ich die Tiere zwar schon riechen, aber noch nicht sehen. Dafür stand am Wegesrand und in den Gehegen jede Menge Löwenzahn. Gänse Er erinnerte mich an die gleichnamige, lehrreiche Sendung im ZDF mit Peter Lustig. Oft kann man vom Weg am Landwehrkanal aus schon Zootiere sehen, wie hier die Gänse, die mit einer frühen Besucherin um die Wette schnatterten. Später sah ich im Streichelzoo noch Ziegen, ein Pony und zwei Esel. Das alles, ohne den Zoo betreten zu haben.

Für den Heimweg musste ich von hier aus auf jeden Fall am Bahnhof Zoo und somit am Eingang, dem Löwentor, vorbei. Damit stand fest: Mein erstes Etappenziel war erreicht. Allerdings zeigte mein Schrittzähler erst gut 6.000 Schritte an. Ohne Zoobesuch keine 10.000 Schritte. Ob ich die noch schaffen konnte, erfahren Sie schon bald im zweiten Teil der Geschichte. Freuen Sie sich auf viele neue Bilder und einen weiteren spannenden Beitrag.

Ihre Helga Uphoff

Zum 2. Teil der Geschichte.

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Donnerstag, 30. April 2015

Typ-2-Diabetes

Beratergremium der US-Amerikanischen Arzneibehörde empfiehlt Warnhinweise zu Herzschwäche durch 2 Diabetesmedikamente: Am 13. April 2015 empfahl das Advisory Board der FDA, in die Produktinformationen von Saxagliptin (Onglyza, AstraZeneca) und Alogliptin (Nesina, Takeda) Warnhinweise zur kardiovaskulären Sicherheit aufzunehmen. Nachricht lesen

DDH-M jetzt auch im Norden endlich konstituiert

Klagerücknahmen ermöglichen unbehinderte Selbsthilfearbeit: Fast zwei Jahre nach Austritt des ehemaligen Landesverbandes Schleswig-Holstein aus dem Deutschen Diabetiker Bund (DDB) kann, konstituiert als neuer Verband Nord der „Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes“ (DDH-M) endlich unbehindert seine wichtige Selbsthilfearbeit in der Region fortsetzen. Vorangegangen war ein fast zweijähriger Rechtsstreit zwischen einem Mitglied des DDB und seinem ehemaligen Landesverband. Nach einem Gütetermin Mitte April in Kiel hat nun das Mitglied des DDB alle Klagen zurückgenommen. Somit ist der Weg für einen Neuaufbau der Diabetes-Selbsthilfe im Norden Deutschlands frei. Die selbständige, bundesweit tätige Selbsthilfeorganisation „Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes“ (DDH-M), die erst im Juli 2012 gegründet wurde, hat bereits knapp 17.000 Mitglieder. Nachricht lesen

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Mittwoch, 29. April 2015

BVMed-Kampagne betont Bedeutung von Hilfsmittel- und Homecare-Versorgungen

Motivreihe 'Körperstolz' Patienten zeigen Körperstolz: Mit der neuen Motivreihe „Körperstolz“ im Rahmen der MedTech-Imagekampagne „Maßstab Mensch“ zeigt der BVMed Patienten, die trotz chronischer Erkrankungen mitten im Leben stehen. Im Zentrum der Kampagne stehen vier Anzeigenmotive: Stoma, Inkontinenz, Künstliche Ernährung und Diabetes. Die Kampagne möchte das Verständnis für die Lebenssituation Betroffener stärken und den Wert von Medizinprodukten für ein selbstbestimmtes Leben zeigen. Das Motto lautet: „Jeder Mensch ist einzigartig. Einigen helfen wir, wie alle anderen zu leben.“ Die Kampagne startet im Mai 2015 am Flughafen Tegel und wird im Juni 2015 auf weitere Flächen in Berlin ausgeweitet. Nachricht lesen

Hausärztetag beim Diabetes Kongress 2015

Prof. Dr. med. Norbert Stefan DDG fördert diabetologische Fortbildung in Hausarztpraxen: Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt. Ein Großteil dieser Patienten wird von ihrem Hausarzt betreut, besonders in strukturschwachen Regionen. Für Hausärzte stellt das komplexe Krankheitsbild mit all seinen individuellen Bedürfnissen, Risiken und Begleiterkrankungen eine besondere Herausforderung dar. Darum bietet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hausärzteverband in diesem Jahr erstmals ein spezielles Fortbildungsprogramm für Hausärzte und ihr Fachpersonal im Rahmen des Diabetes Kongresses an. Auf dem Hausärztetag am 16. Mai 2015 gestalten Diabetologen und Diabetes-erfahrene Hausärzte gemeinsame Workshops zu praxisrelevanten Themen der Diabetologie. Dabei werden die vielfältigen Herausforderungen der Behandlung von an Diabetes erkrankten Menschen in der Hausarztpraxis berücksichtigt. Nachricht lesen

Neue Studienambulanz für Diabetesforschung am Universitätsklinikum Heidelberg

Teilnehmer für drei Diabetes-Studien gesucht: Eine neue Studienambulanz für Diabetesforschung am Universitätsklinikum Heidelberg soll dazu beitragen, Entstehung und Verlauf der Volkskrankheit Diabetes mellitus und ihrer Folgeerkrankungen besser zu verstehen. Im Rahmen von Langzeitstudien untersuchen die Ärzte Patienten in verschiedenen Stadien (Prä-Diabetes, neu entdeckter Diabetes, langjähriger Diabetes) im Hinblick auf mögliche Spätschäden wie Herzinfarkt, Schlaganfälle, Erblindung und Nervenerkrankungen. Bisher wurde vermutet, dass eine gute Blutzuckereinstellung diese Folgeerkrankungen vermindert. Studien konnten dies jedoch nicht belegen. Deshalb wollen die Forscher untersuchen, welche Stoffwechselvorgänge die Spätschäden verursachen. Nachricht lesen

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Dienstag, 28. April 2015

Erste Diabetes-Registerkonferenz in Berlin

Prof. Holl., Prof. Seufert, Prof. Danne und Dr. Klinkhammer-Schalke Diabetes-Epidemiologen und -Experten treffen Vertreter von BMG und RKI: Mit dem Entwurf für ein Bundespräventionsgesetz und der Entschließung zur Umsetzung eines Nationalen Diabetesplans seitens des Bundesrates sind im Jahr 2014 grundlegende politische Weichen gestellt und Signale gesetzt worden für die Optimierung von Prävention und Versorgung der „Volkskrankheit Diabetes mellitus Typ 2“. Für eine politisch noch zu konsentierende, nationale Diabetes-Strategie ist ein konzer­tiertes Handeln der verschiedenen Sektoren, Ebenen und aller Beteiligten sowie die Koor­dinierung seitens des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) der entscheidende Erfolgsfaktor. Unabhängig davon räumen Gesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit einer indikatorengestützten Diabetes-Surveillance mit regelmäßiger Berichterstattung höchste Priorität ein. Im Rahmen einer Diabetes-Registerkonferenz trafen sich erstmals Initiatoren von fünfzehn regionalen und überregionalen Diabetesregistern und Diabetes-Datenbanken mit Vertretern des BMG, des RKI und der Kostenträger, um auszuloten, wie eine intelligente Nutzung der vorhandenen Daten für eine Diabetes-Surveillance, sowie eine sinnvolle Datenzusammenführung realisiert werden könnte. Nachricht lesen

Frühe Nutzenbewertung: Arzneimittel für chronische Erkrankungen systematisch benachteiligt

Josef Hecken Einen interessanten Beitrag veröffentlichte die Presseagentur Gesundheit (pag) am vergangenen Freitag:
„Gravierende Unwuchten zwischen den einzelnen Indikationsgebieten“ bei der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel räumt Prof. Josef Hecken auf dem Expertenforum Diabetes von RS Medical Consult ein. Nach Darstellung des unparteiischen Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses sind Medikamente zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie Diabetes oder Koronare Herzkrankheit benachteiligt. weiter lesen auf www.gerechte-gesundheit.de

Bildunterschrift: Prof. Josef Hecken, Unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
Bildquelle: pag, Maybaum

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Montag, 27. April 2015

Körpereigenes Protein schützt Nervenzellen vor chronischer Überempfindlichkeit

Dr. Rohini Kuner Neu entdeckter Schutzmechanismus liefert neue Perspektive für die Therapie chronischer Schmerzen nach Nervenschäden: Protein dagegen in zu geringer Menge vorhanden, lösen bereits harmlose Reize – wie ein leichter Druck auf der Haut – Schmerzen aus. Diesen Schlüsselmechanismus der sogenannten Neuropathie haben Wissenschaftler aus Heidelberg, Israel und den USA in Laborversuchen entdeckt und nun im renommierten Journal „Nature Medicine“ veröffentlicht. Sie zeigten außerdem: Ein Medikament gegen Atemwegserkrankungen wirkt auf diesen Mechanismus ein und lindert die Schmerzüberempfindlichkeit. „Damit gibt es erstmals einen Ansatzpunkt für gezielt wirkende Medikamente gegen diese häufig therapieresistente Schmerzform“, sagt Seniorautorin Professor Dr. Rohini Kuner, Geschäftsführende Direktorin des Pharmakologischen Instituts der Universität Heidelberg. Tests mit möglichen Wirkstoffen laufen bereits. Nachricht lesen

Deutsches Institut für Ernährungsforschung baut „Alternsforschung“ aus

Übergewicht, Diabetes Typ 2 und andere Krankheiten bei älteren Menschen häufig: Das zur Leibniz-Gemeinschaft gehörende Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) baut seinen Forschungszweig „Rolle der Ernährung für ein gesundes Altern“ weiter aus. So wird ab dem 01. Mai 2015 eine neue Nachwuchsgruppe die Alternsforschung am DIfE verstärken. Die Gruppe wird von André Kleinridders geleitet, der zuvor am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln tätig war. Der promovierte Biologe erforscht die molekularen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Stoffwechsel und Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Nachricht lesen