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Neue Arzneimittel kommen oft nicht im Versorgungsalltag an – zum Beispiel im Bereich Diabetes: Könnten wir wirklich auf viele Arzneimittelinnovationen verzichten? Wohl kaum, denn dann würde man Patienten neue Therapieoptionen vorenthalten. Glaubt man jedoch dem Innovationsreport 2015, den die Techniker Krankenkasse vorgestern gemeinsam mit den Professoren Dr. Gerd Glaeske und Dr. Wolf-Dieter Ludwig vorgestellt hat, dann stellen neue Arzneimittel häufig gar keinen Fortschritt im Versorgungsalltag dar. Nur eines von 20 untersuchten Medikamenten erhielt demnach eine grüne Ampel in der Gesamtbewertung. Trotzdem seien mehr als die Hälfte der untersuchten Präparate schon jetzt in die Leitlinien medizinischer Fachgesellschaften aufgenommen worden. Es gäbe außerdem zahlreiche Präparate, die durch das AMNOG-Verfahren geradezu „geadelt“, also aufgewertet würden. Nachricht lesen
Bei Typ-1-Diabetikerinnen mit diabetischer Retinopathie werden engmaschige Kontrollen empfohlen: Augentropfen und -salben können in der Regel während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. So können werdende Mütter etwa Herpes, bakterielle Entzündungen oder Allergien am Auge behandeln, ohne gesundheitliche Nachteile für das Kind zu befürchten. Entwarnung geben Experten auch für Sehverschlechterungen, die sich bei vielen Schwangeren einstellen. Kurzsichtigkeit und Kontaktlinsenunverträglichkeit bilden sich nach der Entbindung meist von selbst wieder zurück, betont die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres 113. Kongresses. Mit Fragen zu Medikamenten können sich Schwangere an spezielle Beratungszentren wenden. Nachricht lesen
Für Diabetiker ist Wissen das A und O: Diabetiker benötigen für den Umgang mit ihrer Krankheit viel Know-how. Wenn es daran fehlt, geht das langfristig auf Kosten der Gesundheit – so wie bei dem 15-jährigen Amadeus. Eine spezielle Schulung in einem Diabetes-Camp soll seinen Diabetes wieder auf Kurs bringen. Nachricht lesen
Staatssekretär Laumann veröffentlicht UPD-Jahresbericht 2015: Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat heute den Jahresbericht „Monitor Patientenberatung 2015“ der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) veröffentlicht. Dieser gibt Jahr für Jahr wichtige Hinweise, wo aus Sicht der Versicherten der Schuh im deutschen Gesundheitswesen drückt. Häufig gesucht wurde die Beratung der UPD im aktuellen Berichtszeitraum (April 2014 bis März 2015) demnach u. a. bei Fragen zu den Patientenrechten, den Krankenversicherungsbeiträgen und den Leistungsansprüchen gegenüber den Krankenversicherungen. Der Bericht ist auf der Internetseite des Patientenbeauftragten abrufbar unter www.patientenbeauftragter.de. Nachricht lesen
Veranstaltung zum Weltdiabetestag am 8. November in Düsseldorf: Unter dem Motto „Diabetes gemeinsam managen“ organisieren diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) gemeinsam unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die zentrale Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Deutschland. Sie findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 8. November 2015, von 10.00 bis 15.30 Uhr im Congress Center Düsseldorf (CCD) statt. Besonderes Highlight des Rahmenprogramms ist dieses Jahr das „Medi-Circus Musical“ von Professor Dietrich Grönemeyer. Nachricht lesen
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– Der Weltdiabetestag – Das Diabetes-Portal DiabSite bietet noch mehr Informationen zum Weltdiabetestag.
Konferenz zur kritischen Überprüfung der Insulinpumpentherapie ist die erste ihrer Art in Europa: Vor dem Auftakt zur 51. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung des Diabetes (EASD, European Association for the Study of Diabetes) am 14. September 2015 in Stockholm findet ein Symposium zur Optimierung der Insulinpumpentherapie statt, in dem es insbesondere um Komplikationen bei der Anwendung von Infusionssets zur Insulinpumpentherapie geht. Nachricht lesen
Auf der Suche nach den Ursachen für Stoffwechselerkrankungen wie Fettleibigkeit (Adipositas) und Diabetes hat ein Team aus Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und US-Kollegen ein ganzes Netzwerk an Einflussfaktoren aufgedeckt. Neben der Ernährung, der Umwelt und der Genetik spielt auch die Zusammensetzung der Darmbakterien eine Rolle. Die Ergebnisse sind im Journal ‚Cell Metabolism‘ nachzulesen. Nachricht lesen
Studie zeigt jetzt das Ausmaß gewichtsbedingter Diskriminierung in Deutschland: Menschen mit starkem Übergewicht werden auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt diskriminiert. Das zeigen Studien aus den USA und Großbritannien. Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen der Universität Leipzig untersuchte dieses Phänomen erstmals für Deutschland. Eine repräsentative Befragung ergab, dass 38 Prozent der Menschen mit schwerer Adipositas und einem Body-Mass-Index über 40 Diskriminierung erfahren haben. Die Ergebnisse der Befragung stehen jetzt im „International Journal of Obesity“. Nachricht lesen
Initiative des Deutschen Diabetes-Zentrums sensibilisiert Kinder für gesunde Ernähung und mehr Bewegung: Die an der Initiative „SMS. Sei schlau. Mach mit. Sei fit.“ teilnehmenden Kinder hatten die Gelegenheit, im „Apfelparadies Wittlaer“ die Vorzüge des Apfels für eine ausgewogene Ernährung kennenzulernen. Mit großem Engagement und viel Spaß begriffen die Grundschüler schnell, dass der Apfel für die gesunde Ernährung ein wahrer Alleskönner ist. Nachricht lesen
Die diesjährige saisonale Influenza steht in den Startlöchern. Die Zahl der Todesopfer infolge von Grippe wird in Deutschland auf jährlich 5.000 bis 20.000 geschätzt. Besonders gefährdet, sich mit dem Influenza-Virus zu infizieren, sind Menschen in Notunterkünften, die auf engem Raum zusammen leben, warnt die Gesellschaft für Virologie (GfV). Möglichst viele Flüchtlinge sollten daher Ende Oktober eine Influenza-Impfung erhalten. Gleichzeitig ruft die GfV medizinisches Personal dazu auf, konsequenter auf den eigenen Impfschutz zu achten. Denn damit schützen sie nicht nur sich selbst, sondern auch ungeimpfte und immungeschwächte Patienten. Die Gesellschaft für Virologie rät auch Menschen mit Diabetes mellitus und anderen chronischen Erkrankungen zur Schutzimpfung. Nachricht lesen
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