Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Neu entdecktes Fettzellen-Hormon könnte Therapie verbessern: Eine neue Studie im Fachmagazin „Cell“ zum seltenen Wiedemann-Rautenstrauch-Syndrom lässt auch die Diabetes-Forscher aufhorchen: Die Autoren entdeckten ein neues Hormon und erkannten, dass dieses bei Mäusen sowohl den Blutzucker als auch das Insulin ansteigen lässt. Sie stellten weiterhin fest, dass das sogenannte „Asprosin“ möglicherweise auch bei Menschen mit Diabetes Typ 2 eine Rolle bei der Regulation des Blutzuckerstoffwechsels spielt. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hofft nun, dass die Erkenntnisse aus der Studie zu einem besseren Verständnis für den Diabetes Typ 2 beitragen und einen neuen Ansatz für effektivere Therapien schaffen. Nachricht lesen

Bewegung ist eine wichtige Säule der Diabetestherapie. Das weiß auch Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite und selbst Diabetikerin. Doch auch sie muss immer wieder gegen ihren inneren Schweinehund kämpfen. Die Chancen auf einen Sieg steigen, wenn sie sich etwas Schönes vorgenommen hat. Am letzten Samstag im April war es der Besuch eines der schönsten Wochenmärkte in Berlin, des Winterfeldtmarkts. Im Frühling ist er besonders bunt. Blumen und Anregungen für eine gesunde Ernährung wirken nach den langen Wintermonaten noch farbenprächtiger als sonst. Warum das Laufen über den Markt für sie ein ganz besonderes Erlebnis war und was die Diabetikerin gesehen hat, können Sie hier nachlesen und sich anschauen:
Sie sind herzlich eingeladen, die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.
Seit mehr als 30 Jahren liebe ich den Markt am Winterfeldtplatz in Berlin-Schöneberg. Er ist nur wenige hundert Meter von meiner Wohnung entfernt.
Früher ging ich deshalb mindestens sechsmal im Monat dort einkaufen. Heute kann ich mir dieses Vergnügen nur noch im Urlaub gönnen, ansonsten stehe ich an den beiden Markttagen als
Pharmazeutisch-Technische-Assistentin (PTA) in der Apotheke. Umso mehr genoss ich das bunte Markttreiben. Rote und gelbe Tulpen, mit und ohne Füllung, lagen zu Hunderten auf den Tischen, blaue Iris strahlten mich an und Rosen in vielen Farben warteten auf Verliebte.
In den sogenannten Aerobic-Modus kam mein Schrittzähler jetzt nicht mehr. Dazu blieb ich viel zu oft stehen, um mich am Anblick der Auberginen, Paprika oder Dattel-Tomaten zu erfreuen.
Sie glänzten in der Sonne wie frisch poliert. Als ich zu einem weiteren Obst- und Gemüsestand kam, zog mir plötzlich der Duft von süßen Mini-Gurken in die Nase. Die esse ich sehr gern.
Manchmal nehme ich mir sogar eine zur Arbeit mit. Der freundliche Herr am Stand bot sie mir zum Probieren an. Gekauft habe ich sie aber erst später, denn über den Markt gehe ich grundsätzlich zweimal. Bei der ersten Runde wird nur geschaut. Wenn ich alles begutachtet habe, gehe ich noch einmal über den Markt und kaufe gezielt ein.
Zum Mittagessen sollte es weißen Spargel geben – den ersten aus Beelitz. Dieser hier war mir allerdings zu dick. Solche Stangen sparen zwar Zeit beim Schälen,
aber für die aromatischeren dünnen mache ich mir gern etwas mehr Arbeit. Dazu gibt es frische Kartoffeln, zerlassene Butter und gewürfelten Schinken oder Fisch. Diese Kartoffeln sahen aus, als kämen sie direkt aus der Erde. Es war ja auch noch welche dran. Wenn wir richtig schlemmen,
gibt’s zum Nachtisch noch ein kleines Schälchen Erdbeeren. In den blauen Schalen sehen sie auf dem Bild wirklich zum Reinbeißen aus, doch der Anblick täuschte. Sie waren noch viel zu sauer. Inzwischen zeigte mein Schrittzähler schon über 3.000 Schritte an.
Zeit für einen kleinen Kaffee und dann auf zur zweiten Runde auf dem Winterfeldtmarkt. Ich musste mich beeilen, denn langsam wurde es voll in den engen Gassen zwischen den Marktständen.
Ich ging vorbei an zarten Möhren, grünen Limetten, dunklen Avocados, Äpfeln, Birnen und Ananas. Dann kaufte ich endlich meine geliebten Mini-Gurken.
Auf dem Weg zum Spargel (es gab auch dünnere Stangen) sah ich dann noch Rucola, Friseé-Salat, Mangold, Chicorée, Radieschen, Süßkartoffeln und duftende Minze. Auf dem Markt gab es so viele gesunde Sachen, die vor allem bei Diabetikern ruhig häufiger auf den Tisch kommen sollten.
Am Fischstand warteten schon einige Leute, bis sie an der Reihe waren. Hier duftete es für ein „Nordlicht“ wie mich nach Meer und Wellen. Filets und ganze Fische lagen auf Eisstückchen. Das Lachsfilet sah gut aus und war glücklicherweise noch erschwinglich. Endlich hatte ich alles zusammen, die vielen bunten Farben mit der Kamera eingefangen und die unglaublichen Düfte im Kopf gespeichert.
Bevor ich meinen Einkauf nach Hause brachte, blieb ich vor einem Café stehen. Aus einem kleinen Gerät ertönte französische Musik und eine bezaubernde Straßenkünstlerin drehte sich anmutig zu den Klängen. Dabei vollbrachte sie atemberaubende Kunststücke mit fünf Hula-Hoop-Reifen. Die drehten sich um ihre Beine und Arme, ihren Körper hinauf und hinab im Takt der Musik. Dieses Bild, fast 6.000 gesammelte Schritte und ein köstliches Spargelessen waren der krönende Abschluss meines Marktbesuches.
Genießen auch Sie das Sammeln von Schritten und den Einkauf gesunder, regionaler Lebensmittel auf dem Markt.
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Ihre Helga Uphoff
Studie erforscht Zusammenhang des Bauchvolumens mit der Stoffwechsellage: Bei Übergewicht ist das Bauchfett ein wichtiger Indikator für das Metabolische Syndrom (MetS). Ob sich die Stoffwechsellage durch 3D-Scanner besser vorhersagen lässt, als durch traditionelle Erfassungsmethoden, soll die MetSScan-Studie herausfinden – eine neue Gesundheits-Studie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC). Im Februar 2016 fiel der Startschuss für die Untersuchung, für die noch Studienteilnehmer gesucht werden. Nachricht lesen
Inwieweit stehen Diabetes, Bluthochdruck, Schlafapnoe und Krebserkrankungen mit krankhaftem Übergewicht in Verbindung? In Deutschland und in Europa nimmt die Zahl der übergewichtigen Menschen immer weiter zu. Die Arbeitsgemeinschaft Adipositaschirurgie (CAADIP) in der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) spricht bereits von einer „Epidemie des 21. Jahrhunderts“ und ruft einen bundesweiten Aktionstag Adipositas für Mittwoch, 25. Mai, aus. Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) beteiligt sich mit Vorträgen und Diskussionen. Nachricht lesen
Ab dem 10 Juni rollt wieder das Leder: Dann beginnt die Fußball-Europameisterschaft 2016. Grillen gehört für viele Menschen dazu. Mit Freunden auf der Terrasse sitzen, ein spannendes Spiel im Fernsehen verfolgen, etwas Leckeres auf dem Rost und ein kühles Getränk in der Hand: Was gibt es Schöneres? Damit Ihre Grillspezialitäten richtig lecker werden, weisen wir schon heute auf unsere nützlichen Tipps rund ums Grillen hin. Auf dem Diabetes-Portal DiabSite erfahren Sie viel über den Einkauf von und den Umgang mit unterschiedlichem Grillgut. Außerdem können Sie nachlesen, welche Gewürze, Marinaden und Dipps zu was passen. Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen den Artikel: Rund ums Grillfest, denn mit guter Vorbereitung und dem richtigen Handwerkszeug lassen sich Grillunfälle vermeiden. Bedenken Sie bitte auch, dass Kinder, die auf Augenhöhe mit dem Grill stehen, bei einer Verpuffung im Gesicht und am Oberkörper von den Flammen erfasst werden. Sie sollten einen Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern halten. Wer unseren Beitrag: Gesundes Grillen gelesen hat, kann Diskussionen über die „Gesundheitskatastrophe Grillen“ gelassen hinnehmen. Wenn Diabetiker viel gegrilltes Fleisch oder Fisch, sprich Eiweiß, gegessen haben, kann der Blutzuckerspiegel noch viele Stunden nach dem Essen ansteigen. Für weitere Fragen zum Thema „Insulin für Fett und Eiweiß berechnen“, wenden Sie sich bitte an Ihr Diabetes-Team. Wir wünschen Ihnen eine spannende Fußball-EM und viel Spaß beim Grillen!
Spendenübergabe im Rahmen der Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“: Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) fand am 4. Mai2016 in Berlin eine Spendenübergabe zur Praxis-Spenden-Aktion der Aufklärungsinitiative „Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?“ an wohltätige Diabetes-Projekte statt. Spender ist das Unternehmen WÖRWAG Pharma, das die Aufklärungsinitiative zur diabetischen Neuropathie ins Leben gerufen und die Praxis-Spenden-Aktion initiiert hat. Dr. Marcus Wörwag, Geschäftsführer von WORWÄG Pharma, und Professor Dan Ziegler, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Aufklärungsinitiative und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Nervensystem“ der DDG, überreichten gemeinsam Spenden im Wert von insgesamt 16.000 Euro. Davon gingen 10.000 Euro an das „Diabetes-Präventionsprojekt“ (DiaPräv) des Instituts für Ernährungsmedizin der TU München und der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) sowie weitere 4.000 Euro an das Projekt „Life for a Child“ und 2.000 Euro an „Insulin zum Leben“. Nachricht lesen
Monat für Monat finden Diabetiker und sogar Diabetes-Experten auf der DiabSite Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und mehr. Regelmäßig stellen wir hier drei Termine vor: Zum Beispiel:
– 28.05.2016 – Laxenburg, Österreich – Nordic Walking oder leichte Wanderung für Diabetiker
– 25.06.2016 – Regensburg – 25. Regensburger Diabetes- und Stoffwechseltag
– 26.07.2016 – Neunkirchen – Abnehmen bei Diabetes mellitus
Wo Sie mit anderen Diabetikern etwas unternehmen oder sich über den Diabetes mellitus informieren können,
zeigt Ihnen unser internationaler Diabetes-Kalender. Sie brauchen die vielen Angebote nur noch zu nutzen. Los gehts!
Schlank und gesund durch wechselnde Essens- und Fastenphasen? Fastenkuren zur Gewichtsregulation sind so beliebt wie umstritten. Denn auch wenn der andauernde Nahrungsverzicht die Pfunde schnell purzeln lässt, sind die Erfolge oft nicht von Dauer. Und nach der Kur stellt sich häufig der Jojo-Effekt ein. Beim sogenannten Intervallfasten hingegen wird der Stoffwechsel nicht gedrosselt und somit der unerwünschten Gewichtszunahme entgegenwirkt. Die Methode gilt als effektive Maßnahme zur Gewichtsregulation. Studien belegen zudem zahlreiche positive Wirkungen auf die metabolische Gesundheit. Nachricht lesen
Menschen mit einem gestörten Blutzuckerstoffwechsel, die ein Vorstadium des Diabetes aufweisen (= Prädiabetes), haben ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz und Krebs. Aber ihr individuelles Risiko für diese Erkrankungen unterscheidet sich deutlich. Neue Analysen zeigen, dass die Untersuchung auf Fettleber, vermehrtes Bauchfett sowie Störung der Produktion und Wirkung von Insulin helfen kann, das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Typ-2-Diabetes besser vorherzusagen und vorzubeugen. Diese Ergebnisse wurden von DZD-Wissenschaftlern im renommierten Journal The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlicht. Nachricht lesen
Das Antidiabetikum Metformin verändert die Darmflora: Metformin ist eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung des Typ-2-Diabetes und wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Es hemmt in der Leber die Neubildung von Glukose, senkt den Blutzuckerspiegel, dämpft das Hungergefühl und hilft damit sogar abzunehmen. Nun wurde ein möglicher neuer Wirkmechanismus des bewährten Medikaments entdeckt: Es beeinflusst die Darmflora. Beim Typ-2-Diabetes kommt es zu ungünstigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmbakterien, die durch Metformin zumindest teilweise wieder rückgängig gemacht werden. Andererseits scheint das Medikament auch für die Nebenwirkungen wie Blähungen und Durchfall mitverantwortlich zu sein. Die neuen Erkenntnisse wie die Darmflora Stoffwechsel und Hormone beeinflusst, ermöglichen neue Ansätze für eine schonende Behandlung des Diabetes, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) im Vorfeld ihrer DACH-Jahrestagung vom 26. bis 28. Mai 2016 in München. Nachricht lesen